Dierk Schaefers Blog

OLG untersagt Beschneidung

Posted in Justiz, Kinderrechte, Soziologie by dierkschaefer on 25. September 2013

Die Begründung könnte besser und grundsätzlicher sein, aber immerhin.[1]


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5 Antworten

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  1. Helmut Jacob said, on 26. September 2013 at 00:41

    „Die geschiedenen Eltern aus Dortmund hatten sich gestritten, ob die aus Kenia stammende Mutter den Sohn beschneiden lassen darf. Zur Begründung führte sie die kulturellen Riten ihres Heimatlandes an. Ihr Sohn sollte bei Besuchen in Kenia als vollwertiger Mann angesehen und geachtet werden.“
    Da fragt sich der unbescholtene Leser: Muss jeder Mann, der nach Kenia fährt oder fliegt, seinen Dödel zeigen, damit geprüft wird, ob er auch ja beschnitten ist?
    Wie dem auch sei, es gibt doch noch Gerichte, die diesen gesetzlichen Quatsch, der reinste Kinderquälerei ist, wieder gerade biegt.

  2. Rosi A. said, on 26. September 2013 at 06:54

    Vielleicht ist es hier umfassender begründet :
    http://beck-aktuell.beck.de/news/olg-hamm-konkretisiert-neue-beschneidungsvorschrift

  3. Heidi Dettinger said, on 26. September 2013 at 12:43

    Leider urteilten die Richter nicht grundsätzlich GEGEN eine Beschneidung, sondern nur gegen die nicht ausreichende Begründung bzw. die „falsche“ Religion des Kindes.

    Wenn also Eltern daher kommen, die alles fein säuberlich „richtig“ begründen oder deren Sohn zumindest jüdisch oder muslimisch ist, steht einer Beschneidung nach dieser Urteilsbegründung nichts im Wege!


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