Dierk Schaefers Blog

Das Märchen von der Entschädigung

Posted in Geschichte, heimkinder, Journalismus, Kinderrechte, Kriminalität, Medien, Politik by dierkschaefer on 19. November 2014

ist einfach zu schön, um wahr zu sein.

Es ist nicht totzukriegen: http://www.allgaeuhit.de/Unterallgaeu-Mindelheim-Ehemalige-Heimkinder-im-Unterallgaeu-bekommen-Entschaedigung-Bayernweit-schon-mehr-als-acht-Millionen-Euro-gezahlt-article10007511.html

 

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7 Antworten

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  1. ekronschnabel said, on 19. November 2014 at 22:33

    Natürlich haben die heutigen Kolleginnen und Kollegen der Aufsichtspflichtverletzer vom Jugendamt der damaligen Zeit rein zufällig die Nennung der Adresse der Anlauf- und Beratungsstelle in Bayern vergessen, als sie den Sche..s von der Entschädigung ins Käseblatt lancierten. Nein, sowas aber auch.

    No, die alten Deppen aus die Heime werns scho aussifinden…wenn ned, isch a Göld gspart!

  2. Heidi Dettinger said, on 20. November 2014 at 14:16

    Außerdem „haben die heutigen Kolleginnen und Kollegen der Aufsichtspflichtverletzer vom Jugendamt der damaligen Zeit rein zufällig“ vergessen, mal nachzurechnen:

    schon mehr als 8 mio x weit über 2.000 = knapp 4.000

    Nee, Herr Schäfer, kein Märchen! Gezieltes Lügenverbreiten ninnt sich der Dreck!

  3. Heidi Dettinger said, on 20. November 2014 at 18:27

    ähm… ok, meine Rechenkünste sind ziemlich mangelhaft und obige Zahlen übersteigen deutlich die, die man beim Skat so braucht… die Gleichung muss natürlich heißen:

    mehr als 8 mio : weit über 2.000 = knapp 4.000

    Sorry an all die, die versucht haben, DAS nachzuvollziehen 😦

    • ekronschnabel said, on 20. November 2014 at 18:46

      @ heidi

      in der schule ist rechnen dran, der pauker ruft fritzchen auf: „rechne mal mit: 56 +24 x 2 ist wieviel?“
      „erstens: du fragst mich, herr lehrer, weil du es nicht weisst? zweitens: mit mir kannst du bei solch schweres zeuch nich rechnen“.:-)

  4. Heidi Dettinger said, on 21. November 2014 at 14:29

    genau so! Nenn mich ruhig Fritzchen und rechne nich mit mir bei solch schweres zeuch…

  5. Martin MITCHELL said, on 25. November 2014 at 06:07

    .
    Fondsumsetzung ( was den »Fonds Heimerziehung-WEST« betrifft ! )

    Alle paar Tage berichten sie, einzelne Medien irgenwo in Deutschland, dass die ANTRAGSTELLUNGSMÖGLICHKEIT für Heimerziehung-Betroffene / Heimerziehung-Geschädigte auf *Hilfe aus dem »Fonds Heimerziehung-WEST« um Mitternacht am Mittwoch, 31. Dezember 2014 abläuft*. – Nebenbei wird natürlich, genauso von ein und den selben Medien und ihren Auftraggebern, immer wieder von „Entschädigung“ gefasselt und *die Tatsache das dieser »Fonds Heimerziehung-WEST« eigentlich schon seit langem leer ist*, und immer noch nicht aufgestockt worden ist, *einfach weiterhin verschwiegen*.
    .

  6. Martin MITCHELL said, on 6. Dezember 2014 at 05:16

    .
    Der »Verein ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH e.V.«) gibt bekannt.

    Auf Facebook @ http://www.facebook.com/VeHeV

    ANFANG DES ZITATS DER VERÖFFENTLICHUNG DES SCHREIBENS VON DIRK FRIEDRICH AN – VEH e.V. – AN DAS ZWEITE DEUTSCHE FERNSEHEN (ZDF).

    Hi!

    Dieses Schreiben an das ZDF war meine Reaktion auf den Beitrag in „mona lisa“. – Von wegen Entschädigung! – LG Dirk F.

    Beginning of quote.

    Von: d.friedrich@veh-ev.eu
    An: zuschauerredaktion@zdf.de

    Datum: 30:11:2014
    ———————————

    Verein ehemaliger Heimkinder e. V.
    c/o Dirk Friedrich, Hauptstr. 98 , 63110 Rodgau
    Tel.: 06106-15379
    E-Mail: d.friedrich@veh-ev.eu
    Homepage: http://www.veh-ev.eu/
    Facebook: http://www.facebook.com/VeHeV

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir ehemaligen Heimkinder würden uns freuen, wenn es – wie sie behaupten – eine Entschädigung, für die furchtbaren brutalen Misshandlungen, sexuelle Gewalt, Zwangsarbeit und Ausbeutung geben würde.

    In ihrer Sendung am Samstag [ 29.11.2014 ] sprachen sie mehrmals von Entschädigungen. NEIN! Es gibt keine Entschädigung! – Begreifen sie das endlich einmal.

    Was wir bekommen sind Hilfsgelder. Daher wurde am RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG ein HILFSFONDS beschlossen. Weit ab von dem, was eine Entschädigung bedeuten würde.

    Auch die ständigen Wiederholungen, das es eine Entschädigung wäre, ändert nichts daran, dass es Almosen sind, die wir zu schlucken haben.

    Almosen, die uns von den Nachfolgern der Täternachfolgeorganisationen aus Kirchen und Staat oktroyiert wurden.

    Wir, der Verein ehemaliger Heimkinder e. V. mit gut 400 Mitgliedern der größte Heimkinderverein in Deutschland, dessen Vorsitzender ich bin, kämpfen für eine wahrhaftige Entschädigung. Die Hilfsfonds WEST und OST können nur ein erster Schritt dorthin sein.

    Bis zum heutigen Tag haben weder die Industrie, Firmen und Betriebe, noch die in die damalige Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen in den Heimen involvierten landwirtschaftlichen Betriebe – sprich Bauern – je ein Wort darüber verloren.

    Die von den Kindern und Jugendlichen erbrachte Arbeit, insbesondere ihr Anteil zum damaligen „Wirtschaftswunder“ wurden bisher mit keinem Wort gewürdigt.

    Die erarbeiteten Löhne aus den Zwangsarbeiten, wurden von den Heimträgern in „die eigenen Taschen“ gesteckt. Die Sozialabgaben gleich mit dazu. Sodass es heute viele Grundsicherungs- und Hartz IV – EmpfängerInnen gibt, die am Tropf der Gesellschaft, ihr schon als Kinder und Jugendliche durch die Heimerziehung verpfuschtes Leben, hängen müssen.

    Die Almosen, die vom Hilfsfonds verteilt werden, spotten jeder Beschreibung.

    Es gibt eine „Rentenausgleichszahlung“ sowie einen „Sachwertefonds“. Der „Rentenausgleichsfonds“ kommt zum Tragen, wenn das ehemalige Heimkind ab dem 14. Lebensjahr in den Heimen arbeiten musste. Pro gearbeiteten Monat stehen dafür 300 € zur Verfügung.

    Da aber die Kinder schon oftmals mit 6 Jahren zur Arbeit – auch schon an Bauern „vermietet“ herangezogen wurden – steht ihnen kein Entgelt zu.

    Der „Sachwertefonds“ ist ein geldloser Fonds. Das heißt, das die in Frage kommenden Ehemaligen sich um Kostenvoranschläge kümmern sollen, damit ihnen nur das bezahlt wird, was ihnen die „Landesgeschäftsstelle Heimfonds“ in Köln genehmigt. Die genehmigten Gelder gehen nicht an den/die Ehemalige/n. Sie werden an die rechnungsstellende Firma ausbezahlt.

    Diese Art und Weise der Handhabung ist genau die, die wir schon in den Heimen hatten. Der überwiegende Teil der Ehemaligen sieht dies wiederum als Drangsalierung an!

    Sicherlich helfen wir als Verein jedem ehemaligen Heimkind, das sich uns anvertraut. Vielen konnten wir schon helfen. Das tun wir gern mit viel Engagement und Herzblut.

    Unsere Arbeit als Verein ist aber auf eine Entschädigung gerichtet. Vor 10 Jahren, als sich im Okt. 2004 der Verein ehemaliger Heimkinder e. V. gründete war dies die Zielsetzung.

    Dem werden wir auch in Zukunft nachkommen und darauf bestehen!
    Genauso wie die ehemaligen irischen Heimkinder, die sich eine Entschädigung erkämpfen mussten, werden wir handeln. Wir werden alle zuständigen Gerichtsinstanzen bemühen und dort klagen.

    Sollte dies nicht fruchten, gehen wir bis zu den höchsten internationalen Gerichten.

    Wir möchten sie nicht belehren, aber schauen sie doch einfach mal nach, was das Wort Entschädigung bedeutet!

    In diesem Sinn!

    Mit freundlichen Grüßen

    Dirk Friedrich
    Vorsitzender

    End of quote.

    ENDE DES ZITATS DER VERÖFFENTLICHUNG DES SCHREIBENS VON DIRK FRIEDRICH AN – VEH e.V. – AN DAS ZWEITE DEUTSCHE FERNSEHEN (ZDF).

    QUELLE: Facebook @ http://www.facebook.com/VeHeV
    .


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