Dierk Schaefers Blog

Wie unfein! Erich spricht Klartext über die Diakonie: konzentriert und schlagkräftig

Posted in Ethik, Firmenethik, Kirche, Moral, Uncategorized by dierkschaefer on 27. Juni 2016

Die Leser seien gewarnt. Konfrontiert mit dieser Gossensprache könnten ihre Gefühle verletzt werden – soweit sie es nicht durch die genannten Vorkommnisse sind.

Herr Kronschnabel kommentierte.[1] Hier sein Kommentar:

»Man stößt immer wieder auf Namen, die schon vor Jahren einen üblen Geschmack im Mund verursachten. Damals ging es um die „Entschädigung“ von Sexualopfern in den Amtsbezirken der „Herrschaften“, die hier wieder das große Maul machen, ihre Firmen als das darstellen, was nicht sind, was sie nie waren, was sie nie sein werden. Ich komme gleich zu den damit verbundenen einzelnen Personen.

Beginnen wir mal mit Annette Kurschus, Präses der Landeskirche Westfalen. Anderswo nennt man so eine Tante Bischöfin. Kurschus ist ledig und kinderlos. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass es einfach an ihr abperlte, was ich von ihr forderte: Eine angemessene Entschädi­gung für die Sexualopfer, die die geilen Böcke der damaligen Diakonie hinterließen. Die liebe Annette war sich für eine Antwort zu fein, es war also in ihrem Sinne, dass die sexuell geschän­deten Kinder von damals heute mit 5000,- Euronen abgefertigt wurden. Sie bekamen weniger, als die liebe Annette vom Steuerzahler monatlich in den Hintern geblasen bekommt! Ich stellte ihr daraufhin die Frage, ob sie mir Akten vorlegen könne, aus denen hervorgeht, dass sich die geilen Böcke der Diakonie von damals darüber beschwerten, dass die Heim­kinder ihres Bezirkes schlechter fickten als die der Diakonie-KZs in Niedersachsen!? Die nette Annette schwieg, saß es auf dem vom Steuerzahler gestopften Popöchen aus. SO präsentiert sich ein Präses – wenn er denn Kurschus heisst! Leitbild der Kirche – oder wie nennt man solche Gestalten mit klangvollem Titel?

Dietmar Arends, Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, war damals noch im Gebiet Cuxhaven unterwegs, konnte noch nicht für seine Landeskirche sprechen, als ich grub und anklagte, denn auch die von der Lippischen LK wollten das Sparschwein nicht schlach­ten, sie schlachteten lieber die Sexualopfer. Und heute sagt Arends: „Mit dem neuen Werk können wir den Satzungsauftrag, Gottes Liebe zur Welt in Jesus Christus allen Menschen zu bezeugen, nachhaltig erfüllen“. Na, Meister Arends, die Sexualopfer der Kinderschänder von damals haben von diesem Satzungsauftrag einen Dreck gesehen! Wie wäre es denn, da mal nachträglich für die Erfüllung zu sorgen? Ich weiss, Sprüche gibt’s kostenlos, der Appell an die Menschlichkeit ist sogar kostenlos UND umsonst. Kirche ändert sich nie…da ändern sich nur die Statisten.

Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der „neuen“ Diakonie RWL, wird so zitiert: „Wir können nicht erwarten, dass die Politik uns immer mehr Geld für Menschen mit Hilfebedarf gibt. Aber wir erwarten, dass unsere diakonischen Erfahrungen in Beratung und Seelsorge, Therapie und Betreuung ernst genommen werden und konstruktiv einfließen in gemeinsam verantwortete, möglichst zielgenaue Hilfen für Menschen, die unter Ausgrenzung und Benachteiligung leiden.“

Donnerwetter, große Worte, lieber Meister Heine-Göttelmann. Nur kommen die verdammt verlogen und scheinheilig rüber, denn ihr habt euere Altschulden immer noch nicht bezahlt! Die Opfer euerer Firma Diakonie sind immer noch nicht entschädigt! Die behinderten Opfer, die in eueren üblen Pflegeheimen früherer Jahre schikaniert und entwürdigt wurden, warten immer noch auf wirkliche Hilfe und Entschädigung! Ausgrenzung und Benachteiligung habt IHR in eueren Diakonieheimen GEWERBLICH betrieben, wurdet dafür sogar bezahlt!
Und diese euere Erfahrungen wollt ihr schon wieder einfließen lassen? Ihr habt doch erst die Lage geschaffen, die ihr jetzt beheben wollt, ihr habt doch selbst daran mitgewirkt, dass ihr heute euere Opfer von damals in Pflege habt!!! Denkt das mal in die Praxis um, liebe Leute: Ein gewerbliches Pflegeunternehmen beschäftigt ein paar Pfleger, die zahllose Patienten durch mangelnde Pflege so krank machen, dass sie Dauerpflegepatienten werden! Bombenidee zum Betreiben einer lukrativen Pflegefirma, oder?

GENAU DAS SYSTEM BETRIEB FRÜHER DIE FIRMA DIAKONIE! UND SIE VERDIENT IMMER NOCH AN DEN NOCH LEBENDEN BEHINDERTEN, DIE DEN DIAKONIEHEIMEN AUSGELIEFERT SIND!

Richtig, Kotztüten bezieht man am günstigsten von einer Lufthansa-Tochterfirma, die auf Service ausgelegt ist.«[2]

ekronschnabel commented on Diakonie – konzentriert und schlagkräftig

[1] https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/06/27/diakonie-konzentriert-und-schlagkraeftig/

[2] https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/06/27/diakonie-konzentriert-und-schlagkraeftig/#comment-7453

5 Antworten

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  1. ekronschnabel said, on 28. Juni 2016 at 05:07

    Erklärung zur angewandten Gossensprache:

    Ich benutze genau die Sprache, die die „Brüder“ und „Schwestern“ in Diensten der Diakonie früher gegenüber uns Heimkindern benutzten. Wir waren Dreck, Pack, Gesindel – und es ist doch einfach herrlich zu erleben,, dass sich viele dieser Knechte und Mägde im Dienste der diakonischen Kinder-KZs als genau das bewiesen, was sie ihren Opfern unterstellten zu sein: Dreck, Pack, Gesindel! Allerdings pensionsberechtigt, im Gegensatz zu ihren Opfern.

    Benutzung der Gossensprache gegenüber den Heimkindern muss ja wohl Satzungsauftrag gewesen sein. Einfach mal die Kurschus fragen, als Präses (hat nix mit Präservativ zu tun) kennt die doch den Satzungsauftrag genau.

  2. Werner Bösen said, on 28. Juni 2016 at 10:10

    Faules Subjekt haben sie mich genannt und warfen mir ein Bündel schmutziger Wäsche vor die Füße mit dem Kommentar: Du bist nichts, du hast nichts, du wirst nichts sein ohne uns.
    Ihr seid also nichts, seid die dicksten Schmarotzer und Trittbrettfahrer, auf’s Betteln versteht Ihr Euch gut, für die Kirchensteuereintreibung bedient Ihr euch des Staates, der auch Steuern von Pornoschuppen kassiert. Die Pornoschuppen werden jene brauchen, die keine Kinder mehr mißbrauchen können. Was macht Ihr sonst mit eurer Sexualität, die ihr nicht ausleben könnt oder seid ihr alle Eunuchen? Aber gut, es ist Privatsache, die Sexualität zu leben, aber es ist keine Privatsache, Kinder sexuell zu gebrauchen und wenn Ihr erwischt werdet, müßt Ihr euch bekennen, auch die Verantwortungsträger. Solange dies nicht passiert, bleibt ihr unredlich und leistet weiterhin Euren Beitrag zum Gebrauch von Kindersex. Aufklärung tut not doch wo und wie findet sie statt?
    Ihr heroisiert das Gute und Eure Vertreter halten die Türklinke zum Teufelstor und müssen aufpassen, dass sie sich die Hände nicht verbrennen. Wieviel Hirn nutzt Ihr überhaupt? Da reichen nicht nur Kotztüten, ich brauche sie nicht mehr. Ich brauche Ruhe vor Euch und Ihr hofft auf die Gnade Gottes. Schaut in die Bibel und ihr könnt lesen was Christus für Kindesmißbrauch als Strafe anbietet. Freut Euch auf das Reich Gottes und hofft auf göttliche Vergebung. Falls Ihr es immer noch nicht verstanden habt: Das Sakrament der Beichte ist kein Freibrief für sexuellen Kindesmißbrauch, ist kein Freibrief für das Böse. Christus predigte Gewaltfreiheit.
    „Man hatte sich, als wir Kinder waren, viel Mühe damit gegeben, uns den ‚Willen zu brechen‘, wie die fromme Pädagogik das damals nannte, und man hatte in der Tat allerlei in uns gebrochen und zerstört, aber gerade nicht den Willen, gerade nicht das Einmalige und mit uns Geborene, nicht jenen Funken, der uns zu Outsiders und Sonderlingen machte“ (Hermann Hesse).

  3. Helmut Jacob said, on 28. Juni 2016 at 22:37

    Erich Kronschnabel formuliert, was viele Heimopfer denken. Aus dem Grund hat er sich zum Sprachrohr dieser Gruppe ehemaliger Heimkinder gemausert. Er bräuchte gar nicht, aber seine Familie steht nicht nur hinter ihm sondern: „Wenn du es nicht machst, wer macht es sonst?“ Meine Hochachtung gilt also ihm und seiner Familie. Ich durfte ihn für meinen Blog und unsere Homepage befragen und habe einen sehr warmherzigen Erich Kronschnabel kennengelernt. Bleiben Sie weiter rotzfrech. Viele Opfer können das nicht.
    Welche Wunden Kirchen und Staat gerissen haben, zeigt sich an einer kleinen Episode: ich fragte eines unserer Opfer, ob ich für ihn 9000 Euro beantragen soll. „Lass mich mit dem Scheiß zufrieden, ich will damit nichts mehr zu tun haben!“ Und er hätte das Geld bitter nötig.

  4. Werner Bösen said, on 29. Juni 2016 at 10:00

    Wenn diese Scham und die Angst vor Re-Traumatisierungen nicht wäre. Als ich bei meinem zuständigen Landesjugendamt anfragte, „nötigten“ sie mich erstmal, einen Fragebogen auszufüllen. Ich fragte, ob dies nicht mein betreuender Psychologe machen könne, was verneint wurde. Ich wies darauf hin, dass das Jugendamt Teil meines Problems ist, denn das Jugendamt hatte mich ins Waisenhaus befördert. Es nutzte nichts, Bürokraten haben ihre Vorgaben. Danach müßte ich auch noch bedürftig sein, d.h. brauche ich überhaupt das Geld. Ich entschloss mich dann lohnsteuerrechtlich aus der Kirche auszutreten und nutze die ersparte Kirchensteuer zur Behandlung meiner Verletzungen des Langzeitgedächtnisses, denn dies bleibt eine lebenslange Herausforderung, da das Langzeitgedächtnis gravierende Erlebnisse nicht vergessen kann. Leider kann ich es auch willentlich wenig steuern, denn mein Gehirn arbeitet unentwegt und braucht daher positive Ablenkungen. Schaffe ich es nicht, mich positiv abzulenken, bleibe ich im Teufelskreis meiner erlebten Verletzungen und Grübeleien nehmen mich in Besitz.
    Übrigens die christlichen Kirchenträger beherrschen fast jede Sprache, außer die der irdischen Liebe, da sie die Liebe primär nur für eine göttliche Tugend halten und keine primär menschliche Tugend. Als irdische, auch weltliche Tugenden gelten: Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung. Als christliche, auch göttliche Tugenden gelten: Glaube, Hoffnung und Liebe (lateinisch Caritas).
    Fast sieben Jahre meiner Kinderheimzeit in katholischer Trägerschaft unterlag ich dem Diktat meine elterliche Liebe vergessen zu müssen und nur der göttlichen Liebe zu frönen. Welch abartige, der Wesensart Mensch abträgliche Norm, mir vermittelt wurde erschloss sich mir erst in meiner Jugendzeit.
    Wie Phyllis Krystal in ihrem Buch „Frei von Angst und Ablehnung“ auf Seite 173 feststellte: „Von allen christlichen Religionen übt die Römisch Katholische Kirche noch die größte Macht über ihre Anhänger aus. Jesuiten, Mitglieder eines katholischen Ordens, hatten ein großes Ansehen als Lehrer, und sie pflegten zu sagen, bekämen sie ein Kind bis zu einem Alter von sieben Jahren in ihre Obhut, so würde das Kind die ihm anerzogenen Lehren bis an das Ende seines Lebens treu befolgen“.
    Nun die Jesuiten hatten nicht in allen Fällen recht behalten, jedoch zeigen solche Aussagen die Tragweite des Einflusses von religiösen Lehrern.
    Phyllis Krystal nennt auch Gründe, warum der Einfluß der katholischen Kirche auf ein kleines Kind sehr viel größer ist als der Einfluß anderer christlicher Kirchen. „Der Grund hierfür scheint in den Ritualen, in der inspirativen Musik, im Weihrauch, in der üppigen und farbigen Kleidung des Priesters und der in Latein verfaßten Gebete und Lieder zu liegen. Die Sinneswahrnehmung wird stark angesprochen.“ (ebenda). Dies kann ich als ehemaliger Meßdiener, der die Stufengebete noch in Latein lernte, nur bestätigen. Die katholische Kirche war für mich pompös (übertrieben prachtvoll) und ist es heute noch, auch wenn Latein nicht mehr den Meßdienern gelehrt wird. Als ich zur protestantischen Kirche wechselte, kam mir schon das Aufnahmeritual wie ein „Waisenkind“ vor. Doch ich mußte erfahren, dass Kindesmißbrauch leider auch dort praktiziert wurde und nicht nur in „pompösen Villen“.

    „Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen“ (Henry Matisse).


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