Dierk Schaefers Blog

Heimkinder bei Mona Lisa

Posted in heimkinder, Medien by dierkschaefer on 28. November 2014

»Am Sonnabend, den 29. November 2014 sehen Sie bei ML mona lisa diese Beiträge:
[ www.monalisa.zdf.de ]

Hilfe für Heimkinder

Heidelore Rampp erzählte über 50 Jahre lang nichts von ihrem Martyrium: Fünf Jahre ihrer Kindheit verbrachte sie in einem deutschen Heim. Sie erlebte Misshandlungen, Erniedrigung, Ausbeutung für viele ehemalige Heimkinder wie sie ist dieses Schicksal bis heute tabu. Um das Unrecht zu sühnen, wurde 2012 ein Fonds zur Entschädigung eingerichtet. Aber nur wer sich meldet, kann seine Ansprüche geltend machen. Ende 2014 läuft die Antragsfrist aus. Heidelore hilft anderen Heimkindern ehrenamtlich, damit auch sie erhalten, was ihnen zusteht: Entschädigung und Anerkennung für ihr Leid.«

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3 Antworten

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  1. Heidi Dettinger said, on 28. November 2014 at 23:40

    Wenn es denn nur so wäre und es eine ENTSCHÄDIGUNG geben würde!

    Seufz, ich sollte meine wunden Finger schonen und einfach an die Weltverschwörung glauben…

  2. sabine s. said, on 2. Dezember 2014 at 01:10

    Ein einmal festgesetzter Begriff ist wohl nicht mehr aus den Köpfen heraus zu kriegen.

    sabine s.

  3. Martin MITCHELL said, on 6. Dezember 2014 at 05:07

    .
    Der »Verein ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH e.V.«) gibt bekannt.

    Auf Facebook @ http://www.facebook.com/VeHeV

    ANFANG DES ZITATS DER VERÖFFENTLICHUNG DES SCHREIBENS VON DIRK FRIEDRICH AN – VEH e.V. – AN DAS ZWEITE DEUTSCHE FERNSEHEN (ZDF).

    Hi!

    Dieses Schreiben an das ZDF war meine Reaktion auf den Beitrag in „mona lisa“. – Von wegen Entschädigung! – LG Dirk F.

    Beginning of quote.

    Von: d.friedrich@veh-ev.eu
    An: zuschauerredaktion@zdf.de

    Datum: 30:11:2014
    ———————————

    Verein ehemaliger Heimkinder e. V.
    c/o Dirk Friedrich, Hauptstr. 98 , 63110 Rodgau
    Tel.: 06106-15379
    E-Mail: d.friedrich@veh-ev.eu
    Homepage: http://www.veh-ev.eu/
    Facebook: http://www.facebook.com/VeHeV

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir ehemaligen Heimkinder würden uns freuen, wenn es – wie sie behaupten – eine Entschädigung, für die furchtbaren brutalen Misshandlungen, sexuelle Gewalt, Zwangsarbeit und Ausbeutung geben würde.

    In ihrer Sendung am Samstag [ 29.11.2014 ] sprachen sie mehrmals von Entschädigungen. NEIN! Es gibt keine Entschädigung! – Begreifen sie das endlich einmal.

    Was wir bekommen sind Hilfsgelder. Daher wurde am RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG ein HILFSFONDS beschlossen. Weit ab von dem, was eine Entschädigung bedeuten würde.

    Auch die ständigen Wiederholungen, das es eine Entschädigung wäre, ändert nichts daran, dass es Almosen sind, die wir zu schlucken haben.

    Almosen, die uns von den Nachfolgern der Täternachfolgeorganisationen aus Kirchen und Staat oktroyiert wurden.

    Wir, der Verein ehemaliger Heimkinder e. V. mit gut 400 Mitgliedern der größte Heimkinderverein in Deutschland, dessen Vorsitzender ich bin, kämpfen für eine wahrhaftige Entschädigung. Die Hilfsfonds WEST und OST können nur ein erster Schritt dorthin sein.

    Bis zum heutigen Tag haben weder die Industrie, Firmen und Betriebe, noch die in die damalige Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen in den Heimen involvierten landwirtschaftlichen Betriebe – sprich Bauern – je ein Wort darüber verloren.

    Die von den Kindern und Jugendlichen erbrachte Arbeit, insbesondere ihr Anteil zum damaligen „Wirtschaftswunder“ wurden bisher mit keinem Wort gewürdigt.

    Die erarbeiteten Löhne aus den Zwangsarbeiten, wurden von den Heimträgern in „die eigenen Taschen“ gesteckt. Die Sozialabgaben gleich mit dazu. Sodass es heute viele Grundsicherungs- und Hartz IV – EmpfängerInnen gibt, die am Tropf der Gesellschaft, ihr schon als Kinder und Jugendliche durch die Heimerziehung verpfuschtes Leben, hängen müssen.

    Die Almosen, die vom Hilfsfonds verteilt werden, spotten jeder Beschreibung.

    Es gibt eine „Rentenausgleichszahlung“ sowie einen „Sachwertefonds“. Der „Rentenausgleichsfonds“ kommt zum Tragen, wenn das ehemalige Heimkind ab dem 14. Lebensjahr in den Heimen arbeiten musste. Pro gearbeiteten Monat stehen dafür 300 € zur Verfügung.

    Da aber die Kinder schon oftmals mit 6 Jahren zur Arbeit – auch schon an Bauern „vermietet“ herangezogen wurden – steht ihnen kein Entgelt zu.

    Der „Sachwertefonds“ ist ein geldloser Fonds. Das heißt, das die in Frage kommenden Ehemaligen sich um Kostenvoranschläge kümmern sollen, damit ihnen nur das bezahlt wird, was ihnen die „Landesgeschäftsstelle Heimfonds“ in Köln genehmigt. Die genehmigten Gelder gehen nicht an den/die Ehemalige/n. Sie werden an die rechnungsstellende Firma ausbezahlt.

    Diese Art und Weise der Handhabung ist genau die, die wir schon in den Heimen hatten. Der überwiegende Teil der Ehemaligen sieht dies wiederum als Drangsalierung an!

    Sicherlich helfen wir als Verein jedem ehemaligen Heimkind, das sich uns anvertraut. Vielen konnten wir schon helfen. Das tun wir gern mit viel Engagement und Herzblut.

    Unsere Arbeit als Verein ist aber auf eine Entschädigung gerichtet. Vor 10 Jahren, als sich im Okt. 2004 der Verein ehemaliger Heimkinder e. V. gründete war dies die Zielsetzung.

    Dem werden wir auch in Zukunft nachkommen und darauf bestehen!
    Genauso wie die ehemaligen irischen Heimkinder, die sich eine Entschädigung erkämpfen mussten, werden wir handeln. Wir werden alle zuständigen Gerichtsinstanzen bemühen und dort klagen.

    Sollte dies nicht fruchten, gehen wir bis zu den höchsten internationalen Gerichten.

    Wir möchten sie nicht belehren, aber schauen sie doch einfach mal nach, was das Wort Entschädigung bedeutet!

    In diesem Sinn!

    Mit freundlichen Grüßen

    Dirk Friedrich
    Vorsitzender

    End of quote.

    ENDE DES ZITATS DER VERÖFFENTLICHUNG DES SCHREIBENS VON DIRK FRIEDRICH AN – VEH e.V. – AN DAS ZWEITE DEUTSCHE FERNSEHEN (ZDF).

    QUELLE: Facebook @ http://www.facebook.com/VeHeV
    .


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