Dierk Schaefers Blog

Diakonie – konzentriert und schlagkräftig

Posted in Firmenethik, Kirche, Kultur, Protestantismus, Religion, Soziologie, Theologie by dierkschaefer on 27. Juni 2016

„Die sozial- und gesundheitspolitischen Herausforderungen der Zeit erfordern eine Diakonie, die konzentriert und schlagkräftig handelt“.[1]

„Wir können nicht erwarten, dass die Politik uns immer mehr Geld für Menschen mit Hilfebedarf gibt. Aber wir erwarten, dass unsere diakonischen Erfahrungen in Beratung und Seelsorge, Therapie und Betreuung ernst genommen werden und konstruktiv einfließen in gemeinsam verantwortete, möglichst zielgenaue Hilfen für Menschen, die unter Ausgrenzung und Benachteiligung leiden.“

Also: Nicht immer mehr Geld, aber die Arbeitskonzepte der Diakonie sollen ernstgenommen werden – offensichtlich zum Nulltarif, darum wird sie Synergien nutzen und effizient arbeiten.

Aber warum „schlagkräftig“ mit dem „neuen Werk … den Satzungsauftrag, ‚Gottes Liebe zur Welt in Jesus Christus allen Menschen zu bezeugen’ nachhaltig erfüllen.“? Das erinnert doch zu sehr an die Schläge im Namen des Herrn.

Unsere Kirchen zeigen erneut, welch glückliches Schlaghändchen sie mit der Auswahl ihres Führungspersonals haben. Der Heilige Geist weht, wo er will. Hier wohl mal wieder nicht.

[1] Alle Zitate aus: http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/regionales/Diakonien-fusionieren-zum-Grosskonzern-227556c5-78db-4fd4-a384-5e383185a02e-ds

5 Antworten

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  1. Helmut Jacob said, on 27. Juni 2016 at 17:07

    Dann sollen die schlagkräftige Truppe mal bei ihren Altenheimen anfangen, die mehr und mehr zu Endlagern verkommen. Dort sind viele Alte einsam und leben stumpfsinnig vor sich hin. Das nennt man Euthanasie durch die Hintertür.

  2. ekronschnabel said, on 27. Juni 2016 at 21:06

    Man stößt immer wieder auf Namen, die schon vor Jahren einen üblen Geschmack im Mund verursachten. Damals ging es um die „Entschädigung“ von Sexualopfern in den Amtsbezirken der „Herrschaften“, die hier wieder das große Maul machen, ihre Firmen als das darstellen, was nicht sind, was sie nie waren, was sie nie sein werden. Ich komme gleich zu den damit verbundenen, einzelnen Personen.

    Beginnen wir mal mit Annette Kurschus, Präses der Landeskirche Westfalen. Anderswo nennt man so eine Tante Bischöfin. Kurschus ist ledig und kinderlos. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass es einfach an ihr abperlte, was ich von ihr forderte: Eine angemessene Entschädigung für die Sexualopfer, die die geilen Böcke der damaligen Diakonie hinterließen. Die liebe Annette war sich für eine Antwort zu fein, es war also in ihrem Sinne, dass die sexuell geschändeten Kinder von damals heute mit 5000,- Euronen abgefertigt wurden. Sie bekamen weniger, als die liebe Annette vom Steuerzahler monatlich in den Hintern geblasen bekommt! Ich stellte ihr daraufhin die Frage, ob sie mir Akten vorlegen könne, aus denen hervorgeht, dass sich die geilen
    Böcke der Diakonie von damals darüber beschwerten, dass die Heimkinder ihres Bezirkes schlechter fickten als die der Diakonie-KZs in Niedersachsen!? Die nette Annette schwieg, saß es auf dem vom Steuerzahler gestopften Popöchen aus.SO präsentiert sich ein Präses – wenn er denn Kurschus heisst! Leitbild der Kirche – oder wie nennt man solche Gestalten mit klangvollem Titel?

    Dietmar Arends. Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, war damals noch im Gebiet Cuxhaven
    unterwegs, konnte noch nicht für seine Landeskirche sprechen, als ich grub und anklagte, denn auch die von der Lippischen LK wollten das Sparschwein nicht schlachten, sie schlachteten lieber die Sexualopfer. Und heute sagt Arends: „Mit dem neuen Werk können wir den Satzungsauftrag, Gottes Liebe zur Welt in Jesus Christus allen Menschen zu bezeugen, nachhaltig erfüllen“. Na, Meister Arends, die Sexualopfer der Kinderschänder von damals haben von diesem Satzungsauftrag einen Dreck gesehen! Wie wäre es denn, da mal nachträglich für die Erfüllung zu sorgen? Ich weiss, Sprüche gibt’s kostenlos, der Appell an die Menschlichkeit ist sogar kostenlos UND umsonst. Kirche ändert sich nie…da ändern sich nur die Statisten.

    Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der „neuen“ Diakonie RWL, wird so zitiert: „Wir können nicht erwarten, dass die Politik uns immer mehr Geld für Menschen mit Hilfebedarf gibt. Aber wir erwarten, dass unsere diaknonischen Erfahrungen in Beratung und Seelsorge, Therapie und Betreuung ernst genommen werden und konstruktiv einfließen in gemeinsam verantwortete, möglichst zielgenaue Hilfen für Menschen, die unter Ausgrenzung und Benachteiligung leiden.“

    Donnerwetter, große Worte, lieber Meister Heine-Göttelmann. Nur kommen die verdammt verlogen und scheinheilig rüber, denn ihr habt euere Altschulden immer noch nicht bezahlt! Die Opfer euerer Firma Diakonie sind immer noch nicht entschädigt! Die behinderten Opfer, die in eueren üblen Pflegeheimen früherer Jahre
    schikaniert und entwürdigt wurden, warten immer noch auf wirkliche Hilfe und Entschädigung! Ausgrenzung und Benachteiligung habt IHR in eueren Diakonieheimen GEWERBLICH betrieben, wurdet dafür sogar bezahlt!
    Und diese euere Erfahrungen wollt ihr schon wieder einfließen lassen? Ihr habt doch erst die Lage geschaffen, die ihr jetzt beheben wollt, ihr habt doch selbst daran mitgewirkt, dass ihr heute euere Opfer von damals in Pflege habt!!! Denkt das mal in die Praxis um, liebe Leute: Ein gewerbliches Pflegeunternehmen beschäftigt ein paar Pfleger, die zahllose Patienten durch mangelnde Pflege so krank machen, dass sie Dauerpflegepatienten werden! Bombenidee zum Betreiben einer lukrativen Pflegefirma, oder?

    GENAU DAS SYSTEM BETRIEB FRÜHER DIE FIRMA DIAKONIE! UND SIE VERDIENT IMMER NOCH AN DEN
    NOCH LEBENDEN BEHINDERTEN, DIE DEN DIAKONIEHEIMEN AUSGELIEFERT SIND!

    Richtig, Kotztüten bezieht man am günstigsten von einer Lufthansa-Tochterfirma, die auf Service ausgelegt ist.

  3. Helmut Jacob said, on 27. Juni 2016 at 22:43

    Soviel geballte Information, lieber Herr Kronschnabel, schreit geradezu nach Verbreitung:
    http://jacobsmeinung.over-blog.com/2016/06/dierk-schaefers-blog-diakonie-konzentriert-und-schlagkraftig.html
    Halten Sie uns bitte auf dem Laufenden.
    Herzlichst Helmut Jacob
    auch im Namen der Freien Arbeitsgruppe JHH 2006

  4. […] ekronschnabel commented on Diakonie – konzentriert und schlagkräftig […]

  5. Werner Bösen said, on 28. Juni 2016 at 09:08

    „Der Kirchengott und die Kirche schützen den Menschen, bis hinauf zu den höchsten Beamten der Kirche, vor den gröbsten moralischen Entgleisungen keineswegs“ (zitiert nach Hermann Hesse, Literaturnobelpreisträger 1946).
    Deshalb keine Kinder zu kinderlosen Moralaposteln.


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