Dierk Schaefers Blog

Hartz IV hat eine Gesellschaft der Angst geformt

Posted in Gesellschaft, Politik, Soziologie by dierkschaefer on 20. November 2014

»Der Niedriglohnsektor, das Haupteinfallstor für Erwerbsarmut und spätere Altersarmut, war politisch gewollt. Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hat im Januar 2005 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos stolz verkündet, „einen der besten Niedriglohnsektoren in Europa“ geschaffen zu haben. Hartz IV war ein Elitenprojekt. Damit sollte der Markt stärker in den Mittelpunkt gerückt und der Sozialstaat beschränkt werden«[1].

Der gute Butterwegge, so kenne ich ihn. Und natürlich mit Werbeblock. Trotzdem sehr sympathisch. Man sollte das Interview lesen. Ob man es bei den Wahlen beherzigen kann, bezweifle ich. Die Politik hat Ideen à la Butterwegge nicht im Angebot.

[1] „Hartz IV hat eine Gesellschaft der Angst geformt“ http://www.aachener-nachrichten.de/news/politik/hartz-iv-hat-eine-gesellschaft-der-angst-geformt-1.961585#plx1811271972 Donnerstag, 20. November 2014

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2 Antworten

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  1. Heidi Dettinger said, on 21. November 2014 at 03:50

    Der Mann ist wirklich gut! Dafür darf er auch gern einen Werbeblock haben 🙂
    Mir gefällt seine klare Sprache und seine deutlichen Ansagen – nicht nur zu Hartz IV!

    Und – ich erinnere mich gut an
    1. den jungen Schröder, der sich so sozial gab, aber total kniff, als es galt, einen Chilenen aus der Folterhaft zu befreien (Schröder war damals Anwalt in Hannover und ich habe selten so ein peinliches Gespräch wie mit ihm erlebt!)
    2. den nicht mehr ganz so jungen Schröder, der eine etwas unerfahrene „Genossin“ über den Tisch zog und sich damit praktisch seinen ersten Sitz im Bundestag „ergaunerte“
    3. den Schröder – ich glaub, er war damals bereits Bundeskanzler – der sich auf Wahlplakaten mit „Arbeit, Arbeit, Arbeit“ anpries. Von Lohn war da keine Rede!

    Und nun ist er Kumpel von Putin bei der Gasprom. Passt doch!

  2. ekronschnabel said, on 23. November 2014 at 00:31

    Man kann, Herr Pastor, man kann…..bei den Wahlen berücksichtigen, was Butterwegge sagt und fordert.

    Heidi Dettinger kreidete schon ein paar Schweineren des feinen „Acker“ an. Ich sehe den Verräter der Parteigrundsätze der SPD noch im Rollkragenpullover. Hat dann blitzschnell vergessen, woher er stammt.
    Kam dann mit Typen wie Clement in die große Politik, lernte die Rolle des Schweinsein, beherrschte sie bald perfekt. Nicht mal Oskar Lafontain hielt den Schröderdunst aus, und das will was heissen.

    Es ist ja bekannt, dass sich Haus- und Wildschweine erfolgreich paaren und vermehren können. Dabei kommen dann schon mal so Partner wie Peter Hartz ins Bett, Maschmeyer verkehrte auch in diesem Schweinerei-Erzeugungsbetrieb – und nicht zu vergessen ist natürlich Walter das Riester (Riester heißt bei Schustern ein Lederflicken…). Einen Joschka hatten se auch in der Erzeugergemeinschaft für Schweineprodukte, der nickte, grün vor Eifer, jede Ferkelei ab.

    Zur Konstellation Schröder-Maschmeyer-Riester berichtete die Presse doch gerade ausführlich, passt doch alles wunderbar.

    Büschen blöd lief das dann ja mit dem Nutten-Peter, aber den Produktnamen konnte man nu nich mehr ändern. Passte am Ende aber doch, Hartz 4 steht für Prostitution der Arbeitnehmer, die Zuhälter mit den klangvollen Namen werden von den Freiern = Arbeitgebern fürstlich mit Posten und Gehältern honoriert.

    Und weil Gas-Gerd, das Schwarzköpfchen, sich um nix graue Haare machen muss, muss er die ja auch nicht färben – und kann jeden verklagen, der das Gegenteil behauptet. Wenn dem sein Intimfrisör mal aus den unteren Regionen plaudern würde…..vielleicht würde Gas-Gerd dann keine Klage mehr führen können…

    Kurt Schumacher, jedenfalls, haut dem Brioni-Schröder und dem Clemens (und all den anderen SPD-Verrätern) eigenhändig in die Fresse, wenn die ihm am jüngsten Parteitag am Lagerfeuer begegnen und sich ne Schweinewurst vom Grill holen wollen.


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