Dierk Schaefers Blog

Die Gedenkstätte «soll nicht isoliert und im luftleeren Raum entstehen» …

Posted in Geschichte, Gesellschaft, heimkinder, Kinderrechte, Kirche, Kriminalität by dierkschaefer on 5. März 2015

… meint die Luzerner Regierung. Das wäre auch wahrhaftig nicht zu finanzieren.

Interessant sind jedoch die Gedankenspiele für die Erinnerung an die Leiden von Heimkindern in diesem ehemaligen Kloster: HOTSPOTS. Diese sind wörtlich zu nehmen: Heiße Punkte, auch wenn sie den Besuchern kalte Schauer über den Rücken laufen lassen könnten.

Dieses noch vorläufige Konzept scheint mir geeignet zu sein, die Erinnerung an die Schandflecke der Geschichte nicht einfach pietätvoll „abzufeiern“, sondern sie so lebhaft wie möglich in die neue Wirklichkeit zu integrieren.

«Beim damaligen Eingangstor ist ein Hotspot vorgesehen. Hintergrundinformationen erklären, wie damals die Kinder abgegeben wurden oder auch warum.»

http://www.zentralplus.ch/de/news/gesellschaft/3199578/Gedenkst%C3%A4tte-f%C3%BCr-Kinderheim-Opfer.htm

Advertisements

Eine Antwort

Subscribe to comments with RSS.

  1. Egbert Schmoll said, on 5. März 2015 at 09:03

    Wenn ich da an das Kloster Mehrerau, Bregenz, denke, wie es mit seiner traurigen Internatsgeschichte umgeht, ist Luzern Lichtjahre voraus in der Bewältigung von Schuld.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: