Dierk Schaefers Blog

Beschneidung und Staatsräson

Posted in Politik, Theologie by dierkschaefer on 1. Juli 2012

Die Existenz Israels gehöre zur deutschen Staatsräson, sagte kürzlich unsere Bundeskanzlerin und wurde nachfolgend geringfügig korrigiert durch den Bundespräsidenten.

Wie weit reicht eine solche Zusage? Nur bis zum Ende einer Kanzlerschaft?

Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Nichts kann uns entlasten von der historischen Schuld am Völkermord an den Juden. Nichts entbindet uns von einer historisch wohl einzigartigen Verantwortung für die Existenz eines Volkes, das nicht das unsere ist.

Doch diese Verantwortung bringt uns zuweilen in eine prekäre Rolle, außen- wie innenpolitisch.

Außenpolitisch kann es uns nicht kalt lassen zu sehen, wie die Rechte der Palästinenser massiv unterdrückt werden und die Siedlungsbewegung eine moderne Form der alttestamentlichen „Landnahme“ ist, nämlich Landraub. Hier können wir jedoch halbwegs stillhalten, weil die arabischen Irrationalitäten und Unversöhnlichkeiten den israelischen in nichts nachstehen.

Doch wie sieht es innenpolitisch aus? Ich will nicht eingehen auf die Tradition des Schächtens, die von Juden wie auch Muslimen beansprucht wird.

Doch beim Thema Beschneidung von Jungen muß ich mich fragen, ob hier deutsches Schuldgefühl zur Staatsräson geronnen ist.

Daß die beiden Kirchen mit dem Kölner Beschneidungsurteil nicht einverstanden sind, weil sie die Religionsfreiheit beschnitten sehen – geschenkt. Denn wir wissen, daß sie die Menschenwürde und die Unverletzlichkeit der Person schon auf viel profaneren Ältären geopfert haben.

Was aber bringt unsere Politiker dazu, wie zum Beispiel Herrn Westerwelle, die Freiheit der Eltern in der religiösen Erziehung höher anzusetzen als den Anspruch des Individuums auf Unversehrtheit, auch wenn es die Mündigkeit noch nicht erlangt hat?

Unsere Verantwortung gegenüber Israel und der jüdischen Religion befreit uns nicht von der grundgesetzlichen Aufgabe, Kinder zu schützen in ihrer Menschenwürde und dem Anspruch auf körperliche Unverletztheit. Leider verweigern die meisten Politiker den Kindern das Wahlrecht und die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz.

 

Beschneidung ist Kindesmißhandlung, ist Kindesmißbrauch für religiöse Zwecke. Besser gesagt: für vermeintlich religiöse Zwecke. Wir fordern aus guten Gründen von den Muslimen einen säkular angepaßten Umgang mit ihren religiösen Quellen. Den dürfen und müssen wir auch von den Juden fordern: Eine Beurteilung ihrer religiösen Quellen im Kontext der Zeit ihrer Entstehung und den Transfer in den Kontext der Moderne. Wer dies verweigert, darf das tun, das gehört zur Religionsfreiheit. Aber er kann keinen übergesetzlichen staatlichen Kulturschutz beanspruchen.

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6 Antworten

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  1. E.Kronschnabel said, on 1. Juli 2012 at 19:20

    Als ich mit erreichter Volljährigkeit (damals mit 21!)1969 aus der Kirche austrat, konnte ich das nur durch Erklärung beim Amtsgericht tun (heute geht das einfacher). Dafür sollte ich eine Stempelgebühr in Höhe von DM 5,00 entrichten. Der Schreiberling beim Amtsgericht beging den Fehler, mir die Austrittsbescheinigung
    gestempelt rüberzuschieben, bevor ich die 5,- DM hinlegte. Er kam aus unserem Kaff, ich verweigerte ihm die
    5,- DM. Er rief den Amtsrichter, der erklärte mir, dass das so mal gar nicht gehe!

    Wenn er mir eine Eintrittserklärung mit meiner Unterschrift vorlegen könne, bekäme er sofort 5,- Mark. Ohne
    diesen Beleg gibt es von mir nichts, er solle gegen mich klagen. Er wurde fuchsteufelswild, warf mich hinaus
    – und ich hörte nie mehr was davon. Amtsrichterlein spürte, dass ich Würstchen seinem System die Stirn bieten würde, er erkannte die rechtliche Grauzone.

    Warum ich diese Gaudi erzähle? Kirchen und Staat waren immer eine unheilige Allianz. Kirchen erhielten sekulare Machtbefugnisse, die völlig konträr zu den allgemein gültigen Gesetzen standen. Das geht bis in die
    heutige Zeit, wie uns das Arbeitsrecht der Kirchen zeigt. Klare Verstösse gegen das Grundgesetz – und die
    Gerichte decken diese Dreistigkeiten.

    Jetzt hatte ein Gericht den Mut, diese Sonderrechte zu stoppen. Natürlich kläfften alle die los, die die (ungesetzlichen) Machtbefugnisse geniessen durften. Und natürlich finden sich sofort solche Stangenhalter
    wie Westerwelle ein, die den Getroffenen ihre Ergebenheit bezeugen. Man ist nur gewählt – und wenn man
    sich mit dem Klerus anlegt, kann man schnell in kleine Stürme geraten. Man fürchtet Israels Reaktionen auf
    Kritik, kaum ein Politiker hat den Mut zur Wahrheit. Damit kalkulieren die Israelis eiskalt.

    Ich las einen Kommentar von Michel Friedman, der die Beschneidung seiner Söhne rechtfertigte, extra betonte, dass er es machen liess, obwohl er nichtpraktizierender Jude sei. Hygiene und Tradition führte er an,
    der Nichtpraktizierer mit Neigung zu gewissen Stoffen, die zu Hirnschäden führen. Genau das berücksichtigte
    ich und verzichtete auf einen Kommentar zu seinem Kommentar. Er kann ja nichts dafür. Auch Religion ist eine
    Droge. Macht auch.

    So wird die Jaulerei der vom Richterspruch Erwischten verständlich. Es geht nicht um Kinder und Körperverletzung an denen. Es geht einfach nur um Macht-Beschneidung.

  2. Dirk Friedrich said, on 1. Juli 2012 at 23:27

    Ich musste laut lachen, als ich die „Empörung“ der Vatikan- und der Lutherkirche las.
    Ausgerechnet diese Herrschaften!
    Pardon! – Das vergossene Blut aus mindestens 2000 Jahren Vergangenheit schwappt noch immer in das Heute. –
    Wo ist da die Aufregung?

    Wie hieß noch der Filmtitel?
    „Leichen pflasterten seinen Weg…“ oder so ähnlich.

  3. Bert Steffens said, on 7. Juli 2012 at 07:42

    Sehr geehrter Herr Schaefer,

    ich kann Ihren Ausführungen zum „Beschneidungsurteil“ von Köln nur zustimmen.

    Als Ergänzung zu Ihrem Text, lesen Sie doch einmal im WWW mein Essay „Die Feinde der Selbst-Bestimmtheit und Demokratie geben sich zu erkennen“.

    Mit freundlichem Gruß

    Bert Steffens
    Freier Philosoph

  4. Frank Kretzschmar said, on 9. Juli 2012 at 20:24

    Westerwelles Beschneidungs-Vielfalt

    Kaum, dass die Unterschrifts-Tinte auf dem Kölner Landgerichts-Urteil vom 7.Mai 2012, Aktenzeichen 151 NS 169/11 trocknete, das religiös motivierte Genitalverstümmelung unmündiger Knaben zur Straftat der Körperverletzung erklärt, bricht sich Außenminister Guido WESTERWELLES Allerwelts-Senf Bahn und flutscht, hui, aus der Quassel-Tube: „Das Kölner Urteil hat international Irritationen ausgelöst. Es muss klar sein, dass Deutschland ein weltoffenes und tolerantes Land ist, in dem die Religionsfreiheit fest verankert ist und in dem religiöse Traditionen wie die Beschneidung als Ausdruck religiöser Vielfalt geschützt sind.“

    Dabei befindet sich WESTERWELLE in bester Gesellschaft der üblichen Verdächtigen: Die Deutsche Bischofskonferenz hält das Urteil für „äußerst befremdlich“, wobei man den Herren eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Minderjährigen männlichen Geschlechts durchaus zugestehen muss. Das trifft auch auf Kindersex-Vorreiter Volker BECK, Bundestagsabgeordneter der Grünen zu, der die Entscheidung für “mehr als fragwürdig” hält, während seine Fraktions-Kollegin Claudia F. ROTH – „Ich mache seit 20 Jahren Türkeipolitik, das is viele Jahre“ – das Urteil “realitätsfremd” zeiht: “ Es wirkt ausgrenzend gegenüber der langen kulturellen und religiösen Tradition jüdischen und muslimischen Lebens.” Schriller Bundestagsmitglied Serkan TÖRENS Töne: „Ein Verbot der Beschneidung wäre das deutlichste Signal an die Muslime in unserem Land, dass sie kein Teil Deutschlands, ja, “ wie weitsichtig, „nicht einmal willkommen sind.“ CSU-„Rechts“-Politiker Norbert GEIS will gar geltendes Recht ändern, damit die Grauen der Genitalverstümmelung straflos bleiben. Wer noch alle Steine in der Klagemauer und Minarette an der Moschee hat, kann sich lebhaft vorstellen, zu welchen Tiraden sich die Zentralräte der Juden und Muslime aufschwangen. „Eklatanter und unzulässiger Eingriff“ sowie „unerhörter und unsensibler Akt“ gehören zum gemäßigten Unflat.

    Von der Zulässigkeit des Eingriffs, der Sensibilität des Aktes konnten sich Zuschauer überzeugen, die am 3.September 2008, 22:45 Uhr im ZDF den Auslands-Journal-Beitrag „DER BESCHNEIDER VON ISTAMBUL“ durchstanden. Gezeigt wurden in Operettenuniformen gezwängte türkische Knaben, die sich in aller Öffentlichkeit erst einer Spritze ins Genital und dann des Abschneidens ihrer Vorhaut unterziehen mussten. Obwohl die blassen, verstörten, wie in Trance agierenden, bis ins Mark beschämten Jungen, erkennbar gegen ihren Willen misshandelt wurden und am Schluss der Tortur breitbeinig vom Ort der Verstümmelung staksten, entblödete sich das ZDF nicht von einem „AUSGELASSENEN FAMILIENFEST“ zu schwadronieren. Mütter, ihre Söhne vor dem Eingriff in Tanzbewegungen weinend an sich drückend, wirkten wie versteinert. Nicht anders Väter, die von der Grausamkeit ihrer Beschneidung berichteten, deren Trauma sie bis in die Gegenwart verfolgt. „Heute“ so das ZDF, damals, nomen est omen, unter seinem Intendanten MarKus SCHÄCHTER, „werden sie“ sechs- bis zehnjährige Kinder, „Männer und können sich für immer voller Stolz an diesen Tag erinnern.“ Und, an menschenverachtender Gewaltverherrlichung nicht zu übertreffen: „ Arda und Onur“ zwei der Gepeinigten, „scheinen ihren Tag zu genießen. Die ganze Familie feiert die kleinen Helden und sieht selbst der Beschneidung zu.“ Nichts anderes ergibt sich aus dem Text zur Sendung http://auslandsjournal.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,7302837,00.html.

    Nur eine Frage der Zeit, bis MarKus QUALSCHLACHTER & Co die INFIBULATION, die Genitalverstümmelung muslimischer Mädchen, feiert und WESTERWELLE sie als Ausdruck von Weltoffenheit und Toleranz lobpreist. Schließlich wies bereits MOHAMED die Beschneiderin Om HABIDA in diesen Ausdruck religiöser Vielfalt ein: „Aber ja, es ist erlaubt. Komm näher, damit ich dich unterweisen kann: Wenn du schneidest, übertreibe nicht, denn es macht das Gesicht strahlender und es ist angenehmer für den Ehemann“.

    Dabei war es gerade der nicht zuletzt dank WESTERWELLES Einmischung und Hetze aus dem Amt gejagte Präsident Husni MUBARAK, der Mitte 2008 die Genitalverstümmelung, der bis zu 90 Prozent der Ägypterinnen zum Opfer fielen, zur Straftat erklärte und mit seiner Frau SUZANNE entschieden gegen diese infernalische Grausamkeit ankämpfte: „Dann spürte ich wie mein Fleisch, meine Geschlechtsteile, fortgeschnitten wurden. Ich hörte den Klang der stumpfen Klinge, die durch meine Haut fuhr. Es gibt keine Worte, die den Schmerz beschreiben könnten. ´Herr im Himmel lass es rasch vorüber sein, ´ betete ich, dann verlor ich das Bewusstsein. Als ich aufwachte begann erst der schlimmste Teil. Mit den Dornen stach sie Löcher in die Haut, durch die sie einen festen, weißen Zwirn schob, um mich zuzunähen. Der Schmerz in meiner Scheide war so furchtbar, dass ich nur noch sterben wollte.“

    Bleibt abzuwarten, wann WESTERWELLES Freiheitskämpfer das Antibeschneidungs-Gesetz kippen. Dass Sprecherin Lamia HUSSEIN nun auch im ägyptischen Staatsfernsehen ihr Haupt mit einer Kopfwindel verhüllen darf, haben, so viel Revolution muss sein, sie bereits durchgesetzt.

    Wie die arabischen Frühlingsboten, in Religionsfreiheit und Tradition fest verankert, mit Unverhüllten umgehen, musste die britische Journalistin Natasha SMITH am eigenen Leibe erfahren, als sie am letzten Juni-Sonntag auf dem Kairoer Tahrir-Platz bei der Bekanntgabe des Präsidentschaftswahl-Ergebnisses zugegen sein wollte. Die Feiernden, WESTERWELLES demokratische Wahlsieger, rissen ihr die Kleider vom Leib: „Diese Männer, Hunderte von ihnen, hatten sich in Tiere verwandelt. Sie spreizten meine Schenkel und zogen an mir. Sie kratzten und quetschten meine Brüste und drückten ihre Finger in mich, auf jede erdenkliche Art. So viele Männer. Alles was ich sehen konnte waren lüsterne Blicke, immer mehr spöttisch grinsende Gesichter, während ich rumgeworfen wurde wie frisches Fleisch zu den hungrigen Löwen.“ Natsha SMITH, von selbstzerstörerischer, an Naivität nicht zu überbietender Realitätsblindheit a la WESTERWELLE geschlagen, wollte ausgerechnet eine Doku über Frauenrechte in Ägypten drehen.

    Bleibt abzuwarten, wann der Geschlagene die Segnungen der SCHARIA verklärt. In der Light-Fassung muss man ja nicht gleich die ganze Hand nehmen, wenn der Dieb, ritsch-ratsch, den kleinen Finger reicht. So viel Rechtssicherheit muss sein. Was der Herr Außenminister darunter versteht, hat er schlagend bewiesen, als er unlängst im gleichen Atemzug mehr Rechtsstaatlichkeit von der Ukraine und die Überstellung der dort einsitzenden Julija TIMOSCHENKO zur Bandscheiben-Behandlung an die Berliner Charité forderte. Man darf gespannt sein, wann sich WESTERWELLE dafür stark macht, dass der in Brandenburg wegen Offenkundigkeits-Zweifelns lebenslang weggesperrte Horst MAHLER zur Therapie nach Teheran ausreisen darf.

    Bei der Scharia-Einführung als Ausdruck von Weltoffenheit kann sich WESTERWELLE übrigens ´nen Trick beim EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus SCHNEIDER ablauschen, der im SPIEGEL 46/10 offenbarte: „Und der Religionsunterricht dient der Gesellschaft insgesamt. Darum bin ich auch der Meinung, dass wir einen akademisch gelehrten Islam in unserem Land brauchen, der sprachfähig ist an unseren Universitäten, damit wir auch in der Integrationsfrage weiterkommen.“

    Besonders Augenmerk muss dabei der Besetzung des Lehrstuhls für Theoretische und Angewandte Steinigung (TAS) gelten. Was für ein Kuddelmuddel! Eingraben und mit Tüchern abdecken oder, wie in Afghanistan und Pakistan, eben gerade nicht? Schwangere Frauen gleich nach der Geburt des Babys oder erst nach dem Abstillen totschmeißen? Welche Steingröße garantiert langes Leiden und späten Tod durch Zertrümmern des Gesichtsschädels? Überlebende erschießen oder mit Schaufel erschlagen?

    Bloß gut, dass hier seit dem 30. Juli 1991 wenigstens in der Islamischen Republik Iran Rechtssicherheit herrscht. In deren Strafgesetz, Zweites Buch, hadd-Strafen, ist im Einzelnen geregelt, wo´s langgeht. Von der Urteilsverkündung „Im Namen Allahs, des Barmherzigen“, über, wie tief eingegraben werden muss: Männer bis zur Hüfte, Frauen bis unter die Brust, bis hin zum ersten Wurf und finaler Vergruftung ausbüchsender Selbst-Ausbuddler.

    Sexuell mag Herr WESTERWELLE nach seine Fasson selig zu werden. Ob das die Baukran-Betreiber unter denen, für deren religiöse Tradition er streitet, auch so sehen?

    Dr. Frank Kretzschmar
    dottorefrank@hotmail.com

    • E.Kronschnabel said, on 9. Juli 2012 at 22:53

      Guten Abend, Dottore Kretzschmar!

      Ich las Ihren Kommentar sehr aufmerksam und bedanke mich für die Offenheit.

      Es sind die Westerwelles, die Systeme wie die der Juden und Moslime festigen. Es geht nicht um den Mensch,
      es geht um Machterhalt derer, die das System pflegen. Sie tun dem Westerwelle zuviel Ehre an, wenn Sie ihn
      ernst nehmen. Typen seiner Coleur wollen gefällig sein, biedern sich auch dem übelsten System gegenüber an. Körperverletzung wird mit dem Mäntelchen religiöser Riten verbrämt, wird als von „Gott“ gewünscht dargestellt. Niemand hinterfragt, warum auch DIE Nationen über Jahrtausende überlebten, die die Beschneidung nie praktizierten.

      (Sch)Westerwelle mag ein beschnittenes Glied ästhetischer finden…Beurteilen kann ich das jedoch nicht, also
      möchte ich nicht als „Experte“ gelten. Meine Tochter (20) lachte jedoch herzlich, als sie meinen Kommentar
      las. „Du hast den gleichen Zynismus wie der Kretzschmar-Doc…schon deshalb werden Typen wie Westerwelle
      vor Wut kochen. Wer will schon gerne also Witzfigur geoutet werden?“.

      Das Kind hat Recht! (Sag‘ ich sonst nie…)


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