Dierk Schaefers Blog

Der Elefant unter den Landeskirchen…

Posted in heimkinder, Kinderrechte, Kirche, Menschenrechte, Psychologie, Theologie by dierkschaefer on 12. November 2012

… ist die hannoversche. Sie ist die größte in Deutschland. http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/wir-ueber-uns

Größe, warum nicht? Doch Elefanten sollten keinen Porzellanladen betreten.

Hat die größte Landeskirche aber.

Es geht um »Leistungen in Anerkennung des Leids an Opfer sexualisierter Gewalt durch Mitarbeitende der evangelischen Kirche oder ihrer Diakonie«.

In Vertretung für die Landeskirche ist ein Dr. Mainusch »beschämt, dass Derartiges im Raum unserer Kirche möglich werden konnte, und wir können Sie im Namen unserer Kirche und ihrer Diakonie nur um Entschuldigung bitten«.[1]

So weit, so gut, wenn es auch wenig ist.

Doch es gibt einen Zuschlag: »Für Ihre persönliche Unterstützung bieten wir Ihnen in Einrichtungen der Kirche und Diakonie Beratung und Seelsorge an«. Denn »Der Landeskirche und ihrer Diakonie liegt sehr daran, im Rahmen des heute noch Möglichen aufzuarbeiten, wo Kirche und Diakonie beim Schutz vor sexualisierter Gewalt versagt haben«.

Im Rahmen des heute noch Möglichen bietet also die Institution persönliche Unterstützung an, die als Institution verantwortlich ist für die Vergewaltigung von Kindern. Das ist so, wie wenn ein Psychotherapeut, der eine Klientin vergewaltigt hat, ihr zur Aufarbeitung des Erlebnisses eine kostenlose Therapie durch seinen Praxiskollegen anbietet. Die Landeskirche offenbart mit dem Angebot null-Ahnung von posttraumatischen Belastungsstörungen und hat wohl noch nie etwas von Triggern gehört. Doch wer schon so wenig Ahnung hat, sollte doch wohl wissen, was Anstand und Pietät sind. Dieses Angebot ist schlicht unanständig.

Hier hat der Elefant bereits das erste kostbare Service heruntergerissen.

Aber er dreht sich im Kreis und wirft noch mehr herunter. »Zur Milderung heute noch bestehender Folgewirkungen sexualisierter Gewalt können ehemalige Heimkinder Leistungen des Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“, an dem sich die evangelische Kirche und die Diakonie beteiligt haben, in Anspruch nehmen«.

Also: Wir haben bereits gezahlt, aber »für diejenigen, die sexualisierte Gewalt durch Mitarbeitende in einer Einrichtung der Landeskirche, z.B. in einer Kirchengemeinde, erlitten haben, stellt die Landeskirche ähnliche Leistungen zur Verfügung«. Noch einmal also: Man kann zwar unabhängige Hilfen in Anspruch nehmen, aber wir, die Landeskirche Hannover bieten ähnliche Leistungen, sind wir nicht toll? Rums, nun liegt auch die teure Vase am Boden.

Doch jetzt kommt ein echtes Angebot: »Offengeblieben war bisher nur die Frage, ob es neben diesen Leistungen auch Entschädigungszahlungen in Anerkennung des erlittenen Leids geben soll. Zusammen mit den anderen evangelischen Landeskirchen hat unsere Landeskirche nun für solche Entschädigungszahlungen in Anknüpfung an die Empfehlungen des Runden Tisches „Sexueller Kindesmißbrauch“ der Bundesregierung Grundsätze entwickelt«.

Wenn ein Elefant von Grundsätzen spricht, währenddessen noch die schöne Vase unter seinen Stampfern knirscht, ist Aufmerksamkeit geboten. Und richtig: »Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem anliegenden Merkblatt«. Nun liegt auch das Teeservice unten.

»Für die Beantragung von Leistungen in Anerkennung des erlittenen Leids bitten wir Sie, den ebenfalls beiliegenden Antrag ausgefüllt an unsere landeskirchliche Ansprechstelle für Opfer sexualisierter Gewalt (Pastorin Hella Mahler, Rote Reihe 6, 30169 Hannover; Tel.: 0511/1241-650; Mail: Hella.Mahler@evlka.de ) zurückzusenden«. Immerhin: Eine Adresse, die einer Pastorin. Aber nur ein Briefkasten, denn »über Ihren Antrag entscheidet dann eine Unabhängige Kommission«.

Wie unabhängig ist sie denn? »Der Kirchensenat der Landeskirche [hat sie] eingesetzt«. Doch keine Angst, sagt der Elefant und der Tellerstapel kommt bedrohlich ins Wanken: »Die Mitglieder der Unabhängigen Kommission sind nicht an Weisungen gebunden, und wir haben uns verpflichtet, ihre Entscheidungen zu übernehmen.

Die Unabhängige Kommission besteht aus folgenden Mitgliedern:

  • Klaus-Peter Schmidt-Vogt (Vorsitzender), Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht i.R., ehemaliger Vorsitzender der landeskirchlichen Disziplinarkammer,
  • Christa Eisner-Solar, ehemaliges Mitglied des Niedersächsischen Landtags, Mitglied der Landessynode,
  • Karl-Wilhelm Lange, Regierungspräsident i.R.,
  • Reinhard Vetter, Pastor, ehemaliger Leiter der landeskirchlichen Hauptstelle für Lebens­beratung.«

Das sind doch wohl alles honorige Leute, wenn auch fast alle mit kirchlichem Hintergrund. Ich selber hätte keine Bedenken, doch ich war auch nicht Zögling im hannoverschen Stephansstift, bin nicht von Kirchenleuten vergewaltigt worden, wurde nicht über den Runden Tisch der Pfarrerin Vollmer gezogen und wurde nicht arglistig um eine echte Entschädigung geprellt. Und so höre ich den Tellerstapel am Boden zerschellen.

»Über die Mail-Adresse Unabhaengige.Kommission@evlka.de können Sie direkt und ohne Kenntnis des Landeskirchenamtes mit der Kommission Kontakt aufnehmen«. Einfach mal mailen. Dummerweise landet man bei aller Unabhängigkeit im Netz des hannoverschen Landeskirchenamtes. Paß doch auf, Elefant, nun liegt auch die schöne Milchkanne unten.

»Für Rückfragen zur Bearbeitung des Antrags stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Wenn Sie Beratung oder Unterstützung (z.B. beim Ausfüllen des Antrags) benötigen, können Sie sich auch an unsere landeskirchliche Ansprechstelle für Opfer sexualisierter Gewalt (Adresse siehe oben) wenden. Die Ansprechstelle arbeitet unabhängig; sie ist nicht an Weisungen des Landeskirchenamtes oder einer anderen kirchlichen Stelle gebunden«.

Ja, ja, es ist wie „Dat Wettlopen twischen Swienegel un Hasen bi Buxtehude“ „Ik bün allhier!“, sä de Swienigel“. Mit ’nem Elefanten funktioniert das Märchen anscheinend auch.

Und so geht es in die nächste Runde: »Falls Sie sich über die Arbeit unserer Landeskirche in den Bereichen Prävention, Intervention und Hilfen in Fällen sexualisierter Gewalt informieren wollen, verweisen wir auf unsere Internet-Seite praevention.landeskirche-hannovers.de«.

Man kann sich die Leitlinien runterladen. Schaun mer mal.:

»Das Thema an sich ist nicht neu. Neu war im Frühjahr 2010 die Bereitschaft von Verantwortlichen einzelner Institutionen, Hinweise aus den eigenen Reihen ernst zu nehmen und ihnen vorbehaltlos nachzugehen, auch wenn die Ereignisse vielfach schon viele Jahre zurücklagen und zumeist strafrechtlich schon verjährt waren«.

Wie kam es zu der Bereitschaft? Auf jeden Fall ist sie großartig, denn eigentlich hätte man diesen uralten zumeist verjährten Vorkommnissen keine Beachtung mehr schenken müssen. Elefant, ik hör dir trapsen.

»Die Landeskirche ist Hinweisen auf sexuelle Übergriffe durch Mitarbeitende der Kirche schon seit etlichen Jahren konsequent nachgegangen«. So, so, schon seit etlichen Jahren. Vielleicht schon vor jeder Verjährung? Aber anstatt auf die Verjährungseinrede zu verzichten, hat die Landeskirche »im Jahr 2010 … eine telefonische Anlaufstelle eingerichtet, um es Betroffenen leichter zu machen, sich zu offenbaren«. Wenn hier nicht das übergroße Herz des Elefanten geschlagen hat …

Übrigens: Das Stichwort Stephansstift kommt nicht vor, vielleicht wollte man Retraumatisierungen vermeiden.

Doch lassen wir nun das Elefantenspiel, denn so viel Porzellan haben wir gar nicht mehr übrig wie noch zerdeppert werden würde.

Kommen wir also zum »Merkblatt über Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexualisierter Gewalt in Körperschaften und Einrichtungen der Landeskirche und in Mitgliedseinrichtungen ihres Diakonischen Werks zugefügt wurde«.

Unter »Anwendungsbereich« lesen wir: »Diese Leistungen sollen im Rahmen des Möglichen eine schmerzensgeldähnliche Zuwendung für die nichtmateriellen Schäden darstellen«. Was ist unmöglich in einer Einrichtung, die sonntags von Wundern sprechen läßt? Möglich sind jedenfalls keine Schmerzensgelder, sondern „eine schmerzensgeldähnliche Zuwendung“. Die aber erst, wenn andere Hilfen nicht funktionieren: »Die Grundsätze gelten ausschließlich für Fälle, in denen Schmerzensgeldansprüche nicht mehr durchgesetzt werden können, weil die Ansprüche verjährt sind. Nicht verjährte Ansprüche müssen vorrangig gegenüber den unmittelbar verantwortlichen Personen oder Stellen geltend gemacht und ggf. auf dem Rechtsweg verfolgt werden«. Sollten also noch Täter lebendig innerhalb der Verjährungsfrist haftbar gemacht werden können, dann, bitteschön, liebes Opfer, beschreite den Rechtsweg! Doch die Opfer »können über eine Leistung in Anerkennung des erlittenen Leids hinaus im Einzelfall Leistungen zwecks Milderung noch andauernder Folgewirkungen der sexualisierten Gewalt erhalten«. Über welche Leistung hinaus? Das verstehe, wer will. Doch ohnehin: »Solche Leistungen setzen voraus, dass Ansprüche gegen die Verantwortlichen nicht geltend gemacht werden können und dass Leistungen durch eine andere Stelle (z.B. durch eine Krankenversicherung oder eine andere Versicherung) nicht in Betracht kommen«. Eins ist klar: die Landeskirche Hannover zahlt, wenn überhaupt, zuletzt. Erst der Täter, dann die Krankenkasse, denn Eigensinn geht vor Gemeinsinn.

Diese Leistungen, vor allem für den Bereich der früheren Heimerziehung, »richten sich ausschließlich nach den Leitlinien des Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975«. Vom „Runden Tisch Sexualisierte Gewalt“ ist nicht mehr die Rede.

Voraussetzung für die Gewährung der Leistungen ist ein zusätzliches »institutionelles Versagen kirchlicher Verantwortungsträger«, das »ursächlich oder mitursächlich für das erlittene Leid war. Ein institutionelles Versagen liegt insbesondere dann vor, wenn vorgesetzte Personen oder Stellen Kenntnis von entsprechenden Übergriffen hatten und nicht oder nur unzureichend reagiert haben, Druck auf das Opfer oder andere Personen ausgeübt haben, die Übergriffe nicht anzuzeigen, in Kenntnis anderer Fälle von sexualisierter Gewalt in einer kirchlichen Körperschaft oder einer Einrichtung keine oder nur unzureichende Vorkehrungen getroffen haben, um weitere Fälle sexualisierter Gewalt zu verhindern«. Die Institution Kirche beginnt erst beim Vorgesetzten, nicht bereits beim einfachen Mitarbeiter, der zum Täter wurde. Ein interessantes Kirchenverständnis.

»Die Höhe der Leistungen orientiert sich an den Grundsätzen, die die staatliche Rechtsprechung für Schmerzensgeldansprüche in vergleichbaren Fällen entwickelt hat. Sie wird im Einzelfall festgesetzt und richtet sich insbesondere nach Art und Ausmaß des Übergriffs bzw. der Übergriffe, Umfang und Schwere der Beeinträchtigung des Opfers und dem Grad des Verschuldens beim Täter / bei der Täterin«. Ein Opfer fragte sarkastisch, ob er wohl für Umfang und Schwere den Umfang des männlichen Tatwerkzeuges angeben müsse.

Doch abgesehen davon: Psychische Schäden lassen sich nicht an der Tat bemessen, sondern nur an den Tatfolgen.

Wer unter Tatfolgen leidet, wird Verständnis dafür haben, daß alle Leistungen absolut freiwillig sind und der Rechtsweg ausgeschlossen bleibt.

Hinweise zum Verfahren gibt es auch: Formularzwang, Ausweiskopie, eidesstattliche Erklärung. Wer Hilfe dabei braucht kann sich wenden – an wen wohl? –an die »landeskirchliche Ansprechstelle für Opfer sexualisierter Gewalt«, an wen sonst. Es ist die Stelle, die sich »ausschließlich nach den Leitlinien des Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975« richtet, nicht etwa nach den Leitlinien des Runden Tisch „Sexualisierte Gewalt“, die sind nämlich teurer.

Die Entscheidung über den Antrag liegt bei der „Unabhängigen Kommission“, siehe oben. Sie entscheidet nach Aktenlage, kann die Antragsteller aber auch anhören. Man kann sich dabei begleiten lassen. Wer bis hierher gelesen hat, weiß ohnehin schon, daß man sich die Vertrauensperson nicht selber aussuchen darf. Ach ja: Nicht etwa eine Person des Vertrauens, sondern »ein Vertreter des Landeskirchenamtes oder der betroffenen diakonischen Einrichtung nimmt an den Beratungen teil«, ohne Stimmrecht versteht sich.

Dann folgt das Formular, in Druckschrift auszufüllen. »Bei der Formulierung der Fragen wurde auf die knappe Sprache aus dem juristischen Bereich zurückgegriffen (Tat, Täter/Täterin, Tatort, Tatzeit, Tathergang usw.)«. So kommen garantiert keine Emotionen oder gar flashbacks auf.

Und dann geht es weiter: Tat, Tatfolgen, »Fühlen Sie sich beeinträchtigt?«

Wußten irgendwelche Vorgesetzten etwas von der Tat, wenn ja, wie war die Reaktion?

Auch klar, der Horizont der Kinder endete nicht an ihren Gefängnismauern, sie kannten und beobachteten den Dienstweg.

Unter IV will das Formular genau wissen, ob das Opfer irgendwann schon einmal eine Leistung erhalten hat. Vielleicht ist auch gerade etwas im Anmarsch? Wäre doch prima!

Ja, so macht die größte Landeskirche das – die anderen vermutlich auch.

Merkwürdig: Wohl alle Landeskirchen engagieren sich in der Notfallseelsorge. Da sitzen Kollegen, die sich im Umgang mit Opfern auskennen. Nie, wirklich nie kämen die auf die Idee, einem Opfer einen Fragebogen zu schicken. Natürlich braucht man ein paar Angaben. Doch dazu führt man ein freundliches Gespräch mit viel Empathie. Doch von Empathie finde ich hier keine Spur. Es waren wohl eher Pathologen am Werk.

PS: Der mir vorliegende Fragebogen kann bei mir per Mail angefordert werden.


[1] Oberlandeskirchenrat Dr. Rainer Mainusch leitet im Landeskirchenamt Hannover die Abteilung 7; dort geht es u. A. um „Juristische Grundsatzfragen“.

15 Antworten

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  1. E.Kronschnabel said, on 12. November 2012 at 09:37

    Die Ignoranzhaltung der Täterorganisation Landeskirche Hannover und die Lebensfremdheit dieser „unabhängigen“ Kommission wird durch einen weiteren Witz im pervertierten Fragebogen erweitert:

    „Nennen Sie bitte die Tatzeit und die UHRZEIT“. Ist ja klar, daß jedes in’s Kinder-KZ eingelieferte Heimkind
    zur Begrüßung eine Armbanduhr geschenkt bekam, oder? Damit es ablesen und dokumentieren konnte, wann der Kinder schändende Diakon seinen Elefantenrüssel rausholte und das jeweilige Heimkind beglückte!

    Diese sich i.R. befindlichen Helfershelfer der heutigen Kirchenleitung müssen mit dem Zeh in der Steckdose schlafen, denn anders lassen sich wohl schon vorhandene Hirnschäden nicht erklären. Diese
    Mitwirker des Ignorantenstadls haben weder Ahnung von der damaligen Realität noch interessiert sie das
    Elend der Opfer. „Nennen Sie bitte die Uhrzeit….“. Heimkinder hatten keine Uhren, wenn bei Einlieferung doch, wurden sie ihnen abgenommen!!! In diesem Tribunal sitzen zwei Volljuristen. Ob die sehr voll waren, als sie diese idiotisch-entwürdigenden Fragen erstellten? Messwein, Hennessy oder nur besoffen vom
    Machtrausch?

    Die Stunde schlug Heimkindern nur dann, wenn ihnen ein Vieh der Diakonie in die Fresse schlug oder sich vergewaltigend-betreuend mit ihren Kinderkörpern beschäftigte. Nennen Sie bitte die Uhrzeit Ihrer Verblödung, liebes Tribunalmitglied…

    Die ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete Elsner-Solar, Mitglied der Landessynode und der lächerlichen
    Kommission mit Abhängigkeitsstatus empfindet sich und die anderen Helfershelfer der Landeskirche nicht
    als pervers…sagte sie auf meine entsprechende Frage hin. Glaube ich sogar – die Sorte ist seit Lebenszeit
    bestens alimentiert, lebt weltfremd und abgehoben und fühlt sich an den mehr oder weniger fetten Bäuchen gekitzelt, wenn man sie als „Richter“ in ein Tribunal der Landeskirche beruft. Friede, Freude, Eierkuchen…..
    geh’n wir mal die Verhöhnungarten suchen!

    Das Opfer heißt Opfer weil man es opfert……scheibchenweise, akademisch gekonnt, menschlich zwar
    zum Kotzen, aber zum Wohl der (menschenfeindlichen!) Landeskirche. AMEN…

  2. Heidi Dettinger said, on 12. November 2012 at 13:56

    Dem, lieber Herr Kronschnabel, ist lediglich hinzuzufügen, dass die „Ignoranzhaltung“ und „Lebensfremdheit“ dieser (und anderer) Landeskirche(n) keine ist, sondern ein wohl durchdachtes Kalkül.

    Denn hier geht es – egal wer das noch glauben mag – keineswegs um das Wohl der Opfer/Überlebenden. Hier geht es einzig und allein darum, das etwas angekratzte Image der Landeskirche wieder aufzupolieren und natürlich ums Einsparen von Geldern!

    Die meisten Ehemaligen gehen selbst bei diesen Almosen leer aus? Öh… dumm gelaufen für die, für uns (LK) umso besser!

    Die Leute werden retraumatisiert? Och, sollense sich nicht so anstellen, wir bieten ihnen doch immerhin unsere Hand!

    Was? Diesselbe Hand, die vorher in ihrer Hose…? Na also, das ist ja jetzt wohl eine Unverschämtheit und eine Verleumdung! Herr Richter! Da wagt doch so ein Rotzlöffel… äh … Heimkind… äh… Ehemaliges… Also, bitte, tun Sie was! Das gibt eine gesalzene Verleumdungsklage!!!

  3. Lars Claas said, on 14. November 2012 at 16:42

    Die Ev. Lutherische Landeskirche Hannovers und die Diakonie der ev. Landeskirche Hannovers mit ihrem Stephansstift hatten meiner ehemals gläubigen und jetzt verstorbenen Mutter durch die bei ihnen tätigen sadistischen Gewalttäter den Glauben gestohlen und mir als deren Gewaltopfer bereits am ersten Tag alle Illusionen über Religion genommen. Das besondere Abwehrverhalten der Kirche sowie der Diakonie beruht auf ihrem Bewustsein als „Vierte“ Macht im Staate. Wer kann daran rütteln ? Zuviele Schäfchen laufen denen in Kütze wieder die Türen ein.

  4. E.Kronschnabel said, on 20. November 2012 at 23:33

    Auf der Homepage der Landeskirche Hannovers findet man jetzt einen Bericht über die Opfer verhöhnende
    Aktion „Entschädigung ehemaliger Opfer der Kinder schändenden Pfaffen und Diakone.

    Da meldet sich der Vorsitzende des Tribunals und erklärt großmäulig, daß die Tribunalmitglieder durchaus
    unabhängig seien und mit ihrem Namen dafür einstehen!!! Was das bedeutet, weiß ich schon seit der Zeit
    des Ganoven Jansen, der seinerzeit das Kinder-KZ Stephansstift leitete – und für seine perversen Sauereien mit einer Professur belohnt wurde.

    Und ein Ex-Richterlein steht heute als Vorsitzender eines selbsternannten Kirchen-Täternachfolger-
    Tribunals mit seinem NAMEN ein? Wie glaubwürdig, wie unabhängig, wie abstoßend verlogen – eben
    kirchenmäßig.Ein Ex-Richter stellt sich für das Tribunal einer Ganoven-Nachfolgefirma zur Verfügung
    und lallt was von „Unabhängigkeit“. Er erweist seinem Berufsstand einen Bärendienst, ich bezeichne den
    Typen einfach mal als Schande für seinen Rechtsstaat. Die Täternachfolger sind gleichzeitig Richter………..Wie hießen
    die Sauhunde, die das Tausendjährige Reich nach 12 Jahren in die Schei..e gefahren hatten? Es gibt die
    Sorte immer noch. Filbinger war so eine Ratte, einer dieser furchtbaren Juristen, die für deutsches Rechts-
    verständnis stehen.

    Und die Sorte lebt weiter, die Landeskirche Hannovers gibt ihnen Brot und Lob – und wir kennen ihre
    Namen…. Und der Landesbischof sitzt die Sauereien seiner Helfershelfer MEISTERHAFT aus, er steht
    über den Opfern, er spuckt auf sie herab, der feine Herr Meister. Meister heißt’er, auf die Opfer scheiß’ter!

    • dierkschaefer said, on 21. November 2012 at 00:16

      Nee, so geht das nicht. Hier werden einzelne Personen nur aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit in eine Verantwortungshaftung genommen, die man nicht einmal der Gruppe als solcher zuschreiben kann. Das ist Sippenhaft! Wer so mit Vorwürfen um sich wirft, muß konkret werden. Was hat der so Beschuldigte konkret getan, daß man ihm solche Vorwürfe machen kann?

      Ich lasse dies als schlechtes Beispiel stehen, werde ähnliche Kommentare aber zukünftig löschen.

      • E.Kronschnabel said, on 21. November 2012 at 08:47

        Ich verweise auf die im Internet nachzulesende Veröffentlichung von Gerhard Haake, der den Kirchenoberen
        schilderte , was er als Diakonschüler im Stephansstift erlebte. Jansen war seinerzeit Chef der Clipue innerhalb des Stiftes, Jansen wusste um die Verbrechen seiner Mitarbeiter. Er unternahm NICHTS dagegen! Ein Fall ist bekannt, in dem er lediglich eine Versetzung des Kinderschänders mit Titel Diakon
        veranlasste.
        Sippenhaft war das, was die Jugendämter und die Ganoven der Diakonie mit Familien betrieben. Sie können gerne löschen, was Ihnen nicht passt. Bestehen bleiben die nachweisbaren Verbrechen der
        Personen, die ich namentlich nenne. Und ich warte nur darauf, daß mal einer die Dummheit besitzt, mir
        ein Verleumdungsverfahren anzuhängen…denn dann habe ich die Brüder des Ungeistes der Diakonie
        endlich dort, wohin sie gehören:vor ein Gericht, wenn auch nur als Randfiguren, denen der Dreck der
        Vergangenheit aus den Schuhen quillt.

        Jaja, der Teamgeist……wir erleben ihn ständig.

      • dierkschaefer said, on 21. November 2012 at 12:16

        o.k., so sieht das schon anders aus. aber den richter, der im gremium sitzt, lassen wir bisweilen außen vor, gell? man muß schon roß und reiter nennen und die beschwerdegründe, wenn man sich beschweren will.

      • E.Kronschnabel said, on 21. November 2012 at 13:52

        @ Dierk Schäfer

        Ein Richter, der sich für ein von der Kirche inszeniertes Tribunal einspannen läßt und sich als unabhängig
        bezeichnet, ist einfach ein Witz in einem Rechtsstaat, der die BRD ja sein will! Also lasse ich diesen Mann
        nicht außen vor, denn er ist das negativste Beispiel, das man in der Juristerei finden kann! Das Rechtsempfinden dieses Richters i.R. mag Ihnen genügen, mir genügt es nicht, weil das Tribunal, dem er
        angehört, ein Tribunal der Täternachfolgeorganisation Kirche ist. Der Täter ist sein eigener Richter? Das hat
        Tradition in Diktaturen und in der Kirchengeschichte, hat aber in diesem glorreichen Rechtsstaat BRD nichts
        zu suchen.

      • dierkschaefer said, on 21. November 2012 at 14:30

        Oh je,

        es gilt die Unschuldsvermutung. Der Spruch /Wes Brot ich eß, des Lied ich sing,/ gilt nicht unbedingt. Ich lasse mir von meinem ehemaligen Arbeitsgeber meine Meinungsfreiheit nicht einschränken (er hat es auch noch nie versucht), ich erstelle auch keine Gefälligkeitsgutachten, obwohl ich von den Klienten dafür bezahlt werde und bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich davon aus, daß der Richter ein ehrenwerter Mann ist.

        /Das achte Gebot/

        /Du sollst nicht falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten./

        /Was heißt das?/

        /Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unsern Nächsten nicht aus Falschheit belügen, verraten, verleumden oder hinter seinem Rücken reden, sondern sollen ihn entschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren./

    • E.Kronschnabel said, on 8. Februar 2013 at 21:03

      Hier was Interessantes zu dem Richter i.R., der der „unabhängigen“ Kommission zur „Entschädigung“ der
      Sexualopfer in kirchlichen Einrichtungen vorsitzt.

      Den SPIEGEL-Bericht bitte sorgfältig lesen, dann erkennt ihr, was für einen feinen Vorsitzenden sich die
      Kirchenfuzzis für ihr Tribunal aussuchten. Wenn ein Türke schon was ab kann, dann doch ein Heimkind erst recht! Sagt wer? Einfach den Artikel lesen!

      Dieser Richter i.R. ist auch Kirchenvorsteher in der evangelischen Friedensgemeinde in Hannover. ALLE
      Figuren in dieser Kommission sind Anhängsel der Kirche! Man ist also Richter in eigener Sache.

      Eine feine Gesellschaft…

      Schreibt die Landeskirche Hannovers an, fragt an, wie lange man die Opferverhöhnung noch betreiben will!
      Man schiebt die Zahlungen immer wieder hinaus, man rechnet mit der biologischen (End)Lösung, das kostet
      dann nix, Leute.

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7923172.html

  5. Lars Claas said, on 21. November 2012 at 00:44

    Missbrauch in Verbindung mit Diakonie auch noch nach den 70er Jahren:

    Misshandlungsverdacht bei der Diakonie: Mit zweifelhaften Therapie-Methoden sollen Mitarbeiter einer Einrichtung des evangelischen Sozialwerks über Monate autistische und verhaltensauffällige Kinder in Düsseldorf gequält haben.

    http://www.focus.de/panorama/vermischtes/missbrauch-in-diakonie-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-diakonie-mitarbeiter_aid_488170.html

    „Der schlimmste Sadist auf dem Kronsberg war meiner Meinung nach der Bruder Sasche oder so ähnlich.
    Ist , bevor er Diakon wurde, zur See gefahren. Jeder, der mit ihm mal zu tun hatte, kennt sicherlich das Bild wo er aus dem Mastkorb springt..bei mir war er zuständig für ein kaputtes Trommelfell und Schlüsselbein, welches nie ärztlich behandelt wurde.
    Liebe Grüße an alle, die die Episode Kronsberg Hannover-Laatzen und Stephanstift in Hannover-Kleefeld leider auch miterleben durften.“

    Siehe auch:
    http://facebook.com/lars.claas

    http://stephansstift-opfer.blogspot.de/

    • Lars Claas said, on 21. November 2012 at 00:53

      Nachtrag:

      nachruf nitschke:

      http://www.haz-trauer.de/20156548

      • E.Kronschnabel said, on 21. November 2012 at 09:04

        Mit großer Genugtuung lese ich vom Tod meines Peinigers. Nur muß ich kotzen, wenn ich die verlogenen
        Sermone der Stephansstifttypen lese. Ein Sadist wird gelobt, hunderte Ex-Heimkinder kannten ihn als eine
        unmenschliche Kreatur, die entsprechenden Aussagen seiner Opfer sind öffentlich nachzulesen!

        Diakonie und Scham? Fehlanzeige! Einfach nur ekelhaft, dieser Nachruf auf einen Heimleiter dieser elenden Kinderschändertruppe aus früheren Zeiten. „Können Sie denn gar nichts vergessen? Ist doch schon so
        lange her“ war die einzige Äußerung, die diese Bestie in Menschengestalt machte, als ich sie zur Rede stellte.

        Er hatte ja auch so einen tollen Humor, wie wir lesen können. War also alles nur Spaß, was der Scherge
        mit den Heimkindern anstellte? Der Charly Chaplin der Kinderfickertruppe, oder wie soll das zu verstehen sein?

        Tolle Mitarbeiter hat die Diakonie, und so mitfühlend und menschlich, wie seine Ex-Kollegen ihm bescheinigen. Und sein Humor war grenzenlos…….war alles nur Spaß, was der Schinder mit den
        Heimkindern veranstaltete.

        Wer war denn dann die Ratte, die mir die 6 cm lange Narbe mit dem Schuh an der Stirn verpasste? Das
        war genau der Nitzschke, der ja sooooooooooooooooooooooooo menschenfreundlich war. Ein Vieh der
        Diakonie……

        Wie wäre es mit löschen, damit keine Sippenhaft gegenüber der glorreichen Diakonie angenommen werden kann?


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