Dierk Schaefers Blog

Ist 2 Jahre her, aber so schön gelogen, dass man’s noch einmal lesen sollte:

Posted in Ethik, Firmenethik, heimkinder, Kinder, Kinderheime, Kinderrechte, Kindeswohl, Kirche, Uncategorized by dierkschaefer on 22. August 2016

https://dierkschaefer.wordpress.com/2014/08/08/fur-die-belange-der-ehemaligen-heimkinder-hat-sich-der-ratsvorsitzende-in-seiner-amtszeit-besonders-und-auch-personlich-eingesetzt/

https://dierkschaefer.wordpress.com/2014/08/09/wird-nikolaus-schneider-noch-heiliggesprochen/

8 Antworten

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  1. Helmut Jacob said, on 22. August 2016 at 23:40

    Ihr Blog, Herr Schäfer, erinnert immer wieder an Lachnummern der deutschen Heimgeschichte. Mir fallen spontan Nikolaus Schneider, Kottnik, die Pharisäerin im Talar Vollmer und dieser Spatzenfänger des RTH ein. Wie hieß er noch? Sein Ruhm ist schnell verblasst und die Scheinwerferlichter längst abgekühlt. Was bleibt, ist die verkommene Moral aller Genannten. Gut, dass Sie immer wieder an diese Verluderung von Sitten und Moral erinnern.

    • dierkschaefer said, on 23. August 2016 at 04:34

      Danke! Ich beginne gerade einen Artikel über „a dream of fame/In the future everyone will be famous for fifteen minutes.” Doch dort geht es um Amok. Daran hatte Warhol wohl nicht gedacht. – Am RT habe ich aber keinen Talar gesehen; das sei zur Nach-Nazi-Ehre dieser Berufskleidung gesagt. O, ich sehe schon die Kommentare!

      • Helmut Jacob said, on 24. August 2016 at 14:29

        Asche über mein Haupt, lieber Herr Schäfer! Aber die Advokaten waren ja im Auftrage auch von Talarträgern in der Verhinderung von Ansprüchen der Heimopfer emsig.
        Je länger ich in Erinnerungen schwelge, desto drängender schiebt sich ein Name an die Front der Erinnerungen: „Der Schruther“. Nachdem er seinen Feldzug gegen die Heimopfer siegreich erledigt hatte, reute es ihn plötzlich. Er stellte weitere Forderungen für seine damaligen Gegner, die Heimopfer. Man fragt sich verdutzt, warum eigentlich? Haben ihn seine Studenten in den Stiefel gestellt, weil die informiert waren? Oder kam ihm die Erleuchtung durch Ihren Blog, die HP des VeH, der FAG JHH 2006, oder durch den Internetauftritt von Martin aus Australien?
        Oder ist diese Erleuchtung nur eine große Show zur eigenen Reputation?

      • dierkschaefer said, on 24. August 2016 at 22:00

        Ja, ja, der Schruth. Warum hat er zugestimmt?
        https://dierkschaefer.wordpress.com/2011/09/06/warum-hat-er-zugestimmt/ Vielleicht wird Schruth dereinst geschrotet: Ricke racke, ricke racke http://www.wilhelm-busch-seiten.de/werke/maxundmoritz/streich7.html

  2. Werner Boesen said, on 31. August 2016 at 17:05

    Danke für die Hinweise auf Lügenbarone, Schmeichler und Co., doch das ist bekannt seit 2000 Jahren, denn schon Christus erinnerte daran, dass derjenige, der ohne Sünde sei, den ersten Stein werfen könne. Es hat sich wohl doch jemand getraut, einen Stein zu werfen, doch Jesus sah es nicht und soll gesagt haben: Bitte misch dich nicht ein, liebe Mutter! Es ist natürlich ein Witz, doch wie erkenne ich bei meinem Gegenüber eine Lüge, das Boshafte. Und wen trifft es?
    Als Heimkind sagte mir der Begriff Kindeswohl noch nichts. Als Jugendlicher stellte ich fest, hier wird getäuscht, geblufft, gelogen. Die politische Erwachsenenwelt interessiert sich kaum für Minderheiten; Kinder brauchen hier noch keine Rechte, das Elternrecht ist alleiniges Rechtsprinzip im Grundgesetz, das sogenannte Kindeswohl ist abgeleitet aus dem Elternrecht. Was hatte nun die Bundestagskommission zu entscheiden? Auf keinen Fall die Änderung der bestehenden Rechtsordnung und schon gar nicht die in Fragestellung von Kinderheimen. Sie musste zwei Streithähne auf der politischen Bühne schlichten, ähnlich der Schiedsrichterfunktion beim Erwachsenenspiel. Die Regeln des Spiels bleiben unverändert, doch diejenigen die die Regeln gebrochen hatten, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Das Spiel geht leider weiter, ein Spiel zwischen zwei ungleichen Partnern, die Gewinner (Nutzer, Gebrauchende) auf der einen Seite, die Verlierer (Benutzten, Missbrauchten) auf der anderen Seite. Dass sich nun hohe Würdenträger, die primär die Gewinnerseite repräsentieren, nun für die Verliererseite einsetzen, ist reine Beschwichtigung, Verharmlosung, denn es hat nichts mit den Belangen von Heimkindern zu tun. Die Spielregeln werden nicht mehr so hart von den Betreibern ausgelegt, am System ändert sich nichts.
    Es gibt nun eine Aufarbeitungskommission, die die Formen sexuellen Kindesmissbrauchs in Deutschland untersucht: https://www.aufarbeitungskommission.de/
    Ich würde sagen, sie untersucht die Spielarten sexuellen Kindesmissbrauchs. Was entscheidet sie? Natürlich nicht, dass es nun zu definierten Kinderrechten im Grundgesetz kommt. Das Spiel des Kindesmissbrauchs wird auch danach weiter gespielt, mit höheren Vorsichtsmaßnahmen der Spielbetreiber. Und dafür ist es geradezu toll, wenn dann die Spielarten auch alle bekannt sind (ein bisschen Sarkasmus muss sein).
    Zur Veränderung braucht es den politischen Druck vom Volk und anderen. Andere sind z.B. die Vereinten Nationen, die seit 1959 Empfehlungen für Kinderrechte zur Aufnahme in die Staatsverfassungen formuliert haben. Deutschland tut etwas, doch das Grundgesetz blieb bisher tabu. Deutschland bleibt Entwicklungsland. Das Spiel geht weiter, doch die Betreiber sind achtsamer.
    Wer weitere Aufklärung benötigt, dem empfehle ich mein gerade fertiggestelltes Buch:
    Entfremdung und Heimkehr. Erfolgreich leben als Heim-, Pflege-, Adoptiv- und Scheidungskind, erschienen bei http://www.epubli.de
    Ich träume weiter von Kinderrechten im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, denn es gibt schon einige Länder, die Kinderrechte in ihren Staatsverfassungen aufgenommen haben.
    Werner Boesen,
    http://www.wernerboesen.de

  3. sabine s. said, on 4. September 2016 at 00:54

    Ganz viel scheint hier nicht mehr los zu sein. Da hilft nur noch der Griff in die Grube, um mit dem Dreck auf alte Feindbilder zu werfen.

    sabine s.

    • sabine s. said, on 4. September 2016 at 00:56

      Ganz viel scheint hier nicht mehr los zu sein. Da hilft nur noch der Griff in die Grube, um mit dem Dreck auf alte Feindbilder zu werfen.

      Der letzte Beitrag von Herrn Boesen ist ausgenommen.

      sabine s.

  4. Werner Boesen said, on 4. September 2016 at 14:34

    Der Gebrauch von Feindbildern deutet auf die eigene Hilfslosigkeit hin, die Ohnmacht (ohne Macht zu sein). Es ist ein langer Weg, zu Erkenntnissen zu gelangen und daraus die nötigen Schritte abzuleiten. Meine frühe Erkenntnis war, dass der Mensch von der Natur als perfektes Wesen geschaffen wurde und gar als Wunder der Natur gepriesen wird. Die Fachwelt bezeichnet den Menschen als homo sapiens, ein durch Vernunft geleitetes Wesen (rational), doch damit begann die Fehlbeurteilung. Der Mensch ist nicht nur ein der Vernunft gehorchendes Wesen, sondern auch irrational, trägt Gutes und Böses gleichermaßen in sich. Das gilt auch für den Experten und die höchsten Würdenträger. Der Mensch agiert nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit Gefühlen, erklärbar und oft unerklärbar. Der Gebrauch von Feindbildern trägt das Gefühl des Hasses in sich und das sitzt in uns selbst, wie es Hermann Hesse wie folgt formuliert:
    „Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf“ (Hermann Hesse).


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