Dierk Schaefers Blog

Pädophilie, sexueller Missbrauch, Dunkelfeld – Herausforderung für Gesellschaft, Justiz und Therapie

Posted in Gesellschaft, Kriminalität, Psychologie by dierkschaefer on 18. Februar 2015

Fachtagung »Das Projekt „Leg Los“ ist ein Präventionsprojekt, um Gewalt und Sexualstraftaten zu verhindern. Es richtet sich an Personen, die sich in ihren Fantasien sexuelle Handlungen mit Kindern vorstellen oder sich zu solchen Handlungen gedrängt fühlen. Aber auch an Menschen, die bereits im Verborgenen als Täter agieren, zum Beispiel durch den Konsum von Kinderpornographie. Mit diesem Angebot sollen Personen angesprochen werden, die befürchten, anderen Schaden zufügen oder mit dem Gesetz in Konflikt kommen zu können. Ziele des Projekts sind die Bekämpfung von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Behandlung der potenziellen Täter.« Pädophilie Dunkelfeld Fachtagung 2015 Einladung

Advertisements

2 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. Heidi Dettinger said, on 19. Februar 2015 at 16:17

    Sicherlich lobenswert und auch notwendig – aber so lange Kindern (auch inzwischen Erwachsenen), die sexuelle Gewalt erfahren haben, nicht besser, stringenter, kompetenter und vor allem finanziell geholfen wird, bleibt da ein „Stallgeruch“ hängen: Täterschutz!

    • St-Martin de Chapaize said, on 24. Februar 2015 at 16:13

      Sie scheinen der Meinung zu sein, dass alle Täter bewusst und freiwillig handeln, gerade so wie es immer in den Vorurteilen zu hören ist. Vielleicht wissen Sie es ja nicht, aber Pädophilie ist bei machen Menschen wie eine Sucht, die sie, alleine; nur schwer oder gar nicht beherrschen können. Diese Menschen ekeln sich vor dem was sie tun, können nicht mehr in den Spiegel schauen, haben aber zugleich Angst. Angst vor der Gesellschaft, als freihandelndes Böse abgestempelt zu werden. Gleichzeitig ist es so, dass es nur sehr sehr wenige Anlaufstellen für solche Menschen gibt, wie die Berliner Charité. Und die musste sich auch schon öfters dafür rechtfertigen, dass sie in solche Projekt Geld investiert. Und auch die Charité wurde oft beschimpft für ihren „Täterschutz“, wegen Beihilfe zur Verdunklung (Arztgeheimnis).
      Ich finde Ihre Einstellung traurig, menschenverachtend Frau Dettinger. Denn bis das, was Sie sich wünschen umgesetzt wird, vergeht viel Zeit, in der man potentiellen Tätern helfen kann und so weitere Opfer vermeidet.
      Versuchen Sie es mal so zu sehen.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: