Dierk Schaefers Blog

In Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe

Wer auch nur einmal mit Herrn Focke gesprochen hat, der weiß, dass Kirchenleute mit ihm überfordert sind, unabhängig davon, dass die Kirche, also ihre Funktionäre schon mit der Vergangenheit von Herrn Focke und vieler anderer ehemaliger Heimkinder ihre Probleme haben. Doch all diese Probleme sind sozusagen hausgemacht. In diesen Fällen „heimgemacht“: in Heim-Einrichtungen, die wohl kirchlich waren, aber nicht christlich.

Herr Focke sagt: „Ich bin nicht kriminell, die Kirche hat mich zum Verbrecher gemacht.“[1] Ihm fehlt die Demutshaltung, die wir auf manchen Darstellungen des Bettlers zu Füßen des Rosses von St. Martin sehen: https://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/13191981175/ . Man hat sich zwar die hochmütig-stolze Pose mancher St. Martinsdarstellungen abgewöhnt https://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/8239345614/ . Bischof Ackermann hat sich sogar auf den Boden geworfen und stellvertretend die Sünde der Kirche bekannt. Doch das blieb alles im rituellen Rahmen. Herr Focke fällt aus dem Rahmen, er ist ausfallend – und er hat das Recht dazu. Herr Focke ist die Frucht kirchlicher Erziehung.

Über Früchte lesen wir in der Bergpredigt: Matthäus 7, 15-23

15 Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? 17 Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. 18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. 19 Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 20 An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen. 21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? 23 Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!

 

[1] http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Herr-Focke-und-die-dunkle-Seite-der-Kirche-Ex-Heimkind-berichtet-von-Gewalt-Vergewaltigung-und-Ausbeutung;art8137,4407166

 

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20 Antworten

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  1. Erich Kronschnabel said, on 7. Januar 2016 at 17:32

    Focke ist ausfallend, richtig.

    Focke ist leider nicht ausfallend genug, obwohl er genau weiss, welchen Mafiosis – mit Kreuz am Hals und Stacheldraht in den Hosentaschen und um die verkommenen Seelen – er gegenübersteht. Zynismus, Verlogenheit, Betrug sind die Werkzeuge der Handelsvertreter der Kirchenmafia; das erlebten alle, die Opfer dieser Ganovensyndikate mit Kreuz im Logo wurden.

    Nochmals: Focke ist nicht ausfallend genug!

  2. Helmut Jacob said, on 8. Januar 2016 at 17:39

    Wenn Herr Kronschnabel damit die Kirchenspitzen meint, pflichte ich ihm bei.
    Übrigens freue ich mich sehr, von Ihnen, lieber Herr Kronschnabel, wieder zu lesen! Sie haben gefehlt.

    • Erich Kronschnabel said, on 8. Januar 2016 at 19:27

      Guten Abend, lieber Herr Jacob!

      Richtig, Ich meine die Großkopfeten der beiden Konzerne mit der Lizenz zum Kinderpoppen und Kassieren bei
      den Unbedarften, die die Mitgliedschaft noch halten. Gibt in den Firmn ja zwei Abteilungen: die für Mitglieder
      und die für die, mit steifen Gliedern…

      Der Konkurrent der Betbrüder stand eine lange Zeit im Eingang zu seiner Esse und lockte mich mit warmem Plätzchen, aber ich bekam die Kurve dann doch noch und konnte die letzte Fahrt im schwarzen Benz noch etwas hinausschieben. Ich schlug dem Gehörnten vor, doch die Böcke mit den schwarzen Kutten und Seelen vor mir mitzunehmen. Tat er dann auch, fluchte aber elendig, weil er aus der Maloche nicht raus kam. Gibt eben zuviele Schweinchen im Stall des Herrn….Augias kommt seiner Arbeit ja auch nicht nach. Der will jetzt modernisieren und von der Forke auf Trecker mit Frontlader umstellen. Was da jetzt in Einzelheiten über die
      Regensburger Domspatzen an’s Licht kommt, bestätigt, was ich immer vermutete. Ratzinger’s Georg steht
      im Licht, er ist nur einer der Tausenden, die ihr Unwesen trieben und von den Dummen als Ehrenmänner angesehen wurden und immer noch werden. Hochwürden war für mich immer nur Hochmerkwürden.

  3. Erika Tkocz said, on 13. Januar 2016 at 18:08

    Sicherlich ist das was Herr Focke ist „heimgemacht“ und das verstehe ich. Ich denke da gerade an die Worte Jesus: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“. Die Vergebung werde ich einmal außen vorlassen, aber darauf eingehen „denn sie wissen nicht was sie tun“. Hier zeigt sich die wahre Größe Jesus, der mit diesen Worten über seine Peiniger steht. Sie haben die Macht ihn zu foltern und zu töten, aber sie erreichen damit nicht wirklich was sie erreichen wollten, ihn für immer zum Schweigen zu bringen. Es geht doch um die Frage, Was ich Wie tun kann/muss, um jene Menschen, die nun die Verantwortung tragen, dazu bewegen zu können, die damalige Heimerziehung zu verstehen, sich dazu bekennen zu wollen und daraus dann die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Ich habe erhebliche Zweifel, dass hier annähernd eine Chance besteht, wenn man diesen Menschen so begegnet wie es für hier Herr Kronschnabel wohl richtig ist. Das kann ich für mich in meinem Leben so nicht annehmen, wenn ich beispielsweise einen Fehler mache und man mir nur Vorwürfe macht oder mir gar eine auf die Fresse haut, werde ich ganz sicher nicht über meinen Fehler nachdenken, sondern mich über das Verhalten meines Gegenübers aufregen. Wenn ich aber gefragt werde „Warum ich dieses oder jenes so gemacht habe in dem Sinne „denn ich wusste nicht was ich tat“ würde ich mich auseinander setzen und es besteht die Chance doch zu anderen Erkenntnissen zu gelangen und aus meinem Fehler lernen. Nein Herr Focke kann wohl nicht anders und im Umgang geht er auch nicht nur mit Kirchenleuten so um wie er es tut, er macht es grundsätzlich so. Dieses aber auch noch gut zu finden oder gar zu meinen man solle es noch doller treiben ist meine Ansicht nicht und ich bin noch nicht einmal davon überzeugt, dass Herr Focke es nicht anders machen würde, so er könnte.

    • Erich Kronschnabel said, on 13. Januar 2016 at 19:42

      @ Frau Tkocz

      Schön, wie Sie das beschreiben, was Sie denken, wie Sie handeln.

      ICH verstehe Focke bestens, denn er hat damals und heute wieder genau das erlebt, was Kirche ist. Während
      (m)einer Auszeit durch Krankheit beschied die Landeskirche Hannovers einen „Entschädigungsantrag“.
      Den Fall begleitete ich, kenne diesen ebenso wie alle die, bei denen ich direkter Beistand war.

      Zu Beginn der Tätigkeit der Unabhängigen Kommission der Landeskirche Hannovers hatten wir einen Fall, in dem ein ehemaliges Heimkind relativ „harmlos“ von den „Erzieherinnen“ des Stephansstiftes Hannover sexuell
      drangsaliert wurde: Mißhandlungen des Geschlechtsteiles mit dem Wasserstrahl, keine wirklich bösartigen Vorgänge. Ich weiss, auch solche „kleinen“ Schweinereien können Seelenschäden anrichten, ich kenne die
      Realitäten, wir müssen diesen Punkt nicht diskutieren. Grundtenor des betroffenen Mannes: Eigentlich war es für ihn im Heim nicht so schlimm. Der Wasserstrahl am Schwänzchen war unangenehm, gewiss – und die Unabhängige Kommission honorierte die erlittene Pein mit 25.000 Euro! Fünfundzwanzigtausend….

      Jetzt zum Vergleich ein Fall im selben Kinder-KZ Stephansstift Hannover, nur ein paar Jahre später. Schwerster
      sexueller Missbrauch des Kindes durch zigfache anale Vergewaltigung, brutale Prügel, Isolierhaft – wie eben in „unserem“ Kinder-KZ damals üblich.

      Dieser Fall kam erst im letzten Jahr zur Entscheidung. Die vier „Weisen“ (und auch Waisen…) der Unabhängigen Kommission waren zwischenzeitlich um zwei Jahre gealtert. Kann sein, dass diese Tatsache mitspielte, als die UK eine hirnrissige Entscheidung traf und dem Opfer nur 23.000 € „Entschädigung“ zusprach, weniger als dem nur mit Wasserstrahl am Schwänzchen Gepinselten…

      Wer soll sowas verstehen? Wer versteht nicht, dass die Fockes und Kronschnabels jeglichen Respekt gegenüber Menschen verlieren, die Kraft ihres Amtes schon wieder schikanieren, zerstören und verhöhnen?
      Und da kommen die ganzen Gutmenschen, die auch noch die größte Schweinerei schönreden wollen, genau
      richtig, Frau Tkocz. Das Uckermark-Liesl posaunt „Wir schaffen das!“. Genau das tun auch die Gutmenschen,
      die Kommission spielen. Stimmt, die schaffen das! Die schaffen es, dass der Saftladen Kirche erneut in den
      Dreck gerät, weil eine Unabhängige Kommission nicht mehr zwischen Recht und Unrecht und nicht zwischen
      Anstand und Handstand unterscheiden kann! Und da braucht kein Mensch irgendwelche Psychoklempner, die
      die Deutungshoheit für sich beanspruchen und den größten Dreck zu Bonbons umdeuten!

      Ich sah im Leben genug Opfer und Täter, um jedem Gutmensch sagen zu können, wo der Punkt erreicht ist,
      um Klugscheissthesen zu unterlassen. Wo waren diese Quatscher, als wir Frontschweine den Klingelbeutelverwaltern die durchschnittlich 25.000 € „Entschädigung“ aus den Kutten gruben? Wo waren diese Quatscher, als Leute wie Focke den Ar… und die Fresse bewegten, um was für die Opfer zu erreichen?
      Saßen die Quatscher bei den Scheichen der Landeskirche und sagten denen in’s Gesicht, was für einer
      Drecksfirma sie dienen? Nee, Frau Tkocz, ich sah da keine(n) Gutmenschen, der/die mit dem Maul auf die lederzähen Kirchensäckelbewahrer losging(en).

      Und heute haut man denen, die durch beinhartes Auftreten Erfolge für die Opfer erzielten, in die Schnauze!

      „Ach Gott, so proletenhaft darf man doch nicht auftreten, Herr Focke, Herr Kronschnabel…..!!!“ Mich nannten die Opfer, die sich nicht zu helfen wußten und meinen Beistand suchten, den Rottweiler. (Sind tolle Hunde, meine Kinder lernten an denen das Laufen)
      Nur neigen diese Rottweiler dazu, ausserhalb der Familie auch rabiat zu werden, wenn man sie verarscht, bedroht, nicht respektiert. Und ob Ihnen das passt oder nicht, das interessiert wiederum keinen Focke und mich schon garnicht, Frau Tkocz. Die feinen Herrchen verstanden eigenartigerweise den Hammer am Schädel!

      Und was bekamen die, die sich so verhielten, wie Sie sich selbst darstellen, Frau Tkocz? Nase bekamen die…
      eine Jahreskarte für die Bahn, damit die arme alte Haut seine Tochter besuchen kann!!! Realität, Frau Tkocz, belege ich gerne!

      Nochmals: Focke machte es genau richtig. Ob Ihnen das gefällt, interessiert Focke garantiert nicht. Mich auch nicht. Bleiben Sie Gutmensch, wenn Ihnen das guttut. Aber lassen Sie die Leute in Ruhe, die durch die Ihnen
      nicht gefallende Art wirklich was für Opfer heraus holten. Und wenn Sie Klempnern wollen, dann bitte an sich selbst, nicht an mir. Ich setze mehr auf die Chirurgen, die retteten mir den Popo. Damit ich Ihnen antworten kann…

      Mit Gruß
      Kronschnabel

    • dierkschaefer said, on 13. Januar 2016 at 21:32

      Man wird alt, wie ’ne Kuh und lernt immer noch dazu.
      In der Situation bin ich, liebe Frau Tkocz. Ich lerne, obwohl ich meinte, mich in der Materie auszukennen. Auf meinem PC ist gerade der weitgehend fertige Text eines Buches, das ich rezensieren will. Es geht um Seelsorge für sexuell Missbrauchte. Wenn meine Rezension fertig ist, werde ich sie hier einstellen. Das Buch soll im Februar erscheinen.
      Was ich lerne – neben manchen mir neuen theologischen Erkenntnissen – ist das Recht der Opfer auf Hass; das Recht, nicht zu vergeben. Zum ersten Mal verstehe ich die fürchterlichen Hass-Psalmen, die man den Gemeinden nicht zumutet. Ich hätte es eher wissen können und sollen.

      Nun zu Ihrem Kommentar. Sie schreiben: „Ich denke da gerade an die Worte Jesu: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“. Die Vergebung werde ich einmal außen vorlassen, aber darauf eingehen „denn sie wissen nicht was sie tun“. Hier zeigt sich die wahre Größe Jesus, der mit diesen Worten über seinen Peinigern steht.“
      Ich lese in besagtem Buch: „Missverständnisse über Vergebung – Missbrauchsopfern wird auch immer wieder der Satz Jesu zitiert: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Kommentiert wird dann häufig: „Jesus hat selbst noch am Kreuz denen vergeben, die ihn getötet haben. Nun stimmt das gar nicht. Jesus bat seinen Vater, den Mördern zu vergeben. D.h. er hat es Gott überlassen, für Gerechtigkeit zu sorgen. Das ist realistisch. Einem Missbrauchsopfer ist es möglich, Gott die Gerechtigkeit zu überlassen. Aber es ist ihm oft nicht möglich, selbst den Tätern zu vergeben.“
      Den Herren Focke und Kronschnabel wird es wohl abwegig erscheinen, einem Gott die Vergebung ans Herz zu legen. Aber sie haben das Recht, hier auf Erden zu schäumen, in ihrem Hass zu übertreiben und den Nachfolgern ihrer Peiniger auf gröbste Weise finanziell zuzusetzen. Ich sehe mich nicht berechtigt, hier Zensur auszuüben, obwohl mir die Pauschalität ihrer Beschuldigungen unangemessen erscheint.

      • Erich Kronschnabel said, on 13. Januar 2016 at 22:06

        Gefällt mir, Ihre Antwort auf Frau Tkocz, Pastor, gefällt mir sehr!
        Lassen Sie mir meine Pauschalitäten, dann lasse ich Ihnen die Ihrigen…vonwegen Bibel und so. Das sind
        nämlich auch Pauschalitäten.

  4. Erich Kronschnabel said, on 14. Januar 2016 at 08:08

    Ergänzend zu meiner Antwort auf den Kommentar von Frau Tkocz:

    Norbert Denef ist Ihnen sicherlich ein Begriff, wenn nicht, googeln Sie ihn mal. Dieser Mann leistete allerhand gute Arbeit. Und wer Denef’s Vita und seine Arbeitsweise kennt, hat begriffen, dass er nur durch aggressives
    Vorgehen gegen seine Peiniger an eine seeehr beachtliche „Entschädigungssumme“ kam. Nachdem er die im Sack hatte wurde er moderater, trank letztlich mit Jupp Ratzinger – dem (H)eiligen Vater – ein Käffchen und machte sich in meinen Augen zum Äffchen! Für sich hatte er gesorgt, der liebe Norbert, aber die anderen Opfer der katholischen Lüstlinge standen weiterhin mit Discountersümmchen da.

    Jetzt stand ein Handelsvertreter der katholischen Mafiafirma mit Kreuz im Logo vor den Kameras und bot den
    Opfern unter den Regensburger Domspatzen saudummfrech die irre „Entschädigungssumme“ von 2.500 € an,
    liebe Frau Tkocz! Die Nachfolger der Dreckspatzen verhöhnen die Opfer unter den Domspatzen !!! Und wenn
    ich Sie richtig verstand soll ich das unbedingt verstehen und mit dem Blödsinn „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“ entschuldigen? Nee, Frau Tkocz, das Leben spielt andere Lieder!

    Sie erkennen (oder auch nicht), dass nur die zu einigermaßen akzeptabler „Entschädigung“ gelangten, die mit der Dreistigkeit der Täter gegen die Nachfolger selbiger vorgingen. Sie erinnern sich an die Anfänge, als die
    Kirchenvertreter gegen Opfer JURISTISCH vorgingen, um die mundtot zu machen? Ich müsste doch hirntot
    sein, wenn ich mich von solchen Ganoven im Talar hätte einschüchtern lassen! Und denen soll ich mit Vergebung antworten? Denen, die heute die Schweinereien ihrer Vorgänger verniedlichen, soll ich mit Ihrem
    Gutmenschentum entgegentreten? Na wunderbar, da hätten die Männer und Frauen aus der Gruppe um mich
    herum auch alle die Jahresfahrkarte der Bahn erhalten – mit Freigabe der Abfahrt des Verarschungszuges!

    Mich macht fassungslos, was Sie von denen erwarten, die teils 50 Jahre nach den bösen Erlebnissen mit
    Kirchendienern schon wieder verhöhnt, gedemütigt und betrogen werden.

    Mir erklärte mal ein alter Bauer
    seine Einstellung zu Gott folgendermaßen: „Gott ist mächtig, Gott ist groß, 6 Meter 80 – und arbeitslos“. Warum sagte der alte Mann sowas wohl? Man muss ihm im Leben richtig in die Fresse gehauen haben. Da verging ihm wohl das Gutmenschsein und da verschwand der Glaube an Märchen, die von cleveren Kerlchen von der Kanzel herunter unter die Schäfchen gebracht wurden und werden. Und die vor und nach dem Predigen nur zu oft die Böcke der Schäfchen beiderlei Geschlechts waren…

    Denef verstand genau, wie er seine Interessen zu vertreten und durchzusetzen hat. Hatte ja auch Erfolg damit.
    Das gleiche Wissen über die Täter und deren Nachfolger nutzte auch ich für unsere Gruppe. Auch mit Erfolg.

    Und jetzt erklären Sie HIER mal all denen, die mit Peanuts abgefüttert wurden, daß sie auf ihr anständiges
    Benehmen und Verhalten den Täternachfolgern gegenüber stolz sein dürfen. Aber zahlen sie ihnen wenigstens ein Stückchen Käsekuchen, Frau Tkocz – dann fällt es den armen, anständigen alten Menschen leichter, den Käse der Gutmenschen und Verzeiher runterzuwürgen.

  5. Erika Tkocz said, on 14. Januar 2016 at 12:40

    Herr Kronschnabel, sie haben mich leider nicht verstanden, ich hatte die Vergebung außen vorgelassen, sondern wollte lediglich darauf hinweisen, dass Jesus durch das was er sagte sehr viel Stärke zeigte und den Peinigern mit seiner Aussagen haushoch überlegen war. Grundsätzlich bevorzuge ich sachliche Auseinandersetzungen, ja da kann ich nicht anders.

    Lieber Herr Schäfer, selbstverständlich hat man ein Recht auf Hass und ich habe selber vor 15 Jahren einen Abschluss zu meiner Erzeugerin gefunden, in dem ich mehr als deutlich sagte, was ich von ihr halte. Das war ein „Befreiungsschlag“ und ich kann Ihnen versichern, ich war danach so was wie beruhigt und konnte abschließen mit diesem Teil meiner Vergangenheit.
    Ich schrieb es gerade, ich bevorzuge sachliche Auseinandersetzungen und frage mich lediglich, ob es auch ein Recht gibt seinen Hass auch auf andere Menschen – also nicht den unmittelbaren Tätern-ausleben zu dürfen-so wie es meine Erzeugerin gemacht hat? Und dann frage ich mich, wann Hass aufhört, ob er tatsächlich aufhört, wenn seitens Tätern die Verbrechen anerkannt werden, eine finanzielle Entschädigung zur Zufriedenheit der Opfer gezahlt wird. Eine Genugtun kann und wird es sein, aber ich habe erhebliche Zweifel, dass damit Hass aufhört, wenn er schon so viele Jahrzehnte besteht und auch mit sehr viel Selbstverständlichkeit gelebt wird. Hass ist ein Gefühl was raus muss, chronischer Hass versperrt den Blick für so vieles und kostet unendlich viel Kraft und das ist meine Erfahrung. Bin einmal gespannt auf Ihre Rezension, liebe Grüße Erika Tkocz

    • Erich Kronschnabel said, on 14. Januar 2016 at 13:30

      Ob Jesus durch das ,was er sagte, seinen Peinigern überlegen war, kann ich nicht beurteilen, ich war nicht dabei. Märchenbücher sind oft amüsant zu lesen.

      Fakten zählen bekanntlich, und Fakt ist, dass es mich und viele andere Opfer einen Dreck interessiert, ob wir unseren Peinigern in irgendeiner Art überlegen sind, wenn wir kultiviert und höflich betteln gegangen wären, Frau Tkocz.
      Unsere Stärke war der grobe Keil, denn sie hätten uns einen Dreck gegeben, wenn wir höflich, sachlich, doof
      aufgetreten wären.

      Warum sollte der Hass auf die Peiniger beerdigt werden? Weil es schick ist, Gutmensch zu sein? Mag Hass den Blick für Vieles versperren. Ich will aber nicht heuchlerisch vor meine Feinde treten! Denn das schwächt noch mehr als Hass. Ich machte die gegenteilige Erfahrung, mir gab und gibt der Hass auf diese Firma Kirche erst die Kraft, die ich zum Kampf gegen sie brauche. So unterschiedlich sind Sichtweisen. Der einzelne Gläubige geht mich nichts an, der ist nicht mein Feind, aber er hat mein Mitleid, denn er ist zu schwach, um ohne diese Märchenfigur Gott zu leben.

      Ich nenne Ihnen auch die Gründe für meinen Hass auf die Firma Kirche: Es änderte sich seit 2 Jahrtausende NICHTS, in deren Läden wird weiterhin lustig geschändet und geprügelt, die Medien zeigen es immer wieder auf. Und das kann ich nur hassen.

      Moralinstanzen wollen die sein? Wenn Verlogenheit eine moralische Größe sein sollte, dann sind die Scheinheiligen wahrlich eine Instanz.

  6. Erika Tkocz said, on 14. Januar 2016 at 18:54

    Herr Kronschnabel wenn sie höflich, gleichsetzen mit doof dann ist da bei Ihnen so, ich sehe das anders.
    Wenn sie einzelne Gläubige für schwach halten dann halte ich das für problematisch und für intolerant, auch wenn ich es selber schon erlebt habe mag ich das nicht verallgemeinern.
    Schade, dass Sie das was ich schreibe gleich für sich in eine Ecke drängen, die so abwertend ist, dass ich für mich an dieser Stelle auch nicht mehr weiter schreiben werde, weil ich da auch keinen Sinn drin sehe. Ich stelle mich nicht für weitere Fehlinterpretationen zur Verfügung und das Wort „Gutmensch“ ist als Unwort des Jahres gewählt worden und dafür gibt es viele Gründe und ein Grund war es, weil mit dieser „Titulierung“ nicht wirklich diskutiert werden soll, sondern es jede Diskussion zunichtemacht und das sehe ich auch so!

  7. Helmut Jacob said, on 15. Januar 2016 at 00:20

    Ich kann resümieren, dass Erich Kronschnabel für seine Klienten den Tätervertretern 25.000 € aus den Kreuzen geleiert hat. Andere Vertreter oder Opfer selbst, die den Weichspülgang eingelegt haben, wurden mit bis zu 10.000 € abgespeist. Die ganz armen Würstchen, die den Kopf gesenkt hielten, bekamen noch weniger. Daran zeigt sich, dass das Verhalten der Tätervertreter widerlich war und ist. Da ist Hass berechtigt. In diesen Hass muss man aber auch die Rechtsnachfolger der Heime einbeziehen, die keine Anstalten machen, aus ihren Kassen zusätzliche Mittel bereitzustellen, um wenigstens halbwegs halbwegs den Begriff „Entschädigung“ nahezukommen. Übrigens haben viel Kämpfer für die Rechte der Opfer ihre Aktivitäten eingestellt, nachdem Sie selbst abgespeist wurden. Das wussten die Tätervertreter und haben das einkalkuliert. Die fehlende Solidarität hat verhindert, dass es zu echten Entschädigungsleistungen kam.
    Was mich zusehends erschüttert, ist die Tatsache, dass ich von anderen Theologen nicht lese, dass diese genauso engagiert sind, wie Dierk Schäfer. Ohne ihn und wenige andere hätten die „Heimis“ noch schlechtere Karten gehabt. Hier meine ich, dass die meisten Theologen ihrem Gekreuzigten mit ihrer Faulheit, Feigheit und Trägheit rechts und links um die Ohren schlagen.

    • Erich Kronschnabel said, on 15. Januar 2016 at 07:00

      Herr Jacob,

      die Nachfolger der damaligen Heimleitungen ziehen sich schleimig aus der Verantwortung, wenn sie zum evangelischen Diakonie-Verband gehören, denn der zahlte in das am Runden Tisch erfundene Tröpfchen-Töpfchen ein. Wie es bei der katholischen Holding ging weiss ich nicht, weil ich mit dem Laden nur am Rande zu schaffen hatte.

      Unsere evangelischen Kinder-KZ-Betreiber sitzen unter dem Schutzdach der Diakonie, das verhinderte Klagemöglichkeiten gegen die einzelnen Heime. Die Landeskirchen fingen die Forderungen wegen sexuellen Missbrauchs durch „freiwillige“ „Entschädigungszahlungen“ ab, nachdem der Druck der Öffentlichkeit zu gross geworden war. Ihnen muss ich das nicht erklären, ich tue es nur für die Mitleser, die unbeleckt dazukommen.

      Ich hatte anfangs des Feldzuges natürlich auch Kontakte zu einzelnen Heimen und lernte die Windigkeiten der leitenden Brüder schnell kennen. Das heisst, überrascht hat mich deren Verhalten nicht, denn es entsprach auch nach fast 50 Jahren noch dem ihrer Vorgänger, unserer Peiniger. Meine Hunde wiesen stets mehr Charakterstärken auf als die Diakonie-Bürschchen. Die waren etwas geschliffener als ihre Vorgänger, etwas glatter, oft schon aalglatt und Widerwillen zeigend und auslösend. Herr Schäfer beschrieb es mit dem „Durch-die-Brust-ins-Auge“ – Verhalten wunderbar. „Kein- Arsch-in-der-Hose“-Verhalten heisst das bei mir, und weil mich das Leben den Umgang mit diesen Gutmenschen lehrte, war die anzuwendende Taktik klar. Zum Widerwillen kam der vorhandene Hass. Der schwächt und stärkt. Wenn man um die Schwächung weiss, kann man ausgleichen, hier ’nen Schlag weniger, dort ’nen Schlag mehr setzen. Das Ergebnis zählt, das Karnickel muss erlegt sein. Dabei muss man das Risiko des Totalverlustes eingehen, wenn man grobe Munition nimmt.
      Mich interessierte das Fleisch des Karnickels, nicht das Fell. Die Leute brauchten was für den leeren Bauch
      und keine Fellhandschuhe für den Winter. Die Zaghaften mit gesenktem Haupt bekamen nicht mal was vom Fell.

      Was unseren Dierk Schäfer angeht: Den wollte ich ja mal zum Heimkinderbischof machen, analog zum Militärbischof. Letzterer ist so notwendig wie unsere Flinten-Uschi, aber unser Pastor ist und bleibt ein Mann
      mit Herz, Mut und Kampfgeist. Und seine ehemaligen Vorgesetzten waren froh darüber, dass der Mann aus
      Bad Boll schon pensioniert ist. Freunde machte der sich „da oben“ garantiert nicht. Weiter unten in der Hierarchie seiner Holding traf ich aber Menschen, die genau wussten, wer Dierk Schäfer ist, was er treibt, welches Kaliber er verschießt. Und ich merkte oft, dass seine Kollegen eine gewisse Scham, wegen ihrer eigenen Feigheit, empfanden.

      Die ganz oben auf den Leitungsdrähten sitzenden Raben (Pastor’s Tauben nennen wir die in meiner Heimat) – also die, die den unter ihnen sitzenden auf die Köppe kacken können – zeigten fast immer eine säuerliche Visage, wenn ich ihnen einen Dierk Schäfer – Kommentar präsentierte ( jawollja, Pastor, ich spannte Sie dreist mit ein…). „Nestbeschmutzer“ stand da oft in den Augen der Oberleitungssitzer. Die mögen die Wahrheit nicht,
      weder gesagt noch geschrieben.

      Ich teile mir den Pastor auf. Der Kleriker bleibt in der Kiste, oder wird ggfs. auch unter Feuer genommen. Den Mensch Dierk Schäfer achte ich, wir haben miteinander keine Probleme, ich kenne und schätze ihn als weichherzigen Mensch. Das nur zum besseren Verständnis für die, die sich darüber wundern, dass ich Pastors
      Plattform als meine Kanzel nutze, nutzen darf.

      Wer die Materie zum Thema wirklich kennt, weiss was Dierk Schäfer für die Betroffenen tat und tut. Genau deshalb trenne ich den Kleriker vom Mensch Dierk Schäfer ab. Das wird er auf seine Art wieder monieren, weil er mir was predigen muss, weil man den Pastor nicht vom Mensch trennen kann und so weiter, aber das darf er ruhig, ich predige auf meine Weise ja auch.

      Was die anderen Theologen in Sachen „Heimis“ angeht, will ich das mal so darstellen: Die tragen alle ’ne Hose, annoncieren aber bei eBay „Hose mangels Arsch zu verkaufen!“.

      Schönen Tag noch, Herr Jacob. Es grüsst genau der…

  8. Helmut Jacob said, on 15. Januar 2016 at 16:43

    „Die Landeskirchen fingen die Forderungen wegen sexuellen Missbrauchs durch “freiwillige” “Entschädigungszahlungen” ab, nachdem der Druck der Öffentlichkeit zu gross geworden war.“

    Das Problem haben die Landeskirchen mit sehr schmutzigen Mitteln gelöst: Sie erfanden einen Fragebogen mit allerhand Neugierigem und unter anderem eine wesentliche Aufforderung: „Schildern sie den Tathergang“
    http://helmutjacob.over-blog.de/article-erst-strippen-sonst-kein-geld-bitte-schildern-sie-die-umstande-und-den-hergang-der-missbrauchstat-122476695.html

    Ich habe die Schweinerei einmal durchgespielt und zwar für ein Opfer das von einem Schuldirektor regelmäßig vergewaltigt wurde. Es saß bei mir und ich musste sehr vorsichtig Einzelheiten erfragen, damit sie keinen Flashback erlebt. So dauerte das Gespräch Stunden. Nun schilderte ich für sie bei der Anlaufstelle diesen Fall und diese Verbrechen und dachte, jetzt fließe Geld für das Opfer. Irrtum: Dieser Haufen von Lumpen bestand daraus, dass das Opfer selbst den Fragebogen ausfüllt und sehr wohl sehr penibel den Tathergang zu schildern hat. Ich habe dem Opfer der Diakonie geraten, auf das Almosen zu verzichten. Auch diese Schweinerei unter dem Kreuz Christi hat mich dazu bewogen, der Kirche mit etwas Getöse den Rücken zu kehren. Mein kleiner Altar ist jetzt virtuell und ich vermisse keine ungeheizten Hallen.

    • Erich Kronschnabel said, on 15. Januar 2016 at 22:53

      Herr Jacob,
      auch wir bekamen mit diesen perversen Fragebögen zu tun. Ich nehme an, Sie meinen mit der Anlaufstelle die einer Landeskirche, denn die Anlaufstellen Heimkinderfonds durften keine Fragen zu sexuellen Missbrauchserlebnissen stellen, stellten solche Fragen auch nicht in den Fällen, in denen ich begleitend unterwegs war.

      Die Fragebögen der Kinderpopper-Rechtsnachfolger, die die Landeskirche Hannovers einsetzte,hebelte einer
      mit der Abgebrühtheit der Fragebogenersteller aus. Statt Detailschilderungen stand da dann „Wenn sich Kommissionsmitglieder für die praktische Darstellung der Tathergänge zur Verfügung stellen, steht ein Homosexueller zur Verfügung, der es dem bereitstehenden Kommissionsmitglied bestens besorgt“. Da kam es auch zu Rückfragen an die Kommission, wobei gefragt wurde, ob auch die genauen Penismaße des Täters
      anzugeben seien. Man bat auch um eine Kopie des nach den Opferangaben gedrehten Pornos, mit dem sich die Herren Ober-Unter-Drunter – und Drüber-Kirchenräte wohl zu vergnügen gedachten…

      Man schenkt denen nichts, Herr Jakob, man macht sie einfach als das erkennbar, was sie sind, wenn sie solche Fragebögen von Opfern beantworten lassen wollen: „Schweine seid ihr, Schweine waren schon euere
      damaligen Glaubensbrüder, ihr seid im Geiste die gleichen Säue!“ Wirkte, sage ich Ihnen. War falsch, auf das
      Geld zu verzichten. Sie waren viel zu anständig, Herr Jacob.

      Ich fragte die Dreckspatzen der Landeskirche Westfalen öffentlich, ob ihnen Akten vorlägen, aus denen hervorgehe, dass sich Täter darüber beschwert hätten, dass die Kinder in Westfalen schlechter fi..ten
      als die in Niedersachsen, weil die Landeskirche Westfalen nur 5 statt 25 Tsd. zahlen wollte. Man kann Schweine in Menschengestalt nicht anständig behandeln, Herr Jacob!!! Das hätten Sie doch wissen müssen,
      Sie erlebten doch hautnah, wozu die Scheinheiligen fähig sind.

      Herr Schäfer begriff schnell, wie ich agier(t)e. Wer Skrupel gegenüber Kirchenmanagern hat, sollte nicht gegen
      die zu Felde ziehen. Die verstehen sich perfekt auf den Kehlschnitt, das Opfer geht leise dahin. Und an der
      Beerdigungspredigt verdienen die dann auch noch. „Erde zu Erde, Asche zu Asche – die Kohle bleibt in unserer Tasche!“ lautet das Abendgebet der Damen und Herren der Holding mit dem Kreuz im Logo.

      „In Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe“ lautet die Headline. Trifft genau!

      • Helmut Jacob said, on 16. Januar 2016 at 00:36

        Es war die Landeskirche und das Opfer sollte den Fragebogen mit der unanständigen Frage selbst ausfüllen. Davor habe ich sie geschützt, weil ich den Hintergrund ihrer Erfahrungen kenne.

      • dierkschaefer said, on 16. Januar 2016 at 04:48

        Ihr Erfolg gibt Ihnen Recht, lieber Herr Kronschnabel. Aber eine kleine Korrektur: An Beerdigungen verdient die Kirche nichts. Das trifft hierzulande, wie ich gerade sehe, pauschal aber nur auf die evangelische Kirche zu [https://de.wikipedia.org/wiki/Stolgeb%C3%BChr ].
        Manche Gemeinden, deren besonders hübsche, romantische und darum begehrte Kirche Ziel vieler auch auswärtiger Hochzeitswilliger sind, machen Auflagen für Auswärtige: Eine Nutzungsgebühr für die Kirche (u.a. für den Aufwand des Mesners und des Organisten) – und den Pfarrer müssen die Brautleute meist selbst mitbringen. Ansonsten sind Amtshandlungen wie Taufe, Hochzeit, Beerdigung, „Kasualien“ im Kirchenjargon, mit der Kirchensteuer abgegolten. Ich halte das für in Ordnung.
        In Frankreich, ein Land ohne Kirchensteuer, sieht das verständlicherweise anders aus [https://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/2574626017/in/photostream/ ]. Kirchenkritiker würden sich allerdings über die kostenfreie Taufe aufregen. Ich tue das nicht.

  9. Erich Kronschnabel said, on 16. Januar 2016 at 07:29

    @ dierkschaefer

    Dann enthalten die dem Pfarrer/Pastor (oder wie der kofessionsabhängig genannt wird) überreichten Briefumschläge wohl lediglich die neuesten Lottozahlen? Meine Mutter beerdigten wir leider bereits 1977 und
    damals lag der ortsübliche Satz für die Grabpredigt bei DM 70,- (Niedersachsen).Für Spassveranstaltungen
    = Trauung waren DM 100,- der Satz in der damaligen Zeit. Und Hochmerkwürden saß auch solange mit am
    Tisch, bis gegessen und getrunken war und wartete auf „sein“ Geld, da war der zäh wie Juchtenleder!

    Und bei uns auf den Dörfern hatten die Popen Verträge mit den Hausschlachtern, denn – oh Wunder! – Hochmerkwürden machte immer dann zufällig Hofbesuche, wenn geschlachtet wurde. Selbst im kleinen Goggomobil verschwanden die milden Gaben unsichtbar. Und Sie glauben ja nicht, was für dicke Priester in
    so einen kleinen Goggo passten…diese Auto’chen waren wahre Raumwunder. Sie kennen die ja noch.

    Scheint heute anders zu sein?


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