Dierk Schaefers Blog

Genitalverstümmelung

Posted in Kinderrechte, Menschenrechte, Politik, Religion by dierkschaefer on 23. Mai 2013

Was hier über Genitalverstümmelung an Mädchen, steht, gilt ebenso über die Beschneidung von Jungen: »Bundesärztekammer boykottiert wirksame Maßnahmen und setzt zur Ablenkung auf populistische Aktionen«.[1] Und nicht nur die Ärztekammer mißachtet ihre Verpflichtung für das Kindeswohl, sondern auch der Gesetzgeber, der scheunentorgroße Schlupflöcher für primitive Stammesrituale offengehalten hat.


2 Antworten

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  1. m.dahlenburg said, on 24. Mai 2013 at 22:14

    netter Versuch Hr. Schäfer, plumpe lügende Anti-Islampräsenz zu rehabilitieren. Den Macherinnen geht es aber gar nicht nur um die Verstümmelung von Kindern. Schon gar nicht die von Jungen!
    Machen sie doch mal was gegen ihre blinden Flecken. Hier könnten sie anfangen:

    Zitat: (quelle: http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=0.8.5627.11150 )
    „Eine wichtige Leistung des [neuen] Bundeskinderschutzgesetzes [von 2012] bestehe für die Ärzteschaft darin, bei konkreten Anhaltspunkten für die Gefährdung eines Kindes das Jugendamt einschalten zu können, ohne die Schweigepflicht zu verletzen. Durch die Schaffung einer bundeseinheitlichen Befugnisnorm zur Weitergabe von Informationen für Berufsgeheimnisträger wie etwa Ärzten sei ein Kompromiss zwischen ärztlicher Schweigepflicht und der Abwehr einer Kindsgefährdung gefunden worden. Damit hätten die Aktivitäten zum Schutz der Kinder auf Landesebene einen bundesgesetzlichen Rahmen erhalten.

    Windhorst: „Häufig ist eine Gefährdung des Kindeswohls für die behandelnden Ärzte als erste erkennbar. Das Gesetz bietet eine klare Regelung, die einerseits die Vertrauensbeziehung zwischen Arzt und Patient schützt, andererseits aber auch die Weitergabe wichtiger Informationen an das Jugendamt ermöglicht.“

    Warum Hr. Schäfer, sollte die Bundesärztekammer auch wirksame Maßnahmen gegen die Verstümmelung von Jungen boycottieren, wo diese doch jetzt offizielles Recht im Unrechtsstaat sind?

  2. m.dahlenburg said, on 24. Mai 2013 at 23:10

    eine „gscheite“ Alternative zur maskierten Antiislamhetze gibts auch :
    http://www.riskid.de/

    Zitat daraus:

    „Rechtssituation für Ärzte beim Umgang mit der Diagnose Kindesmisshandlung

    Ärzte unterliegen sowohl berufsrechtlich als auch strafrechtlich (§ 203 StGB) einer Schweigepflicht.

    Diese gilt auch gegenüber anderen Ärzten, die denselben Patienten behandeln. Ein Informationsaustausch zwischen diesen Ärzten ist daher ohne Einwilligung des Patienten bzw. seines gesetzlichen Vertreters nicht erlaubt.

    Eine Durchbrechung der Schweigepflicht ist allerdings in Fällen eines rechtfertigenden Notstandes (§ 34 StGB) möglich.

    Die gesetzliche Regelung erlaubt es hier unter anderem, das Jugendamt (ggf. auch das Familiengericht oder die Strafverfolgungsbehörden) zu unterrichten, wenn dem Arzt Umstände bekannt werden, aus denen sich ergibt, dass das Kindeswohl durch die konkrete Gefahr einer Misshandlung, eines sexuellen Missbrauchs oder einer Vernachlässigung des Kindes bedroht ist.

    Hierzu sind aber deutliche Hinweise erforderlich; bloße Verdachtsmomente genügen nicht“


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