Mich erreichte ein Mail …
… in dem Dr. Obst vom BMFSFJ angeboten wird, eine erste bundesweite Arbeitstagung der ehemaligen Heimkinder am 9. – 11.9.2011 in Berlin für ca. 15 – 20 Personen zu organisieren, an der möglichst alle an der aktiven Mitarbeit interessierte ehemalige Heimkinder – soweit vom Organisator vorgeschlagen eingeladen werden (neben den Vertretern vom ehemaligen RTH, den anderen Vertretern vom Göttinger Kreis z.B. auch Vertreter der ehemaligen Heimkinder mit Behinderungen sowie aus Heimen der ehemaligen DDR). Zentrales Thema dieser Arbeitstagung soll die Beteiligung ehemaliger Heimkinder am Umsetzungsprozess der Fonds sowie insbesondere die Mandatierung der Interessenvertreter der ehemaligen Heimkinder sein.
Erwartet wird ein verbindlicher Vorschlag und eine Entscheidung als Grundlage für die Mandatierung von wahrscheinlich 3 – 5 ehemaligen Heimkindern.
Das Vorstehende ist weitgehend Zitat.
Was zu tun ist, wenn man vorgeschlagen wird, müssen die Vorgeschlagenen selber entscheiden.
Bedenken sollten sie, daß sie sich wieder in eine schiefe Machtkonstellation hineinbegeben werden.
Das heißt, sie sollten vorab Bedingungen stellen. So zum Beispiel, daß ihnen ein Beratungsbudget vorab zur Verfügung gestellt wird und sie die Möglichkeit eingeräumt bekommen, sich einen Tag vor der Sitzung miteinander abstimmen und einen Rechtsbeistand eigener Wahl für ihre Beratung hinzuziehen können, daß sie die Sitzung für eigene Absprachen unterbrechen können und daß keine Entscheidungen und kein Papier direkt auf der Sitzung verabschiedet werden.
Zu bedenken ist auch, daß die (geringen) Leistungen an die ehemaligen Heimkinder aus dem Etat des BMFSFJ finanziert werden müssen. Dort hat man sicherlich schon längst andere Projekte in der Pipeline. Man wird also nicht sonderlich erfreut sein über zusätzliche Belastungen, für die man sich keinen politischen Gewinn verspricht.
Wäre ich ein eingeladenes ehemaliges Heimkind würde ich teilnehmen, gerade weil ich der bisherigen Besetzung des Runden Tisches gründlich mißtraue. Wer nicht hingeht, muß auch hinterher den Mund halten.



Dieser Vorschlag ist nicht zu verachten, der Kreis der Einzuladenden ist klein und übersichtlich gehalten, das ist eine feine Sache. Die Vorschläge können zügig bearbeitet und in die richtigen Bahnen gelenkt werden.
Warscheinlich wird dort über den Auszahlungsmodus beraten und wie das alles gehändelt werden soll?
Viel Glück dabei!
MfG.
Rolf
Es gibt gute Gründe sich nicht daran zu beteilgen – die Gefahr wiedermal den Forderungen der ehemaligen Heimkinder nicht gerecht zu werden, ist riesengroß – oder, die die sich beteiligen müssten sich gut vorbereiten, juristische und argumentative Unterstützung akzeptieren und mit Zähnen und Klauen das Beste für uns herausholen.
Eine unüberwindliche Hürde gibt es bereits – solange die 40 Mio. jeweils von Bund und Länder díe aktuellen Familien- und Jugendetats belasten, ist eine Beteiligung an deren Verteilung undenkbar !! Die 2. so gut wie überwindbare Hürde ist, dass die Gelder in Verwaltungs- und Forschungs- sowie sonstige -aufwendungen spurlos verschwinden werden – es wird so gut wie nichts bei uns ankommen. Es werden nur die “Apparate” bedient, die man schafft. Wie bei verrufenen Hilfsorganisationen, bedient sich der geschaffene Verwaltungsapparat vorausschaubar nur selbst.
Siegfried Michelt
Ja ja ….so unrecht hat denke ich ” Michel” nicht.
Die Antwort auf eine Anfrage meinerseits bei Herrn Dr. Sven Obst was die situation in den neuen Bundesländern betrifft,ist soebend wie folgt beantwortet worden.
Zitat :
Bzgl. der Aufarbeitung der Situation der Heimerziehung in der DDR verweise ich ebenfalls auf die zitierten Bundestagdrucksachen. Dort wird gefordert „dem Deutschen Bundestag in Abstimmung mit den betroffenen Ländern möglichst zeitgleich eine Lösung vorzuschlagen, mit der Kinder und Jugendliche, die in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen der DDR Unrecht erlitten haben, entsprechende, zu den Vorschlägen des Runden Tisches Heimerziehung gleichwertige Hilfen zugebilligt werden können.“ Eine vergl.bare Beschlussfassung hat die Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder am 27. Mai 2011 getroffen.
Eine Arbeitsgruppe aus Ländern und dem Bund ist eingesetzt wurden, die bis Frühjahr 2012 entsprechende Umsetzungsvorschläge erarbeiten wird. Eine Beteiligung der Betroffenen der Heimerziehung der DDR ist beabsichtigt. Näheres dazu befindet sich noch in der Abstimmung.
Die Anliegen der Betroffenen der Heimerziehung der DDR sind also keineswegs vergessen; gleichwohl steht zunächst die Schaffung der Grundlagen für einen Start des Fonds „Heimerziehung von Kindern und Jugendlichen in Heimen in der Bundesrepublik Deutschland der fünfziger und sechziger Jahre“ zu Beginn 2012 im Vordergrund.
Zitat ende.
“Es muss also erst beraten werden wie man uns beteiligen will …..oder sollte ich sagen Händeln?”
Lutz
Wie kann man sich mit vielen ehem. Heimkindern innerhalb 3 Wochen auf diese Arbeitstagung vorbereiten? Wer soll Mandatsträger werden ohne das wichtige Personen außen vorgelassen werden???
Wie kann Ich hingehen wenn Ich nicht eingeladen bin?
Ich zitiere:
in dem Dr. Obst vom BMFSFJ angeboten wird, eine erste bundesweite Arbeitstagung der ehemaligen Heimkinder am 9. – 11.9.2011 in Berlin für ca. 15 – 20 Personen zu organisieren, ……….
Muß Ich auch meinen Mund halten wenn Ich andersweitig berechtigt verhindert bin dem beiwohnen zu können. Ihr Kommentar Herr Schäfer ist unverschämt zünisch
Eine Beteiligung unter den von Herrn Schäfer vorgeschlagenen Bedingungnen ist durchaus sinnvoll, ich meine sogar notwendig. Die Beteiligten könnten noch einmal frank und frei den wahren Willen der Opfer darlegen und diesen Willen auch vor der Journalie vertreten. Damit steht unser Problem wieder im Fokus der Öffentlichkeit. So könnte es – und das ist eine vage Hoffnung – gelingen, über die Beschlussempfehlung des RTH hinaus, die Täter und ihre Rechtsnachfolger zu weiteren Wiedergutmachungsanstrengungen zu zwingen.
Hallo
Ich meine nicht den zitierten Brief an Herrn Schäfer und den Inhalt . Der Inhalt wird seine eigene Probleme haben, und Ich meine nicht das es ein Vorschlag von Hr. Schäfer an Dr.Obst war.
Sicherlich bin Ich desweiteren auch erfreut über die wichtigen Artikel oder mails die Hr.Schäfer in den Blog setzt, und wir somit auch informiert sind.
Mich ärgert der letzte unangemessene Satz von seinem eigenem Kommentar der sich an die mail anschließt.
Ansonsten kommt ja jetzt erst mal Bewegung in ,wie der Fond eingesetzt werden soll , rein, was man eigentlich gut heißen kann.
Stellen Sie sich vor, jemand erhält eine Einladung zu diesem Arbeitstreffen und folgt ihr aus privaten oder beruflichen Gründen nicht.
Wie sagten Sie doch: Wer nicht hingeht, muss auch hinterher den Mund halten. Im übertragenen Sinne heißt das: Der Mund wird zugeklebt.
Nun ja, das ist vielen Heimkindern nicht fremd.
Es gibt Momente, da erfassen Außenstehende nicht, was sie mit ihren Worten anrichten.
sabine s.
Eigentlich mag ich auf solch einen Kommentar nicht antworten. Aber sei es drum.
Natürlich kann, wer verhindert ist, nicht teilnehmen, wird dies dem Einladenden mitteilen und vielleicht auch eine Ersatzperson vorschlagen. Aber wer aus Protest nicht hingeht, kann hinterher nicht meckern.
Muß man denn Selbstverständlichkeiten detailliert erklären?
Ich habe mit meinem Beitrag zum Ausdruck bringen wollen, dass pauschale Bemerkungen “etwas mit dem Leser machen”.
Selbstverständlichkeiten müssen nicht erklärt werden. Wäre der ausschlaggebende Satz zweifelsfrei gewesen, wäre meine Reaktion eine andere gewesen.
So aber ist es gerade gerückt worden und ist auch für mich in Ordnung.
sabine s.
Es war nun wirklich klar und unmissverständlich von Herrn Schäfer geschrieben worden und ich sehe es nicht anders.
Was mir aber wirklich Sorgen macht ist der Anspruch der hier von Helmut formuliert wird. Die Beschlüsse nun umzusetzen, dennoch versuchen das Maximal mögliche herauszuholen halte ich für selbstverständlich. Aber nun die Umsetzung so zu machen wie Helmut das beschreibt und ich zitiere: „So könnte es – und das ist eine vage Hoffnung – gelingen, über die Beschlussempfehlung des RTH hinaus, die Täter und ihre Rechtsnachfolger zu weiteren Wiedergutmachungsanstrengungen zu zwingen.“
Was willst Du? Dass noch mal um unsere Forderungen gekämpft wird? Wenn Du das willst haben, Jene die da hinfahren schon verloren, denn Du verlangst Unmögliches. Es wird Zeit hier einmal die Realitäten zur Kenntnis zu nehmen und das bedeutet, in einem verdammt engen Korsett das Beste heraus zu holen.
Jeder der eine Einladung erhält ist verpflichtet diese Einladung auch zu folgen.
Aber Vorsicht ist geboten., dass nicht das Gleiche wie beim RTH geschieht. Dort hat man an die Schwächsten der Schwachen festgehalten um die weitere Arbeit derPolitik zu beenden. Das Ergebnis ist bekannt. Sollte jemand bestimmt werden, der selber meint, dem nicht gewachsen zu sein, sollte einen Vertreter bestimmen, den er für geeigneter hält. Politiker sind nicht immer ehrlich. Mehr möchte ich hierzu nicht sagen.
Was hat denn Herr Schäfer „klar und unmissverständlich geschrieben“, wie Erika Tkocz meint?
Ich lese den Satz „Bedenken sollten sie, daß sie sich wieder in eine schiefe Machtkonstellation hineinbegeben werden.“ Das ist wohl wahrhaftig unmissverständlich. Ferner ist unmissverständlich, dass mit den vom Bundestag beschlossenen Beträgen der normale Etat belastet werden soll und wahrscheinlich die Opfer der Heimerziehung noch die Verwaltungskosten selber bezahlen sollen.
Warum verlangt Helmut Jacob „Unmögliches“? UNMÖGLICH war doch wohl das, was den Opfern der Heimerziehung unter der Ägide des GG geschehen ist!? Wer Nichtbetroffenen nur Details erzählt, der hört immer und ausnahmslos: „So etwas hat es in der BRD nicht gegeben.“ Getreu der Devise, das nicht sein kann, was nicht sein darf.
Es ist höchste Zeit, endlich Unmögliches zu fordern. Wenn es gelingt das noch mit einem entsprechenden Medienecho zu tun, den Bundestagsbeschluss lächerlich zu machen, wem soll das schaden?
(In dem Beitrag über die Taubblinden wird doch eine entscheidende Gemeinsamkeit mit Heimkindern deutlich: Sie können ihre Rechte gar nicht einfordern und werden, da sie den FDGO-MdB als Wähler keine Bedrohung sein können, auch entsprechend abgespeist.)
Rechtsstaat? Leitkultur?? Alle mal laut lachen!
Nun wessi den postings immer schön entlang gehen, dann hättest Du auch gemerkt auf welchen Satz ich mich beziehe.
Allerdings wenn Du es schon einmal ansprichst stimmt es auch, dass es sich um – ich zitiere:
„Bedenken sollten sie, daß sie sich wieder in eine schiefe Machtkonstellation hineinbegeben werden.“
Und nun? Fangen wir wieder von vorne an oder was?
Aber es spricht ja nichts dagegen, dass Du etwas tust, Schaue mal was Münte so auf die Beine stellt, der tut was und was tust Du??
Ich achte darauf, dass meine Haut nicht allzu dünn wird!
die mail stammt von professor schruth und ich habe sie weitergeleitet.
meine antwort:
werter herr schruth,
ich habe für eine gute sache gekämpft….
an einer schlechten werde ich mich nicht beteiligen.
mit genehmigung von otto behnck und jürgen beverförden
deren antworten:
Sehr geehrter Herr Prof. Schruth,
Rolf Breitfeld u. Otto Behnck haben für eine gute Sache gekämpft, wir möchten uns an einer Schlechten nicht beteiligen.
” Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit ” sind wichtige Bestandteile in einer Demokratie.
MfG
Otto Behnck
Sehr geehrter Herr Schruth,
Ihre EInladung habe ich nicht direkt von Ihnen, sondern von Rolf
Breitfeld zugesandt bekommen.
In den beiden Bundestagsdebatten wurden verbal alle unsere Klagen über
die Situation in den Kinderheimen inhaltlich bestätigt. Insbesondere
auch, dass es Zwangsarbeit und andere Menschenrechtsverletzungen gegeben
hat.
Der Beschluss des Bundestages erhält selbstverständlich nichts von
diesen Tatsachen, denn dann hätte man rein rechtlich ein
Entschädigungsgesetz auf den Weg bringen müssen.
Sie können sich vorstellen, dass die Heimkinder – wenn sie demnächst die
Regionalstellen aufsuchen – bitter enttäuscht sein werden, über das was
Ihnen dort als Entschädigung angeboten wird.
Der Inhalt und die Vorgehensweise der Aufarbeitung des Beschlusses des
Bundestages hatte ich in der Form, wie es durch Sie geschieht, erwartet.
Sie können sich vorstellen, dass ich mich am Betrug der Heimkinder nicht
beteiligen werde, und auch nicht auf Kosten der Heimkinder erhebliche
Aufwandsentschädigungen beziehen will. Ich werde also an dieser Tagung
nicht teilnehmen.
Wie Sie wissen, habe ich mit Freunden aus unserer Regionalgruppe eine
Klage beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht. Die
inzwischen eingegangene formelle Absage haben wir erwartet, da der
Bundestag es ja gewollt vermieden hat, dass ein Entschädigungsgesetz auf
den Weg gebracht wurde.
Sobald wir den richterlichen Beschluss aus Karlsruhe in Händen haben
werden, der uns voraussichtlich die Ablehnung der Klage erklären wird,
ist der letzte Baustein zur Klageberechtigung in Straßburg auf dem Tisch.
Damit kein Missverständnis entsteht: ich werde, wie in den letzten
Jahren für die Heimkinder in Niedersachsen weiterhin beratend und
unterstützend tätig sein.
‘
Mit freundlichem Gruß
Jürgen Beverförden
mir scheint, dies wird wohl ein treffen der eher braven heimkinder die
dann einen hinlänglich bekannten ja-sager zu ihrem vertreter wählen.
sowas braucht die welt nicht.
…Wäre ich ein eingeladenes ehemaliges Heimkind würde ich teilnehmen, gerade weil ich der bisherigen Besetzung des RTH gründlich misstraue…
Werter Herr Breitfeld,
ihre Entscheidung, nicht teilzunehmen, findet meine volle Zustimmung.
sabine s.
Hallo
Wie verhält es sich eigentlich rechtlich, wenn wir den Fond in Anspruch nehmen. Könnten wir dann weiter überhaupt die Entscheidung des Bundestages anfechten, oder kann uns ein Strick daraus gedreht werden , mal Überspitz gesagt!
Da müssen wir uns absichern mit der passenden Rechtsberatung. Ich bin sowieso dafür einen Rechtsanwalt der mit der Materie vertraut ist zu beauftragen mit Mitteln aus dem Fond für sein Honorar , das kommt uns zugute.
Gruß Rosi
.
Der in der deutschen Hauptstadt sesshafte PETER SCHRUTH ist derjenige, der diese Einladung zu einer „Arbeitstagung“ jetzt verschickt — weitgehend NUR AN „brave Schafe“ verschickt ( Ich weiß genau an wen er diese Einladung verschickt hat und an wen nicht; und ich weiß ebenso wer auch schon alles abgesagt hat ).
Der Vereinsvorstand des „VEREINS EHEMALIGER HEIMKINDER E.V.“ und seine Mitglieder haben keine solche Einladung bekommen; und – soweit ich weiß – würden eine solche Einladung auch nicht annehmen ( Diese „Arbeitstagung“ hat also nicht das Geringste mit dem „VEREINS EHEMALIGER HEIMKINDER E.V.“ zu tun ! ).
Dr. SVEN-OLAF OBST – Referatsleiter im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – gerhört mit zu den ausgesprochenen „Anspruchsgegnern“ einer „ANGEMESSENEN ENTSCHÄDIGUNG FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER“ ( er hat sich – wenn ich mich noch richtig erinnere – besonders auf der RTH-Zwischenbericht-Pressekonferenz am 22. Januar 2010 hervorgetan ).
Der Rechtswissenschaftler ( Fachbereich: Arbeitsrecht / Sozialhilferecht / Strafrecht ) Prof. Dr. PETER SCHRUTH ist, m.E., in Wirklichkeit ein „Regierungsagent“.
PETER SCHRUTH hat mit seiner „Ja“-Stimme am 15. Januar 2010 ausdrücklich den Inhalt des offiziell am 22. Januar 2010 vorgelegen RTH-Zwischenberichtes und die darin enthaltenen Auslegungen und Empfehlungen befürwortet ( d.h. sie wurden von IHM „mit-erarbeitet“ ).
PETER SCHRUTH hat mit seiner „Ja“-Stimme am 10. Dezember 2010 ausdrücklich den Inhalt des offiziell am 13. Dezember 2010 vorgelegen RTH-Abschlussberichtes und die darin enthaltenen Auslegungen und Empfehlungen befürwortet ( d.h. sie wurden von IHM „mit-erarbeitet“ ).
PETER SCHRUTH ist mitschuldig und mitverantwortlich für das aus dem aussenparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG IN DEN 50ER UND 60ER JAHREN« ohne Rechtspflicht hervorgehende Resultat — ein absolutes DEBAKEL und weiteres UNRECHT für alle Heimopfer — das der DEUTSCHE BUNDESTAG am 7. Juli 2011 ohne Rechtspflicht dann ( mit nur wenigen anwesenden Bundestagsabgeordneten im Plenarsaal ! ) einfach nur absegnet hat.
Und jetzt will er, PETER SCHRUTH, mithelfen die ABSPEISUNG der Heimopfer umzusetzen und will „brave Schafe“ unter den Heimopfern ebenso an dieser Umsetzung der ABSPEISUNG ihrer Mitopfer beteiligen.
Und all das soll auf Kosten der heutigen Kinder und Jugend geschehen, die heute notgedrungen sein mögen das Kinder- und Jugendhilfe-Budget in Anspruch zu nehmen.
Ausgerechnet der Verein ehemaliger Heimkinder, der die Petition auf den Weg brachte, die zum RTH geführt hat, wurde nicht eingeladen? Das kann doch wohl nicht wahr sein. Da kann das Gerechtigkeitsgefühl noch so unterentwickelt sein, – wenn das stimmt, ist es ein weiterer Skandal. Heidi Dettinger möge uns auf dem Laufenden halten und wir sollten schreiben: So nicht, Herr Schruth!, wenn die Sache stimmt.
In der Zeit des Runden Tisches habe ich den Verein nicht als kooperativ wahrgenommen. Die Öffentlichkeitsarbeit war gegen den RTH und die dort Sitzenden, insbesondere die ehem. Heimkinder, gerichtet. Das Ergebnis des RTH/die politische Beschlussfassung, wurde abgelehnt. So weit – so gut, oder auch nicht.
Nun muss sich ein Gremium finden, welches genau diese (vom VEH abgelehnten) Beschlüsse umsetzen bzw. entsprechende Leitlinien zur Umsetzung erarbeitet und Betroffene aktiv in der Zentrale mitarbeiten.
Man darf wohl kaum erwarten, dass die starre Blockadehaltung desVEH in konstruktive Mitarbeit in der BzA bzw. dem von Herrn Schruth initiierten Arbeitskreis umschlägt.
Wenn der VEH eine ablehnende Haltung gegenüber dem Ergebnis hat, dann ich das gut nachvollziehbar. In der Konsequenz kann das nur bedeuten, sich nicht in diesen Arbeitskreis einzubringen. Alles andere wäre kontraproduktiv. Insofern habe ich den Hinweis von Herrn Mitchell sehr gut nachvollziehen können, dass der VEH solch eine Einladung nicht annehmen würde.
Der VEH hatte öffentlich andere Schritte angekündigt. Soll er sich darauf konzentrieren. Ich wünsche ein zufriedenstellendes Ergebnis.
sabine s.
.
Die ABSPEISUNG der Heimopfer soll jetzt umgesetzt werden.
Heimkinder warten vergeblich auf Entschädigung für ihr Martyrium ! — Diese am 07.07.2011 im Bundestag bekannt gegebene angebliche Heimkinder-„Entschädigung“ ist ein Trugbild.
Auch die „IGFH“ – „Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen“ steht auf der Seite der Forderungen der Heimopfer ! ( und genau diese Forderungen wurden vom vom „Verein ehemaliger Heimkinder e. V.“ ( „VEH e.V.“ / „VEH“ ) initiiert und formuliert ! )
Siehe Stellungnahme vom Mai 2011 @ http://www.infothek.paritaet.org/igfh/igfhdoks.nsf/638cd8d95a1e16e7c1256c42006fc6eb/4d38b5221e1feb4dc12578b60037d82f/$FILE/Stellungnahme_IGfH%20zum%20RTH.pdf ( ein insgesamt 5 Seiten umfassendes PDF-Dokument )
ANFANG ZITAT.
„Wir schließen uns hier den Forderungen der ehemaligen Heimkinder nach materieller Anerkennung/Ausgleichzahlungen in Form einer lebenslangen monatlichen Rente von 300 Euro bzw. einer entsprechenden einmaligen Ausgleichszahlung an!“
ZITAT ENDE.
Aber das interessiert ja keine Marlene Rupprecht und keinen Josef Philip Winkler, keine Antje Vollmer und auch sonst niemanden von MUTTER KIRCHE und VATER STAAT und ihren Vertretern und Verteidigern.
Der Hinweis zu dieser Stellungnahme der „IGFH“ vom 15.07.2011, ist enthalten in SOZIAL.DE – Das Nachrichten Portal @ http://www.sozial.de/index.php?id=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=24297&cHash=aba656a8f2c3fbe57b307d49cd5f4898 ( unter der Überschrift »Positionierung der IGfH zum Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre«.
Also Sabine S hat treffend geschrieben was die Nicht-Teilnahme des Vereines betrifft. Nur noch ein Gedanke dazu:
wer nun zu diesem Treffen kommt ist steht noch nicht fest, aber es ist doch nicht ausgeschlossen, dass auch Vereinsmitglieder kommen oder?
Sollte es sich noch nicht herum gesprochen haben so teile ich es hier im Blog mit, dass ich zu diesem Treffen eingeladen bin. Die Betonung liegt auf Einladung, denn die Mandatierung sowie bei diesem Treffen Leute auszuwählen halte ich für problematisch. Man hätte eher dieses Anliegen öffentlich machen und so eine Art Wahlen übers Internet veranstalten können. Auch wenn Jene nicht erreicht werden, die kein Internet haben wären es dennoch mehr Ehemalige, als bei dem Treffen selber. Was nun aber dort inhaltlich abläuft weiß ich nicht. Im Gegensatz zu Martin Mitchell ist mir eine Teilnehmerliste nicht bekannt, nur wer angeschrieben wurde. Nun, wenn MM weiss, wer alles kommt, kann er ja die Teilnehmerliste veröffentlichen. Er wird es sicherlich eher erfahren als ich. Es sollte nicht alles hinter verschlossenen Türen stattfinden. Mir bleibt nur zu hoffen, dass es bei dem Treffen fair zugeht.
Na und was die braven Schafe anbelangt, so würde ich mir wünschen, dass Martin Mitchell meiner Vorgesetzten einmal schreibt, dass ich einer Gruppe braver Schafe angehöre, denn ich bin der Meinung, dass meine Chefin auch einmal etwas zum Lachen haben sollte.
Hallo Leute ,
ich glaube da geschied im Moment noch einiges mehr, hinter verschlossenen Türen.
Auf ein Anschreiben an den Ministerpräsidenten des Landes Sachsen –Anhalt Dr. Reiner Haseloff,
kam heut diese Antwort.
Zitat:
Sehr geehrter Herr…….
Ich habe Ihr schreiben zum Anlass genommen ,das zuständige Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen –Anhalt um Stellungnahme zu bitten.das Ministerium teilt hierzu mit ,dass es sich zur Zeit in Abstimmung mit anderen ostdeutschen Bundesländern zur Aufarbeitung der Thematik “DDR –Heimkinder“, insbesondere zur Einrichtung eines möglichen Fonds für finanzielle Hilfen befindet.
Zitat ende.
Meine Meinung ist, wir wollen keine finanziellen Hilfen!
Wir wollen einen und zwar den gerechten Anteil den wir alle im jahrelangen Martyrium durch Zwangsarbeit in den „Spezialkinderheimen“ und „Jugendwerkhöfen“ erarbeitet haben. Keine Almosen und auch keine Lösung ohne unsere Beteiligung ! Das ist keine Frage der Finanzierbarkeit zu mindestens nicht in den neuen Ländern. Man nehme das ehemalige SED vermögen, von dem in Frühjahr 2011 weitere 220 Mill. in der Schweiz aufgetaucht sind. Dazu die zugesagte 50 % Beteiligung vom Bund, also reden wir mindestens über 330 Mill die sofort verfügbar währen. Den Rest von den benötigten 2 Milliarden sehe ich bei den neuen Ländern die ja das gesamte ehemalige SED vermögen zu gleichen Teilen bekommen haben.
Was in diesem Zusammenhang noch zu bemerken wäre ….da finden intern Beratungen der neuen Länder statt, ohne UNS, ohne Mitsprache, ohne die Möglichkeit Vorschläge zu unterbreiten und ohne gehör für unsere berechtigten Forderungen.
Lutz
“Man darf wohl kaum erwarten, dass die starre Blockadehaltung desVEH in konstruktive Mitarbeit in der BzA bzw. dem von Herrn Schruth initiierten Arbeitskreis umschlägt.” (Sabine)
Eine kleine Bemerkung vorweg: Der VEH hat keineswegs eine “Blockadehaltung” an den Tag gelegt, sondern versucht, auf einer anwaltlichen Vertretung und Beratung am Runden Tisch zu bestehen. Dass dieses notwendig gewesen wäre, zeigt sich heute in aller Deutlichkeit.
Und nein – es hat den VEH keine Einladung erreicht. Wenn mich jemand nach Meinung dazu fragt, würde ich sagen: Nicht gerade grundlos. Denn was fürchten Schruth, Vollmer, Rupprecht und wie sie alle heißen mögen, mehr als drei bis sechs Ehemalige, mit denen sie sich auseinandersetzen müssen? Richtig! Viele, viele Überlebende, die sich gegen ihre demütigenden und demotivierenden Pläne zu Wehr setzen (könnten).
Und Martin hat wohl auch Recht, wenn er meint, dass wir – selbst im Falle einer Einladung – ablehnen würden. Mit mehr oder weniger der Argumentation, die Rolf Breitfeld bereits dargelegt hat. Ergänzend sei dazu vielleicht noch gesagt, dass der Kuchen, der hier verteilt werden soll, noch nicht einmal gebacken ist.
Ich möchte noch auf zwei Punkte eingehen:
1. So eine Veranstaltung wird ebenso wie das ganze Gerede von der Geldverteilung auf jeden Fall eine Alibiveranstaltung werden. Nach dem Motto “Wir wissen gar nicht, was die undankbaren Ehemaligen NOCH alles wollen… Wir sind doch schon dabei, die Vorschläge umzusetzen und werden dafür sorgen, dass jeder Berechtigte seinen Anteil bekommt.” Was sie dabei leider vergessen, ist, die Bedingungen der “Berechtigung” aufzuzählen. Und über die Höhe der Zahlungen wird entweder gleich vornehm geschwiegen oder es gehen Unsinnszahlen um. Und zu dem Unsinn zählt alles was höher als 3.000 Euro angesetzt ist.
2. Die Bemerkung von Herrn Schäfer über die, die nicht gehen und darum hinterher schön den Mund halten sollen, ist in der Tat zynisch! Es gibt einfach nicht nur Ja-Sager und Hin-Renner, Herr Schäfer, sondern durchaus auch bedachte, kluge Menschen, die sich auf so einen Dreck, wie der, der da geplant ist, nicht einlassen. Nebenbei bemerkt: Ich glaube – oder hoffe es zumindest – dass sich keiner von Ihnen den Mund verbieten lassen wird. Auch nicht durch die Blume!
Das (Punkt 2.), liebe Frau Dettinger, hat Herr Schäfer nun wirklich anders gemeint.
Die Entschädigung für alle Opfer der Heimerziehung ist Bestandteil eines umfangreichen Forderungenkataloges, nachzulesen in dem Abschlussbericht
sabine s.
Das würde ich hoffe und wünschen, Herr Jacob Mir liegt nämlich nicht daran, auf jeden Fall Recht zu haben. Mir liegt eher daran, dass wir unser Ziel erreichen – und das ist anstrengend und atemraubend genug. Da muss man sich nicht auch noch auf etlichen Nebenschauspielen tummeln müssen.
Frau Dettinger, es lohnt sich, Ihnen zu antworten. Man kann ein Pferd von vorn, von hinten (Achtung: Dann könnte es treten) und von der Seite satteln. Ich versuche es in diesem Fall von der Seite, weil das Aufsatteln von vorn ja nicht geklappt hat. Ich stelle mir vor, 25 Personen gehen zu Schruth`s Veranstaltung und davon sagen die meisten: Wir werden das dünne Süppchen nicht noch löffeln, das Sie uns eingebrockt haben (Martin hat ja aufgezeigt, dass Schruth die Anliegen der Heimopfer boykottiert hat). Wir wollen Opferrente. Dann ist Herr Schruth ganz schön angeschmiert, denn er will die Opfer dazu missbrauchen, den Opferfonds zu verteilen und in die Öffentlichkeit zu posaunen: Seht her, die sind doch einverstanden mit dem Fonds. Also wird die erste Versammlung eher eine Niedlerlage für das Bundesjustizministerium oder irgendwelchen anderen Ministerien, die die Opfer erneut über den Tisch ziehen wollen. Damit ist die zentrale Forderung, des VEH, unserer Arbeitsgruppe und vieler Heimopfer wieder aktuell, nämlich: Opferrente.
Irgendjemand hat vor ein paar Tagen sinngemäß geschrieben: Willst du denn die Sache wieder aufrollen? Wer die Heimopfer vertritt, rollt auf, solange seine Kräfte reichen. Am runden Tisch wurden die überforderten Opfervertreter und die Opfer belogen, betrogen, und beschissen. Es gibt Opfer, die sind mit diesem Betrug einverstanden. Denen genügt ein warmer Händedruck am 11. September in der Friedrichstadtkirche in Berlin. Viele von Ihnen haben die Beine noch nicht gesehen, mit denen man sie umgenietet hat. Sei es drum. Wie heißt es doch so schön: Gott behüte deine Einfalt. Etlichen genügt in der Tat dieser warme Händedruck in Form einer Entschuldigung. Sie überlegen auch nicht, ob diese Entschuldigung nicht unanständig ist. Sie gehen von der Lauterkeit dieser Entschuldigung aus. DIESE ALLE VERHÖHNE ICH NICHT, ICH VERACHTE SIE NICHT, ICH RESPEKTIERE SIE! Das schreibe ich so groß, damit nicht wieder irgendwelche Querleser eines Kommentares ein Haar in der Suppe finden. Viele vertreten die Forderungen der Heimopfer, nämlich Opferrente. Und das sollten sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit tun. Auch bei der Almosenverteilungs-Vorbesprechungsaktion des Herrn Schruth.
Soweit Ich meine und höre vertritt die überwiegende Mehrheit der ehem.Heimkinder die sich äußern die Forderung einer Entschädigung , nämlich einer Opferrente.
Rosi A.
Hallo Rosi, leider ist meine Antwort hochgerutscht. Wenn Sie zwei Beträge höher crollen finden Sie darüber meine Antwort auf Ihren Kommentar.
sabine s.
„Mandatierung der Interessenvertreter der ehemaligen Heimkinder“???
Man kann zum VeH stehen wie man aus eigenen Erfahrungen gelernt hat, oder in etlichen Foren lesen konnte. Dabei handelt es sich um Interna der Opfer der Heimerziehung ebenso wie die teilweise widerlichen, ekelhaften Anwürfe, mit denen die Opfer der Heimerziehung übereinander herfallen: Das alles geht den Staat nichts an! Der Staat selber war es schließlich der durch weitestgehende Bildungsverweigerung dafür gesorgt hat, dass die Opfer der Heimerziehung zu (gefühlten) 99% politisch vollkommen blind sind, beispielsweise den Namen Peter Brückner noch nie gehört haben.
Das kann man von demjenigen, der die Einladung zu einer ersten „bundesweiten Arbeitstagung der ehemaligen Heimkinder“ angezettelt hat, nicht behaupten. Er kennt mit einiger Sicherheit die gesellschaftskritischen Texte von Peter Brückner, hat sie wahrscheinlich sogar mit einer gewissen Begeisterung gelesen. Heute unterliegt er als Beamter einem Disziplinarrecht, demselben, mit dem ein Peter Brückner damals Hausverbot an seiner Hochschule verordnet bekam.
Wahrscheinlich hat er deshalb, wider besseres Wissen (!), die einzige größere Opfervertreterorganisation die Interessenvertreter mandatieren kann, den VeH, gar nicht erst zu dieser „Arbeitstagung der ehemaligen Heimkinder“ eingeladen.
Insofern ist die Veranstaltung eine Farce und man muss, wie oben gesagt, kein Freund des VeH sein um das festzustellen.
die -einladung sind im gegensatz zur falschen -behauptungen an viele heimkinder gegangen die meisten lehnen leider die -mitarbeit in der -interessengruppe ab. Erika Tkocz sie sollten sich besser ein wenig zurückhalten, ihre -äußerungen sind beschämend-verletzend-Intolerant unter anderem die -heimkinder mit den -worten die meisten seien eh nicht intelligent genug. damit beweisen sie einmal mehr wie wenig sie an soziale Intelligenz,gemeinschaftliches -gefühl besitzen. ihre -worte:frau Tkocz
“.qualifikation dieser ehemaligen heimkinder
alleine ein ehemaliges heimkind gewesen zu sein ist für eine mandatierung nicht ausreichend. vorschläge/-ideen zur qualifikationen dieser personen -also ein -anforderungsprofil”
wie dumm ist ein -mensch der solche -worte als intelligent bezeichnet mein deutsch mag zwar nicht das allerbeste sein aber ich durchschaue als ehemaliger schon ihren -zynismus so wie die daraus resultierende nicht soziale -kompetenz. wer sich selbst mit einer so angebiederten mandatierung in der -öffentlichkeit bewegt verfehlt -riskiert seine mandatsverteilung sie bewegen sich auf sehr dünnem eis frau Tkocz in jedem falle ihrer -verfehlung von sozialen -kompetenzen