Dierk Schaefers Blog

Der Deal sollte eigentlich geheim bleiben.

Posted in heimkinder, Kinderrechte, Kirche, Kriminalität by dierkschaefer on 15. November 2013

Wie man ein Heimkind zum Schweigen bringt, auch heute noch.[1]


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9 Antworten

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  1. Dirk K. Friedrich said, on 15. November 2013 at 16:06

    So sind sie halt! Total selbstlos, wenn es darum geht die „lauten Schreier“ mundtot zu machen. Das Herr Focke nie „leise“ gewesen ist – wie unendlich viele andere gequälte Ehemalige – ist Fakt. Leider kann das nun mal nicht jeder.
    – Um einen Bogen zu spannen. –
    Mich erreichen tagtäglich verzweifelte Anrufe und Mails von Ehemaligen, die auf einen Beratungstermin oder auf die Auszahlungen der Almosen warten.
    Es ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, dass man diese „leisen“ Menschen mitteilt, das der Lenkungsausschuß oder die Anlaufstellen wieder einmal kein Geld hätten um sie „auszubezahlen“! Das in manchen Anlaufstellen das Personal „überbeansprucht“ sei und daher 12 Monate auf einen Beratungstermin zu warten sei. – Unglaublich!
    Und manchmal bin ich wütend, wenn „kleinbeigegeben“ wird, weil die Menschen Angst haben, dass, wenn sie laut werden würden, sie „hintenan“ gestellt würden.
    Das alles zeigt wieder einmal, wie gefühllos die ehemaligen Täterorganisationen mit ihren Opfern umgehen.
    Rücksichtslos!
    Das ist in meinen Augen genauso verbrecherisch wie das, was man uns angetan hat!
    Ich wünsche mir, dass es bald mehr „Schreier“ geben wird, die diesen Herrschaften die Hölle heiß machen!
    Ob ich mit dem Wunsch alleine stehe? Ich weiß es nicht!
    Soviel widerwärtige Menschenverachtung raubt einem die Luft!

    LG Dirk Friedrich

  2. mandolinchen said, on 17. November 2013 at 02:42

    Naja, ich frage mich schon, wo ihr gewesen seid, als das Schreien noch Sinn gemacht hätte.

    Der Fonds ist ein Konstrukt schreiender Ungerechtigkeiten ! Demütigend, entwürdigend und ein erneuter Tritt in den Allerwertesten!
    Also tut was dagegen! Statt nur zu reden müssen und sollten auch mal Taten folgen!

    • Heidi Dettinger said, on 18. November 2013 at 02:19

      Wer, Mandolinchen, ist denn hier mit „ihr“ gemeint? Und wer soll etwas tun? Oder sprechen Sie sich selbst in der 3. Person an? Wünschenwert wäre es, wie D. Friedrich meint, dass es bald mehr Schreier gäbe. Unser ganzes eher ruhiges Zurückhalten reicht ja offensichtlich nicht. Und unsere Bescheidenheit ganz sicher nicht!
      Ich wundere mich seit langem, warum die deutsche Politik und besonders auch die deutschen Kirchen meinten, dass deutsche Überlebende so viel weniger wert sind, wie z.B. die amerikanischen…

  3. helmutjacob said, on 17. November 2013 at 15:12

    Über den Deal kann man noch nicht urteilen, weil man die Fakten nicht kennt. Ist der Kaufpreis gerechtfertigt und entspricht der Qualität des Kaufgegenstandes? Kann der Verkäufer ohne den Kaufpreis die Erhaltung seines Hauses finanzieren oder steht der Verkäufer mit dem Rücken zur Wand, bzw. vor einer drohenden Versteigerung? Dies alles wissen wir nicht. Lobenswert ist auf jeden Fall das lebenslange Wohnrecht. Nachdenkenswert ist für den Fall des fehlenden Geldes des Verkäufers die Frage, ob nicht die Käuferin, nämlich die Diakonie, die Armut verursacht hat. Schließlich steht ja fest, dass in den Heimen unter kirchlicher Trägerschaft unzählige Verbrechen stattgefunden haben, die nicht ohne Konsequenzen blieben: zerstörte Kindheit, zerstörte Jugend, zerstörte Sozialität, unzureichende Schul- und Berufsausbildung mit daraus folgender Arbeitslosigkeit oder Gelegenheitsarbeit zum Billiglohn. Wenn es im Fall des Herrn F. so war – und daran besteht kaum ein Zweifel – wäre die Diakonie in der Pflicht, die durch das jeweilige Heim verursachten Folgeschäden zu kompensieren.
    Vielleicht erfahren wir mehr, als in dem Zeitungsartikel steht und können dann wirklich empfinden, ob sich da ein neuer Skandal auftut. Ein bitterer Beigeschmack bleibt schon jetzt. Die Diakonie hat sich so oder so dämlich verhalten. Sie musste damit rechnen, dass gerade der Verkäufer F. auch weiterhin aggressiv seine Meinungen kundtut.

  4. alexa said, on 17. November 2013 at 18:33

    recht hat der Wolfgang Focke.
    nur die harten kommen in den garten.
    alexa

  5. Heidi Dettinger said, on 18. November 2013 at 02:33

    Ich gönne Herrn Focke jeden Cent, den er bekommt. Und mehr! Schändlich ist einzig und allein die Diakonie, die immer wieder versucht, ihre Opfer auseinander zu dividieren. Die Katholische Kirche macht das natürlich auch so.

    Mein ausdrücklicher Dank an Herrn Focke, dass er diesen Dreck öffentlich gemacht hat! Ein deutliches „Daumen runter“ für den plumpen Versuch des Vorstandes des Diakonieverbundes Schweicheln, Rainer Kröger, doch noch alles zu seinen Gunsten zurecht zu salbadern:

    »Es ist uns aber nie darum gegangen, Herrn Focke mundtot zu machen. Dass im ersten Kaufvertragsentwurf eine Klausel stand, die ihm bei Strafandrohung zur Verschwiegenheit verpflichtete, war ein Versehen des Notars.« (15.11.2013, Westfalen-Blatt Nr. 265)

    Die Herren sind es ja offensichtlich gewohnt, zu manipulieren, dass sich die Balken biegen!

  6. mandolinchen said, on 18. November 2013 at 12:03

    Nein, Heidi, ich spreche mich sicherlich nicht selbst an. Soweit bin ich noch nicht. Aber ich habe schon immer gesagt: wir müssen auf die K…. hauen nach allen Regeln der Kunst, denn Schwanz einziehen und Ruhe bewahren gilt in deren Augen als Schwäche , und die wird ausgenutzt!!!
    Leider bin ich seit ein paar Jahren gesundheitlich sehr angeschlagen und kann nicht mehr so, wie ich möchte. Nach der ersten Demo in Berlin hätten weitere, jeden Monat eine, folgen müssen, die Mitglieder des VEH hätten mobilisiert werden müssen und und und.
    Aber hätte, könnte, wollte….endgültig das Genick gebrochen haben uns Wiegand und Co. Mit Weicheiern geht man nicht in solche Verhandlungen!! Einfach nur meine Meinung.:)

    Jetzt zu jammern bringt garnichts! Tun muß man etwas, und das so laut es geht!

  7. teeddy said, on 19. November 2013 at 10:10

    jetzt bin ich aber mal gespannt, ob noch ein paar andere schreier sich zu wort melden.
    ich denk da z.b. zuerst an eine psychiatrieschwester die eigentlich psychologin ist,

    und nur um das klarzustellen, ich meine die, die für die kirchen und gegen VEH und Witti und,gegen den gerichtsprozeß und entschädigungssummen , und, und quer durch alle einschlägigen foren und blogs geschrien haben und so massgeblich dafür gesorgt haben, dass der runde tisch auch wirklich zu dem wurde, als was er schon ganz klar vor der ersten sitzung zu erkennen war : zum skandal. und da gehörte – jedenfalls damals momente lang, neben wenigen ex-heimkindern auch ein professor und ein pfarrer und einige andere „fachleute“ dazu. .für einige – nicht nur exheimkinder – hat sich das schreien scheinbar (!) rentiert.

    nein mandolinchen, nicht wiegand und co sind schuld, sondern vor viel mehr die schreier aus den eigenen reihen, die dafür sorge trugen, dass, wer auch immer als betroffener am tisch sitzen würde, von vorneherein auf verlorenen posten war, weil ohne jeden rechtsbeistand und ohne ratgeber in eigener Sache. und wenn ich mich recht erinnere dann warst du … . ach geschenkt … ,

    zuerst musste mal Witti ganz weg und dann der Veh möglichst auch. ersteres gelang, zweiteres nicht ganz.
    das wichtigste war aber erreicht. galt es doch, dass die heimkinder keinesfalls auch nur die geringste Spur einer „gesamtvertretung“ bekommen. dank der wenigen schreier, ist das wirklich perfekt gelungen. So kam es dass wir nicht einmal den anschein eines anscheines hatten vom besten vorbild, also der (auch selbst ernannten) Interessenvertretung jüdischer nazi-opfer, der Jewish Claims Conference (JCC) . die hat übrigens erst vor kurzem wieder mit dem deutschen Staat entschädigungszahlungen für eine neue Gruppe von jüdischen nazi-opfern (und nebenbei für … …) ausgehandelt und wird gleiches sicher auch noch in 50 Jahren ganz locker schaffen.

    zum thema entschädigung empfehle ich „Die Holocaust-Industrie – Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird“ von Norman G. Finkelstein. da üblicherweise schon beim ausschreiben des namens Finkelstein die antisemitismuskeule geschwungen wird, gleich noch der hinweis, dass finkelssteins behauptungen mittlerweile in den USA zum einen höchstrichterlich bestätigt .und andererseits vom beschuldigten Jewish Claims Conference (JCC) selbst eingeräumt wurden.

    Mandolinchen, demos wie die mit der prügelnonne sind maximal zur erheiterung einiger passanten gut. je lauter, desto mehr lachen. anders wär nur wenn wir jedesmal mit nem großen schwarzen block aufwarten könnten. im übrigen kosten solche demos das derer, die davon überwiegend viel zu wenig haben.

    was wir bräuchten wären taucher, die das kind aus dem brunnen holen und ärzte die das vielleicht nur scheintote kind wiederbeleben können. ich seh da aber nix mehr auf uns zukommen. ich seh nur dass sich ein bis zwei prozent aller terroropfer lieber verar….. lässt, sich hoffnungsfroh unwürdigster Abfertigung unterwirft, um dann – irgendwann, ziemlich sicher und auch meist berechtigt, aber egal ob und in welchem zusammenhang zur heimzeit – ein paar Euro ausgeben zu können.

    aber, ich gebs zu, ich hab gut reden. ich brauch mir – GOTT sei dank – eh keine hoffnung zu machen, dass ich auch nur einen hosenträger finanziert bekommen würde. schliesslich hat „GOTT“ den geschwistern das kinderschlaghaus als ein kinderparadies in die erinnerung gebrannt. gegen solchen wahn komm ich nicht an.
    selbst das rentenalmosen bleibt mir (bis auf einen einzigen monat) erspart, weil die christliche bande doch glatt das minimal ausbezahlte taschengeld als lehrlingslohn in die versicherungskarte eingetragen hat. allerdings war das taschengeld für die wenigen „rentenversicherten“ lehrlinge im heim bis zur hälfte geringer, als das taschengeld derer, die der zwangsidiotenarbeit, betrügerisch „arbeitstherapie“ genannt, ausweglos ausgeliefert waren. deren höheres taschengeld wurde nicht als arbeitslohn in die versichertenkarte geschrieben, weshalb sie nun „rentenersatzleistung“ beantragen können. alleine diese unterschiedlichen handhabung bei den einträgen in die versicherungskarten offenbart, dass die bande damals sehr genau wusste was sie tat.

  8. teeddy said, on 19. November 2013 at 10:14

    im übrigen kosten solche demos das G E L D derer, die davon überwiegend viel zu wenig haben.


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