Dierk Schaefers Blog

»Auf einem Parteitag 1985 gab es einen unachtsamen Moment«.[1]

Posted in Kinderrechte, Politik by dierkschaefer on 24. Juli 2013

Ja, typisch, die Kinder und ihre Rechte hat man ganz einfach übersehen. Man hatte ja so viel anderes im Kopf.


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5 Antworten

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  1. Helmut Jacob said, on 24. Juli 2013 at 23:27

    Ich habe heute eine in der Politik hoch angesiedelte Landespolitikerin getroffen und den Fall mit ihr diskutiert. Der Skandal 1985 ist auch ihr bekannt und nach ihrem Wissen lügt der EU-Politiker gewaltig. Die Schilderung in seinem Buch, soll durchaus zutreffend sein.

    • m.dahlenburg said, on 28. Juli 2013 at 07:54

      die „in der Politik hoch angesiedelte Landespolitikerin“ war also dabei, als es passierte. Und warum hat sie es dann geschehen lassen oder lügt sie auch nur gewaltig?

      Es gibt soviel was man D.C.B. vorwerfen kann, warum kümmern sich die Wahlpropagandisten nicht darum? . Achso, das wäre dann ja Wahlpropaganda gegen die eigene Partei. Und es würde nicht so schön von der klerikalen Kinderfickerei ablenken.
      schönen Sonntag noch

  2. Heidi Dettinger said, on 25. Juli 2013 at 17:09

    Mich graust es, wenn ich diese Kommentare lese – z.B. über die Indianerkommune in Frankfurt. Dahin hatte sich mein rebellischer, 1983 14-jähriger Sohn mit einem Freund auf den Weg gemacht. Sie wollten Freiheit und Abenteuer. Wir ließen sie ziehen, dachten allerdings wie wollten ein paar Tage in eine Jugendherberge…

    Sie kamen schon nach 3 oder 4 Tagen wieder nach Hause, auch auf Nachfragen hat mein kleiner Punk nichts weiter erzählen wollen. Erst heute, er ist inzwischen 44, erzählt er von den Versuchen mehr oder weniger junger Erwachsener, ihn zu befummeln.

    Mir rutscht heut noch das Herz in die Hose!

    Zum Glück, so mein Sohn, habe er seinen Freund dabei gehabt, sie hätten schnell gecheckt, dass da was nicht so toll liefe und hätten sich davon gemacht, wieder nach Hause zu ihren Müttern.

    Ich glaube weder dem Cohen-Bendit noch irgendjemand anderem, wenn sie ihre damaligen Zeiten mit all den sexuellen Grenzüberschreitungen klein reden wollen. Viel zu eindrucksvoll, ernsthaft und lautstark wurde damals die Debatte geführt!

    • Helmut Jacob said, on 26. Juli 2013 at 13:29

      Ihr Beitrag, verehrte Frau Dettinger, ist sehr wichtig. Erfährt man doch authentisch, welche Schweinereien unter den Spontis stattgefunden haben. Bleibt zu hoffen, dass Cohn-Bendit, dem vor einigen Wochen der Theodor-Heuss-Preis verliehen wurde (Papa Heuss dreht sich im Grabe) gejagt und ihm die verlogene Maske vom Gesicht gehauen wird. Wer weiß, welche Schmutzfinken sonst noch in den 80ern in den Bundestag gezogen sind.

  3. m.dahlenburg said, on 28. Juli 2013 at 07:37

    ohne es beweisen zu können, behaupte ich, dass zu jeder Zeit erheblich mehr christsoziale Schmutzfinken ins Parlament einzogen als grüne Schmutzfinken. Und das gilt auch für Ferienlager und Besuche von irgendwelchen WG-s. Das sagt mir neben eigenen Erfahrungen auch schon gesunder Menschenverstand.

    Ich war etliche Jahre bei den Grünen recht aktiv. Verlassen hab ich sie etwa zur gleichen Zeit wie Jutta Dietfurth (aus ähnlichen Gründen. Damals waren das noch nicht die regierungsgeilen, neoliberalen olivgrünen Kriegstreiber – es war aber schon deutlich absehbar).
    Obwohl räumlich sehr nahe bei den „kinderlieben“ Indianern, hab ich weder von deren Existenz erfahren, noch habe ich auf einem der Parteitage mit Kindern knutschende Erwachsene gesehen. Ich hab auch nie jemand kennengelernt, der das zugelassen hätte. Heidi, du schreibst , „Viel zu eindrucksvoll, ernsthaft und lautstark wurde damals die Debatte geführt!“ Okay, da muß ich dann wohl ziemlich lange geschlafen haben. Was dein Sohn erlebt hat,war sicherlich nichts Grünen-Spezifisches.

    Erledigt mal schön hier das schmutzige WahlpropagandaGeschäft für die rechtschaffen christlich-rechtskonservativen Schmierfinken.


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