Dierk Schaefers Blog

Wer auf Gott, den höchsten traut …

Posted in Geschichte, Politik, Religion, Theologie by dierkschaefer on 31. Juli 2013

»Marien-Loblieder an Bord, eine wöchentliche Messe und die Aussicht auf einen Sündenablass für jeden der 30 000 Matrosen und Soldaten: Der Krieg des streng katholischen Königs Philipp II. gegen das anglikanische England trug nicht zufällig den Anstrich eines Kreuzzuges. … „Wäre dieser Krieg ein ungerechter, könnte man diesen Sturm als Zeichen Gottes sehen, von unserem Vorhaben abzurücken. Da es aber ein gerechter Krieg ist, wird uns dieser Sturm nicht schaden, sondern mehr zum Vorteile gereichen, als wir uns wünschen können.“«[1]


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3 Antworten

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  1. Dirk Friedrich said, on 31. Juli 2013 at 14:44

    Ach ja! So kennt mans!
    So legt sich Mensch zurecht, im Namen eines Gottes „brutal und/oder normal“ morden zu dürfen!
    Und der Gott der Gerechten – auf beiden Seiten wird er angerufen – auf beiden Seiten sind die Gerechten – scheint sich über „Blutbäder“ zu freuen? Oder?
    Selbst KleinFritzchen kann solches nicht verstehen!
    Ich schon gar nicht! Oh Mann…! Bin zu dumm für so etwas! ;0)

    LG Dirk

  2. dierkschaefer said, on 31. Juli 2013 at 15:02

    nein, nicht zu dumm. aber nicht so anmaßend wie die, die gott (was oder wer immer er sein mag) für ihre zwecke und hirngespinste mißbrauchen. was goethe über den „geist der zeit“ im faust sagt, gilt auch für den gottesgebrauch: was ihr gottes willen heißt, ist nur der herren eigener geist, die sich gern darin bespiegeln.

  3. Heidi Dettinger said, on 1. August 2013 at 12:36

    Gott als Instrument der Macht – wie wir es kennen und lieben, historisch und aktuell…

    Dabei ist nicht mehr zu unterscheiden (und ist wahrscheinlich auch völlig egal!), ob der Mensch sich dieses Gottes für seine Zwecke bedient, ob es Gott (?) egal ist, missbraucht zu werden, ob Gott nicht gleich gar nur ein Hirngespinst ist, erfunden und eingesetzt um die zu unterdrücken, zur erpressen und auszupressen, deren Leben ruhiger und reicher ohne wären – aber eben nicht so nutzbringend für die Mächtigen.


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