Dierk Schaefers Blog

Kein Fonds für Psychiatrieopfer

Posted in Kinderrechte, Kriminalität, Psychologie by dierkschaefer on 29. November 2014

»Die Länderminister diskutierten auch über die Einrichtung eines Fonds für Kinder und Jugendliche, die zwischen 1949 und 1990 in psychiatrischen Einrichtungen der Behindertenhilfe lebten und hier Unrecht erlebt haben. Die Länder stehen aber einer erneuten Fonds-Lösung – wie beim Fonds für Heimkinder West und Ost – kritisch gegenüber. Daher werde es zunächst keinen Fonds für die Betroffenen geben.

Ebenso soll ein Bundesteilhabegesetz für Menschen mit Behinderung erarbeitet werden. Dazu tage seit diesem Sommer eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe gemeinsam mit Betroffenenverbänden. Künftig soll ein „Teilhabegeld“ eingeführt werden, über das ein Mensch mit Behinderung selbstständig verfügen kann.

Somit soll es mehr Selbstständigkeit geben, Pflegeleistungen sollen nischt mehr an einen Träger oder an Verbände gekoppelt sein. „So werden die Menschen zu Subjekten der Betreuung, und bleiben nicht nur Objekte“, sagte Detlef Scheele, Senator für Arbeit und Soziales in Hamburg.«[1]

[Hervorhebung Dierk Schäfer]

 

Klar, der Fonds war keine gute Lösung. Doch in Schwaben sagt man: Es kommt selten was besseres nach.

Manche Meldungen bekommt man auf direktem Weg über Australien. Dank an Herrn Mitchell

[1] http://www.aerztezeitung.de/news/article/874319/fachkraeftemangel-sozialminister-diskutieren-zukunft-pflege.html

Advertisements

8 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. Uwe Werner said, on 29. November 2014 at 11:44

    Ich danke ebenfalls und grüsse nach Australien. L.g. Uwe

  2. Martin MITCHELL said, on 1. Dezember 2014 at 13:46

    .
    ANFANG DES ZITATS DER NEUESTEN DIESBEZÜGLICHEN NACHRICHTEN.

    Kobinet NACHRICHTEN @ http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/30740/Ehemalige-Heimkinder-mit-Behinderung-entsch%C3%A4digen.htm

    Ehemalige Heimkinder mit Behinderung entschädigen

    Veröffentlicht am Montag, 1. Dezember 2014 von Ottmar Miles-Paul

    Berlin (kobinet) Anlässlich der Entscheidung [ vom 26./27.11.2014 ] der Arbeits- und Sozialministerkonferenz, sich nicht an Entschädigungszahlungen für behinderte Heimkinder zu beteiligen, tritt der behindertenpolitische Sprecher der Berliner Piratenfraktion Alexander Spies dafür ein, dass ehemalige Heimkinder mit Behinderung entschädigt werden.

    „Schon letztes Jahr waren den Vertretern aus Bund und Ländern klar, dass es auch einen Fonds für ehemalige Heimkinder mit Behinderungen geben muss, die Gewalt und Unrecht während ihrer Zeit in Einrichtungen der Behindertenhilfe erfahren haben. Leider ist bis jetzt noch nicht viel passiert. Während ehemalige Heimkinder ohne Behinderungen Leistungen erhalten, gehen ehemalige behinderte Heimkinder zurzeit noch leer aus. Zwar sind sich Bund und Länder einig, dass diese Ungleichbehandlung aufgehoben werden muss, jedoch bestehen Uneinigkeiten, wer die finanzielle Verantwortung tragen soll. Die Piratenfraktion fordert, dass hier zeitnah eine Lösung gefunden wird“, erklärte Alexander Spies. „Wir fordern, dass die Streitigkeiten beseitigt werden und sich alle Länder dafür einsetzen, dass die Betroffenen endlich Unterstützungsleistungen erhalten. Dieser Verschiebebahnhof von Verantwortlichkeiten gehört beseitigt. Das muss möglichst schnell passieren, denn viele der Betroffenen sind inzwischen sehr alt. Das Unrecht kann zwar nicht mehr wieder gut gemacht werden, doch Unterstützungsleistungen können dazu beitragen, Folgeschäden abzumildern.“

    ENDE DES ZITATS DER NEUESTEN DIESBEZÜGLICHEN NACHRICHTEN.

    QUELLE: Kobinet NACHRICHTEN, wie oben angegeben.
    .

  3. Rosemarie Gummersbach said, on 1. Dezember 2014 at 15:50

    Hallo Gerade die Behinderten Kinder hatten es schwer in den Heimen .Wir Gesunden Ehemaligen Heimkinder ,konnten uns wehren ,oder weglaufen so wie meine Geschwister und ich ,aber die Behinderten waren im Behindertenheim der Gewalt ausgeliefert.Ich weiß es aus Erfarung ,da meine Jüngste Schwester im Behindertenheim Kuhr Niderfell Koblenz gewesen ist,und seitdem nicht mehr reden kann.

  4. Helmut Jacob said, on 1. Dezember 2014 at 22:43

    „da meine Jüngste Schwester im Behindertenheim Kuhr Niderfell Koblenz gewesen ist,und seitdem nicht mehr reden kann.“
    und rotzfrech umschreibt ein volmarsteiner pastor die folgen entsprechender vorausgegangener verbrechen am SARG des opfers wie folgt:

  5. sabine s. said, on 2. Dezember 2014 at 01:06

    Wie abgebrüht muss man sein, solche Worte am Grab eines misshandelten behinderten Menschen zu sprechen!!!

    sabine s.

  6. Rosemarie Gummersbach said, on 2. Dezember 2014 at 09:29

    Hallo Da wirt geredet und geredet aber auch gewartet bis keiner mehr da ist.Früher wurden die Behinderten fernichtet,und heute wirt gewartet bis Die Behinderten von alleine gehen ,und so spart der Staat viel Geld.Die Sollten sich mal Die Hölle von Ukermünde sehen.Das hat meine Schwester auch erlebt.

  7. Martin MITCHELL said, on 12. Dezember 2014 at 13:00

    .
    *Heimkinder-Demo / Behinderten-Demo in Köln, Sa. 20.12.2014.*

    Demo am Sa. 20.12.2014 in Köln

    Wir fordern: Sofortige Leistungen für ehemalige Heimkinder, die in Behinderteneinrichtungen und in der Psychiatrie leiden mussten!

    Seit Bestehen der Bundesrepublik respektive der Deutschen Demokratischen Republik lebten etwa ein Million Kinder in Säuglings- und Kinderheimen, in Waisenhäusern, in Heimen für Jugendliche mit oder ohne Behinderungen, in Heimen für „schwererziehbare“ Jugendliche und in der Psychiatrie. Die Heime waren mehrheitlich in Händen der Kirchen beider Konfessionen (BRD), des Staates und in privater Hand.

    Die Kinder waren oftmals schlecht ernährt, schlecht gekleidet, kaum bzw. schlecht medizinisch versorgt. Sie bekamen Medikamente, um im Sinne der Heimbetreiber zu funktionieren und es wurden an ihnen medizinische Experimente durchgeführt.

    Viele mussten bereits vom sechsten Lebensjahr an Zwangsarbeit leisten – vor der Schule, nach der Schule oder anstatt Schule, in den Ferien, an Sonn- und Feiertagen. Für ihre Arbeit bekamen sie weder Lohn ausbezahlt, noch wurden für sie Sozialabgaben entrichtet. Entsprechend sieht für sie heute ihre Rente aus!

    Ihnen wurde psychische, physische und sexuelle Gewalt angetan. Sie wurden tage- bis monatelang eingesperrt, allein, im Dunkeln.

    Beziehungen zu Familienangehörigen wurden verhindert oder erschwert, Briefe zensiert, Pakete oder Päckchen erreichten sie kaum. Selbst Freundschaften innerhalb des Heimes wurden unterbunden. Oftmals standen die Kinder unter einem rigorosen Schweigegebot und sie wurden zwangsmissioniert.

    Die Überlebenden dieser „schwarzen Pädagogik“ haben seit 2 Jahren und noch bis Ende dieses Monats die Möglichkeit, zumindest einen Ausgleich für die Rentenzahlungen und eine „Hilfe in Anerkennung für das erlittene Leid“ zu beantragen.

    Allerdings gibt es gravierende Ausnahmen:

    ● Kindern, die in Behinderteneinrichtungen leben mussten, stehen heute keine Rentenausgleichszahlung zu!

    ● Kinder, die in die Psychiatrie gezwungen wurden, gehen ganz leer aus!

    Immer wieder wurden sie vertröstet, immer wieder hingehalten von Kirchen und Politik. Nun hat die Arbeits- und Sozialministerkonferenz sich wieder eine neue Hinhalte-Taktik ausgdacht:

    Eine bereits 2013 eingerichtete Arbeitsgruppe soll nun „neue Vorschläge“ einholen, wie das erlittene Unrecht und Leid „mithilfe von Anpassungen der Regelsysteme anerkannt werden kann“.

    Wie lange müssen diese geschundenen Menschen noch warten?

    Warum wurden sie nicht von Anfang an bei dem Fonds Heimerziehung mit bedacht?

    Wie viele müssen noch sterben, bevor sie Leistungen bekommen?

    .
    Zur Erinnerung: Artikel 3 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Von Ausnahmen steht da nichts !!

    .
    Liebes Mitglied,

    Wir hoffen auf rege Beteiligung an dieser Demo in Köln! – Treffen ist auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln. – Wenn wir nicht „in die Puschen“ kommen, wird es niemand für uns tun!

    Wir arbeiten unter Hochdruck an der Organisation und hoffen, die Nonne „Candida“ – auch „Prügelnonne“ genannt – nach Köln schaffen zu können, so dass uns einiges an Beachtung gewiss sein wird!

    Wir werden Faltblätter zum Verteilen mitbringen und wer es kann, sollte Plakate und/oder Transparente mitbringen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Vorstand

    »VEH e.V.«
    ( »Verein ehemaliger Heimkinder e.V.« )
    .

  8. Martin MITCHELL said, on 15. Dezember 2014 at 07:55

    .
    ANFANG ZITAT.

    Entschädigung für Verbrechen an die Hilflosesten der Gesellschaft! – Demo in Köln

    Heimkinder-Demo / Behinderten-Demo in Köln, Sa. 20.12.2014 ( 09:30 Uhr )

    Ziel: Forderung nach echten Entschädigungen. Behinderte Kleinkinder und Schulkinder, so wie zwangsweise in Psychiatrien eingewiesene Kinder und Jugendliche waren zu Hunderten psychischer, physischer und teils auch sexueller Gewalt ausgesetzt. Sie erhalten weder Entschädigungen noch Leistungen aus irgend einem Opferfonds. Ehemalige Heimkinder und Sympathisanten demonstrieren für sie, die selbst nicht mehr demonstrieren können, in Köln. ZEIGEN SIE IHRE SOLIDARITÄT AM 20.12.2014 !

    [ ……… ]

    Interessiert ? … dann schließe Dich uns an.

    ENDE ZITAT.

    QUELLE: http://www.gewalt-im-jhh.de/hp3/Aktuelles_-_Rund_ums_Thema_Hei/aktuelles_-_rund_ums_thema_hei.html

    Siehe mehr bezüglich dieser Demo auch @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/uncategorized/20-12-2014-demo-in-koeln/ sowohl wie auch @ https://www.facebook.com/VEHeV
    .


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: