Dierk Schaefers Blog

Da reibt man sich doch die Augen!

Posted in Geschichte, Gesellschaft, heimkinder, Kirche, Kriminalität, Politik by dierkschaefer on 8. Februar 2014

Es geht mal wieder um die drohende Insolvenz des Heimkinderfonds-Ost.

„Der Bedarf wurde falsch berechnet“, sagt Peter Schruth, der Ombudsmann der Heimopfer. Doch das dürfe nicht zulasten derjenigen gehen, die solch unfassbares Leid in Kindheit und Jugend erfahren hätten. „Diese traumatisierten Menschen fühlen sich zum zweiten Mal betrogen.“[1]

„Diese traumatisierten Menschen fühlen sich zum zweiten Mal betrogen.“ Was meint dieser „Ombudsmann der Heimopfer“ damit, der meines Wissens von keinem Heimopfer in dieser Rolle gewünscht und akzeptiert wird.

Wenn er den Runden Tisch als das erste Mal zählt, dann hat er einen großen Lernfortschritt gemacht. Denn am Runden Tisch fand ein organisierter und von Antje Vollmer glänzend administrierter Betrug an den ehemaligen Heimkindern statt, und der war staatlich und kirchlich offenbar gewollt und inszeniert. Und das unter der Assistenz von einigen willfährigen/unfähigen ehemaligen Heimkindern. Nachdem inzwischen sogar die FAZ drastische Redewendungen (in anderem Zusammenhang) zitiert, sage ich es auch drastisch. Diese Heimkinder hatten keinen Arsch in der Hose, um zu protestieren und den Bettel hinzuschmeißen. Ein „Spatz in der Hand“ war ihnen genug. Zudem hatten sie wohl erstmalig in ihrem Leben Bedeutung erlangt.

Da Prof. Schruth allerdings selber an den Beschlüssen des Runden Tisches mitgewirkt hat, muß ich annehmen, daß er den Betrug nicht dort verortet. Dann kann er mit dem ersten Betrug wohl nur die Heimmißhandlungen und die Ausbeutung durch Zwangsarbeit meinen. Diese aber waren kein Betrug. Sie waren ein Verbrechen an wehrlosen Schutzbefohlenen. Herr Schruth sollte endlich hinzulernen. Sein Zwergenaufstand ist unglaubwürdig und unzureichend. Oder übt er sich schon im Hervorbringen von Krokodilstränen?


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8 Antworten

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  1. ekronschnabel said, on 8. Februar 2014 at 00:45

    Kann es sein, daß Sie spätestens jetzt verstehen, warum ich nur mit der Axt durch das von staatlich und kirchlich alimentierten Betrügern geschaffene Heimkinder-Verarschungs-Land zog? Typen wie Schruth sind
    von den Täterseiten eingekaufte Subjekte mit Professur, von den Mitgliedern des LENKUNGSAUSSCHUSSES
    als SPRECHER DER HEIMKINDER !!!!! gewählt.

    Schruth verweigerte unserer Interessengemeinschaft gegenüber jegliche Stellungnahme, Schruth ist der
    Mann ohne Arsch; aber mit gut dotiertem Honorar in der Hose(ntasche).

    Er ist die Zeilen nicht wert, die wir wegen diesem Totengräber des Anstandes schreiben.

    Wären auch andere Opfer mit der Axt losgezogen, statt sich in kindisch geführten Vereinsstreitereien zu zerfleischen, hätten auch sie die Summen erkämpft, die die Mitglieder unserer Gemeinschaft heute auf den Konten haben. Übrigens: Die 10.000,- € Sachleistung aus dem Heimkinderfonds kommen immer noch „in einem Rutsch“ für den PKW-Kauf ‚rüber -entgegen aller blödsinnigen Falschmeldungen aus gewissen Lagern.
    Ein Mann unserer „Clique“ (so nannte uns ein Schwarzkittel aus Hochmerkwürden-Kreisen) konnte das Geld
    gerade verbuchen.

    Deshalb meine abschließende Frage: Was interessiert uns Schruth eigentlich noch? Sie sagten hier alles, was
    über diese Type noch zu sagen war:

  2. sabine s. said, on 8. Februar 2014 at 01:28

    Beim Lesen dieser Zeilen, werter Herr Schäfer, fühle ich mich betrogen um die Möglichkeit, dass SIE den Runden Tisch nicht moderiert haben. Was ist falsch gelaufen? Warum konnten Sie sich nicht durchsetzen?
    Ich bin davon überzeugt (das muss man sein, wenn man liest, wie vehement Sie für die Sache streiten), Sie hätten sicherlich alles anders, alles besser gemacht, es hätte keine Opposition in den Reihen der ehemaligen Heimkinder gegeben, weil ALLE mit Ihrer Moderation einverstanden gewesen wären. Die Betroffenen am RTH wären Ihrem Ruf gefolgt und wir stünden heute nicht mit dieser Form der Leistung dar.

    So müssen die ehemaligen Heimkinder am RTH sich seit Jahren, auch von Ihnen, immer wieder öffentlich beleidigen lassen…

    Mir bleibt nichts anderes übrig, als mich in den schmerzhaften Trauerprozess zu begeben: Ich sehe die Chance, der Verantwortungskette ein menschenwürdiges Ergebnis abgerungen zu haben ,aus einem wesentlichen Grunde vertan: Nicht Sie sondern Frau Vollmer oblag die Moderation.

    sabine s.

    • dierkschaefer said, on 8. Februar 2014 at 01:44

      Danke für die vergifteten Lorbeeren. Doch ich fürchte, entweder hätte ich den Bettel hin- oder die staatlichen und kirchlichen Teilnehmer rausgeschmissen. Gewiß aber hätte ich für Transparenz gesorgt.

      Doch dann hätte es noch nicht einmal den Spatzen gegeben, der, wie wir sehen, als Westspatz auch nicht gleich bei Hand ist, sondern nur in unterschiedlicher Reichweite. Der Ostspatz soll nun kräftig gerupft werden. Insofern hätte ich’s im Ergebnis (Kohl: Was hinten bei rauskommt) wohl wenigstens nicht erheblich schlechter gemacht.

  3. sabine s. said, on 8. Februar 2014 at 01:30

    …muss heißen: Nicht Ihnen, sondern Frau Vollmer oblag die Moderation

    • helmutjacob said, on 8. Februar 2014 at 18:18

      Frau S., die meisten Kommentare von Ihnen zeugen von erheblicher Unwissenheit und sollten darum eigentlich nicht ernstgenommen werden. Aber zu diesem Thema gibt es die HPs http://www.gewalt-im-jhh.de, die des VeH, diesen Blog hier und meinen. Aus unzähligen Beiträgen hierzu zitiere ich aus einem Brief, den ich erhielt:
      „Durch Ihre Zuschriften habe ich erfahren, dass Herr Dierk Schaefer für einige ehemalige Heimkinder als Fürsprecher fungiert und sich in dieser Hinsicht stark engagiert. Deshalb wurde er bereits zur 2. Sitzung des Runden Tisches zu einem umfassenden Votum eingeladen.
      Auf Ihre Forderung, Herrn Schaefer dauerhaft an den Runden Tisch „einzuberufen“, möchte ich Ihnen mitteilen, dass die personelle Besetzung des Runden Tisches abgeschlossen ist. Die ehemaligen Heimkinder werden am Runden Tisch durch drei Betroffene vertreten. Um Kontinuität in der Zusammenarbeit zu gewährleisten, ist eine Veränderung dieser Zusammensetzung zur Zeit nicht geplant.“
      http://helmutjacob.over-blog.de/article-30713229.html

      Wenn Sie sich umfangreich informiert haben, werden Sie manche Formulierungen wieder streichen oder ich kann Ihnen wirklich nicht helfen.

  4. helmutjacob said, on 8. Februar 2014 at 18:23

    http://helmutjacob.over-blog.de/article-30407060.html

  5. helmutjacob said, on 8. Februar 2014 at 18:45

    http://helmutjacob.over-blog.de/article-31102944.html

    das dürfte zunächst reichen.

  6. Erika Tkocz said, on 9. Februar 2014 at 17:47

    Dazu fällt mir nur ein Lied ein:


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