Dierk Schaefers Blog

Beratungsangebot für ehemalige DDR-Heimkinder verbessern

Posted in heimkinder, Kinderrechte, Kriminalität, Politik by dierkschaefer on 20. März 2014

»Sozialministerin Heike Taubert (SPD) will das Beratungsangebot für ehemalige DDR-Heimkinder verbessern. Nachdem klar sei, dass der Fonds für Entschädigungen aufgefüllt wird, werde die Beratungsstelle des Landes personell aufgestockt, sagte Taubert am Mittwoch im Landtag. Sie wies Kritik der FDP-Landtagsfraktion zurück, sie habe sich für eine Fristverkürzung für Entschädigungen eingesetzt. Die jetzt vorgesehene Frist bis Ende September sei ein Kompromiss mit den Finanzministern der Länder. Sie diene dazu, Klarheit über den zusätzlichen finanziellen Bedarf zu erhalten«[1].


Advertisements

9 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. Lutz Adler said, on 21. März 2014 at 14:50

    Es hat niemals einen ENTSCHÄDIGUNGS „Fonds“ gegeben!!!
    Egal wie oft das noch Öffentlich behauptet wird!!
    Kein deutsches ehemaliges HEIMKIND ist bis heute für die an ihm begangenen Verbrechen entschädigt worden, Frau Taubert!
    Zeigt es nur, das selbst die in politischer Verantwortung stehenden Personen nicht wissen oder wissen wollen womit sie es zu tun haben.
    Bleibt zu hoffen das der EuGH für Menschenrecht demnächst ein Machtwort in dieser Richtung Ähnlich wie gegen Irland sprechen wird.
    Der von der Bundesregierung aufgelegte „Fonds“ ist der untaugliche Versuch hunderttausende Betroffene zu betrügen und um ihre Rechte zu bringen.
    Die nun gegen alle Proteste eingeführte Ausschlussfrist ist und das muss in aller Klarheit gesagt werden ein weiterer Betrug an den Opfern!
    So bleiben tausende die weder Internet noch ein Handy besitzen und heut älter als 60 Jahre sind außen vor. Schlicht deshalb weil Sie nichts von dieser Frist nichts erfahren werden.
    Frage die erlaubt sein muss Frau Taubett , ist auch das kalkühl bei der angeblichen bedarfs Berechnung?
    Vermutet das das denke ich schon werden!
    Steuersünder bekommen zur besten Sendezeit Platz im Rundfunk, HEIMKINDER Ausschlussfristen!!!

  2. sabine s. said, on 21. März 2014 at 20:15

    Wäre gut Herr Adler, Sie würden das so deutlich Frau Taubert sagen. Oder liest sie hier mit? Das wäre natürlich super!

    sabine s.

  3. Lutz Adler said, on 22. März 2014 at 06:32

    Hallo sabine s. gern sende ich auch meine Zeilen an Frau Minister H. Taubert.
    Die Dame scheint insgesamt offensichtlich nicht genau zu wissen womit Sie es zu tun hat, oder könnte es sein das Sie es gar nicht wissen will?
    Das durch die Mächtigen im Lande aufgelegte Modell des umfassendsten Betruges einer Opfergruppe in Deutschland, ist in seiner Wirkung verheerend und einzigartig in ganz Europa! Selbst die simpelsten Rechenarten werden nicht beherrscht und es wird öffentlich gelogen das sich die Balken, nein das hält in dessen kein Balken mehr ohne Bruch aus.
    Alle Zusicherungen sind längst über Bord geworfen worden und nun wird krampfhaft nach einer schnellstmöglichen Gelegenheit gesucht das Thema vom Tisch zu bekommen.
    Für Steuerbetrüger ist die beste Sendezeit im öffentlich rechtlichen Rundung und die Anerkennung der Kanzlerin gewiss, wohlgemerkt über die Annahme des Urteils! Frage bleibt, hatte man etwa damit gerechnet dass der Herr U.H. sich den Weg aus dem Gerichtssaal frei schießen möge? Ohne das Urteil anzunehmen. Da denke ich ist mehr als nur die Wahrnehmung einer Kanzlerin absonderlich.

  4. sabine s. said, on 23. März 2014 at 00:11

    Würden Sie, Herr Adler, wollen, dass die an uns begangenen Verbrechen mit einer Gefängnisstrafe von 3,5 Jahren gesühnt werden? Wohl kaum! Deshalb ist m. E. der Vergleich unpassend.

    sabine s.

    • helmutjacob said, on 23. März 2014 at 15:50

      3,5 jahre? also bitte, mehmen wir doch lieber den spatz (3,5 jahre knast) in der hand als gar nichts.

  5. Heidi Dettinger said, on 24. März 2014 at 21:43

    Herrn Adler Vergleich ist durchaus passend – nicht wegen der 3,5 Jahre Knast für den Steuersünder – wohl aber für die Sendezeit, die diesem in den Öffentlich-Rechtlichen und auch den Privaten eingeräumt wurde. Und nicht nur dem: Jeder Kirchenmann konnte mit seinem Anliegen in der Hauptsendezeit punkten und versuchen, die Seite der Kirche und Kindermisshandler darzustellen.

    Wann aber haben Heimkinder mal eine gute Sendezeit bekommen? Wann ist mal ein Heimkind in einer der prominenten Talkshows aufgetreten, wurden die ganzen Verbrechen mal von UNSERER Sicht aus thematisiert?

    Warum veröffentlichen Bund und Länder nicht regelmäßig in großen Tageszeitungen Anzeigen, dass es den Fonds gibt? Weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart ist dies geschehen. Egal, wie man zu dem mageren Spätzchen steht…

    Warum werden die Fristen nicht verlängert? Warum dauern die Auszahlungen so lange? Warum ist es immer noch nicht geregelt, dass auch die Kinder, die in Psychiatrien und „Behinderteneinrichtungen“ ihr Leben fristen mussten, vom Fonds partizipieren können? Was ist mit den Kindern, die in Säuglingsheimen und Waisenhäusern auf schändlichste behandelt wurden? Warum sind die Zeiten der eh minimalen Rentenersatzleistungen immer noch nicht auf sechs oder sieben Jahre heruntergesetzt?

    Das alles sind Fragen, die immer wieder gestellt werden – und zwar in aller Deutlichkeit. Die Antworten – egal von wem sie kommen – sind schwammig, nichtssagend, schwafelig oder sie kommen gleich gar nicht.

    Und – um noch mal auf den Höneß zurück zu kommen – wo bleibt in unserem Falle ein Wort der Kanzlerin? Aber wahrscheinlich zeigt sie ihre Hochachtung nur den verurteilten Verbrechern gegenüber, nicht den Opfern… Da ist sie sich zu schade, auch nur zu antworten.

  6. […] der Länder. Sie diene dazu, Klarheit über den zusätzlichen finanziellen Bedarf zu erhalten« (https://dierkschaefer.wordpress.com/2014/03/20/beratungsangebot-fur-ehemalige-ddr-heimkinder-verbesse… ) Kommentar 24. März 2014, im Wortlaut: Herrn Adler Vergleich ist durchaus passend – nicht wegen […]

  7. sabine s. said, on 26. März 2014 at 00:20

    Sie stellen eine Reihe Fragen. Würde mich wundern, wenn der VEH nicht an Themen wie z. B. Kinderarbeit, Aufarbeitung der Versorgung in den Säuglingsheimen dran wäre. Im Abschlussbericht ist an mehreren Stellen zu lesen, das … noch weiterer Aufarbeitung bedarf.
    Es gibt also auch für den VEH noch genug zu tun. Wäre wirklich im Interesse der Betroffenen, wenn dies öffentlichkeitwirksam passieren würde. Der VEH könnte dabei nur gewinnen.

    Hinweis: Vor ca 3 Wochen war im Tagesspiegel ein großer Sachstandsbericht zum Thema Psychiatrie und Ehemalige der Behindertenhilfe.
    Sie mögen zu Recht sagen: „Ist mir zu wenig“. Stimmt…aber immerhin.

    sabine s.

  8. Michael Klein said, on 23. März 2015 at 20:34

    Herr Michael Klein 23.03.2015

    Ein Witz kann man das nicht nennen, ich nenne es auch Betrug gegen die Ehemaligen Heimkinder des Diktatoren Staats DDR !!!
    Was da von Seiten der Regierung eines Demokratischen Staats mit Ehemaligen unterdrückten und missbrauchten Kindern jetzt gemacht wird, kann man nicht hinnehmen!
    Es werden Milliaden verpulvert ( Steuergelder ) usw. aber für Ehemals unterdrückte, misshandelter Deutscher Kinder wird ein Zeitfenster erstellt, das nur am Rande in den Medien zur Sprache kam und viele sind erst nach bekannt werden der Aufstockung, auf die Entschädigung der Ehemaligen Heimkinder, aufmerksam geworden.
    Das kann es doch nicht sein, dieses ungerechte Handeln der Regierung muss noch mals im Bundestag angesprochen werden!!!

    Ich hoffe das sehr viele Geschädigte sich am Bundestag versammeln und diese Ungerechtigkeit zum Thema aufleben lassen!!!

    An alle Geschädigten wehrt Euch gegen solch eine Ungerechtigkeit !!!

    Wie hieß es früher im DDR Kommunismus — Seit Bereit — immer Bereit — !!!

    Kämpft für Euer Recht


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: