Dierk Schaefers Blog

»Wäre ich damals unter die Euthanasie gefallen, dann wäre mir vieles erspart geblieben«.

Posted in Geschichte, heimkinder, Kinderrechte, Kriminalität, Menschenrechte by dierkschaefer on 5. Juli 2013

»Ich habe lange in der Diktatur-Höllenquall-zulange gelebt. Zum Schluss wurde mir gesagt Behindertenhilfe-sind vom Fonds aus geschlossen, ich sollte mir keine Hoffnung machen. Wegen der fehlende Rente gehe ich noch Arbeiten«.

 

Aus einer Mail eines ehemaliges Heimkindes.

Eine Antwort

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  1. Rolf Schmidt said, on 7. Juli 2013 at 16:54

    „»Ich habe lange in der Diktatur-Höllenquall-zulange gelebt.“
    Von 1936 bis 1947 habe ich auch unter den Nazis, in verschiedene Anstalten verbracht, mit meinen 6 Geschwistern. Ein Bruder wurde vergast, eine Schwester sterelisiert. Nun sind alle schon gestorben, keiner kam je in den Genuss einer Hilfe.
    Am 30.04.12 habe ich einen Antrag auf Härteleistungen an Opfer von nationalsoziallistischen Unrechtsmaßnahmen im Rahmen des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes – AKG – Härterichtlinien –
    vom 28.März 2011, gestellt.
    Antwort: Leider muss ich Ihnen jedoch mitteilen, dass es mir nicht möglich ist, Ihrem Antrag auf laufende Leistungen nach §5 der vorgenannten Richtlinien zu entsprechen.
    Die von Ihnen angeführten Schädigungen (Vergasung, Sterilisation) sind nicht Ihnen sondern Ihren Geschwistern widerfahren.
    MFG.
    Rolf


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