Der Runde Tisch Heimkinder und der Erfolg der Politikerin Dr. Antje Vollmer
Der Runde Tisch Heimkinder und der Erfolg der Politikerin Dr. Antje Vollmer
Ein informationsgestützter Interpretationsversuch
Der Runde Tisch stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Zwar hatte er eine nicht zu überschätzende parlamentarische Startbedingung durch den Auftrag des Petitionsausschusses bekommen, doch dann geriet das Verfahren unter die Räder der Alltagspolitik, die immer Interessenpolitik ist, bei der sich letztlich das Beharrungsvermögen (Trägheit inbegriffen) und die mächtigeren Interessen durchsetzen.
Da war zunächst die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen, die ich als die böse Fee der Heimkinder sehe. Sie sorgte mit ihrem Votum für die „richtige“ Weichenstellung: „Die Einrichtung eines nationalen Entschädigungsfonds wird von Bundestag und Bundesregierung nicht angestrebt.“
Die psychologischen Auswirkungen dieses Satzes waren verheerend. Er hat einen ungeheuren Vertrauensschaden angerichtet.
Doch die Ministerin blieb am Ball: Im Zuge der Vergabe der Organisation des Runden Tisches kam es zu einer Kürzung des Budgets von rund einer Million auf rund vierhunderttausend Euro. Diese Zahlen waren mir bei meiner Anhörung am Runden Tisch am 2. April 2008 noch nicht bekannt ( http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2009/04/runder-tisch-bericht-ds.pdf ). Es war klar, daß mit dieser Summe nicht angemessen gearbeitet werden konnte. Sollte ja vielleicht auch nicht werden.
Zu welchem Zeitpunkt in diesem Hintergrundgeplänkel Frau Vollmer mit der Moderation beauftragt wurde, weiß ich nicht. Aus jahrelanger Erfahrung als Moderator weiß ich aber, daß ein Moderator, wenn nicht nach außen, so doch zumindest in der Gruppe, die er moderiert, unglückliche Startbedingungen benennen und mit der Gruppe überlegen muß, wie man damit umgehen will, um das Projekt erfolgreich anzugehen. Dies hat Frau Vollmer nicht getan.
Zudem hat ein Moderator darauf zu achten, daß kein Mitglied der Gruppe deutlich schwächer gestellt ist, als andere. Eine asymmetrische Machtverteilung gibt es zuweilen. Doch eine ungleichgewichtige Beteiligung darf ein Moderator nicht hinnehmen, sondern muß ihr gegensteuern. Das bedeutet, daß Frau Vollmer dafür Sorge hätte tragen müssen, daß den ehemaligen Heimkindern die begleitende Beratung durch eine renommierte Rechtsanwaltskanzlei finanziert wird. Doch die bekamen nicht einmal ein eigenes Budget.
Alle anderen Teilnehmer am Runden Tisch waren den ehemaligen Heimkindern durch Bildung und Ausbildung, und auch durch ihre berufliche Position haushoch überlegen. Zudem hatten sie einen „Apparat“ im Hintergrund, den sie zumindest logistisch nutzen konnten. Zu erwähnen ist auch die Selbstverständlichkeit, daß ihre Tätigkeit zumeist im Rahmen ihrer dienstlichen Obliegenheiten erfolgte.
All dieses nicht angesprochen und kompensiert zu haben, ist professionelles Versagen der Moderatorin Vollmer. Zugleich ist es eine Frage der Berufsethik, die sie als Pfarrerin zu berücksichtigen hat, auch wenn sie nicht explizit als solche tätig wird.
Doch dabei blieb es nicht. Frau Vollmer hätte erkennen müssen, daß die am Runden Tisch beteiligten ehemaligen Heimkinder einen schweren Stand auch gegenüber ihrer Basis haben, gerade weil Frau von der Leyen sich so definitiv geäußert und schon die deutliche Verzögerung des Beginns des Runden Tisches verursacht hatte. Auch diesen Punkt habe ich in meiner Anhörung deutlich herausgestellt. Sie hat jedoch die Alarmsignale ignoriert und eine Öffentlichkeitsarbeit betrieben, die als Verheimlichungsarbeit wahrgenommen werden mußte. Es ist zu konzedieren, daß die Politik des VeH ihr dabei in die Hände gespielt hat; eine Politik, die ich bei meiner Anhörung als problematisch bezeichnet habe. Doch Frau Vollmer hätte gegensteuern können und müssen. Allerdings scheint sie in der Person von Dr. Siegfried Wiegand ein williges Werkzeug gefunden zu haben, den sie nach meinen Informationen in mindestens einer separaten Unterredung auf Gefolgschaft einstimmen konnte. Dadurch hat sie die Position der ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch noch mehr geschwächt, indem diese nun nicht nur dem Druck der Heimkinderöffentlichkeit ausgesetzt waren, sondern auch dem Konformitätsdruck innerhalb ihrer Dreierkonstellation; schließlich hatte Herr Wiegand erkennbar eine Leitfunktion inne und beanspruchte sie auch.
So eingefädelt konnten die Dinge ihren Lauf nehmen. Informationen vom Runden Tisch blieben eher formal, wenn auch ein paar Gutachten in Auftrag gegeben wurden, die zu anerkennenswerten Ergebnissen kamen. Die beim Runden Tisch eingerichtete Anlaufstelle für ehemalige Heimkinder hat nichts verlautbaren lassen, was auf eine erfolgversprechende Arbeit schließen ließe; ehemalige Heimkinder, die Kontakt mit mir hatten, haben sich ausschließlich negativ über die Stelle geäußert.
Dann kam der Zwischenbericht. Er wurde von Prof. Kappeler auf hohem fachlichem Niveau ausführlich analysiert. Herr Wendelin vom Runden Tisch versicherte mir zwar, alles werde vom Runden Tisch wahrgenommen; doch die Analyse von Prof. Kappeler fand weder eine offizielle Anerkennung, noch wurden die aufgezeigten gravierenden Mängel in der Folgezeit kompensiert.
Die Schlußphase – Endlich hatten die drei Teilnehmer des Runden Tisches mit Heimhintergrund ein Papier mit konkreten Forderungen nicht nur vorgelegt, sondern auch offiziell eingebracht. Damit kamen Turbulenzen in die Beratungen des Schlußberichts, so daß die Schlußversion besser aussah als der Entwurf.
Die Analyse des Schlußberichts durch Prof. Kappeler ist aufschlußreich. Wie kam das Abstimmungsergebnis zustande? Die drei „ordentlichen“ Vertreter der Heimkinderseite hatten drei persönlich zugeordnete Stellvertreter bekommen. Diese waren zwar redeberechtigt, was ihnen aber anscheinend nicht gleich gesagt wurde. Stimmberechtigt waren sie jedoch nur bei Nichtanwesenheit dessen, den sie zu vertreten hatten. Folgerichtig gab es also immer nur drei Heimkinderstimmen. Zur Absegnung des Schlußberichts sollten auch die Stellvertreter plötzlich stimmberechtigt sein; die Heimkinder hätten also sechs Stimmen gehabt. Doch die Verdoppelung der Ohnmacht klappte nicht, denn ein Stellvertreter scherte aus. Eine Gegenstimme hätte nicht gut ausgesehen. Den Stellvertretern wurde das gerade eben zugesprochene Stimmrecht schnurstracks wieder entzogen. Die anderen wurden vor die Alternative gestellt: entweder es gibt das, was nun aufgetischt ist, oder es gibt gar nichts. Bei Tarifverhandlungen zwischen in etwa gleich starken Partnern ist das ein legitimes Mittel, einen Kompromiß herbeizuführen oder die Situation zu klären. Doch diese Konstellation war von Anfang bis Ende nicht gegeben. Die Moderatorin setzte die schwächeren Partner unter Druck (und Zeitdruck) und bekam das, was sie später in der Presse eine immer gute Lösung nannte, den einstimmigen Beschluß. So darf ein neutraler Moderator nicht verfahren.
Dennoch bin ich der Meinung, daß Frau Vollmer ihren Job professionell gemacht hat. Ich hänge jedoch nicht den Verschwörungstheorien vieler ehemaliger Heimkinder an. Die Realität dürfte banal sein. Frau Vollmer hat ausschließlich als Politikerin agiert und das gefördert, was angesichts der Verhältnisse machbar war und als persönlicher Erfolg verkauft werden konnte. Sie mußte dabei nur entsprechend jonglieren und aufpassen, daß kein Ball zu Boden fällt.
Das ist ihr zweifellos gelungen. Frau Vollmer hat ihren Job beendet und hält sich mit Recht für erfolgreich. Auch der Hauptvertreter der Heimkinder am Runden Tisch kann sich im Erfolg sonnen, wie ich vermute, selbstgefällig: Er hat immerhin den ehemaligen Heimkindern einen Spatzen verdient.
Auch gekonnt-professionelles Handeln kann äußerst degoutant sein.



de|gou|tant: ekelhaft, abstoßend.
ich sehe es ebenso
Genauso ist es und dies sind nur die Tatsachen die Sie erkennen konnten .
Ich schätze dies ist ein Viertel der Gründe warum der Runde Tisch nicht wirklich einer Entschädigung für alle ehem.Heimkinder gerechterweise nachkam. Konkrete Hilfe vielleicht für Eiinige vor allem für die Rente der unterlassenen damaligen Sozialabgaben, aber selbst der ausstehende Lohn von damals bleibt im Nimmernimmerland wenn es nach dem Runden Tisch geht.
Ganz unbürokratisch, nur an der falschen Stelle
Grüße , Rosi
Im Großen und Ganzen stimme ich Ihnen Herrn Schäfer zu, aber ich finde es schade, dass Sie meinen auch Hören und Sagen mit in Ihren Betrachtungen einzubeziehen, das macht so eine Bewertung Ihrerseits doch etwas zweifelhaft. Denn diese Ihrer Aussage:
„Doch Frau Vollmer hätte gegensteuern können und müssen. Allerdings scheint sie in der Person von Dr. Siegfried Wiegand ein williges Werkzeug gefunden zu haben, den sie nach meinen Informationen in mindestens einer separaten Unterredung auf Gefolgschaft einstimmen konnte. Dadurch hat sie die Position der ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch noch mehr geschwächt, indem diese nun nicht nur dem Druck der Heimkinderöffentlichkeit ausgesetzt waren, sondern auch dem Konformitätsdruck innerhalb ihrer Dreierkonstellation; schließlich hatte Herr Wiegand erkennbar eine Leitfunktion inne und beanspruchte sie auch.“
stimmt definitiv nicht und im Gegensatz zu Ihnen kenne ich Hans-Siegfried Wiegand und habe auch sehr lange mit ihm zusammengearbeitet. Aber einer muss ja in Gruppen die Sündenbockfunktion haben und da greift man doch ganz gerne auf jenen Menschen zurück, der sich nie in der Öffentlichkeit gegen die Schmutzkampagnen gewehrt hat. Eine sachliche Berichtserstattung hätte ich schon von Ihnen erwartet bzw. sollte man von Ihnen erwarten können.
Erika Tkocz
liebe erika, wenn wiegand FÜR die heimopfer gearbeitet hätte, dann hätte er
- ein eigenes büro samt schreibkraft/päd. und/oder psych. fachkraft zur kommunikation mit den heimopfern gefordert
- versucht, eure und deine gruppenkonzepte einzufordern und umzusetzem
- den unter auflagen angebotenen spatz in der hand abgelehnt
- mit seinen 5 mitopfern an einem strang gezogen
- unterschlagene expertisen, feststellungen und kritiken in den abschlußbericht hineingefordert
- sich gegen manipulationen und öffentliche richtungsweisungen (entschädigungshöhe) von vollmers gestellt
- begriffsverbiegungen abgelehnt
- juristischen beistand ab 2. hälfte rth gefordert
- auf DIESEN jämmerlichen schlußauftritt (mit dem er seine führungsrolle eindrücklich dokumentierte!) verzichtet.
wiegand IST der sündenbock, weil er tausenden opfern wissentlich und trotz auch deiner guten konzepte geschadet hat! null mitleid mit wiegand. mein mitleid gilt ausdrücklich nur den vom rth belogenen und betrogenen. sie werden sich noch wundern, wieviele hindernisse vor ihnen liegen, bevor sie auch nur 1 cent erhalten.
herr jacob,
ich stimme ihnen in allen punkten absolut zu. auch ich bin nach wievor endsetzt.
das nenne ich auch fremdbestimmen.
könnte noch mehr schreiben, aber meine nerven…………………
heimkind (1960-1978)
bayern
Sehr geehrte Frau Whiteman, waren Sie im Städt. Waisenhaus in der Gruppe Baum? Ihr Name erscheint mir so bekannt. Da ich gerade höre, daß der Rechtsweg auf eigene Kosten beschritten werden muß, stelle ich mir die Frage durch wen ich eine Untätigkeitsklage betreffend Fr. Vollmer einleiten kann. Es bewegt sich nichts in dieser Angelegenheit. Auch muß die Presse mehr eingeschaltet werden.
die presse läßt sich nicht “einschalten”.
Gelten in diesem Blog nicht ganz bestimmte Regeln?
sabine s.
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was is sabine
Frau Whitemann, mein Kommentar bezieht sich nicht auf Ihren Beitrag.
sabine s.
An Frau Sabine S,
in dieser Aussage: “Gelten in diesem Blog nicht ganz bestimmte Regeln? ”
würde ich mir schon wünschen was nun genau gemeint ist, denn so stellt sich nun ein Jeder die Frage was oder wer ist gemeint bzw. welcher Beitrag?
Wie ich dann auch fragen muss war es mein Beitrag und welche Regel habe ich dann verletzt?
An Helmut Jakob:
im Moment ist mir nicht so ganz klar ob ich auf Deinen Beitrag eine Antwort geben möchte. Es macht wahrscheinlich keinen Sinn, denn ich bin ja nur die Person, die sehr nahe mit Hans-Siegfried gearbeitet hat und Du bist die Person die eher geneigt ist Menschen zu glauben und Vertrauen die nicht einmal wissen, was wirklich am Runden Tisch passiert ist und die nicht einmal Hans-Siegfried Wiegand kennen.
Ich bin nur traurig, wenn ich hier lesen muss, wie Du über die Form von Fragestellungen einen Menschen in einer Art und Weise darstellst, die für mich unfassbar ist.
Erika Tkocz
Entschuldigung, um Irritationen zu vermeiden muss ich nun doch deutlich werden. Es ist der Beitrag von Herrn Jacob vom 1. Februar 15:49 Uhr der mich veranlasst hat zu fragen, ob es in diesem Forum keine Regeln gibt.
Ich finde es ekelhaft und abstoßend, so über Menschen herzufallen. Schauen Sie, Herr Jacob, mal in den Spiegel und fragen Sie sich, ob Sie solche Sätze über sich in einem öffentlichen Blog lesen möchten.
sabine s.
ich sehe keinen grund einzugreifen. es geht um die bewertung eines auftritts mit öffentlicher wirkung. solange keine beleidigungen ausgesprochen werden, die ich für gerichtsfähig halte, sehe ich solche beiträge im rahmen einer legitimen meinungsäußerung. auseinandersetzungen im politischen raum sind härter.
Die Regel des Anstandes und der Achtung der Menschenwürde sollte es allemal geben. Das ergibt sich aus der ethisch/moralischen Verantwortung im Umgang miteinander.
sabine s.
Nun Herr Schäfer,
es geht nicht um die Bewertung eines Auftritts mit öffentlicher Wirkung und auch nicht um Beleidigungen. Aber eines wundert mich schon, denn als Psychologe und ehemaliger Moderator haben Sie doch sowohl auf der theoretischen als auch praktischen Ebene mitbekommen, wie es sich verhält, wenn ein Mitglied in einer Gruppe zu einem Sündenbock abgestempelt wird und was man als Moderator dann zu tun hat. Aber da Sie ja mit Ihrer Berichtserstattung diese Sündenbock-Variante indirekt andeuten kann ich schon nachvollziehen, dass für Sie alles im grünen Bereich ist. Tja wohl doch nicht einfach, so eine Moderatoren-Rolle. Nein mit Regeln hat das nichts zu tun, sondern mit Anstand. Aber es gibt auch kompetente Menschen, wie Professor Kappeler der ganz ohne Schuldzuweisungen der ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch und insbesondere Hans-Siegfried Wiegand überzeugende kritische Stellungnahmen sowohl zu dem Zwischenbericht, Abschlussbericht und auch das Procedere am Runden Tisch auskommt. Auseinandersetzungen im politischen Raum als härter zu sehen trifft es nicht wirklich und da dachte ich doch einmal, dass des Pfarrers Rolle eine eher friedliche sei. Und friedlich muss nicht zwangsläufig unkritisch sein, nein das meine ich nicht, aber sachlich und annähernd wahrheitsgemäß.
Den Worten von Sabine S kann ich mich ohne Wenn und Aber anschließen und werde auch nicht weiter auf den Artikel von Helmut Jakob eingehen.
Erika Tkocz
Als “Sündenbock” wird umgangssprachlich jemand bezeichnet, dem man die Schuld für Fehler, Misserfolge oder sonstiges Konfliktpotential zuschiebt. Tatsächliche Schuld spielt dabei keine Rolle.
Der Begriff ist biblischer Herkunft. (Levitikus 16, 1-28). Am Jom Kippur, dem Tag der Sündenvergebung im Judentum, machte der Hohepriester die Sünden des Volkes Israel bekannt und übertrug sie durch Handauflegen symbolisch auf einen Ziegenbock. Mit dem Vertreiben des Bocks in die Wüste wurden diese Sünden mitverjagt. Ähnliche Rituale sind aus Mesopotamien und Anatolien bekannt.
Ob der Herr Jacob das SO gemeint hat?
Ich weiß es zu wertschätzen , und bin auch sehr gerne informiert hier im Blog von Herrn Schäfer.
Ich gebe Helmut durchaus Recht mit seiner Aufstellung was Herr Wiegand ( zumal doch eine Arbeitsgruppe mitgewirkt hat ) hätte beachten und an rechtlicher Verstärkung erwägen können.
Da wir auch nicht von Gestern sind hole Ich mir für so ein Auftreten doch Rechtsbeistand und kommuniziere mit eben den meinetwegen verschiedenen Heimkinder Vereinen.
Das verstehe Ich schon von vornherein nicht.
Nochmal Ich schätze die Berichte von Herrn Schäfer hier im Blog , und Ich muß mich nicht an allem stören
Ach übrigens kann Ich mich besser mit einem Theologen unterhalten der auf dem Boden der Tatsachen steht und Gott sei Dank nicht nur ,,Friedvoll,, in die Welt schaut.
habe ich bereitz getan r.sucker
Guten Tag!
Ich bin Betroffener, war im Kinder-KZ “Kronsberg”.
Wenn ich hier die Befindlichkeiten einzelner Leute lese, fasse ich mir an den Kopf! Anstand als Forderung……
Was an Jacobs Schilderung ist unanständig?
Unanständig war das, was die Nazi-Diakone seinerzeit mit uns machten! Was für ein Gewäsch über “Anstand”
und Mumpitz! Habt ihr keine anderen Probleme, Leute?
Genau diese blöden Befindlichkeiten führten zur Uneinigkeit innerhalb der Reihen der Heimkinder. Und die
Vertreter der Täter rieben sich die Hände! Das Ergebnis haben wir jetzt im Bundestag liegen! Gezicke, Getue,
Gemache. DAS freut die Täterseite,habt ihr prima hingekriegt, ihr Jammerliesen. Nur weiter so mit eueren
kindischen Befindlichkeiten. Wer die Hölle Heim hinter sich hat sollte andere Sorgen haben als die Befind-
lichkeiten von Mimosen rauszukehren. Wiegand ist alt genug und kann sich wehren, der klingt auch am Tele-
fon noch ganz lebendig.
Mit besten Grüssen
E. kronschnabel
So Leute, fuer mich ist dann wohl diese Sache abgeschlossen. Ich habe alles Beantwortet, was mir an Fragen gestellt wurde, aber wusste da noch nicht, das die ganze Sache”"” Entschaedigung fuer ehemalige Heimkinder”"
sich in Nebel aufgeloest hat. Naja, fuer mich war eigentlich nicht das “Geld” wichtig, es hat mir wirklich gut getan, jemanden, ( Anwalt Robert Nieporte) zu erzaehlen was mir und auch “uns” allen widerfahren ist.
Habe heute den “Bescheid” von der LVA-Rentenstelle bekommen, da heisst es ja dann , das man nichts mehr kontrolieren kann und nach 30 Jahren verjährt ist,,, naja , ich finde, bevohr man etwas an die Öffentlichkeit setzt, sollte man doch erst mal “RICHTIG’ nachdenken, oder die Form vom ( runden ) Tisch ändern.
Liebe Gruesse aus NL
D. Evers