Dierk Schaefers Blog

Die Kirche der Reformation

Posted in Kirche, Politik, Theologie by dierkschaefer on 11. November 2014

»Für eine Kirche darf nicht der Machterhalt, die Institutionensicherung zum Selbstzweck werden. Sie muss nach Wert und Würde des Menschen fragen, muss die vertreten, die keine Stimme haben, ob es um Flüchtlinge geht oder um Sterbende oder um die Frage, wann das Unrecht militärischer Gewalt hingenommen werden muss, um schlimmeres Unrecht zu verhindern.«[1]

Dann wird sie sich grundlegend ändern müssen.

[1] http://www.sueddeutsche.de/panorama/evangelische-kirche-mehr-mut-taete-gut-1.2215055

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6 Antworten

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  1. ekronschnabel said, on 11. November 2014 at 22:16

    Warten wir’s doch mal ab, was Bedford-Strohm so inszenieren wir. Wie lange wird der Neue der EKD unter Strom stehen?

    Die Bewahrer verknöcherter Strukturen werden dem Strohm vermutlich rechtzeitig den Strom abdrehen. Das
    tapfere Schneiderlein machte sich ja auch nur in Talkshows gut. Lassen wir dem neuen EKD-Führer mal die
    obligatorischen 100 Tage. Danach werden wir sehen, ob er was gegen die Bewahrer der verknöcherten und menschenfeindlichen Strukturen des evangelischen Mafiakonzerns mit dem Kreuz im Logo durchsetzen kann.

    Obama wurde auch als der Messias gefeiert. Heute wissen wir, dass der Mann auch nur mit Wasser kocht
    und nicht mal Instant-Fleischbrühe zuzusetzen hat.

    Bedford-Strohm hat vielleicht Fleischbrühe für’s Wasser. Die nützt ihm aber nichts, wenn die Stockkonserativen
    seiner Küche das Wasser nicht zum Kochen kommen lassen.

  2. Heidi Dettinger said, on 13. November 2014 at 00:43

    Wie, wenn nicht mit Machterhalt, ist das Verfahren der Kirche(n) zu erklären, wenn es man ihren Umgang mit ehemaligen Heimkindern anschaut?

    Millardengewinne sind von Staat und Kirchen aus der Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen gescheffelt worden – 120 Millionen werden gnädig, freiwillig und mit großen Gedöhns bezahlt…

    Geld sparen, Gesicht wahren, Macht erhalten. Alles andere ist nicht einmal das Papier wert, auf dem es steht!

    • ekronschnabel said, on 13. November 2014 at 01:49

      @Heidi Dettinger

      Eine Frage, die ich mir schon oft stellte, richte ich jetzt mal an euch vom e.V.:

      Die scheinheiligen Nachfolger der Kirchengauner von damals verkündeten doch immer wieder, dass sie ihren Opfern jetzt helfen wollen. Unterstützten die beiden Glaubenskonzerne eueren Verein auch nur mit einem Cent?

      Blöde Frage, ich weiß, der Verein hätte keine Spende der Täterorganisationen angenommen. Ich stelle mir
      aber vor, wie affengeil es rübergekommen wäre, wenn der e.V. den Klingelbeutelschwenkern eine Spendenquittung ausgestellt hätte.

      • Helmut Jacob said, on 13. November 2014 at 17:15

        Interessante Frage, Herr Kronschnabel, und gar nicht blöd. Wir hatten die Evangelische Stiftung Vollmarstein gebeten, die Homepage zu finanzieren. Und es stehen ja nicht nur böse Beiträge über die ESV drin, sondern auch etliche Lobeshymnen. Raten Sie mal, ob unsere Bitte erhört wurde oder etwa nicht.

  3. ekronschnabel said, on 13. November 2014 at 17:52

    @ Helmut Jacob

    Ich gehe davon aus, dass die Stiftung Vollmarstein NICHTS für die Homepage stiftete. Stiftungen nehmen
    gerne Stiftungen an, stiften selbst aber nicht an Opfer ihrer Schweinchenspiele, nicht mal ’nen Stift – belegen meine Erfahrungen.

  4. Heidi Dettinger said, on 13. November 2014 at 18:15

    Die „Hilfen“ von der Kirche für den VEH e.V. beschränkten sich in der Vergangenheit darauf, dass wir in ihren Häusern unsere Mitgliederversammlungen abhalten „durften“ – bezahlt, natürlich. Aber da Häuser der Kirchen in der Regel subventioniert sind, sind die Preise für Übernachtungen und Verpflegung einigermaßen erschwinglich. Allerdings: Es ging immer nur höchstens 2 mal – dann wurde uns gesagt, dass das betreffende Haus für die nächsten Jahrhunderte ausgebucht sei. Oder sich jemand über das Essen beklagt habe, oder jemand das Kreuz im Zimmer abgehängt, oder, oder…

    Wir haben es aufgegeben und tauchen nun ganz konspirativ in Jugendherbergen ab. Da kam bislang nie eine Klage und ausgebucht sind die auch nicht. Warum wohl?

    Ansonsten machen wir regelmäßig darauf aufmerksam, dass die eine oder andere Seite von ehemaligen Einrichtungen sich AUCH der Vergangenheit jener Einrichtung widmen solle und bitten – nee, nicht um eine Spende – sondern nur ein Linkchen auf unsere Seite. Vergebens bislang, wenn ich richtig informiert bin.


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