Dierk Schaefers Blog

Das „Idealbiotop für keusche Homosexuelle“

Posted in Kirche, Religion, Theologie by dierkschaefer on 12. Februar 2013
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3 Antworten

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  1. E.Kronschnabel said, on 12. Februar 2013 at 17:39

    Uta Ranke-Heinemann kann die getroffene Feststellung über das „Idealbiotop für keusche Homosexuelle“ so nicht stehenlassen. Sie muß auch die unkeuschen Homosexuellen einbeziehen, die sich weltweit an Kindern vergingen.

    Ein solches Idealbiotop hatten wir aber auch in den evangelischen Einrichtungen, wie alle wissen. Dabei halte ich die Verfehlungen der nicht durch’s Zölibat eingeengten Diakone und Pastoren für schwerwiegender als die
    Verfehlungen der im „sexuellen Notstand“ gehaltenen katholischen Täter, wenn man überhaupt die Schwere der Schuld differenzieren darf.

    Bisher war noch jedes Pontifikat eine Katastrophe für die Menschheit, egal wie so ein Vorstandsvorsitzender
    der Kirchenmafia hieß. Jupp Ratzinger erhält halt seinen Nachruf zu Lebzeiten, auch nicht schlimm.

  2. Heidi Dettinger said, on 12. Februar 2013 at 23:17

    Die von Ratzinger vertuschten Verbrechen gegen Kinder und Jugendliche verschweigt Frau R.-H. gleich ganz. Wobei das Zölibat dabei nicht ausschlaggebend ist, denn sexuelle Gewalt hat nur in den aller geringsten, klinischen Fällen etwas mit Sexualität zu tun. Sondern mit Macht und Unterwerfung. Darum konnten sich evangelische Diakone, Pastoren und Erzieher/Erzieherinnen dieses Instrumentes genauso bedienen, wie die angeblich zölibat lebenden Pfarrer und Nonnen.

    Rechtsanwalt Sailer hat einen bemerkenswerten Kommentar zum Rücktritt Ratzingers auf seiner Homepage veröffentlicht:

    „Josef Ratzinger wird mit zwei furchtbaren Untaten und einer Großtat in die Geschichte eingehen.

    Die erste Untat
    beging er bereits als Kardinal, als er noch Vorsitzender der Glaubenskongregation seiner Kirche war: Er etablierte ein weltweites System zu Vertuschung der hunderttausendfachen Sexualverbrechen katholischer Priester und begünstigte dadurch die straflose Fortsetzung des Seelenmords an unzähligen Kindern und Jugendlichen in katholischen Erziehungseinrichtungen.

    Die zweite Untat
    beging er als Papst, als er auch in einer Zeit der Aids-Epidemien starr am kirchlichen Kondomverbot festhielt. Das kostete Hunderttausenden von Menschen, vor allem in Afrika, das Leben.

    Seine Großtat
    ist sein Rücktritt. Ob er wirklich nur aus gesundheitlichen Gründen erfolgte oder ob neue Vertuschungsskandale ins Haus stehen, bleibt einstweilen offen.

    Die gegen ihn beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eingebrachte Strafanzeige wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Vgl. den Text auf RA Sailers Homepage, http://www.kanzlei-sailer.de/index.shtml) bleibt jedenfalls aufrecht erhalten.“

  3. sabine s. said, on 16. Februar 2013 at 09:53

    Herr Dr. Sailer begrüßt die Leser seiner Hompage mit „Grüß Gott“. Wäre für mich schon ein erster Grund, mir einen anderen Anwalt zu suchen. Die Nähe „nach oben“ ist mir nun doch zu viel.

    sabine s.


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