Dierk Schaefers Blog

Wozu der Hype?

Posted in Gesellschaft by dierkschaefer on 1. Januar 2014

Wozu der Hype?

 

Ein Rennfahrer ist bei seinem Freizeitsport verunglückt. Wenn man das Informationsfeuerwerk in den Medien[1] ernst nimmt, sollte man meinen, ein Meteor nähere sich bedrohlich der Erde. Es gibt keine wichtigeren Meldungen, darum wird über den Unfall und seine Folgen an erster Stelle berichtet. Ein „normaler“ Unfall auf den Skipisten.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich wünsche diesem Menschen alles Gute, wie auch allen Mühseligen und Beladenen, über deren Leid nicht in diesem Ausmaß berichtet wird, deren Leid aber durch umsichtige politische Entscheidungen gemildert werden könnte.


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17 Antworten

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  1. Heidi Dettinger said, on 2. Januar 2014 at 02:48

    Schuhmacher ist ein Irrer, ein von Raserei und Gefahr Besessener. Erst rast er massenweise Rennautos zu Klump – zum Wohle der Autoindustrie und zum wohligen Erbeben der Zuschauer. Und nun hat er sich selbst zu Klump gerast – abseits der ausgewiesenen Pisten…

    Warum der Hype? Weil das Schreiberlingen wie denen des Focus eine prima Möglichkeit gibt, darauf hinzuweisen, ein irrer (aber deutscher) Rennfahrer stehe „uns“ näher, als verzweifelte oder gar ertrunkene Flüchtlinge!

    Möge der Schmierfink für sich selber sprechen – mir stand und steht Schuhmacher nicht nahe!

  2. sabine s. said, on 2. Januar 2014 at 11:05

    …mir stand und steht Schuhmacher nicht nahe.–

    ..mir auch nicht.

    Für viele Menschen, auch für den „Kleinen Mann“, war und ist er ein Idol. Das muss ich akzeptieren, ob es mir passt oder nicht.

    Den Schreiberling aber als Schmierfing zu betiteln…nicht labern – anders machen.

    sabine s.

  3. Helmut Jacob said, on 2. Januar 2014 at 18:41

    Zumindest scheint Herr Schuhmacher seine Familie nie richtig geliebt zu haben. Sonst hätte er an seine Verantwortung gedacht. Die Liste seines Leichtsinns hätte ihn belehren müssen: Bruchlandungen mit diversen Rennwagen, Bruchlandungen mit Motorrädern, Bruchlandung auf einem Schneestreifen, der bewusst gesperrt war. Mein Mitleid mit ihm tendiert fast gegen Null, mit seiner Frau ist es nicht größer. Sie hätte aus Sorge um ihre Kinder ihren Mann zurück pfeifen müssen. Einzig die Kinder haben mein Mitleid.
    Und das mit der Fankultur ist eine andere Sache. Laut meiner Assistentin neben mir wurden auf Facebook bereits Gruppen und Seiten mit dem Titel „R.I.P Michael Schuhmacher“ (Ruhe in Frieden) erstellt.
    Und dann gibt es noch Fans, die einer Münchener Heulsuse zujubeln, der sie und die restliche Solidargemeinschaft um die nötigen Steuern beschissen hat.
    Nicht zu letzt die Fußballmilitanten, die den Steuerzahler durch jährlich steigende Polizeieinsätze mehrere hundertmillionen Euro kosten und damit das Geld beispielsweise bei der Schulspeisung von Kindern verringern, behaupten noch frechdreist, Fan zu sein.
    Ja, Heidi Dettinger hat Recht! Es gibt zunehmend mehr Schmierfinken und immer weniger qualifizierte Journalisten. Das müssten wir doch längst im Rahmen der Berichterstattung über die Heimkinderskandale gemerkt haben. Und unabhängige Journalisten sind eine aussterbende Spezie.

  4. Erika Tkocz said, on 2. Januar 2014 at 22:50

    Also ich sehe jetzt wirklich nicht so ganz wieso man über diesen Schreiberling herfällt. Idole hat es immer und zu jeder Zeit gegeben und es gibt diese in vielen Bereichen und vor allen Dingen im Sport und der Musik. Offensichtlich brauchen Menschen solche Idole, Stars als Projektion für ihre unerfüllten Wünsche, Träume. „Da ist „Einer“, der hat es geschafft was für einen selber unerreichbar bleibt“. Ob das nun gut ist oder nicht, sei einmal dahin gestellt, aber es ist doch nicht so als ob wir früher nicht auch unsere Idole hatten. Wir haben nur nicht so die Möglichkeit gehabt wie heute, sei es Fanartikel und was nicht noch und selbstverständlich wird mehr in den Medien geboten als früher.
    Natürlich geht es mir selber schon auf den Wecker …dieser Hype….und ich mag sowieso keine Autorennen, ich finde so etwas sinnlos. Aber es ist nun mal irgendwie Geschmacksache, die Interessen der Menschen sind unterschiedlich und viele Menschen sind intensiver mit ihren Idolen beschäftigt als Andere.
    Aber am Ende bleibt doch eines Fakt: diese Idole sind verletzbar und spätestens da wird man dann doch auch in der Realität zurückgeholt und das ist auch gut so, Hype hin oder her!

    • Helmut Jacob said, on 2. Januar 2014 at 23:20

      Auch ich meine nicht, dass früher alles besser war und früher gab es auch Idole und das ist eigentlich nichts schlimmes. In den letzten Jahrzehnten hat allerdings im Journalismus ein Wandel stattgefunden. Aufgrund des enormen Zeitdrucks, verursacht durch Stellenstreichungen, gibt es kaum noch Journalisten, die nach den wahren Themen suchen. Da liegt einer im Koma und schon stürzen sich alle Zeitungen drauf. Müssen sie wohl auch, zur Auflagensteigerung. Dabei geht die Qualität den Bach hinunter. Und das ist der Unterschied zu früher: Man hat über die Tragödie berichtet und ein oder zwei Tage später nochmal und wenn zwischendurch nichts passiert ist, las man auch nichts. Heute werden Live-Ticker eingerichtet, um die Internetauflagen zu erhöhen. Man nutzt das Phänomen Idol und die Neugierde der Fans, diese Seite Live-Ticker so oft wie möglich angeklickt zu bekommen. Damit beweist man: Wenn auch unsere Auflage in Papierform sinkt, so sind wir doch im großen www unersätzlich. In 20 Jahren wird es kaum noch Papierzeitungen geben. Die Blödzeitung wird als letztes den Lichtschalter ausknipsen, weil es auch dann Menschen gibt, die keinen Bock haben, sich ein Smartphone oder Tablet zuzulegen. Dann wird die „Internetzeitung“ kostenpflichtig sein. Hoffen wir, dass dann die Qualität wieder stimmt. Ich persönlich bin pessimistisch. In den 70er Jahren habe ich viele Presseartikel veröffentlichen können und die gingen alle durch die Kontrolle. Heute kann jeder Hansel schreiben, wie ihm die Schnauze gewachsen ist. Da wird das Bild der Wahrheit verwaschen.

  5. sabine s. said, on 3. Januar 2014 at 01:43

    …gibt es kaum noch Journalisten, die nach den wahren Themen suchen…

    Ach nääääääääää!

    Vor einigen Jahren habe ich die örtliche Presse angerufen. Wollte ich doch wissen, was die Presse über die Schließung des Heimes in den 70er Jahren berichtet hatte – des Heimes, in dem auch ich der Willkür der Ordensleute ausgesetzt war. Und dass dort rohe Gewalt herrschte, war bekannt.

    Kein wahres Thema, keine Hintergründe, über welche man hätte berichten können? Keine Tragödie, die stattgefunden hatte?

    sabine s.

  6. Heidi Dettinger said, on 3. Januar 2014 at 13:10

    Und? Hat die Presse berichtet? Haben die Journalisten sich die Mühe gemacht, selbst zu recherchieren? Sind sie über das hinausgegangen, was Sie ihnen berichtet haben – wenn überhaupt? Haben sie den Hintergrund beleuchtet, eine eigene Meinung zu dem Thema geäußert? Haben sie das Thema weiter verfolgt? Das ist es jedenfalls, was ich unter journalistischer Arbeit verstehe…

  7. outdoor said, on 3. Januar 2014 at 13:15

    Es sind die Zeichen der Zeit, in der wir leben.
    Journalisten bedienen das Volk mit dem, was es lesen will.

  8. sabine s. said, on 3. Januar 2014 at 18:02

    @outdoor. So ist es! Und würde das Volk nicht auf die Schlagzeilen um Schumi & Co reagieren sondern sich mehr für sozialkritische Themen interessieren, Journalisten wären imstande, das Volk anders zu beliefern.

    Um auf den Fragenkatalog von Frau Dettinger kurz zu antworten: „Meine Arbeit habe ich getan.“

    sabine s.

    • Helmut Jacob said, on 3. Januar 2014 at 23:40

      ein echter journalist schreibt aber nicht dem volk ums maul! sondern er ist investigativ. dazu wicki u. a.:

      Investigativer Journalismus (von lateinisch investigare ‚aufspüren‘, ‚genauestens untersuchen‘) bezeichnet eine Form des Journalismus. Der Veröffentlichung von journalistischen Beiträgen geht dabei eine langwierige, genaue und umfassende Recherche voraus. Themen sind meistens als skandalös empfundene Verhältnisse aus Politik oder Wirtschaft. Im Englischen heißt er „investigative journalism“ oder „investigative reporting“, in den USA auch „Muckraking“.
      Viele dieser Reporter erfüllen als sogenannte Vierte Gewalt im Staat eine wichtige Funktion bei der Kontrolle der Staatsorgane und Wirtschaftskonzerne in Demokratien (siehe auch Checks and Balances).

  9. Erika Tkocz said, on 3. Januar 2014 at 23:27

    Genau so ist es und es wäre wichtig zu schauen wer denn dafür verantwortlich ist, dass so viel Blödsinn in den Zeitungen steht oder dass fast alle Fernsehprogramme nur Mist anbieten.
    Vorsichtig sollte man bei solchen Gedankengängen sein, denn nur allzu schnell wird dann darüber nachgedacht was denn so alles verboten werden muss, weil ja beispielsweise die „Kinder soooo gefährdet“ sind etc. Da vermisse ich schon den Blick auf die Eltern, denn deren Aufgabe ist es ihren Kindern Sinn und Unsinn von bestimmten Dingen dieser Welt beizubringen.

    Ich finde es bemerkenswert, dass jetzt zum Geburtstag von Schumacher die Leute zu dem Krankenhaus pilgern, mehr Leute als man sie sich bei politische Aktionen wünschen würde. So beispielsweise bei den Flashmob Aktionen des Themas: „Pflege am Boden“. Bin mal gespannt wie viele Personen wir am 11.01 sein werden, da würde ich mir schon die Hälfte der Personen wünschen, die nun vor dem Krankenhaus ihres Idols zu finden sind. Ja es ist nun auch kein Thema, bei dem man sich in seiner Traumwelt flüchten kann, sondern es ist unangenehm und kein Mensch denkt daran, dass er einmal Patient in einem Krankenhaus werden kann. Noch weniger denkt man darüber nach was denn passieren wird, wenn immer weniger Menschen diesen Beruf ergreifen werden.

    Das sehe ich auch so Sabine S, sozialkritische Themen sind uninteressant und so bekommt das Volk die Presse die es “ verdient“ und nicht anders herum.

    • Erika Tkocz said, on 4. Januar 2014 at 00:59

      Noch einmal zum Thema Presse und das Interesse an der Heimthematik:

      ich hatte schon vor 2 Jahre an der Zeitung meines letzten Heimes geschrieben und nie Antwort bekommen. Dann habe ich letztes Jahr im August mit einigen Mädels das Heim in Werther besucht und mich auch in der Ortschaft erkundigt, an welche Zeitung man sich wenden könnte. Übrigens waren die Leute dort in Werther sehr nett und aufgeschlossen und eine Verkäuferin in einem Schreibwarenladen gab mir dann auch die Adresse einer Redakteurin einer Zeitung der Stadt Halle, denn Werther selber hat keine Zeitung. Ja dann habe ich Kontakt aufgenommen und bekam auch sehr schnell eine Antwort und ich zitieren einmal einen Satz:
      “ könnten Sie mir eine Telefonnummer zukommen lassen, damit die zuständige Redakteurin aus Werther sich mit Ihnen in Verbindung setzen kann? Das Thema ist sicherlich auch für uns hoch interessant.“

      Na die Telefonnummer habe ich geschrieben und auf einen Anruf vergeblich gewartet. Ich hatte die letzte Zeit vieles zu tun, aber heute habe ich wieder angeschrieben, ob noch Interesse bestünde und bekam folgende Antwort:
      „ich habe es noch einmal an die Redakteurin weitergeleitet. Ich werde mich bei Ihnen Anfang der kommenden Woche noch einmal melden.“

      So jetzt bin ich einmal gespannt ob die Redakteurin sich meldet und ich informiere Euch wie es nun weiter geht…ob überhaupt…. ich werde dann auch nachfragen, ob in den letzten Jahren einmal über die „Waldheimat“ irgendetwas geschrieben worden ist. Nun ein Film ist wohl offensichtlich in den 60igern über dieses Heim gedreht worden, denn in der anschließenden Reportage des Filmes „und alle haben geschwiegen“ kam unser Heim vor und auch die Heimleiterin kam damals zu Wort, aber ich möchte hier nicht wieder geben was diese Diakonisse über ihre Vorstellungen gegenüber uns „missratenen Geschöpfe“ ausgesagt hat, einfach widerlich.

      • Helmut Jacob said, on 4. Januar 2014 at 01:48

        erika, du wirst nichtssagend abgespeist, denn das thema ist, wie es schreiberlinge formulieren, „ausgelutscht“. ich finde meine leser bei http://pressemitteilung.ws/node/ zu hunderten bis tausenden. was will ich mehr?

  10. Erika Tkocz said, on 4. Januar 2014 at 04:18

    Ja Helmut das ist schon möglich, aber ist es denn nicht auch so, dass viele Menschen lediglich an so oberflächlichen Themen interessiert sind? Nehme einmal 2 Artikel in einem Käseblatt. Die eine Überschrift: In 10 Tage 5 kg abnehmen, der zweite mit der Überschrift: Das Leid ehemaliger Heimkinder. Nun was meinst Du welcher Artikel zuerst gelesen wird, ja wahrscheinlich sowieso nur einer von den beiden Artikeln und ich muss nun wirklich nicht noch schreiben welcher Artikel es wäre. Ich frage mich nur noch, wie es dazu kam, dass die Menschen sich von sozial kritischen Themen entfernt haben und offensichtlich 2 Dinge im Leben mit das Wichtigste sind: Geld und Schönheit. Sicherlich habe ich das jetzt etwas vereinfacht, aber es soll eine bestimmte Richtung zeigen, die Oberflächlichkeit von Menschen. Vieles hat da ein Einfluss, keine Frage Helmut, bestimmt haben die Medien da auch einen Einfluss. Aber was war zuerst da, das Ei oder die Henne. Es erinnert mich an eine Begebenheit mit einer Bekannten. Wir waren gemeinsam essen und pausenlos klingelte ihr Handy. Eine Kommunikation war gar nicht möglich und was mich dabei entsetzte war die Tatsache, dass meine Bekannte selbstverständlich telefonierte, als wenn es bei ihr so üblich ist. Ich denke das ist jetzt nicht so eine Begebenheit, die nur bei mir vorkommt, das kann man schon allgemein beobachten. Die Menschen konzentrieren sich nicht mehr auf eine Sache oder auf einen Menschen, sie wollen viel auf einmal erleben, so als wenn es kein Morgen mehr gibt. Und trotzdem sollte man doch für sich selber reflektieren, was man macht und ob man es so will. Macht man es, weil es Alle so machen und somit Normalität ist???. Und weil man doch so vieles gleichzeitig haben kann, auch wenn man an dem wirklichen Erleben lediglich vorbei huscht. Möglicherweise ist es so, dass der Mensch doch fast ausschließlich von seiner Umwelt geprägt wird, ja wo wird das wohl hinführen?

    Da fällt mir gerade ein, dass dieses ständige telefonieren auch bei uns auf der Station ein Problem war. Wir haben 1x in der Woche Kochgruppe und so etwa 3-4 Patienten kochen dann für alle Patienten und wir Essen dann gemeinsam. Also die Patienten machen da wirklich tolle Gerichte und geben sich sehr viel Mühe. Tja und einige Patienten sahen es als selbstverständlich, ihr Handy eingeschaltet zu lassen. Beim Essen zu telefonieren, so dass aber auch jede Störung nur noch Vorrang hatte und eine gemeinsame Kommunikation nicht möglich war. Nun wird ja nach dem gemeinsamen Essen „Freiwillige“ gesucht, die den Abwasch machen, was mitunter schon etwas mühsam ist. Wir haben dann die Regelung getroffen, dass jene Patienten, bei denen das Handy klingelt „freiwillig“ spülen und das funktioniert. Wir freuen uns alle wenn ein Handy klingelt, die Patienten haben einen riesen Spaß. Aberleider hört der Spaß so langsam auf, weil kein Handy mehr klingelt. Es kommt tatsächlich nur noch sehr selten vor, aber egal, die Patienten haben doch etwas sehr Wesentliches gelernt, Essen mit Genuss (denn „saufen“ sollen sie ja nicht mehr) und wie toll es ist ohne Störungen miteinander zu kommunizieren.
    Es ist schon seltsam, wohin uns der Schuhmacherhype hingeführt hat, aber das ist doch auch interessant die Dinge einmal anders zu „beleuchten“.

    Nun zu meiner Redakteurin sei so viel gesagt, dass es mir in erster Linie darum geht einen Aufruf in der Zeitung zu starten um jene Mädels zu erreichen, die heute noch in Werther wohnen, um über den Fonds zu informieren. Ich habe immerhin über meinen Blog (den ich ja Dir zu verdanken habe) etwa 15 Mädels erreichen können. Zwei Ehemalige jetzt beim Besuch und die konnten dann auch wiederum noch 2 Ehemalige aufklären. Aber es könnten dort in der Umgebung noch mehr Ehemalige wohnen und so nutze ich auch die Medien und bin gespannt wohin das Ganze führen wird.

    Ich hoffe Du bist gut ins neue Jahr gestartet, liebe Grüße Erika

    • Helmut Jacob said, on 5. Januar 2014 at 15:26

      Dieses Konsumverhalten und die Sensationsgier hat es schon immer gegeben. Die Neugierde der Menschen wird ja durch die Yellowpress reichlich abgedeckt. Allerdings ist der Focus dafür angetreten, seriöse journalistische Beiträge abzuliefern. Demnach gehört der Liveticker über Schuhmachers Krankheitszustand in „Frau der Welt“ oder ähnlichen Artzpraxenblättern, aber nicht in eine solche Zeitung.
      Was diese Handymanie betrifft: Wer sich das in seinem Umkreis gefallen lässt, ist selbst schuld. Ich beobachte bei Trauungen und Taufen, dass zunehmend mehr der Altarraum belagert wird, um viele Fotos zu schießen. Wäre ich Pfarrer, hätte ich sofort die Geschichte von der Vertreibung aus dem Tempel gepredigt. Oder anders gesagt: Ich hätte das strengstens verboten. Bei mir gehört auf kein Handy auf die Kaffeetafel. Aber ich bin wahrscheinlich out und ich muss gestehen, ich komme fast ohne Handy aus.
      Auch Dir alle Guten Wünsche für 2014!

      • Erika Tkocz said, on 8. Januar 2014 at 00:20

        Helmut ich nehme lediglich ein Handy mit, wenn ich verreise und da hat es mir schon gute Dienste geleistet. Ich verteufel nicht neue Sachen, aber ich denke schon darüber nach, was ich wie gebrauche. Hänge aber auch an bestimmten Dinge aus der guten alten Zeit, wie beispielsweise Schallplatten. Es ist für mich ein wunderbares Gefühl eine Schallplatte in den Händen zu haben, sie aufzulegen und selbst das Knistern erinnert mich an frühere Zeiten. Einfach schön…

        So zu den Medien und Zeitungen, immerhin hat sich gleich am Montag die Mitarbeiterin der Zeitung telefonisch gemeldet und wir haben eine Stunde telefoniert. Sie wird sich jetzt die Zeit nehmen, also auch gründlich recherchieren und wenn das Budget es hergibt auch nach Darmstadt kommen. Bisher ist von der Waldheimat in Werther nie ein Artikel geschrieben worden, sie hat lediglich einen Ehemaligen interviewt, der in einem Heim im Ruhrgebiet war. Nun schauen wir mal wie sich das Ganze entwickelt.


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