Dierk Schaefers Blog

Die generell und immer bösen Christen, oder lauert das Böse immer und überall – wie auch das Gute?

Posted in Geschichte, Gesellschaft, Kriminalität, Menschenrechte, Religion, Soziologie, Theologie, Weltanschauung by dierkschaefer on 11. Januar 2014
Ein Kommentar (https://dierkschaefer.wordpress.com/2014/01/10/religionsfreiheit-und-menschenrechte/#comments): 
Der Autor erwähnt nicht, daß es Zeiten gab, in denen die Christen diejenigen waren, die schikanierten und mordeten, um ihren Glauben anderen Menschen aufzuzwingen. Immer wieder bekommt man die Bestätigung, daß sogenannte Gläubige- egal welchen Konzerns - alles andere als friedlich sind. Selbst untereinander töten sich Evangelen und Katholen, wie uns Irland blutig lehrte. Verblendete Deppen, die sich von machtgeilen Kirchenführern mißbrauchen lassen.

Antwort: Wer auf der Suche nach Dreck in die tiefen Brunnen der Vergangenheit taucht, findet fast immer auch einen Prügel, mit dem er auf seinen aktuellen Feind eindreschen kann. Wer die weltweiten Nachrichten nach Munition für seine Feinde im Hier und Jetzt durchforstet, wird immer fündig werden, ohne Rücksicht auf die Unterschiede zum Dort und Damals.

Da wir das Gewaltphänomen bei den unterschiedlichsten Glaubensrichtungen und Weltanschauungen in Vergangenheit und Gegenwart beobachten: Könnte es nicht sein, daß die jeweilige Glaubenskomponente nur ein Vehikel für allgemeine Machtgelüste ist, für den Wolf im Menschen? Das wäre zwar keine Entschuldigung, denn es zeigt die Mißbrauchbarkeit jedweder Weltanschauung auf – und damit ihre Beliebigkeit. Man darf sich also von NIEMANDEM das freie, nur den Menschenrechten verpflichtete Denken ausreden, abgewöhnen oder gar verbieten lassen.

 
Kommentar: 
Militärpfaffen haben wir ja auch immer noch, die, ohne zu zögern, auch Waffen segnen. 

Antwort: Haben Sie schon einmal mit einem „Militärpfaffen“ gesprochen?

 
Kommentar: 
Hat sich also was mit friedfertigem Christentum. Gab es nie, gibt es nie. Das Heimkinderdrama ist doch nur eine von vielen Eisbergspitzen.
Menschenrechte? DIE interessierten die Glaubensmafiosis NOCH NIE!

Antwort: Diese pauschale Behauptung stimmt nicht.

https://dierkschaefer.wordpress.com/2014/01/07/grosartige-frauen-im-schatten-der-medien/

https://dierkschaefer.wordpress.com/2013/12/28/ein-christentum-dessen-kirchen-mit-macht-fur-die-armen-unterdruckten-und-benachteiligten-kampfen-hat-es-in-gut-2000-jahren-nicht-gegeben/

 

Es gibt eine alte Weisheit: Man soll nie NIE sagen. Erstens kann man zu leicht widerlegt werden und zweitens weiß man nicht, was noch kommt.

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6 Antworten

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  1. ekronschnabel said, on 11. Januar 2014 at 12:43

    @ Dierk Schäfer

    „Haben Sie je mit einem ‚Militärpfaffen‘ gesprochen?“ fragen Sie.

    Ja, sogar mit einem, der die Verteidiger Deutschlands am Hindukusch „betreut(e)“. Dessen Einstellung war
    seeeehr makaber. Freiwillig in den Krieg ziehende „Vaterlandsverteidiger“ merken vor Ort, auf was für eine
    politisch inszenierte Ungeheuerlichkeit sie sich (zu 90% wegen der doppelten Besoldung!) eingelassen haben.
    Dann kommen psychische Probleme, weil man sich Kriegsspiel anders vorgestellt hatte. Dann kommt der
    Militärpfaffe ins Spiel und hilft dem armen Tropf bei der Bewältigung der Psycho-Pein. Peinlich, sonst nichts,
    denn hätte der Prediger in Uniform (schon das ist ein Witz) Charakter gehabt, hätte er sich für solche Spiele
    nicht hergegeben. Sehen Sie anders, ich weiss.

  2. m.dahlenburg said, on 11. Januar 2014 at 20:32

    „Dann kommt der Militärpfaffe ins Spiel und hilft dem armen Tropf bei der Bewältigung der Psycho-Pein“

    Die vom Staat bezahlten Kriegspfarrer helfen allerdings nicht dem „armen Tropf * bei der Bewältigung der selbstgewählten Psycho-Pein! Diese Pfaffen DIENEN ausschliesslich ihren Dienstherren (in Staat und Kirche) bei der Sicherung und bei Bedarf auch Wiederherstellung kriegstauglicher (tötungsbereiter) Staatsbürger in Uniform und ganz pauschal der Pflege christlichen – auch eigenen- Religionswahns.

  3. m.dahlenburg said, on 13. Januar 2014 at 08:50

    „Wer die weltweiten Nachrichten nach Munition für seine Feinde im Hier und Jetzt durchforstet, wird immer fündig werden, ohne Rücksicht auf die Unterschiede zum Dort und Damals.“
    „man darf sich also von NIEMANDEM das freie, nur den Menschenrechten verpflichtete Denken ausreden, abgewöhnen oder gar verbieten lassen.“

    Doch wer die Nachrichten von dort und heute nicht hinterfragt, nicht nach vorangegangenem (z.B in Nigeria) oder gleichzeitigem Geschehen (zB Syrien) fragt, einfach nur plumpe Kreuzzugspropaganda aufgreift und befördert, macht sich zum Tölpel religiöser Kriegspropaganda. Grad so als hätten ihm Andere schon das Selbst-Denken ausgeredet, wenn nicht schon abgewöhnt. Partiell natürlich nur .. .

    „Könnte es nicht sein, daß die jeweilige Glaubenskomponente nur ein Vehikel für allgemeine Machtgelüste ist, für den Wolf im Menschen? Das wäre zwar keine Entschuldigung, denn es zeigt die Mißbrauchbarkeit jedweder Weltanschauung auf – und damit ihre Beliebigkeit. Man darf sich also von NIEMANDEM das freie, nur den Menschenrechten verpflichtete Denken ausreden, abgewöhnen oder gar verbieten lassen.“

    Religion und uneingeschränkt freies Denken schließen sich gegenseitig aus. Punkt !

    • dierkschaefer said, on 14. Januar 2014 at 07:01

      „Religion und uneingeschränkt freies Denken schließen sich gegenseitig aus. Punkt !“ Herr Schröder hätte BASTA! gesagt.

      • ekronschnabel said, on 14. Januar 2014 at 10:06

        Dann sage ich als Atheist und von Christen Verfolgter und Geschändeter mal AMEN! und verweise Nichttheologen auf Tante Wiki aus Pedia.

        Eine den Kirchenfreunden ganz unwillkommene Definition von Christenverfolgung, die ich hier bringe, ich
        weiß. Der ev. Militärbischof Dr.Dutzmann (doch, doch, so einen gibt es, auch bei den Katholen,nur die bösen Muslime haben so einen Heilsbringer nicht) war mal Pastor (noch ohne Dr.) in meiner Gemeinde. Den traf ich wieder, nachdem Struck’s mißratener Sohn Peter die Angriffs-Verteidigung am Hindukusch erklärt hatte. Der
        Dutzmann konnte mir leider nicht erklären, warum es keinen speziellen Bischof für Kirchenopfer gibt.

        Aktive Militärs der deutschen Bundes-Wehrmacht gibt es so um die 250.000, oder? Die haben ’nen eigenen Bischof!

        Lebende Kirchenopfer in BRD kann man mit ’ner guten Million ansetzen, oder mehr? Die haben KEINEN
        eigenen Bischof! (für die reichte die Vollmer…)

        „Da stimmt doch wat nich“ kann man da nur sagen. Dierk Schäfer wird uns das erklären können, der kennt
        die Materie.


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