Dierk Schaefers Blog

So finanziert sich die Caritas

Posted in Gesellschaft, Politik by dierkschaefer on 5. August 2014

So finanziert sich die Caritas – und das dürfte bei den anderen Verbänden ähnlich sein: Diakonie, Arbeitersamariterbund, Rotes Kreuz u.a.

„Sozialgesetze regeln in Deutschland, wem welche Hilfen zustehen. Der Staat überträgt diese (Pflicht-)Aufgaben freien Trägern wie der Caritas und regelt, wie viel Geld sie für diese Leistungen aus der Sozialversicherung bekommen. Ergänzende und freiwillige Angebote finanziert die Caritas über Eigenmittel, Spenden und öffentliche Zuschüsse.“

http://www.caritas.de/diecaritas/transparenz/finanzierung/ueberblick

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6 Antworten

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  1. ekronschnabel said, on 5. August 2014 at 21:16

    @dierk schäfer

    Stellen Sie doch bitte mal die fürstlichen Gehälter der Vorstände dieser ach so sozialen Raffzahn-Konzerne
    vor – falls Sie an diese Infos drankommen.

    • dierkschaefer said, on 6. August 2014 at 05:22

      wieso sollten die wesentlich anders sein als die der CEOs und der fußballer? „it’s economy, stupid!“

      • ekronschnabel said, on 6. August 2014 at 08:54

        (K)eine gute Antwort. „it’s economy, pervers“ würde ich , bezogen auf die Vorstandgehälter der Sozialkonzerne, sagen, denn die fallen in eine andere Moralschublade als CEOs und Fußballer. Die Fußballer werden von der Fangemeinde geheiligt, die CEOs bedienen sich selbst, haben aber andere moralische Fundamente als die Selbstbediener an den Spitzen der Sozialkonzerne.

        Die bedienen sich u.a.auch an Spendentöpfen, plündern die Sozialkassen völlig schamlos und betreiben
        Ausbeutung von freiwilligen Helfern (ohne die der Konzern kippen würde) wie beim DRK. Das könnte sich
        kein „normaler“ Konzern erlauben, es würde sofort von Sklavenhaltung geschrieben werden.

        Ein DRK-KREIS-Geschäftsführer greift um die 10.000,-/Monat ab. Weiß das Michel Müller, der gutmütig spendet? Nee, weiß er in der Regel nicht, sonst würde er nicht mehr spenden. Die Frage „Wer zahlt letztendlich die Gehälter?“ kann man nicht negieren, wenn die Abgreifer der Sozialkonzerne Spenden
        aquirieren, der Tante Frieda schamlos noch 3,- € von der Sozialrente abquatschen (machen die Kirchen ja auch so schamlos und lassen die fetten Gehälter der Bischöfe auch noch von denen mitfinanzieren, die
        überhaupt nichts mit den Märchenerzählern und deren Konzerne zu tun haben).

      • dierkschaefer said, on 6. August 2014 at 19:01

        Viele Jahre habe ich „Berufsethischen Unterricht“ erteilt. Von Moral und Ethik reden viele, auch Vorgesetzte, auch alle „Idealvereine“, Tendenzbetriebe, Ärzte, Pfarrer, auch Scientology hat „Ethik-Offiziere“. „Mit ihren Ellenbogen sind sie nach oben gekommen“, sagte ein Polizeibeamter in der vollbesetzten Turnhalle am „Berufsethischen Tag“ in der Fachhochschule. „Und oben angekommen, drehen sie sich um und reden von Ethik.“ Da hatte er ja nicht unrecht. Ob es jemand ernst meint, habe ich gesagt, merkt man erst, wenn es ihn was kostet – was auch immer. – Das Wirtschaftsgeschehen wird egoistisch gesteuert. Die „unsichtbare Hand“, so Adam Smith, sorgt dafür, daß dieser Egoismus aller dem Gemeinwohl dient. Doch das ist ein weites Feld. Der Bäcker verschenkt seine Brötchen nicht, der Arzt schickt mir seine Rechnung und der Sozialkonzern braucht auch Geld für seine Dienstleistungen, und wenn er keine Spitzengehälter zahlt, kriegt er die Spitzenleute nicht (manchmal jedoch sind die absolut nicht Spitze). In diesen Tauschgeschäften, Ware/Dienstleistung gegen Geld sind sich alle gleich, wir auch. Manchmal jedoch tun manche mehr als sie müßten. Und manche andere unterstellen ihnen dafür Egoismus: Ein gutes Gewissen oder einen Platz im Himmel bekommen. Mag ja auch was dran sein, obwohl ich immer denke, daß in der Hölle die interessanteren Leute sein werden. Unser Polizeiarzt sagte: „Wird die Hure alt, wird die Hure fromm.“ Na ja, wenn’s denn frommt.

  2. Heidi Dettinger said, on 6. August 2014 at 10:59

    Und obwohl ich keinesfalls ein Privatisierungsfan bin, muss man festhalten, dass Caritas und Diakonie für jeden privaten Betreiber von Pflegediensten etc. eine heftige Konkurrenz darstellen durch ihr Finanzierungsmodell Öffentliche Hand-Spenden-Eigengelder.

    Beim DRK, Herr Kronschnabel, kommt noch erschwerend hinzu, dass die eine Menge Einnahmen durch solche Dinge wie Kleidersammlungen und Blutspenden machen. Die Kleidungsstücke werden z.B. werden sortiert nach relativ hochwertigen Sachen, die dann in die Kleiderstuben hier im Lande kommen und an Bedürftige weitergegeben werden, der Rest wird in Containern in verschiedene afrikanische Länder vertickt, wo sie einen Haufen Geld bringen und so ganz nebenbei die heimische Bekleidungsindustrie ruinieren. DRK-Verantwortliche begründen diese Praxis ganz lapidar damit, dass damit die Angestellten der Kleiderstuben finanziert würden. So funktioniert Entwicklungshilfe…

    Sie haben übrigens das Komma in der Antwort von Herrn Schäfer übersehen, Herr Kronschnabel. Oder wollten Sie andeuten, dass Sie lieber als Perverser tituliert werden 😀

    Zurück zur Caritas: Besonders perfide finde ich, dass die Einrichtungen, obwohl bis zu 100% von Bund, Ländern und Kommunen finanziert, unter dem Namen „kirchliche Einrichtung“ laufen, damit Tendenzbetriebe sind und eine skandalöse Personalpolitik betreiben dürfen! Oder Vergewaltigungsopfer abweisen…

  3. Helmut Jacob said, on 10. August 2014 at 13:46

    „Und obwohl ich keinesfalls ein Privatisierungsfan bin, muss man festhalten, dass Caritas und Diakonie für jeden privaten Betreiber von Pflegediensten etc. eine heftige Konkurrenz darstellen durch ihr Finanzierungsmodell Öffentliche Hand-Spenden-Eigengelder.“
    Schon aus Steuergründen. Gemeinnützige Vereine sind steuerlich Könige und nageln mit diesem Status Firmen mit selber Aufgabenstellung an die Wand: http://www.vereinsbesteuerung.info/leitfaden_ust.htm


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