Dierk Schaefers Blog

Interessant: CDU/CSU-Bundestagsfraktion spricht von Menschenrechtsverletzungen

Posted in heimkinder, Politik by dierkschaefer on 23. Februar 2011

»Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird keine Zurücksetzung der Opfer von Menschenrechtsverletzungen in Kinder- und Jugendeinrichtungen der ehemaligen DDR zu Opfern zweiter Klasse akzeptieren. Bei Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen sind auch Heimkinder aus Ostdeutschland zu berücksichtigen. Wir treten für die Unteilbarkeit der Menschenrechte ein und plädieren deshalb für eine gesamtdeutsche Regelung.«

http://www.presseportal.de/pm/7846/1770946/cdu_csu_bundestagsfraktion [Mittwoch, 23. Februar 2011]

3 Antworten

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  1. Rolf said, on 23. Februar 2011 at 19:11

    Na, das sind doch mal klare Worte im Bundestag, für die Rechte der
    Ehemaligen Heimkinder aus Ost und West, endlich werden hier keine Unterschiede mehr gemacht, das verdient meine Hochachtung.
    MfG.
    Rolf

    • lehrling said, on 23. Februar 2011 at 20:37

      Das sehe ich genauso,ist doch gut für unsere LEIDENSKINDER aus der ehem.“DDR“
      Mal was Positives

  2. Wenz Flash said, on 28. Februar 2011 at 22:53

    Für Heimkinder spielt das politische Erwachsenensystem keine Rolle. Es war ein Kindergefängnis. Ab und zu öffnete sich das Türchen: zum Kirchgang, zum Schulbesuch, zum Besuch der Eltern. Die Heimkinder hatten keine Rechte und auch heute haben Kinder allgemein noch keine Kinderrechte, obwohl die Vereinten Nationen bereits im Jahre 1959 solche definiert haben. Was sind denn Menschenrechte für Kinder? Auch heute noch dürfen sie in Kinderheime „eingeliefert“ werden, statt ihnen eine zumindest dauerhafte Bezugsperson zu vermitteln. Auch heute noch laufen sie Gefahr ihrer Heimat beraubt zu werden. Auch heute noch dürfen sie von professionellen Erziehern erzogen werden, die kein persönliches Interesse an ihnen haben müssen und erst recht keine Liebesbeziehung aufbauen dürfen. Auch heute noch sind sie einem erhöhten Mißbrauchsrisiko ausgesetzt. Auch heute noch scheint Materialismus die Kindergefühlswelt zu erschlagen! Es fehlt persönliche Anteilnahme, Mitgefühl, elterliche Liebe, das persönliche Vorbild, die natürliche Autoritätsperson. Da zerbrechen sich Politiker die Köpfe darüber, keine Unterscheidung zwischen Ost und West zu machen. Dann kann ich nur sagen: wünsche gut geruht zu haben. Laßt Euch in Eurer Ruhe nicht weiter stören! Kinderrechte ins Grundgesetz zu bringen bleibt offensichtlich ein Tabu. Wie wollt Ihr nun den ehemaligen Heimkindern helfen? Mit einer Bundestagskommission, deren politischer Auftrag auch darin besteht, finanziellen „Schaden“ vom deutschen Volke abzuwenden? Mit einer Bundestagskommission, die im staatlichen Rahmen der Schulmedizin ihre Gutachten erstellt und von alternativen Heilmethoden wie Hypnosetherapie und Inner Bonding Therapy keine Notiz nehmen muß. Mit einer Bundestagskommission, die Täterschaften der 1950er und 1960er Jahre analysiert, die inzwischen fast alle tot sind oder zu alt um sie noch fragen zu können. Es wird vereinfacht, um den Überblick zu behalten, um zum Abschluß zu kommen. Es ist daher auch einfacher, die Unterscheidung zwischen Ost und West fallen zu lassen und fürwahr keine Tat, die Hochachtung verdient.
    Wenz, Heimkind 1962-1968, im Waisenhaus ein Höllentrip!


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