Dierk Schaefers Blog

Die WArnung von Herrn Jacob …

Posted in Kinderrechte, Kriminalität, Politik by dierkschaefer on 28. Juli 2013

… kann ich nur dringlichst unterstützen.

http://helmutjacob.over-blog.de/article-warnung-vor-erneutem-missbrauch-sexuell-missbrauchter-opfer-sollen-alibi-fur-almosen-werden-119190448.html

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4 Antworten

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  1. sabine s. said, on 29. Juli 2013 at 00:58

    In der Anmerkung wird der Vorschlag gemacht, nicht mitzumachen. Und dann? Sollen wir zusehen, wie über die Köpfe der Betroffenen hinweg die Entscheidungen am Tisch getroffen werden? Damit, lieber Herr Jacob, bin ich als Betroffene nicht einverstanden.
    Warum nicht verhandeln um eine Beteiligungsform, die gleichberechtigt mit allen anderen Vertretern dieser C-stelle ist? Wenn das passiert ist, kann die Ausschreibung gern noch einmal auf den Weg gebracht werden.

    sabine s.

    • Helmut Jacob said, on 29. Juli 2013 at 01:24

      Liebe Frau Sabine,
      die Erfahrung hat gezeigt, dass es ohne Rechtsberatung nicht klappt; die ehemaligen Heimkinder sind einfach überfordert. Es ist bezeichnend, dass der „Weiße Ring“ unerwünscht, quasi ausgeladen ist. Auch ich war in Sachen RTH zunächst dafür, dass dieser Runde Tisch vor sich hin wurschelt. Dies, einfach um der Gruppe Zeit zu geben, einander kennenzulernen und ein harmonisches Gebilde zu werden. Schon vor dieser Frist war absehbar, dass die sogenannten Opfervertreter über den Tisch gezogen werden. Darum wurde ich zu einem Verfechter für anwaltlichen Beistand der sogenannten Opfervertreter. Diese Vorstellung haben diese sogenannten Opfervertreter selbst abgewiesen.
      Nach dem RTH wurde eine Gruppe völlig undemokratisch eingesetzt, die die Empfehlungen des RTH und den Beschluss des Bundestages im Sinne der Opfer umsetzen sollte. Was ist daraus geworden?
      Glauben Sie allen Ernstes, dass Ihre Überlegungen zum Wohle der Opfer umsetzbar sind und tatsächlich Wirkung zeigen?
      Herzlichst
      Helmut Jacob

      • sabine s. said, on 29. Juli 2013 at 18:54

        Zu Ihrer letzten Frage: Sie verfolgen den Ansatz, dem Rörig-Aufruf nicht zu folgen und erwarten, ernst genommen zu werden. Nichts anderes erwarte auch ich.

        sabine s.

  2. Heidi Dettinger said, on 29. Juli 2013 at 10:53

    „Die Entscheidungsgremien der Clearingstelle werden mit jeweils einer Person aus der psychotherapeutischen, der medizinischen sowie der juristischen Berufsgruppe besetzt. Zusätzlich besteht in jedem Gremium ein Sitz für eine Betroffene oder einen Betroffenen von sexuellem Kindesmissbrauch.“ (aus dem Anschreiben „Fonds Sexueller Missbrauch sucht interessierte Betroffene für die ehrenamtliche Mitarbeit“)

    Wenn das so geht, wie die Damen und Herren sich das wünschen, wird da ein „Betroffener“ (egal ob Anwalt oder Maurer, egal ob Hausfrau oder Lehrerin – Hauptsache irgendwann mal sexuelle Gewalterfahrung gemacht) 3 hoch professionellen Menschen gegenübersitzen.

    Und natürlich werden Psychotherapeut, Mediziner und Anwalt nicht umsonst arbeiten. Schließlich sind sie Profis, ihre Arbeitszeit ist wertvoll. Der oder die „Betroffene“ jedoch können von Glück reden, dass ihnen die Fahrkarte und die Absteige bezahlt werden.

    „Eine Aufwandsentschädigung wird nicht gezahlt“. Natürlich nicht!

    Unsere Zeit ist denen nix wert, wir sind denen nix wert und obendrein sollen wir vor Freude Männchen machen, wenn man uns mit an ihre Tische lässt. Hopp-hopp!

    Und wofür das ganze Affentheater? Um den Almosenverteilern als Alibi zu dienen? „Seht, seht, die Betroffenen selbst haben hier mit entschieden!“

    Die sollten sich was schämen – und wir tunlichst weit weg von einer weiteren Verarschung uns halten!


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