Dierk Schaefers Blog

Petitionsausschuß fordert Änderung des Opferentschädigungsgesetzes im Interesse ehemaliger behinderter Heimkinder

Posted in heimkinder, Kinderrechte, Politik by dierkschaefer on 16. Januar 2013

17 Antworten

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  1. E.Kronschnabel said, on 16. Januar 2013 at 16:38

    Ich befürchte, daß der Gesetzgeber wieder eine Farce daraus machen wird, wie in der RTH-Sache. Die Kirchen und sonstige Träger der Vergangenheit sorgen schon dafür, daß ihnen keine weiteren finanziellen
    Belastungen auferlegt werden. Da ist doch wieder die Vollmer gefragt…die hat doch die nötigen Erfahrungen
    bezüglich Betrug an Opfern.

  2. sabine s. said, on 16. Januar 2013 at 21:10

    Das OEG fust auf gesetzlicher Grundlage im Gegensatz zum RTH. Frau Volmer hat wohl kaum ihre Finger im Spiel.
    Optimistisch sein!

  3. sabine s. said, on 16. Januar 2013 at 23:38

    Wo finde ich die Petition?

  4. Heidi Dettinger said, on 18. Januar 2013 at 18:04

    Ein klitzekleiner Einwand gegen Ihre Überschrift, Herr Schäfer:

    „Im Interesse ehemaliger behinderter Heimkinder“??? Seit wann hat in der Riege schon jemals jemand etwas im Interesse ehemaliger Heimkinder beschlossen? Mit oder ohne Behinderung…

    • dierkschaefer said, on 18. Januar 2013 at 18:42

      hatte vergessen, es als zitat kenntlich zu machen. ein plagiat also. man gut, daß ich das nicht in einer dissertation geschrieben habe.

  5. sabine s. said, on 20. Januar 2013 at 18:56

    Der Bundesbehindertenbeauftragte Hubert Hüppe äußert sich zum Thema: http://www.hwelt.de/c/content/view/9911/1/

    • dierkschaefer said, on 20. Januar 2013 at 20:29

      Auch schon aufgewacht, der Herr? Doch die Lösung taugt ebenso wenig wie die für die anderen Heimkinder

  6. sabine s. said, on 20. Januar 2013 at 23:39

    Die Lösung, lieber Herr Schäfer, die Sie für nicht tauglich halten (ich gehe davon aus, dass Sie ebenfalls die Petition meinen) ist von Betroffenen eingereicht worden.

    • E.Kronschnabel said, on 21. Januar 2013 at 00:11

      @ sabine s.

      Und was bedeutet das? Schliesst das bessere Lösungen als die eingebrachten aus? Eine Petition wird
      schliesslich mit der Absicht auf positve Abänderungen eingereicht. Die Betroffenen gehen davon aus, dass der
      Petitionsausschuss mit SACHVERSTAND und Empathie arbeitet. Wenn dann aber das Gegenteil passiert,
      hat der Petitionsausschuss schlampige Arbeit geleistet und dem Parlament Murcks zugearbeitet.

      Dierk Schäfer hält die Lösung berechtigt für nicht tauglich. Wer das anders sieht, hat entweder von der Materie
      keine Ahnung oder nicht begriffen, welch einen Bockmist die Politik aus der Petition machte, die zur RTH-Farce
      führte. Von Vollmers Sorte gibt es jede Menge – und genau diese Ignoranten gilt es auszubremsen. Positiv
      denken vergeht einem, wenn man Opfer ist.

      Erschreckt es Sie eignetlich nicht, zu welch einem Ignorantenstadl unser Parlament zwischenzeitlich wurde?
      Ich habe den leisen Verdacht, dass Sie NICHT Opfer der Kinder-KZ-Betreiber wurden. Maulwürfe stehen zwar
      unter Naturschutz, aber geliebt werden sie trotzdem nicht…..weil sie von den äusserst nützlichen Würmern
      leben. Von denen lebten auch die Betreiber der Kinder-KZ’s…

  7. sabine s. said, on 21. Januar 2013 at 12:08

    Welchen besseren als den eingebrachten Vorschlag schlagen Sie vor. DAS wäre vielleicht diskussionswürdig, nicht aber Unterstellungen, Verdachtsäußerungen.
    Glauben Sie, dass nur derjenige, der seinen Schnabel weit aufreißt, die Hölle erlebt hat? Wie schäbig ist denn das!

    • E.Kronschnabel said, on 21. Januar 2013 at 15:25

      Wie schäbig Sie das einschätzen, ist für mich unwichtig. Sie geben die Antworten auf Ihre Kommentare vor.

  8. sabine s. said, on 21. Januar 2013 at 16:57

    …Welchen besseren als den eingebrachten Vorschlag schlagen Sie vor. DAS wäre vielleicht diskussionswürdig…

    Vielleicht ist es ihnen möglich, mal selbst eine Antwort auf diese Frage zu geben.

    • E.Kronschnabel said, on 21. Januar 2013 at 18:53

      Die Antwort fällt kurz aus, weil das Problem ganz einfach zu beheben wäre:

      – Aufhebung der Verjährungsfristen für alle Straftaten, die an behinderten und nicht behinderten Heimkindern begangen wurden

      – Durchgriff per Amtshaftungsklagen, die das Versteckspiel der Täter und ihrer juristischen Nachfolger
      beenden

      – Opferentschädigung nach Muster der Länder (Frankreich, Niederlande, Irland etc. ), die sich der Verbrechen
      bewusst wurden, die an Heimkindern begangen wurden.

      Das ganze deutschtypische Verleugnen, Hinhalten, Demütigen und Verhöhnen durch Schandbeträge, die
      man den Opfern in die Hand drückt, ist schändlich! „Nimm oder halte die Schnauze, mehr gibt es nicht, du Opfer!“ ist der Tenor der Täterorganisationen (auch der Staat gehört dazu!).

      Unser größtes Problem ist die Verquickung von Kirchen und Staat. Genau das führte zu den opferfeindlichen
      Gesetzen. Und mir geht die Pudelmnütze hoch, wenn ich an Leute gerate, die mir erklären wollen, dass ja alles
      nicht so schlimm gewesen sein kann. An den Schaltsstellen sitzen unerfahrene, junge Leute, die keinen
      blassen Schimmer von den Vorgängen der damaligen Zeit haben, geben kluge Sprüche ab und erstellen
      saudumme Fragebogen, die widerspiegeln, wie weltfremd diese „Sachbearbeiter“ wirklich sind. Man lese den
      Fragebogen, den die Evangelische Landeskirche den Sexualopfern schickte. „Bitte Uhrzeit, Zeugen und
      genauen Ablauf schildern“. Klar, der Fickfrosch=Diakon brachte immer einen Zeugen mit, der genau proto
      kollierte, was da für das kindliche Opfer ablief…. Geht’s noch???

      Und angesichts dieser lächerlichen Realitäten ist die Petition wirkungslos, weil die Lobbyisten der Kinderschänder von damals über eine Gesetzesänderung entscheiden. Hätte man das Gesetz ändern wollen, hätte man es schon vor der RTH-Gaudi tun können. Tat man nicht, wird man nicht tun! Eine Verhöhnung im
      Format RTH könnte kommen…deshalb sprach ich davon, dass es keinen Mangel an Vollmers gibt.

      Das Gesetz heisst eigentlich Opferentschädigungsverhütungsgesetz – und weil ich die Charakterlosigkeit der
      Täternachfolger kenne, versage ich denen jegliches Recht auf einen anständigen Umgangston. Ich benutze
      den Ton, den diese Geier den Heimkindern gegenüber anschlugen. Nix „Herr Bischof“, Meister heisst ‚r
      (zumindest der, der den Max bei der Landeskirche Hannover macht). Keinen Respekt und keinen Speck für
      diese Menschen, die immer noch Opfer schikanieren, entwürdigen, verhöhnen – und sich rotzefrech Christen
      nennen.

  9. sabine s. said, on 21. Januar 2013 at 19:45

    Ein Opferentschädigungsgesetz unter Berücksichtigung der an uns begangenen Verbrechen, die Aufhebung der Verjährungsfristen…wären diese und andere Forderungen unter einer anderen Moderation RTH durchsetzbar gewesen? Deutschland, deine Verhinderungsgesetze!!!?
    Übrigens: Der Fragebogen der evang. Kirche, den Opfer der Sexualverbrechen zugeschickt bekommen, ist katastrophal. Die kath. Kirche hat einen ähnlichen Fragebogen herausgegeben.

    Abschließend ein Satz zu Ihrer Maulwurftheorie: Geht nicht auf, 15 Jahre Heimerfahrung sprechen dagegen.

    • E.Kronschnabel said, on 21. Januar 2013 at 20:23

      Die „Moderation“ beim RTH war ein Witz, der ganze Zirkus war eine Verhöhnung rechtsstaatlicher Grundsätze!
      Die Täternachfolger waren RICHTER, die Moderatorin war/ist aus dem Stall der Evangelischen . Was dort lief,
      wird nur durch den „lupenreinen Demokraten“ Putin überboten. Täter als Richter….Ich werde unserem Hund
      die Wurstverteilung überlassen, dann habe ich das Ergebnis RTH.

      Ja, Deutschland machte sich wunderbare Verhinderungsgesetze, siehe Opferentschädigungsgesetz. Und bevor die Lobbyisten der Kirchenbrüder eine Gesetzesänderung zulassen, erklären sie die Insolvenz der
      Ausbeuterfirmen mit dem Kreuz im Logo. Übrigens bezahlen wir Steuerzahler die saufrech-hohen Gehälter der
      Vorstandvorsitzenden=Bischöfe der Volksverdummungsunternehmen. Die Länder ließen sich von den Schwarzkitteln über den Tisch ziehen, als man nach dem Krieg den Kuchen neu verteilte. Conny Adenauer
      sei Dank…der Narr hat sich vorführen lassen.

      Geben Sie bitte das maulwurfähnliche Formulieren auf, dann muss man auch nicht vermuten. In 15 Heimjahren
      lernten Sie doch, wie die Betschwestern und -brüder sich uns gegenüber artikulierten. Mit 65 muss ich nicht
      mehr freundlich zu den Pappnasen sein, die massenhaft Heimkinder drangsalierten und missbrauchten. Die
      Betschwestern waren überwiegend perverser und bösartiger als die männlichen Schergen der Bischöfe. Diese
      Sorte versteht die eigene Sprache auch heute noch. Säuseln wird von denen belächelt.

      Nein, ich will nicht höflich mit diesen Gestalten umgehen!

  10. sabine s. said, on 21. Januar 2013 at 20:37

    Ich meide heute jegliche Kontakte mit denen, die mir Gewalt angetan haben. Das erspart mir einiges. Deshalb muss ich ihnen auch nicht höflich begegnen. Ich begegne ihnen gar nicht.


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