Dierk Schaefers Blog

Pornos gedreht – fristlos gekündigt

Posted in Kirche by dierkschaefer on 22. April 2015

»Die Kammer sah in dem privaten Verhalten der Klägerin eine „schwerwiegende sittliche Verfehlung“, die den Wertvorstellungen der evangelischen Kirche und der Diakonie „im Rahmen ihrer Sozialethik widerspricht“.«[1]

Und jetzt dürfen wir alle gespannt sein, wie die Kirche mit dienstlichem Verhalten ihrer Beschäftigten umgeht, das den Wertvorstellungen der evangelischen Kirche und der Diakonie „im Rahmen ihrer Sozialethik“ widerspricht.

[1] http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article139897568/Kuendigung-wegen-Porno-Dreh-rechtens.html

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5 Antworten

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  1. Helmut Jacob said, on 22. April 2015 at 23:22

    Ähnliche „Verfehlungen“ sind auch in nichtkirchlichen, gemeinnützigen Organisationen Anlass zur Kündigung. Der Geschäftsführer eines SPD-lastigen Vereins pfiff sich wohl viele solcher Streifen hinein und erkannte eine Mitarbeiterin aus seinem Verantwortungsbereich. Er entließ sie. Das warf Fragen auf: Hat er nichts anderes zu tun? Was geht Ihn das Privatleben seiner Mitarbeiter/innen an? Müsste er bei genauem Wissen nicht alle entlassen, weil sie irgendwie „sündig“ werden, und wenn, an sich selbst?
    Aber die wichtigste Frage: Ist das Gehalt der bei solchen und auch kirchlichen Vereinen Angestellten nicht so asozial gering und moralisch verwerflich, das Tätigkeiten in horizontaler Lage ein Grund zur Kündigung sind?
    Ich habe „Julia Pink“ – nein, nicht „quergelesen“ sondern – „quergeschaut“. 2 Minuten aus der Mitte reichen für einen Gesamteindruck: nichts Neues auf dem Gebiet 🙂
    Übrigens ist Frau Pink wohl ziemlich „dähmlich“: Den ersten Prozess zu einer fristgerechten Kündigung hat sie sogar gewonnen. Aber sie klagte wohl auf Wiedereinstellung. Dumm gelaufen. Oder auch nicht: Vielleicht spült ihr die Publycity das Geld ins Portemonaie, das ihr seitens der Kirche vorenthalten wurde

    • dierkschaefer said, on 23. April 2015 at 09:57

      „Ich habe „Julia Pink“ – nein, nicht „quergelesen“ sondern – „quergeschaut“. 2 Minuten aus der Mitte reichen für einen Gesamteindruck: nichts Neues auf dem Gebiet :-)“ — ja, hatten sie etwas anderes erwartet? was unter „Porno“ läuft, sind fast nur schlechte filme, nicht, weil sie pornos sind, sondern weil sie keine geschichte erzählen. ich unterscheide nur gute und schlechte filme. gute erzählen eine interessante geschichte, schlechte langweilen wie ein witzbuch; das wird auch bald fad. auch die gewiss pornounverdächtigen „nomaden der lüfte“, waren trotz der schönen bilder langweilig. „no nipples“ ist jedenfalls keine grundeinstellung, die ins leben passt, denn dort gibt es nipples. doch viele leute mögen’s flach, je nach geschmack mit oder ohne nipples. der mainstream ist voll davon.

      • Helmut Jacob said, on 23. April 2015 at 23:14

        Wenn wir uns da mal nicht irren, lieber herr schäfer. auch ich lerne immer wieder dazu. schon zu meiner zeit in der jugend und freizeitarbeit, habe ich gelernt, dass es sonne und sonne gibt. nämlich auch solche, die auf die damenwelt zugeschnitten sind. da geht es nicht so grobschlächtig zur sache sondern eher auch eher mit kuscheln und so. heute werde ich von sieben assistentinnen auf dem laufenden gehalten. der letzte schreier diesbezüglich ist shades of grey (ich musste anne bitten, den titel zu schreiben 😉 ), über den jetzt das dritte buch im handel ist. anne erzählt mir gerade, dass die kinos überwiegend von frauen belegt waren und einige auch mehrmals gesichtet wurden. auch viele junge pärchen eroberten die sitze und selbst die eine und andere mama (ich kann nicht genauer werden 🙂 ) begleitete das töchterlein. aus band 3 der bisherigen triologie liess ich mir heute morgen in vorbereitung meines antwortbeitrages ein kapitel vorlesen und ich musste sagen: mein lieber scholli!
        Anne klärt mich gerade on detail auf ; aber ich möchte kein neues fass aufmachen. 😉

  2. dierkschaefer said, on 24. April 2015 at 07:16

    das interesse mancher frauen scheint wirklich überraschend: https://dierkschaefer.wordpress.com/2015/02/22/stehen-die-frauen-auf-sado-maso-oder-liegts-an-der-provinz/

    • Helmut Jacob said, on 24. April 2015 at 23:36

      Ich weiß, lieber Herr Schäfer, dass die Umsetzung der Formulierung des Begriffes „Sado-Maso“ keinesfalls ‚Frauenwunsch‘ ist. Abgeneigt ist man allerdings nicht gegen eine softe Auslegung dieses Begriffes 😉 Manche Damen meinen (auch die jetzt neben mir; übrigens eine sehr liebe), dass ein Klaps auf den Allerwertesten zur rechten Zeit noch nie jemandem geschadet habe. Sie als Psychologe wissen das besser zu deuten, als ich.
      Ihr Besuch in Rottenburg scheint länger her zu sein. Sonst hätten Sie in den Geschenkeverpackungen in der Buchhandlung bereits den dritten Band gesichtet. Ich habe da gestern mal etwa drei Minuten ein Auge hineingeschmissen. Holla die Waldfee…:-)


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