Dierk Schaefers Blog

»In jeder Arrestzelle befindet sich ein zwei Meter langes Holzbrett, das als Bett diente«.

Posted in Geschichte, heimkinder, Justiz by dierkschaefer on 27. Oktober 2013

»In der Ecke gibt es eine schmale Toilette ohne Deckel und ohne Spülfunktion. Die Spülung betätigte der Aufseher von außen, erst nachdem der Häftling sich über eine Klingel bemerkbar machte. Zwischen einem Tag und einer Woche mussten die Heimkinder hier ausharren«.[1]


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Eine Antwort

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  1. teeddy said, on 28. Oktober 2013 at 00:41

    lese ich Arrestzelle, denk ich an Christen, Diakonie, Herzogsägmühle. Dann denk ich auch an den mehrfach blutigen „Krieg“ zwischen Jugendlichen (Haus Weiherhof) Monatelang tatenlos toleriert (mindestens!) von den Erziehern – bis dann eines Abends endlich mal Polizei und Sanitäter aktiv wurden.

    Ich denk dann aber auch daran, dass das Erziehungsheim trotzdem beinahe ein Paradies war _ im Vergleich zum christlichen Kinderheim in Augsburg. Arrestzellen gab es dort keine. Einen grossen dunklen Kartoffelkeller und andere dunkle Kellerräume sehr wohl. Natürlich ohne Klo und Holzbrett. Brauchte man auch nicht, wir waren gewohnt, nur zu festen Zeiten müssen zu dürfen.


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