Dierk Schaefers Blog

Genau das habe ich befürchtet …

Posted in heimkinder by dierkschaefer on 3. Januar 2011

Aus gutem Grund habe ich meinen Stimmzettel-Entwurf nicht offen ins Netz gestellt.

Da ich die Abstimmung nur in Absprache mit dem VeH machen will, muß der VeH den Startschuß geben – und bis dahin kann das Stimmzettelformular (in Absprache mit mir) noch geändert werden.

Nun trudelt heute der erste Stimmzettel bei mir ein, auf dem Umschlag korrekt als „Stimmzettel“ gekennzeichnet. Er kommt leider ungeöffnet in den Papierkorb. Ich hoffe, daß der Absender dies liest und mir dann den VeH-offiziellen Stimmzettel schicken wird.

Es ist nicht gut, daß durch undisziplinierte Weitergabe eines Stimmzettel-Entwurfs die Abstimmung durcheinandergebracht wird, noch bevor sie überhaupt begonnen hat.

 

Der VeH allerdings sollte sich sputen, wenn er die Abstimmung mit meiner Hilfe will. Der Runde Tisch hat Mitte Dezember seinen Abschlußbericht vorgelegt. Wenn die Abstimmung eine Reaktion darauf sein soll, und nur als solche halte ich sie für sinnvoll, dann sollte sie eigentlich einen Monat später abgeschlossen sein. Nun gab es ca. zwei Wochen Feiertagspause, die entschuldigen eine gewisse Verzögerung. Doch Ende Januar sollte Abschluß der Abstimmung sein, so daß ich am 1. Februar 2011 die Auszählung vornehmen kann, deren Ergebnis der VeH dann am 2. Februar veröffentlicht und ich sie am 3. Februar in meinen Blog stellen kann. Nur die Stimmzettel, die zwischen dem Startschuß des VeH und dem 31. Januar bei mir eingegangen sind, werden bei der Auszählung berücksichtigt.

Doch ich weiß noch nicht, ob der VeH überhaupt will, und wann und wie er den Startschuß gibt.

Ich selber brauche diese Abstimmung nicht, sie ist ein Angebot.

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5 Antworten

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  1. Heidi Dettinger said, on 3. Januar 2011 at 16:33

    Hallo Herr Schäfer,

    ich finde, Sie sind gerade ein bisschen ungerecht.

    Der VEH hat Ihnen – soweit ich es weiß – durch ein Gespräch mit Monika Tschapek-Güntner ganz klar gesagt, dass wir bei dieser Abstimmung dabei sind. Auch ich (Vorstandsmitglied VEH und beauftragt, an dem Prozedere von Seiten des VEH mitzuarbeiten) habe mich auf Ihrem Blog eindeutig dazu geäußert.

    Andererseits denke ich nicht, dass wir uns so sehr schieben lassen müssen – meines Erachtens und Wissens nach sind Sie es gewesen, die auch andere Menschen in Organisationen von Ehemaligen mit in diesen Findungsprozess einbezogen haben. Nun gibt es – und auch das ist Ihnen definitiv bekannt – ein geschlossenes Forum, eingerichtet von Erika Tkocz, auf dem sich Heimkinder aus verschiedenen Gruppierungen „tummeln“ und versuchen, eine Übereinstimmung herbeizuführen. Sie sollten nicht versuchen, Druck auf uns auszuüben. Denn unser aller Meinung ist es, dass es besser ist, zu einem Text zu kommen, den alle mittragen können und auf ihren jeweiligen Seiten, Blogs, etc. veröffentlichen. Auch wenn die Befragung dann ein paar Tage später anfängt. Immerhin hat der Bundestag geschlagene zwei Jahre gebraucht, bevor der RTH überhaupt eingerichtet wird. Und nun sollen wir uns hetzen lassen?

    Wenn Sie jetzt schreiben, dass Sie „genau das befürchtet haben“, darf ich Sie daran erinnern, dass Sie selbst es waren, der den ersten Entwurf eines Fragebogens auf Ihrem Blog veröffentlicht haben. Und zwar in Ihrem Posting vom 20. Dezember 2010. Dass es Menschen unter den Ehemaligen gibt, die bereits den ersten Entwurf für bare Münze nehmen, hätten Sie vielleicht nicht erwartet – auf jeden Fall können Sie es niemandem vorwerfen. Ich persönlich hätte es eh besser gefunden, wenn Sie mit diesem Anliegen, in dass Sie ja den VEH ausdrücklich einbinden, diesen erst auch angesprochen hätten, bevor Sie damit an die Öffentlichkeit gehen.

    Um noch einen letzten Punkt anzusprechen (der nicht unmittelbar mit Ihrem Schreiben zu tun hat): Der Vorstand des VEH ist absolut dagegen, eine Abstimmung über den gesamten Text des Abschlussberichtes mit JA/NEIN/WEISS NICHT zu machen. Denn es gibt definitiv in dem Bericht auch Teile, die es wert sind, dass man sich mit ihnen befasst, bzw. die sogar gelungen sind. Wichtig aber war uns bei unserer Entscheidung, NUR über die finanzielle Seite des Berichtes abstimmen zu lassen, dass die Parteien am RTH selbst keineswegs auf diese Art und Weise abgestimmt haben (s. Abschlussbericht, S. 43: Abstimmungsprotokoll/Protokollnotizen). Es ist – zumindest von unserer Warte aus – hiermit völlig uneinsehbar, wieso wir uns in eine Position drängen lassen sollen, die weder die Vertreter der ehemaligen Heimkinder am RTH eingenommen haben, noch die anderen Parteien!

    Ich möchte mich – trotz aller Kritik – wirklich bei Ihnen bedanken, dass Sie sich so für die ehemaligen Heimkinder einsetzen. Auch wenn unsere Ideen und Wege nicht immer diesselben waren.

    Mit freundlichem Gruß

    Heidi Dettinger
    (Schriftführerin VEH)

  2. Günter Klefenz said, on 5. Januar 2011 at 18:51

    Mich wundert es nicht das es zu so ein Ergebnis gekommen ist, am Runten Tisch.

    Weil einige der vom Vorstand des VEH Verhein nur sich selbst Profiliert haben und das Vertrauenbruch gegenüber der Vereinsmitglieder des VEH gemacht haben. Sie treten in der Öffentlichkeit auf, mit der Moralpauke und haben selbst Dreck am stecken. Sie nehmen uns Heimkinder in der Öffentlichkeit die Glaubwürdigkeit was das Verbrechen an unsere Seele gemacht wurde. Dieser VEH Verein hat ein Verschleis von Vorständer die in der Vergangenheit die Mitglieder des Verein Vertrauen Missbrauch haben und Vereinsgelder veruntreut haben. Einer dieser Vorstandes des VEH Verein so gar Verurteil worden, einiger weiter vorfälle der Veruntreuung des Vereingelder wird von der Justiz noch überprüft. Auch Anwälte verschleiß die angeblich unsere Intresse vertreten wollten sind nicht mehr da, eine der Anwälte ist auch Verurteilt worden, weil er sich an Entschädigung Gelder veruntreut hat von anderen Opfer des Nazi Verbrechen. Jetzt Nötig dieser Vorstand des VEH Vereineins, die Mitglieder sich an diesen Anwalt zuwenden den keiner kennt und sich nichtmal in einen Vereinstreffen vorzustellen. Ich Persönlich warte bis heute noch auf eine Antwort von diesen Anwalt auf mein Schreiben von 24.07.2010 so wie 3 mal Telefoniert und keine Stellung von ihn bekommen. Hier schein der Verdacht des Vetterwirtschaft zwischen den Anwalt und den Vorstandes des VEH zu liegen, um sich von der Entschädigungen Gelder zu bereichern.
    Es ist Erschrecken was Heimkinder andere Heimkinder antuen, nur um sich zu Profilieren. Wen selbst ein Heimkind vor der Presse sagt: Besser ein Spatz in der Hand, als eine Taube auf den Dach. Da stellt sich die Frage. Sind Wir Heimkinder wie Spatzen behandelt worden?
    Was den Rundentisch betrieft und seine Vorschläge ist ein Hohn.
    Mich wunder es nicht, weil dieser so genanter Rechtsstaat selbst in der Vergangenheit dafür gesorgt hat, durch die Behörte jedes Missbrauch und Misshandlungen ihrer Institutionen nicht der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nur durch Druck der Presse und der Medien und unser Aufschrei sind die Dinge der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.
    Man Beruf sich jetzt auf Verjährung dieser Straftaten, Warum? Da sollte man sich den Bericht des SWR 3 anschauen. Titel: Hitlers Eliten nach 1945. Wo sich Richter der Naziregime sich in der Grundgesetze sich eingebunden haben und für sich und andere Gesinnungsgenosse diese Grundgesetze der Verjährung gemacht, um weiter Strafverfolgung ihres Verbrechen verantwortlich zu machen. Es ist bis Heute kein einziger Richter seines Verbrechen Angeklagt noch Verurteilt worden noch zu Verantwortung gezogen worden. In diesen sogenanten Rechtsstaat. Unsere Anklage wegen Menschenrecht Verletzungen und Missbrauch erreichen wir nur über das Europäisches Gerichthof für Menschenrechte. Hier in diesen Staat haben Wir als Bastarde keine Rechte. Wir Heimkinder brauchen keine Entschuldigungen vom Staat oder deren ihre Institutionen, weil die das Verbrechen an uns nicht ausgeübt haben, sondern nur die Täter und die leben zum teil nicht mehr oder verkriechen sich nur in ihrer Feigheit. Der Staat hat sich Schuldig gemacht in den er die Täter geschütz hat und die Misshandlungen geduldet und Vertuscht hat. Und das Klagen Wir Heimkinder an. Es heiß doch Wir sind ein Europäisches Land? Warum bekommen Wir als geschädigte dieses Verbrechen nicht genau so ein Entschädigung wie in Irland oder wie DDR Heimkinder?

    In diesen Sinne Grüße eines Opfer des Heim Schicksal und des Rechtsstaates.

    Günter Klefenz

  3. Peter Hoffmeister said, on 8. Januar 2011 at 11:35

    Hallo Günter Klefenz,

    wir, die übrigen Mitglieder des VEH e.V. distanzieren uns von deinen Vorwürfen gegenüber dem Vorstand des VEH e.V.
    Wir werden deine Vorwürfe auf den Tagesordnungspunkt der nächsten Mitgliederversammlung setzen.
    Dort werden wir dir auch eine Antwort zu deinen Vorwürfen geben.
    Wir alle hoffen das du im Juni dort auch erscheinst und nicht durch Abwesenheit glänzt wie zu deiner Zeit als Kassenprüfer.

    Peter Hoffmeister

  4. Schedlik said, on 8. Januar 2011 at 12:42

    Zu dem Schreiben vom 5.1.2011 von Herrn Klevenz
    Ich distanziere mich von den Vorwürfen von Herrn Klefenz gegenüber dem Verein VEH e.V/Vorstand und seinen Mitgliedern.
    Mich hat keiner genötigt einen Anwalt zu nehmen.
    Vetternwirtschaft: Vereinsvorstand mit dem Anwalt H.Nieporte kann ich nicht sehen.
    Verschleiß von Vorständen im VEH e.V kann ich auch nicht sehen.
    Der jetzige Vorstand hat mehr getan als alle zuvor.ZB:Es gab kein Forum wo man Kontakte knüpfen konnte und sich austauschen konnte.Alle wichtige Dinge werden vom Vorstand den Mitgliedern mitgeteilt.Jeder kann sich frei äussern.

    Schedlik
    Mitglied des VEH e.V

  5. Martin Mitchell said, on 9. Januar 2011 at 23:22

    Der Verein ehemaliger Heimkinder hat seit dem 07.01.2011 selbst folgende ABSTIMMUNG für alle „Ehemaligen Heimkinder“ ( aus West UND Ost ) auf die Beine gestellt:

    +++ BITTE STIMMEN SIE HIER BIS ZUM 15.03.2011 AB +++
    @ http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=HAXEVZZMECNZ

    Liebe ehemalige Heimkinder, liebe Freunde, liebe Mitglieder des VEH e.V.,

    Der „Runde Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ hat beschlossen, in seinem Abschlussbericht folgende Empfehlung an den Deutschen Bundestag bezüglich einer „finanziellen Entschädigung“ zu geben:

    „Der Runde Tisch hält eine Summe von 120 Millionen € für die Ausstattung des Fonds/der Stiftung für erforderlich, die sich aufteilt in 20 Millionen € für den „Rentenersatzfonds“ und 100 Millionen € für den „Fonds für Folgeschäden der Heimerziehung“.

    — Getragen werden soll der Fonds/die Stiftung jeweils zu einem Drittel von

    ● „Bund,
    ● Ländern und Kommunen,
    ● Katholischer Kirche und Evangelischer Kirche und deren Wohlfahrtsverbände und Ordensgemeinschaften.“

    — Der Fonds soll finanzieren:

    ● „therapeutische Hilfen, beispielsweise Sicherstellung von Therapien, wenn die primär verpflichteten Leistungsträger eine Kostenübernahme verweigern;
    ● Übernahme von Kosten bei der Aufarbeitung, beispielsweise Kosten von Verwandtensuche, Akteneinsicht, Fahrtkosten zur damaligen Einrichtung, Veröffentlichung von Biografien;
    ● Unterstützung bei besonderer Hilfsbedürftigkeit, beispielsweise Hilfe bei; der Beschaffung von (medizinischen, orthopädischen, technischen etc.) Hilfsmitteln;
    ● Beratungs- und Betreuungskosten (zum Beispiel Rechtsanwälte), beispielsweise Unterstützung bei Ämtergängen und -kontakten;
    ● Qualifizierungsmaßnahmen, beispielsweise Hilfe bei der Vermittlung und Finanzierung von Nachqualifikationen oder Unterstützung bei Umschulungen;
    ● Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter (zum Beispiel zur Vermeidung von Heimaufenthalten);
    ● Unterstützung für Menschen in besonderen sozialen Notlagen.“

    — DA WIR WISSEN,

    ● dass vielen diese Zahlungen ein Schlag ins Gesicht,
    ● eine erneute Demütiung,
    ● ein Hohn bedeuten und
    ● dieses so nicht hingenommen werden kann, haben wir beschlossen, weiter um unser gutes Recht zu kämpfen: Nämlich eine „Entschädigung“ die diesen Namen verdient.

    — WIR WOLLEN

    ● mindestens 300 € monatlicher Rente oder – wahlweise –
    ● eine Einmalzahlung von 54.000 € pro Person!

    — BITTE STIMMEN SIE HIER AB,

    um Bund, Ländern und Kirche zu zeigen, das wir nicht bereit sind, eine solche Demütigung hinzunehmen!

    Bei dieser online-Abstimmung kann nur EINMAL PRO COMPUTER abgestimmt werden und die Stimmen werden automatisch auf dem Server ausgezählt! Nach Abschluss der Abstimmung werden die Stimmergebnisse veröffentlicht werden.

    +++ BITTE STIMMEN SIE HIER BIS ZUM 15.03.2011 AB +++
    @ http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=HAXEVZZMECNZ

    POSTSCRIPT: Die Schimpfkanonade und irrationale Einstellung seitens Günter Klefenz – oben – auf und gegenüber dem Verein ehemaliger Heimkinder e.V., die er sich hier erlaubt, ist an Absurdität kaum zu überbieten; und da was er da äußert auf keinste Weise den Tatsachen entspricht, kann man alles was er sagt, auch zukünftig, getrost vergessen.


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