Dierk Schaefers Blog

Wenn die Religionspolizei anklopft

Posted in Menschenrechte, Religion by dierkschaefer on 30. Dezember 2013

Es gibt ein Menschenrecht auf Religion – wie auch auf Nichtreligion. Dieses Menschenrecht wird vielfach verletzt. Denn die Religion ist der Anfang der Gewaltenteilung. Totalitäre Systeme bekämpfen Menschen mit einer (falschen) Religion.

http://diepresse.com/home/panorama/religion/1510521/Christenverfolgung_Wenn-die-Religionspolizei-anklopft

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3 Antworten

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  1. Heidi Dettinger said, on 1. Januar 2014 at 04:52

    So rächt sich halt alles – früher oder später!

    • dierkschaefer said, on 1. Januar 2014 at 09:25

      „Immerhin hat die Fraktion der Konfessionslosen (25,1 mio) die der Katholen (24,7 mio) oder der Evangelen (24,3 mio) um fast eine Million überholt. So rächt sich halt alles – früher oder später!“

      Diese „Rache“ ist schon älter. Sie begann bei uns mit dem staatlich verordneten Sozialismus in der DDR. Die Geschichte des Marxismus ist als seine Kriminalgeschichte zwar bekannt, aber im Gegensatz zu der Kriminalgeschichte der Kirchen leider noch nicht abgeschlossen. Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.
      Bei all der Ihnen zuzubilligen Kirchenfeindlichkeit: Sie argumentieren nach den Motto, daß der Feind Ihres Feindes Ihr Freund ist. Zumindest verbuchen Sie seine Gewinne auf Ihr Habenkonto. Humanitäres Ethos sieht anders aus.
      Mir war übrigens gleich zu Beginn der Heimholung der DDR ins Reich klar, daß damit ein nicht einzuholender Bedeutungsverlust der Kirchen verbunden sein wird. Politiker können zwar vieles nicht, aber rechnen können sie. Über deren Ethos will ich mich hier nicht auslassen

      • Heidi Dettinger said, on 1. Januar 2014 at 22:17

        Werter Herr Schäfer, Sie haben da zwei meiner Kommentare zu einem verschmolzen. Das will mir nicht so ganz zulässig erscheinen.

        Die erste Hälfte des von Ihnen zitierten Kommentars bezog sich auf die vom Landesbischof Meister angesprochene „Wichtigkeit“ der Kirchen (als moralische Instanz), die zweite Hälfte jedoch war ein Kommentar zum Artikel über die Christenverfolgung im Iran.

        Wobei mir nicht so ganz klar wird, aus welchem meiner beiden Kommentare Sie schließen, dass ich den Feind meines Feindes als Freund ansehe… Wollen Sie damit andeuten, dass ich Anhängerin des Kommunismus oder des Islams sei?

        Da muss ich Sie leider enttäuschen – weder das eine noch das andere trifft zu.

        Übrigens: Zwar ist mir bekannt, dass Herr Deschner seine Kriminalgeschichte des Christentums beendet hat (man beachte den feinen Unterschied: Herr Deschner nennt sein Werk „Kriminalgeschichte des Christentums“, Sie reden von der der Kirchen), aber ich bin mir sicher, dass diese Geschichte auch in der jüngeren und jüngsten Vergangenheit noch lebte – ja selbst in der Gegenwart nicht beendet ist.


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