Dierk Schaefers Blog

„Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!“

Posted in heimkinder by dierkschaefer on 9. Dezember 2010

„Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!“

Weisheit der Dakota-Indianer

Im Leben versuchen wir oft andere Strategien für diese Situation, denn:

„Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!“

o      Wir besorgen eine stärkere Peitsche.

o      Wir wechseln die Reiter.

o      Wir sagen: „So haben wir das Pferd doch immer geritten.“

o      Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.

o      Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.

o      Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.

o      Wir bilden eine Task-Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.

o      Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.

o      Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.

o      Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.

o      Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.

o      Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.

o      Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.

o      Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.

o      Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen läßt.

o      Wir erklären, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist.

o      Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.

o      Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.

o      Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

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5 Antworten

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  1. Heike Freiwald said, on 9. Dezember 2010 at 15:33

    Die Dakota (oft Santee, oder Östliche Dakota) sind die östlichste Dialekt- und Stammesgruppe der Sioux aus der gleichnamigen Sprachfamilie, die sich aufgrund ihres Dialektes Dakota
    (deutsch: Freunde, Verbündete)
    nannten. Ihre westwärts gezogenen Sioux-Verwandten bezeichneten sich je nach Dialekt als Lakota oder Nakota.

    in diesem Sinne,
    liebe Grüsse an alle deutschen “ Dakota“

    Heike

  2. Frauke said, on 9. Dezember 2010 at 15:47

    Grandiöse Weisheit:
    Ich habe so gut wie alle Versionen hinter mir.
    Auch mir kam der Gedanke, der hier synonym geschildert wird:“Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab.“ Alles andere führt in die Irre, ist zu zeitintensiv, ist nicht erfolgsversprechend und selbstschädigend. Ich glaube ganz fest daran, dass alle Beteiligten ernten was sie säen und dazu brauche gar nichts zu tun.Das ist das Gesetz.
    Dazu passt die Darstellung wie ein Perversling endete. Heliogabal ließ sich mit eregiertem Penis von nackten Mädchen durch Rom fahren. Er brachte seinem Gott Baal Menschenopfer dar: Knaben und Mädchen römischer Patrizier. Er soll am 11.März 222 von Legionären getötet worden sein. Man hielt seinen Kopf so lange in die Fäkalien einer Latrine bis er im Kot erstickte.

  3. Rolf said, on 9. Dezember 2010 at 16:54

    Einfach herrlich,

    die Weisheit der Dakota – Indianer.

    Passt punktgenau zu den Runden Tisch,

    dazu fällt mir nichts besseres ein.

    Freundliche Grüsse an alle EM

    Rolf

  4. Heidi Dettinger said, on 9. Dezember 2010 at 22:24

    Besser ist es jedoch, man entdeckt früh genug dass das Pferd einen nicht weiterbringt, lässt das arme Vieh leben und macht sich aus eigener Kraft und auf eigenen Füßen davon.

    Grüße an Ross und Reiter

  5. Heidi Dettinger said, on 10. Dezember 2010 at 00:03

    Nun liegt das tote Pferd also in der Wüste… drei der Reiter sind vorübergehend abgestiegen, dann aber – aus Furcht, dass das Pferd sich nicht wieder erheben wird, wieder auf den Kadaver geklettert… Verstehe das wer will!

    Wer es nicht verstehen will, könnte noch eine Chance haben, das kundzutun. Am

    Montag, 13.12.2010 in Berlin, Schiffbauerdamm 40

    nämlich. Ab 10:30 Uhr findet dort die Pressekonferenz zur Abgabe des Abschlussberichtes statt.

    Direkt im Anschluss, um 11:45 Uhr, findet in demselben Haus, Raum 4, eine Gegenpressekonferenz statt. Moderiert wird diese von Ingrid Matthäus-Maier, ehemalige SPD-Finanzexpertin und Verwaltungsrichterin. Auf dem Podium sitzen werden außerdem Monika Tschapek-Güntner, Vorsitzende VEH; Rechtsanwalt Robert Nieporte; Jügen Beverförden, Betroffenenvertreter am RTH!


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