Dierk Schaefers Blog

Bund und Länder geben mehr Geld für ehemalige DDR-Heimkinder

Posted in heimkinder, Kinderrechte, Kriminalität, Politik by dierkschaefer on 26. Februar 2014

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.berlin-bund-und-laender-geben-mehr-geld-fuer-ehemalige-ddr-heimkinder.e734830d-5100-4439-b26c-8909f8c1dd58.html

 

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2 Antworten

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  1. Martin MITCHELL said, on 27. Februar 2014 at 07:06

    .
    Mir fällt auf.

    Wenn Bund und ostdeutsche Länder sich jetzt geeinigt haben „mehr“ „Geld“ zu „geben“ „für ehemalige DDR Heimkinder“, dann ist GLEICHBEHANDLUNG IN DER ALMOSENGABE ja jetzt ein und für alle Male weggefallen.

    Der Osten hat nur ungefähr halb so viele Heimopfer verzeichnet wie der Westen, aber man stellt ihm doppelt so viele ALMOSEN-FINANZEN zur Verfügung als dem Westen.

    Westen: insgesamt 120 Millionen Euro in ALMOSEN-GELDERN zur Verfügung gestellt.

    Osten: insgesamt 240 Millionen Euro in ALMOSEN-GELDERN zur Verfügung gestellt.
    .

  2. Lutz Adler said, on 28. Februar 2014 at 12:18

    Hallo Herr M. Mitchel,

    ich denke nicht dass es bei diesem Thema und eigentlich bei keinem Thema um die Ungleichgewichtung von Ost und West gehen sollte, schon gar nicht 24 Jahre nach der
    Wiedervereinigung unseres Landes.
    Worum es tatsächlich gehen sollte ist die Schmach und die Schande mit der sich Deutschland und das in beiden Teilen feige und ehrlos gedenkt aus seiner Verantwortung zu stehlen. Die Einrichtung eines „Fonds“ zur sofortigen Hilfestellung für die Betroffenen in Ost und West wäre an sich eine gute und vernünftige Sache gewesen!
    Die damit gewonnene Zeit hätte längst ausgereicht ein einheitliches Entschädigungsgesetz auf den Weg zu bringen und den Betroffenen schnell unbürokratisch und niedrigschwellig zu helfen. So wie das in einer demokratischen und so dachte ich jedenfalls zu tiefst humanistischen Gesellschaftsordnung die Verantwortung für Ihre Bürger übernimmt und denen die unverschuldet zu Opfern geworden sind helfend zur Seite steht, selbstverständlich sein sollte.
    Ja sollte!
    Was daraus geworden ist kann man nun sehen.
    Der Staat und alle Abgeordneten des deutschen Bundestages, die sich noch im Sommer 2011 so öffentlich bei den Betroffenen, den man nun ja auch glauben würde, entschuldig hatten ist nun zum Betrüger per Exzellenz geworden. Betrüger an den Opfern ohne Scham und ohne Verständnis für die Betroffenen. Ein Betrüger von dem man sagen muss, dass es nun den größten Betrug an einer Opfergruppe nach dem zweiten Krieg in Deutschland gibt. Den ehemaligen Heimkindern in Ost und West!
    Einen „ Fonds“!!
    Alle Zusicherungen sind indessen gebrochen alle Versprechen längst vergessen und eine Entschädigung des begangenen Unrechts von dem doch alle wissen findet nicht statt. Es ist eine Verwaltung errichtet worden von dem Geld der Betroffenen die sich selbst gegenüber den Betroffenen schamlos und überheblich verhält. Es sind bürokratische Hürden errichtet worden die es so nicht geben sollte da UNS ja angeblich geglaubt würde. Es wird erneut und nun mit mittels des Rechsstaat auf uns rumgetrampelt ohne Scham und ohne Rücksicht. Herr M. Mitchel.
    Das ist die momentane Situation. Gut nun kommen die Unzulänglichkeiten die man schon bei der Errichtung dieses Betruges in Form eines privatrechtlich aufgestellten „ Fond“ deutlich gesehen hatte, vollends zum Tragen. Ja und auch das ist, so scheint es zu mindestens, beabsichtigte Methode zu sein. Nun versucht man zu guter Letzt auch noch die Opfer untereinander gegeneinander aufzuhetzen. So gänzlich ohne Scham ist dieses Land und seine in der Verantwortung stehenden Politiker indessen geworden. Dies sei und da bin ich unverhohlen allen eine Warnung, die auf Zusagen aus diesem Hause eventuell vertrauen legen sollten. Das ist genau wie sich selbst einen Revolver an den Kopf hallten, in dem eine Kammer geladen ist.
    Nun will ich noch schnell einige Zahlen Herr M. Mitchel darstellen die das volle Ausmaß des Betruges zeigen.
    Die den Betroffenen im Osten zugesagten Hilfen zum Lebensunterhalt die indessen schamlos den Betroffenen als angebliche Entschädigung von fast allen Publikationen, und der Journalje suggeriert werden sehen bei genauer Betrachtung schon verblüffend aus.
    Wie gesagt, da ist denke ich einfache Mathematik gefragt.
    40 Millionen sind aufgewendet worden! Die haben immerhin für Hilfen bei 3600 Betroffenen gereicht. 3600 von wie vielen Betroffenen eigentlich von so indessen die Zahlen mit der die Verantwortlichen für diesen Betrug selbst rechnen, wohlgemerkt! Von und nun kommt es, 400000 tausend Betroffenen. Den bei einer angeblich großzügig gewährten Hilfe, die und auch das sei erwähnt lediglich aus Sachleistungen besteht von 10000 € je Einzelfall, waren das tatsächlich 3600 sogenannte Vereinbarungen. Das steht in den Unterlagen und es steht noch etwas darin. Es steht dort geschrieben dass diese Hilfen ebbend explizit „keine Entschädigungsleistung ist“! Um jedes Missverständnis zu vermeiden, ja und auch jede Möglichkeit zur Klage gegen diesen„ Fonds“ und so kommt auch der Staat am Ende um diese Klippe. Schamlos und in betrügerischer Absicht. So jedenfalls meine Meinung.
    Nun bessert man da einem die Dinge drohen im Osten um die Ohren zu fliegen, ja man hat offensichtlich noch nicht gänzlich vergessen, wo die Wiedervereinigung unseres Landes begonnen hat und auch nicht wie. Auf der Straße! Schnell um weitere 200 Millionen nach. Die so man wieder und auch da komme ich leider nicht um die einfache Mathematik herum für weitere 18000 Vereinbarungen ausreichen wird. Von Wohlgemerkt von 400000 Betroffenen.
    In der Zusammenfassung kann also nun festgestellt werden, das es mit diesem von langer Hand eingefädeltem Betrug, der ja und auch das sollte festgestellt werden, in ganz Europa seines geleichen sucht tatsächlich gelingen wird weiteren 21600 Betroffenen eine Sachleistung zur Verbesserung Ihrer Momentanen Lage zukommen zu lassen.

    Da man sich nun von Seiten der dafür verantwortlichen das selbst vor Augen geführt hat muss festgestellt worden sein wie mickrig selbst dieses Ergebnis eigentlich ist und das in nur einem Teil des Landes. Im Osten! So wollte man das nicht stehenlassen, weil die Zahlen doch eine Aussage haben! Um die nun ebenfalls schönen zu können, bei den nach der nun ebenfalls festgesetzten Ausschlussfrist von und auch nun kommt eine Überraschung September 2014 schon jetzt vorbereitenden Lobesreden im Deutschen Bundestag, Im August diesen Jahres! Zugesichert war und auch das muss ich leider erwähnen eine Laufzeit für diese Hilfen bis zum Jahre 2016.
    Das Thema Entschädigung soll, so ist man indessen der Meinung damit restlos vom Tisch ob rund oder eckig gewischt werden. Über den Sexuellen missbrauch in Institutionen und den schwersten Verletzungen der Menschenrechte und der zerstörten Leben der Betroffenen ist indessen wieder der Schleier der drei Affen gezogen worden. Das sind aber leider nur ein Teil der Fakten. Für alle hab ich nun keine Zeit und ehrlicher weise auch keine Contenance mehr.
    Ich bin selbst Betroffener!
    Was ich aber habe und das kann ich Allen die dafür verantwortlich sind im Land Deutschland sagen, ich habe einen Mund zum reden und einen Kopf zum denken und Füße mit denen ich mich auch bewegen kann! Auf der Straße !! So wie es und das ist sicher auch eine Hoffnung von mir, es noch Hunderttausende gibt, die das ebenfalls noch können!
    Lutz Adler, im Februar 2014


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