Der Worte sind genug gewechselt, wir wollen endlich Taten sehn!
Das sind klare Worte, lieber Herr Jacob. So klar schätzt man es in der Kirche nicht – und sie können es auch nicht. Insofern bitte ich um Nachsicht mit dem kirchlichen Sprachgebrauch.
Aber Sie haben Recht. Vor dem Hintergrund der Nazi-Verbrechen habe ich schon immer das Stuttgarter Schuldbekenntnis als unangemessen empfunden. Sie nennen es treffend Entschuldigungsgestammel.
Doch noch einmal: Ich bitte um Nachsicht mit den Schwestern und Brüdern in den Kirchenleitungen, zumindest solange, bis dem Gestammel der Fassungslosen keine angemessenen Taten folgen.
Bleiben die aus, dann hat sich das Gestammel als Zynismus erwiesen.
Wir werden sehen.
Ich freue mich, mit Erlaubnis von Herrn Kowalke seine Installation hier abbilden zu können: Vor der Kirche in Hannover-Herrenhausen hatte er das Leiden der ehemaligen Heimkinder als theologische Anklage formuliert. Auch dies waren klare »Worte«.




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