Dierk Schaefers Blog

Kein Wunder, dass es die Eltern mit der Angst zu tun bekamen – ab ins Heim.

Dort bekamen es die Kinder mit der Brutalität der Elterngeneration zu tun und einige der „Kinder“ schlugen zurück: RAF.

»Der Österreicher Christian Frosch („Weiße Lilien“) ist nun der erste Regisseur, der das Schicksal der deutschen Heimkinder in einem Kinofilm verarbeitet hat. Die mit der Handkamera gedrehten Schwarz-Weiß-Bilder erinnern an den dokumentarischen Stil von „Bambule“. Inhaltlich hat „Von jetzt an kein zurück“ mehr mit Michael Hanekes „Das weiße Band“ gemeinsam: Beide Filme erzählen wie die Brutalität einer Generation zur Verrohung der nächsten führt. Bei Haneke reifen jene heran, die den Ersten Weltkrieg auslösen. Bei Frosch werden die Kinder zu Alkoholikern und Terroristen herangezüchtet. „Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht“, lautet die Erkenntnis, die der anfangs so einfühlsame Martin im Heim gewinnt.« [1]

[1] http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article138313929/Die-Brutalitaet-einer-Generation-ist-die-Verrohung-der-naechsten.html

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