Dierk Schaefers Blog

„Jede Menge Schläge. Aber die waren nicht das Schlimmste“

Posted in heimkinder, Kriminalität, Politik, Psychologie by dierkschaefer on 23. Oktober 2013

Er fügt leise hinzu: „Die Demütigungen, die Angst…“[1]


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11 Antworten

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  1. Rolf Schmidt said, on 23. Oktober 2013 at 11:01

    Hallo Reiner,
    da haste wahrscheinlich noch Glück, mit dem Termin zur Anhörung, am 17.09.2014, bis dahin wird der Fond
    geplündert sein, das ist meine Vermutung. Das Warten habe ich satt.
    MfG.

  2. Michael Jahnke (freier Journalist) said, on 23. Oktober 2013 at 11:47

    Die Bürokratie frisst schon wieder ihre Kinder auf.Beim Fonds Heimerziehung sollte es sich ursprünglich eigentlich um einen weitgehend unkomplizierten Ablauf handeln. Dem ist aber schon lange nicht mehr so! Als der Fond Anfang 2012 mit seiner Arbeit begann da ging es noch zügig voran. Mittlerweile wurde die Bürokratie des Fond immer weiter aufgebauscht sodass von einer unkomplizierten Abwicklung keine Rede mehr sein kann. Dass hängt zum einem mit der Vermischung des Heimkinder Fond Ost und West in den Anlaufstellen zusammen und zum anderen mit der zögerlichen Personalaufstockung der Sachbearbeiter.
    Aber auch hieri gibt es erhebliche Unterschiede. Während die Berliner Anlaufstelle durch eine tatsächliche soziale Einrichtung des Senats von Berlin problemlos funktioniert (sozkult), handelt es sich bei vielen anderen Anlaufstellen um staatliche Einrichtungen wie Versorgungsämter und dergleichen. Und während in der Berliner Anlaufstelle tatsächlich Diplomsozialarbeiter und spezialisierte Vertreter des Landesjugendamt arbeiten tuen in den restlichen Versorgungsstellen Beamte die Bürokratie durchführen.
    Nun wissen wir aber alle das Beamte und staatlich Angestellte nicht gerade super schnell sind und dadurch unter anderem diesen Terminstau verursachen. Auch wird in der Fondsverwaltung in Köln nicht gerade übermäßig schnell gearbeitet. Teilweise auch hier mit einer Unterbesetzung. Das verlegen von Anträge zur Prüfung auf Berechtigung und deren Richtigkeit geschieht manchmal sogar in einer Schublade und wird erst nach mehrmaliger Nachfrage um den Sachstand durch die Anlaufstellen bearbeitet.
    Wer hier von einem unproblematischen Ablauf spricht, belügt sich selber. Ich kann nur hoffen, dass sich noch in der nächsten Zeit eine Verbesserung der Abwicklung einstellt, denn sonst ist die Zielstellung des Fonds Heimerziehung bis Ende 2014 weit verfehlt.

  3. helmutjacob said, on 23. Oktober 2013 at 14:42

    Keine Angst, die Leistungen gehen nicht flöten.
    1. Der Opferfonds ist Folge eines Bundesgesetzes. Es besteht Anspruch auf Hilfe bei der Antragstellung.
    2. Man kann Fristen setzen und nach Ablauf dieser Fristen eine Untätigkeitsklage ankündigen.
    3. Man kann mit Begründung auf Eilverfahren drängen (hohes Alter, schwere Krankheit)
    4. Selbst wenn der Fonds geschlossen ist, müssen alle bis zur Schließung eingegangenen Anträge bearbeitet werden.
    5. Warten lohnt auf jeden Fall. Wöchentliche telefonische Anrufe könnten die Bearbeitungszeit verkürzen.

  4. Heidi Dettinger said, on 24. Oktober 2013 at 15:08

    „Misshandlungen, Demütigungen, Angst: Heimkinder sollen dafür entschädigt werden – aber das geht sehr langsam.“ (Elbe-Wochenblatt)

    Man wird es langsam müde, immer wieder betonen zu müssen: die lumpigen Zahlungen aus dem Hilfsfonds mögen zwar “ wenigstens etwas Gutes aus seinen schlimmen Erfahrungen“ (Rainer Schmidt) bedeuten – aber sie keinesfalls eine ENTSCHÄDIGUNG!

  5. sabine s. said, on 24. Oktober 2013 at 19:07

    Frau Dettinger, Sie mögen sich noch so oft wiederholen, aber in diesem Kontext kriegen Sie den Begriff „Entschädigung“ nicht mehr aus den Köpfen der „Öffentlichkeit“ raus.

  6. sabine s. said, on 25. Oktober 2013 at 00:41

    …bis es der Letzte begriffen hat?

    Dann wird’s vermutlich eine Lebensaufgabe werden.

    sabine s.

  7. teeddy said, on 25. Oktober 2013 at 17:05

    Wenn man so durch Heimkinderforen tingelt, muss man feststellen, dass nirgends mehr von Entschädigung geschwafelt als dort. Mehr Bestätigung für gelungene Öffentlichkeitsarbeit der „Entschädiger“ ist kaum.
    möglich.
    Ich könnt übrigens ein neues Hausdach gebrauchen; und …. ähm …, eine Terrassenüberdachung.

  8. teeddy said, on 26. Oktober 2013 at 04:44

    2.Versuch

    Wenn man so durch Heimkinderforen tingelt, muss man feststellen, dass nirgends mehr von Entschädigung geschwafelt als dort. Mehr Bestätigung für gelungene Öffentlichkeitsarbeit der „Entschädiger“ ist kaum möglich.
    Ich könnt übrigens ein neues Hausdach gebrauchen. Neue Fenster und …. ähm …, eine Terrassenüberdachung will ich auch.

  9. teeddy said, on 26. Oktober 2013 at 04:50

    Letztendlich haben wir Schuld am Ergebnis des RTH, weil wir ihm nicht lautstark genug widersprochen haben. Schlimmer noch: Etwa 1 Prozent der Opfer hat sich aus dem Opferfonds bedient und ist damit jenen, die diesen Fonds mehrheitlich abgelehnt haben, in den Rücken gefallen. Sie haben mit ihrer Kassierermentalität verhindert, dass aufgrund der möglich gewesenen, breiten Ablehnung des Opferfonds über die Ausstattung neu verhandelt wird. Hätten alle abgelehnt und nichts aus dem Fonds genommen, wäre das Scheitern des RTH völlig offensichtlich gewesen. So ging die Rechnung auf: Dieses eine Prozent wird als die große Akzeptanz durch noch 400 000 lebende Opfer dargestellt und seitens der Tätervertreter als Sieg gefeiert. Sie, die Rechtsnachfolger der Verbrecher, haben die billigste Lösung durchgedrückt, und dies dank all derer, die in den Opferfonds gegriffen haben.

    das war ein zitat aus http://helmutjacob.over-blog.de/article-endgultige-schlie-ung-eines-forums-und-die-frage-nach-der-schuld-am-ergebnis-des-runden-tisches-119442574.html

    ————————————

    Es war einmal ein Mensch mit Namen Schlemihl
    den sprach einst einer an,
    ob er ihm nicht seinen Schatten verkauft?
    Er wär alsbald ein reicher Mann!

    Nach kurzem Bedenken willigt er ein und bekam einen Beutel zum Lohn
    „Dies Säcklein, das wird niemals leer“ sprach der düstre Schattenkäufer voll Hohn
    „Ja ich denk ich tat einen guten Tausch“, sagt sich unser Schlemihl alsdann
    „ich kauf mir Schloß und Gut und Hof, was fang ich schon mit einem Schatten an?“

    Der Herr Schlemihl, der zog in ein and’res Land, kauft sich Schloß und Gut und Hof
    und heiraten wollt er dann auch bald, eine Auserwählte gab es schon
    Er ging zu seiner Geliebten Haus, fragt „Willst du mich nehmen zum Mann?“
    „Drei Tage Bedenkzeit bitt’ ich mir aus, bevor ich Ja sagen kann.“

    Doch die Sonne sie schien auf seine Gestalt, und ohne Schatten stand er da
    „Niemals nehme zum Manne ich dich, ohne Schatten bist du auch der Seele bar“
    In der Tat, Schlemihl hat seinen Schatten verkauft, dabei seine Seele verlor’n
    Danach hat man niemals mehr von ihm gehört, und niemand weiß mehr, daß er einst gebor’n.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Schlemihls_wundersame_Geschichte

  10. Martin MITCHELL said, on 27. Oktober 2013 at 09:49

    .
    SCHWEIZ zahlt Ehemaligen Heimkindern echte Entschädigung.

    .
    SCHWEIZ zahlt Ehemaligen Heimkindern echte Entschädigung. ( steht auch schon SO in mehreren Foren, auch in meinem ).

    ANFANG DES ZITATS DES NEUESTEN BEITRAGES – DER NEUESTEN BEKANNTGEBUNG.

    Achtung – SCHWEIZ will Ehemaligen Heimkindern (a.) „Soforthilfe“ sowohl wie (b.) „Entschädigungsrente“ zahlen.

    In der Schweiz soll es für Ehemalige Heimkinder (a.) einen „Soforthilfefonds“ geben sowohl wie (b.) „Entschädigungsrenten“ geben. – BEIDES !

    .
    Tages Anzeiger – SCHWEIZ

    @ http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Durchbruch-fuer-ehemalige-Verdingkinder/story/11350879 ( längerer Artikel )

    Durchbruch für ehemalige Verdingkinder

    Aktualisiert am 25.10.2013

    Die Schweiz wird die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen finanziell entschädigen. Darauf haben sich Vertreter des Bundesamtes für Justiz, des Bauernverbandes und von Betroffenen geeinigt.

    Beim zweiten Runden Tisch für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen stand die Entschädigung der Betroffenen im Zentrum. Die Teilnehmenden wollen denn auch einen Härtefall- oder einen Solidaritätsfonds und planen, bis in wenigen Monaten eine Soforthilfe für Betroffene aufzubauen.

    Dazu sollen Finanzierungsmöglichkeiten genutzt werden, die keine vorgängige Schaffung einer gesetzlichen Grundlage erfordern, wie das Bundesamt für Justiz (BJ) mitteilte. Bis zum nächsten Runden Tisch am 29. Januar 2014 sollen diese Möglichkeiten konkretisiert werden. Ziel sei es, bereits im ersten Halbjahr 2014 Gesuche um Soforthilfe entgegenzunehmen und zu bearbeiten.

    [ ……… ]

    .
    WEITERLESEN IM ORIGINAL @ http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Durchbruch-fuer-ehemalige-Verdingkinder/story/11350879 ( längerer Artikel )

    ENDE DES ZITATS DES NEUESTEN BEITRAGES – DER NEUESTEN BEKANNTGEBUNG.
    .


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