Dierk Schaefers Blog

Statisten gesucht? fragt Helmut Jacob in seinem Blog.

Posted in heimkinder, Kirche by dierkschaefer on 21. August 2011

http://helmutjacob.over-blog.de/ [Sonntag, 21. August 2011]

 

Es geht um die Einladung der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) durch den Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider und den Diakoniepräsidenten Johannes Stockmeier. Sie haben das »Anliegen, gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung zu bitten«. Das soll am 11. September um 15 Uhr in der Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt, in Berlin geschehen.

Nachdem den ehemaligen Heimkindern bereits am Runden Tisch weitgehend die Rolle von Statisten zugewiesen wurde, wäre es schade, wenn sie diese Rolle weiterspielen.

Es gibt zwei Alternativen:

1. Nicht hingehen und

2. qualifiziert teilnehmen. Die Prügelnonne mitzunehmen, wäre aus zweierlei Gründen falsch. Die ist zum einen katholisch und zum andern symbolisiert sie, was alle ohnehin wissen. Hier geht es nicht um das vergangene, sondern um das aktuelle Unrecht der Entschädigungskarikatur.

Wer die Entschuldigung qualifiziert ablehnen will, kann ganz zivilisiert mit Flugblättern und Transparenten deutlich machen, wie die ehemaligen Heimkinder durch den Runden Tisch und die Rolle der staatlichen und kirchlichen Vertreter zum zweiten Mal in ihren Lebensmöglichkeiten schändlich beeinträchtigt wurden. Wer das tut, muß damit rechnen, wegen Störung einer kirchlichen Veranstaltung nach draußen verwiesen zu werden. Besser ist es, man bleibt gleich vor der Kirche stehen.

Das macht nichts, denn es müssen sich ja nicht alle vorzeitig outen. Einige müssen sich gedulden und an der Veranstaltung teilnehmen. Da die einladenden Herren wissen, daß sie sich nicht selber ent-schuldigen können, brauchen sie ein JA! Mein Votum: Geht hin und sagt unüberhörbar NEIN!

12 Antworten

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  1. Erika Tkocz said, on 21. August 2011 at 21:36

    Nun ist Helmut Jakob ja nicht das Sprachrohr ehemaliger Heimkinder und es sollte Jedem selbst überlassen sein, ob er nach Berlin fährt, ob er sich diese Entschuldigung anhört, sie annimmt oder was auch immer. Jene Menschen, die dort hinfahren und ihre schrecklichen Heimerfahrungen nicht im Kontext einer Entschädigung sehen und auch eine Entschuldigung gefordert haben, sollten dies tun ohne sich als Statisten betiteln zu lassen. Ich finde es beleidigend und auch intolerant, sich in dieser Art und Weise zu äußern. Wir sind nicht gleich in unseren Bedürfnissen und gewiss haben es jene ehemaligen Heimkinder nicht verdient so entwertet zu werden.

    Nun dann darf man ja gespannt sein, was der Sprecher der freien Arbeitsgruppe des Johanna Helenen Heimes für eine Aktion des Widerstandes plant, denn soviel ich weiß wird er an dieser Veranstaltung teilnehmen.

    • Helmut Jacob said, on 22. August 2011 at 13:48

      Eigentlich sollte man auf derartige Leserbriefe nicht reagieren. Aber hier ist wieder ein typisches Beispiel dafür, wie anderer Leute Meinungen katalogisiert, ohne richtig gelesen zu werden. Der Verfasser eines Kommentars hat nicht etwa behauptet: Es werden Statisten gesucht! Er hat gefragt: Statisten gesucht? Und hat dann seine Empfindungen an diese Frage, und einzig und allein an diese Frage und nicht an irgendeine Feststellung geknüpft. Es ist untollerant, solche Sachverhalte so zu verdrehen, dass ein Schreiber eines Kommentars in die völlig falsche Ecke gestellt wird. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Statisten gesucht werden. Das wurden sie immer in den vergangenen Jahren, wenn es um Entschuldigungen ging. Wer dies völlig übersieht, ist inzwischen in Sachen Heimkindern betriebsblind. Aber, zu unterstellen, dass der Schreiber des Kommentars mögliche Teilnehmer an dieser Veranstaltung “als Statisten betitelt”, ist eigentlich schon eine Frechheit. Dieses Zitat, aus dem eine solche Unterstellung abgeleitet werden kann, interessiert doch sehr. Genauso schlimm ist es, unaufmerksam oder viel zu flüchtig zu lesen. Überall ist inzwischen das Programm der Veranstaltung einsehbar. Dort sollen auch Heimopfer zu Wort kommen. Einer dieser Heimopfer ist Klaus Dickneite. Er fährt zu dieser Veranstaltung hin, um noch einmal die Position vieler behinderter Heimopfer darzulegen. Ob es ihm gelingt, weiß man nicht, einen Versuch ist es wert. Im übrigen bin ich – das wird sicher von einigen Heimopfern falsch verstanden – wieder einmal völlig meinungskonform mit Herrn Dierk Schäfer.

  2. wessi said, on 22. August 2011 at 22:33

    Ich denke Helmut Jacob hat recht. Zu glauben, die Kirche würde eine solche Veranstaltung nicht zu ihren Gunsten populistisch Ausbeuten, beleidigt meine Intelligenz erheblich. Die Kirche(n) hatten Zeit und Gelegenheiten genug um die Opfer der Heimerziehung um Entschuldigung zu bitten.

    Es mutet eigentlich wie eine Satire an, die Kirche lädt zu einer Veranstaltung, auf der mit demselben Kirchenbrimborim um Verzeihung gebeten werden soll, mit dem die Opfer der Heimerziehung dereinst einseitig indoktriniert wurden, gegen das Grundgesetz, am Ende vielleicht noch mit derselben musikalische Umrahmung.

    Zu hoffen bleibt, dass auf dem Gendarmenmarkt ein Wald von entsprechenden Transparenten hochgehalten wird; der Platz ist groß genug, dort findet meines Wissens Berlins attraktivster Weihnachtsmarkt statt.

    Sehr richtig: Sagt unüberhörbar NEIN!

  3. Heidi Dettinger said, on 23. August 2011 at 10:35

    Das perfideste an einer solchen Veranstaltung ist meiner Meinung nach, dass die Überlebenden als die eigentlich Intoleranten dargestellt werden – die Kirche bittet um Vergebung, streckt ihre Hand aus aber wir, die Undankbaren, schlagen sie womöglich aus!

    Ich sehe das wie Helmut Jacob und “wessi” – sagt NEIN!

    • sabine s. said, on 23. August 2011 at 13:16

      Da sprechen Sie wohl aus eigener Erfahrung. Waren doch Sie selbst Podiumsteilnehmerin einer Veranstaltung in Hannover, auf der Frau Käßmann sich für das Vergehen entschuldigt hatte.
      Anmaßend aus meiner Sicht damals war, dass der VeH die Entschuldigung pauschal angenommen hatte. Die Mitglieder waren vorab nicht gefragt worden. Das ist Fremdbestimmung pur.

      Es ist jetzt die Entscheidung jedes Einzelnen, wie er mit diesem “Angebot” der evang. Kirche umgeht. Wer NEIN sagt, sagt NEIN. Wer aber JA sagt, muss sich nicht dafür rechtfertigen oder in unangemessener Weise angreifen lassen.

      Ich kann erst zu einer Entscheidung kommen, wenn ich weiß, ob mit der Entschuldigung die Übernahme von Verantwortung verknüpft ist.

      sabine s.

  4. Erika Tkocz said, on 23. August 2011 at 12:22

    Ich sage JA zur Selbstbestimmung und dazu gehört für sich zu entscheiden wie gesamt mit der Heimthematik und der eigenen Aufarbeitung umgegangen werden soll.

    Wir werden im Leben grundsätzlich mit Situationen konfrontiert die für die Erreichung unserer Ziele und der seelischen Befindlichkeit hilfreich sein können oder uns schaden. Wichtig dabei ist es auf sich selber zu hören und deswegen JA zur eigenen Entscheidung und in der eigenen Aufarbeitung sollte man nicht mit den Wölfen heulen. Wenn ein NEIN zu der Entschuldigung für die eigene Befindlichkeit hilfreich ist, sollte man zu seinem NEIN stehen. Wenn aber ein JA die eigene Befindlichkeit und die Seele ein wenig zur Ruhe kommen lässt dann sollte man sich dafür entscheiden.

  5. Martin Mitchell said, on 23. August 2011 at 13:41

    EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere ‘Entschuldigung’ gegenüber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als Verknüpfung mit dem vollmerschen aussenparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.

    Ich kann nur immer und immer wieder darauf hinweisen ( und tue dies seit Jahren schon ! ) – was, meines Erachtens, in jedem „RECHTSSTAAT“ und in jeder „RECHTSSTAATLICHEN GEMEINSCHAFT“ und „MENSCHENRECHTE ANERKENNENDEN GESELLSCHAFT“ selbstverständlich wäre:

    »Rechenschaftsablegung«, »authentische, ernsthafte und vollständige Geschichtsaufarbeitung«, »Schuldanerkenntnis«, »aufrichtige Entschuldigung«, »Sühne tun«, »Wiedergutmachung leisten«, »Entschädigung leisten«, »Schadenersatz zahlen« – a total apology and all that is part of that ! ( was damit gemeint ist kann in dem im Jahre 2004 in der englischen Sprache herausgebrachten Sachbuch “On Apology” by Aaron Lazare nachgelesen werden; OXFORD UNIVERSITY PRESS, ISBN 13: 978-0-19-518911-7 und auch ISBN 10: 0-19-518911-6 ).

    Ob das aber von der EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND und von der KATHOLISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND und von der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND als solche je akzeptiert wird bezweifele ich — zumal dieses Sachbuch nur in englischer Sprache erscheint und sich bisher niemand darum bemüht hat es ins Deutsche zu übersetzen um es einer breiten deutschen Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Dies wäre, meines Erachtens, ALS EIN ANFANG, schon mal unbedingt notwendig.

    Es ist einzig und allein Aufgabe von VATER STAAT und MUTTER KIRCHE mit ihren sich über Jahre hinwegziehenden „Veranstaltungen“ BRAVE UND GEFÜGSAME HEIMKINDER – ehemalige Heimkinder – zu ihren belanglosen Statisten zu degradieren und dabei immer wieder zu vermeiden wirklich Verantwortung zu übernehmen und Sühne zu tun für das Unrecht und Leid, das sie diesen Menschen in ihrer Kindheit und Jugend angetan haben und was sich negativ auf ihr ganzes Leben ausgewirkt hat. Wir aber müssen endlich damit Schluss machen ihre Marionetten zu sein und zu allem „Ja“ und „Amen“ zu sagen.

  6. sabine s. said, on 23. August 2011 at 16:17

    Ich bin nicht der Auffassung, wir müssten zu allem JA und AMEN sagen. Wir sind mittlerweile erwachsene Menschen (deshalb finde ich auch den in diesem Blog verwendeten Begriff “Heimkids” unangemessen) und können allein entscheiden. Wer sich entscheidet, an einer Vergebungsveranstaltung teilzunehmen, der wird sich nicht als Marionette fühlen, der wird hören wollen, was Kirche zu sagen hat. Keiner muss teilnehmen, weil Kirche ruft.
    Meine Forderung ist die, die auch mein Vorredner Herr Mitchel erhebt: Verantwortung übernehmen und Sühne zu tun (anders als politisch beschlossen) für das Unrecht und Leid, dass sie Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, gleich ob mit und ohne Behinderung, angetan haben.

    sabine s.

  7. Erika Tkocz said, on 23. August 2011 at 17:24

    Sabine S hat auf zwei wesentliche Aspekte hingewiesen:

    1.sich anhören was in dieser Veranstaltung gesagt wird und für mich heißt das nicht automatisch eine Entschuldigung anzunehmen. Aber wenn man nicht dabei war kann man sich auch kein eigenes Urteil erlauben.

    Die Entschuldigung muss ich deswegen noch lange nicht annehmen und da komme ich zu Punkt

    2.Verantwortung übernehmen wir werden sehen wie die Kirchen, Bund und Länder ihre Verantwortung übernehmen. Ich mag die Thematik der Entschädigung nicht auf einen gewissen Geldbetrag reduziert sehen, wirksame Hilfe ist ein weites Feld und dabei sind wir selber auch gefragt, denn wir sind keine Heimkids und sind in der Lage mitzuteilen, was wir brauchen und wer nicht dazu in der Lage ist bekommt Unterstützung-Hilfe zur Selbsthilfe -und dafür werde ich mich auch weiter engagieren.

    Derweil können ja die Frustrierten weiter schimpfen, fluchen ihre Politik gestalten und wenn diese so gemacht wird wie schon oben erwähnt wird – pauschal Entschuldigungen annehmen über den Köpfen der Vereinsmitglieder hinweg- dann ist das wenig hilfreich. Ich habe damals die Entschuldigung der Diakonie nicht angenommen, da habe ich mir schon genau den Text angeschaut und kein Schnellschuss abgegeben wie der VeH.
    Und ich werde mir auch genau anhören was in Berlin gesagt wird und nicht blind Ja und Amen sagen!!!

    Von mir aus können Jene die hier oder auch woanders schreiben, die Veranstaltung als Show abtun, aber ich hoffe doch, dass sehr viel Presse da ist und auch diese Veranstaltung über die Medien in diese Gesellschaft hinein getragen wird, in der uns ehemaligen Heimkinder immer noch der Makel des Heimkindes anhaftet. Es ist ein wichtiger Schritt der Rehabilitierung, die von Vielen gewollt war.

  8. Martin Mitchell said, on 24. August 2011 at 01:04

    Vor 22½ Monaten wurde in den Medien berichtet:

    kreiszeitung.de @ http://www.kreiszeitung.de/fun-friends/remoteCategories/40200/488510/

    ANFANG DES ZITATS.

    Kirche bittet misshandelte Heimkinder um Vergebung

    Hannover – Die Evangelisch-lutherische Landeskirche und das Diakonische Werk haben misshandelte Heimkinder um Vergebung gebeten.

    [ betreffend der von Dr. Margot Käßmann am 07.10.2009 für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers ausgesprochenen Entschuldigung gegenüber ehemaligen Heimkindern ]

    Der Verein ehemaliger Heimkinder hat die Entschuldigung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche für begangene Misshandlungen angenommen und zugleich Entschädigungen in Milliardenhöhe gefordert. „Es ist gut, dass die Kirche sich mit den Betroffenen gemeinsam hinsetzt und sie auch zu Wort kommen lässt“, sagte Vereins-Vorsitzende Monika Tschapek-Güntner am Donnerstag [ 08.10.2009 ] im westfälischen Soest. „Jetzt müssen Taten folgen.“

    Der Verein fordert eine finanzielle Entschädigung in Höhe von 25 Milliarden Euro für die noch lebenden 500 000 Betroffenen. „Es ist ein symbolischer Wert. Denn rund 50 000 Euro pro Kopf sind keine Entschädigung für das, was man in dem Heim durchlebt hat“, sagte Tschapek-Güntner, die selbst 17 Jahre in einem Heim gelebt hat. Es müsse umgehend ein Fonds für Soforthilfe eingerichtet werden, der therapeutische Maßnahmen finanziert, betonte die Vereins-Vorsitzende.

    Bis in die 70er Jahre wurden Heimkinder in kirchlichen Einrichtungen misshandelt. Nach Angaben der SPD-Landtagsfraktion waren allein in Niedersachsen etwa 50 000 Kinder betroffen. Bundesweit waren es bis zu einer Million. Auch von der Wirtschaft forderte der Verein eine Beteiligung an dem Fonds. „Nachweislich haben bekannte große Firmen Kinder eingestellt“, sagt Tschapek-Güntner. „Alles wurde unter dem Deckmantel Erziehung abgetan.“

    Die Betroffenen sollen weder Lohn erhalten haben noch wurde für sie eine Sozialversicherung abgeschlossen. Stattdessen gab es Tabak und Zigaretten. Viele der Betroffenen müssten deshalb heute von Hartz IV leben. Es sei wichtig, dass die ehemaligen Heimkinder psychologisch betreut würden, sagte Tschapek-Güntner. „Das muss sofort geschehen.“

    Der Deutsche Bundestag habe zwar einen Runden Tisch in Berlin eingerichtet und werde Anfang 2010 einen ersten Zwischenbericht vorlegen. Aber der Verein könne auf die Ergebnisse nicht warten. „Was in den Heimen geschehen ist, weiß man Zugenüge“, sagte Tschapek-Güntner. Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers wolle dennoch die Resultate aus Berlin abwarten. „Wir richten uns, was Entschädigungszahlungen anbelangt, nach den Ergebnissen des Runden Tisches“, sagte der Sprecher der Landeskirche, Johannes Neukirch am Donnerstag [ 08.10.2009 ]. „Wir können keine Regelungen treffen, die eine Landeskirche allein betrifft.“

    ENDE DES ZITATS.

    Die Vereinsvorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkinder hat vor 22½ Monaten – am 8. Oktober 2009 – genau das hervorgehoben was für alle Heimopfer wichtig ist: Die Evangelische Kirche muß VOLLE VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN und „Taten folgen“ lassen – d.h. „ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG“ zahlen.

  9. Roswitha Schnabel said, on 24. August 2011 at 11:21

    Hier wurden gute Kommentare abgegeben und ich füge trotzdem noch einen ganz simplen Satz hinzu.

    Kirche bittet um Vergebung? Auch ich sage NEIN!!!

    Denn es sind für mich nur leere Worte!

    Auch damals hatten die Kirchen mit ausgestreckten Armen und “Händen” – “Zum wohle” der Kinder und Jugendliche, uns hungern lassen, fallen lassen.

  10. Karel Kovar (@doccumenta) said, on 17. September 2011 at 15:34

    quatsch, die firmen der freien wirtschaft haben nie gefangene und heimzöglinge für sich arbeiten lassen. das arbeitsrecht verbot die beschäftung von menschen in besonderem gewaltverhältnis an die privaten. gearbeitet wurde für die jeweilgen institutionen, die das produkt dann an die wirtschaft verkauft haben. alle betroffenen sollten auch im auge halten, dass die von ihnen deligierten, die ganze sache nicht zum anlass nehmen, sich die taschen voll zu machen. da gibt es starke hinweise auf betrug.


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