Dierk Schaefers Blog

Müller-Milch für fromme Denkungsart

Posted in Kirche by dierkschaefer on 6. April 2013

Dieser Artikel zählt die eindeutigen Vorzüge auf, die der ehemalige Bischof von Regensburg zum Chef der Glaubenskongregation qualifiziert. F 1 hat ihn nun aufgefordert, „mit Entschiedenheit“ gegen sexuellen Missbrauch zu handeln. Diese Aufgabe scheint bei ihm in bewährten Händen.

http://www.regensburg-digital.de/erzbischof-muller-genau-der-richtige/05042013/

14 Antworten

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  1. ekronschnabel said, on 6. April 2013 at 12:09

    Meine Vermutungen zu Franziskus, wie sich der Gaucho Bergoglio heute nennt, trafen also zu. Eine Schwarzhaarige kann sich strohblond färben, sie muß regelmäßig nachfärben, weil sie eben schwarzhaarig
    bleibt.

    Daß Franziskus einen Rottweiler wie Müller braucht, ist auch zu verstehen, denn es ist darauf zu achten, daß
    so wenig wie möglich ans Tageslicht kommt. Mißbrauchsbeauftragte heißen so, weil Sie – ja wozu eigentlich??? – beauftragt sind. Der Müller nennt sich ja nicht Mißbrauchsschutzbeauftragter, also immer schön genau lesen…Er ist MißbrauchsBEAUFTRAGTER. Wollen wir hoffen, daß er das nicht im Sinne des Wortes umsetzt.
    Zu viele seiner Kumpel fühlten sich ja leider zum Mißbrauch beauftragt…

    Was Unterlassungsklagen und Nötigungen durch Winkeladvokaten angeht: Jeder Staatsanwalt guckt da heute
    genauer hin, denn der Bundestag schrieb öffentlich fest, untermauerte mit der Fonds-Gründung die Straftaten
    gegenüber Kindern in Obhut kirchlicher Kreise! Mir kam so ein Würstchen aus Täterkreisen auch mit so einem Schmierenanwalt. Strafanzeige wegen Nötigung meinerseits, die Großschnauzen von der Kinderschänderfraktion verstummten schlagartig. Denn sie wollen NICHT in die Öffentlichkeit, sie setzen darauf, daß Kritiker sich einschüchtern lassen. Wer das duldet, hat selbst Schuld. In den 68ern haten wir
    einen Spruch, der bei Demos skandiert wurde: „Haut se…haut se…haut se inne Schnauze!“. Gemeint war das
    Demokratursystem der Altnazis, die sich in den Ämtern sauwohl fühlten. Es änderte sich allerhand, wie die Zeit
    zeigte. So erging es inzwischen auch den Kirchen. Und es wird sich noch erheblich mehr ändern, wenn ihr euch nicht einschüchtern laßt.

  2. Heidi Dettinger said, on 6. April 2013 at 14:15

    Wie steht es im Spiegel so treffend? „Das sei wichtig für die Glaubwürdigkeit der Kirche.“ Nur darum geht des dem argentinischen Franz! Das wird mit diesem Müller noch einmal verdeutlicht!

    Den Opfern verspricht der Franz, sie „seien in seiner Wahrnehmung und in seinem Gebet besonders präsent.“

    Ich erkläre hiermit, dass ich keinerlei Wert auf die Franz’sche Wahrnehmung lege und fordere explizit dazu auf, aus etwaigen Gebeten ausgeschlossen zu werden!

  3. sabine s. said, on 6. April 2013 at 23:38

    Ich fürchte, dem Papst ist es so ziemlich egal, auf was Sie Wert legen. In seinen Augen sind Sie vermutlich ein verlorenes Schaft um das man sich besonders kümmern muss. Er ist den Armen halt sehr zugewandt.

    sabine s.

    • ekronschnabel said, on 7. April 2013 at 04:57

      @ sabine s.

      Weil Gorgoglio den Armen halt sehr zugewandt ist, wird er auch darauf achten (lassen), daß die weiterhin arm
      bleiben (auch im Geiste). Seine Firma achtet auch finanziell halt sehr darauf, daß es immer genügend Arme
      geben wird, die der liebe Franziskus besuchen kann. Diese Reichtumsphobie erkennt die deutsche
      Öffentlichkeit auch daran, daß deutsche Sexualopfer von Tätern aus dem Kreis der katholischen Kirche erheblich weniger (Schmerzens)Geld gezahlt bekommen als Opfer der evangelischen Firma Kirche.

      Wer sich jetzt an der Titulierung „Schmerzensgeld“ stört muss wissen, daß das eine rein juristische Bedeutung
      hat. Das stellt solche Zahlungen unter den Schutz der Nichtanrechenbarkeit als Vermögen, wie hier im Blog
      vor kurzer Zeit sehr gut verdeutlicht wurde.

  4. sabine s. said, on 7. April 2013 at 19:30

    Kleiner Exkurs zum Thema „Schmerzensgeldzahlung wegen erlittener sexueller Gewalt“. Bevor sich noch zig Leute die Finger wundschreiben, dass die beiden Kirchen Schmerzensgeld wegen erlittenen sexuellen Missbrauchs gezahlt haben, hätte ich das mal gern schriftlich mit Zahlen hinterlegt. So lange glaube ich auch nicht, dass die evang. Kirche mehr gezahlt hat als die katholische Kirche. Zumal man von der evanglische Kirche weiß, dass bisher erst zwei Landeskirchen aus dem System „ausgeschehrt“ sind und Schmerzensgeld zahlen wollen. Dass das tatsächlich bereits passiert ist, haben „Spatzen“ zugeflüstert.

    sabine s.

    • ekronschnabel said, on 7. April 2013 at 20:51

      @ sabine s.
      @ alle

      Ich stelle hier keine Dokumente zu erfolgten Zahlungen ein. Der Betreiber dieses Blogs, Herr Schäfer, kann
      meine Aussagen bestätigen, ihm liegt – mit Zustimmung eines Betroffenen- eine Kopie des Bescheides der
      betreffenden evangelischen Landeskirche vor. Die Gelder sind bei den Empfängern eingegangen. Und zwar
      in einer Höhe, von der Opfer katholischer Kirchen/Institutionen nur träumen.

      Alle evangelischen Landeskirchen zahlen Schmerzensgeld an Opfer sexualisierter Gewalt, die in kirchlichen
      Zuständigkeitsbereichen stattfand. Es gibt allerdings auch eine Ausnahme, wo die zuständige Diakonie für
      das Schmerzensgeld aufkommt. Zahlungshöhen sind grundsätzlich individuell ausgerichtet.

      Ob Sie meine Ausführungen nun glauben oder nicht, berührt weder mich noch die Leute, die bereits Schmerzensgeld von der zuständigen Landeskirche bekamen. Ich brauche keine Flüsterungen von
      „Spatzen“, denn ich war erst vor Ostern mit einem Mann aus unserem Interessenkreis bei der betreffenden
      Landeskirche, um seinen Antrag zu stellen,und die nötigen Gespräche zu führen. Reisekosten wurden
      übrigens auch erstattet, nur mal so als Hinweis für die Klingelbeutelverwalter der katholischen Firma.

      Wir – unsere Interessengemeinschaft – führen grundsätzlich Direktgespräche mit den betreffenden Landeskirchen, ergänzt durch Telefon- und Mailkontakte. So kamen auch die hier veröffentlichten juristischen
      Klarstellungen zum Thema zustande. Ich habe den Ruf des wenig moderaten Mannes, mir egal. Das ändert
      sich in dem Moment, in dem die Gegenseite Kooperationsbereitschaft signalisiert. Ziel ist immer die Interessenwahrung unserer Gemeinschaftsmitglieder. So verfuhren wir schon in Sachen Fonds Heimerziehung.

      Denn: Wenn wir uns gegenseitig nicht helfen – WER soll uns dann helfen? Rechtsanwälte? Ich darf lachen,
      oder? Es geht ausschließlich um zivilrechtliche Vertragsabschlüsse zwischen Opfern und Täternachfolgern.
      Eine rechtliche Grundlage gibt es nicht, das wird sich auch nicht ändern. Wie man sein Fell möglichst teuer
      verkauft, lernt jeder Kaufmann, dazu braucht man keine Rechtsverdreher, die utopische Forderungen stellen,
      ohne eine rechtliche Grundlage zu haben.

      Das als Antwort auf Ihren Wunsch, Zahlen sehen zu wollen. Wir machen das mit der Gegenseite so: „Wir nennen euch Zahlen und die sollt ihr zahlen!“. Verhandeln ist erlaubt! Eine individuelle Sache, die bisherigen Ergebnisse sind erfreulich. Trotzdem trete ich nicht wieder in eine Kirche ein.

      • Gregor Ter Heide said, on 7. April 2013 at 22:20

        Erich du hast Recht. Die ev. Landeskirche Hannover hat sich (die Tatsache ist mir persönlich bekannt) schriftlich verprflichtet eine Entschädigung zu zahlen. Das nicht nur für sexuelle Gewalt, sondern für auch für das andere Unrecht (Verbrechen). Mehr will ich z.Z. noch nicht bekannt geben.

      • dierkschaefer said, on 8. April 2013 at 19:21

        „Der Betreiber dieses Blogs, Herr Schäfer, kann meine Aussagen bestätigen, ihm liegt – mit Zustimmung eines Betroffenen- eine Kopie des Bescheides der
        betreffenden evangelischen Landeskirche vor. “
        Stimmt.

  5. sabine s. said, on 8. April 2013 at 00:07

    Dass Ihren Aussagen zufolge inzwischen alle evangelische Landeskirchen Schmerzensgeld an Opfer sexualisierter Gewalt zahlen, ist eine gute Entwicklung.
    Und wenn Sie die Opfer begleiten, ist das auch gut.

    Dennoch werde ich mich mit einer Anfrage an die Landeskirchen wenden. Schließlich sollen ALLE Betroffenen, auch die außerhalb Ihres Zuständigkeitsbereiches davon erfahren. Denn im Ergebnis zählt nur, dass JEDER, der einen Anspruch auf Schmerzensgeld hat, dieses auch bekommen sollte. .

    • sabine s. said, on 8. April 2013 at 00:09

      Dann habe ich noch eine Bitte, Herr Kronschnabel: Tauschen Sie Ihr Megaphon gegen ein Mikrophon, ich höre nämlich noch ganz gut.

      sabine s.

    • ekronschnabel said, on 8. April 2013 at 05:52

      @sabine s.

      Ich wüßte nicht, wann wir miteinander telefoniert hätten …und wenn Sie zu laut lesen, müssen SIE am Stimmregler drehen, nicht ich. Wer zwingt Sie, meine Sermone zu lesen? Für Ihre Befindlichkeiten sind SIE
      zuständig, nicht ich, so einfach ist das im Leben.

      Einen „Zuständigkeitsbereich“ haben wir in unserer Interessengruppe nicht, „unsere Leute“ sind im ganzen
      Land verteilt. Zuständigkeitsbereiche haben nur die Landeskirchen.

      Sehen Sie, weil ich auch meine, daß alle Opfer ihre Interessen wahrnehmen sollten, sammelten wir Ehemaligen
      uns, um uns selbst zu helfen. Diese Möglichkeit bleibt allen Leuten, es gibt sogar eingetragener Vereine. Wir
      wählten unseren Weg, ohne Verein mit Bleischuhen. Wir setzen uns in unsere Autos, fahren direkt zu den
      Anlaufstellen, statt unsere Kraft und Zeit mit tödlich nervenden Vereinsversammlungen zu vergeuden. Uns
      interessieren die Ergebnisse – die wir dann auch anderen Menschen zugänglich machen, so wie jetzt hier in
      Dierk Schäfers Blog.

      Ich empfehle Ihnen ein Gespräch mit Herrn Stücker-Brüning, das ist der Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz, die in Bonn residiert. Der kann Ihnen garantiert sagen, warum die katholische Kirche das
      Hartz IV-Entschädigungsprogramm fährt. Kann ich Ihnen auch sagen…hat was mit schottischen Genen zu tun, sage ich. Andere sagen, das läge daran, daß man jetzt ja Geld für käufliche, sexuelle Leistungen ausgeben
      müsse, weil man sich nicht mehr kostenlos an Zöglingen bedienen kann. Irgendwo müsse man schließlich sparen. Ganz so krass sehe ich das nicht, die Vermutung ist aber auch nicht ganz vom Tisch zu schieben.

      Und auf Besserungen kann ja gehofft werden, weil der Franziskus ja viel für die Armen übrig hat. Falls er denn mal was hat. Aber der hat ja nix, weil er das Armutsgelübde ablegte, der Arme. Da war mir der Pater Leppich
      lieber, der sabbelte die Leute auch besoffen, half aber wenigstens wirklich- und sich selbst!

      Abschließend: Opfer begleite ich, weil ich selbst Opfer wurde, das heute weiß, wie man die Täternachfolger zur Opferbank führen muß. Jemand wie Sie ist des Lesens und Schreibens kundig, kann sich sogar mit mir streiten, kann sich also auch selbst helfen.
      Das können aber nicht die, denen man als Heimkinder sogar die Schule verwehrte.

  6. sabine s. said, on 8. April 2013 at 09:39

    Lieber Herr Kronschnabel, niemand zwingt mich, Ihre Sermone zu lesen – stimmt! Das tue ich ganz freiwillig, weil lesenswertes enthalten ist. Scheinbar nehmen Sie meine Kritik ernst, sonst würden Sie sich nicht damit auseinandersetzen. Danke dafür!

    Nun noch einmal zurück zu den Schmerzensgeldzahlungen: Vor etwa 2 Jahren hatte jemand behauptet, 65 000,– € von der Landeskirche XXXXXXXX für Erlittenes erhalten zu haben. War wohl nix!, wie sich später herausstellte.
    Können Sie nun meine Skepsis verstehen? Muss man sich dafür eigentlich immer erst erklären?

    Und um noch einmal auf Ihren so gern zitierten Franziskus zurückzukommen: Für mich ist das Armutsgelübde kein Indiz dafür, nicht wirklich helfen zu können, denjenigen, die durch die Kirche großes Leid erlitten haben.

    Und selbst diejenigen, die des Lesens und Schreibens kundig sind, kommen an einem Punkt an, an dem sie psychologische Hilfe und Begleitung im Aufarbeitungsprozess brauchen. Die Aufarbeitung kriegen sie auf der rein rationalen Ebene nicht hin. Folglich ist auch die Beantragung von Schmerzensgeld kein rein rationaler Akt.
    unweigerlich werden die Antragsteller in die „alte“ Situation „zurückkatapultiert“.

    Schönen Tag!
    sabine s.

    • ekronschnabel said, on 8. April 2013 at 10:19

      Weil ich das weiß, was Sie zur psychischen Problematik der Belastungen durch Antragstellung etc.sagen,
      tue ich das, was ich tue. Die psychische Aufarbeitung kann nur mit Psychologen erfolgen,davon habe ich
      keine Ahnung.

      Ein Problem schaffen Sie damit, daß Sie jede Aussage anzweifeln, weil Sie mal angelogen wurden. Wenn ich
      hier zur Thematik berichte, kann ich belegen, was ich sage. Was nicht ins Netz gehört, schicke ich aber Herrn
      Schäfer als Beleg. Ich mache hier keine Selbstverwirklichung, ich versuche, Informationen zu vermitteln.Damit erkläre ich mich also. Wenn Sie das auch tun (sich erklären) vermeiden Sie Mißverständnisse.

      Den Franziskus packe ich deshalb so gerne an den Ohren, weil dieser Bruder gerne Wasser predigt und Wein säuft. Er ist der Boss von seinem Laden, er kann dafür sorgen, daß seine Schwerenöter mindestens ebenso
      viel zahlen wie die Evangelen. Tut er aber nicht, er sammelt Rottweiler wie den Müller um sich, zieht neue
      Schutzmauern hoch. Soll ich den ernst nehmen?

  7. sabine s. said, on 8. April 2013 at 12:47

    …Soll ich den ernst nehmen?…

    Die Entscheidung, lieber Herr Kronschnabel, kann ich Ihnen nicht abnehmen.

    sabine s.


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