Dierk Schaefers Blog

Wer soll den Mühlstein um den Hals kriegen – und dann ab mit ihm ins Meer?

Die „Kinderficker“ sind gemeint, aber Klartext sprach Jesus nicht.

mühlstein1

Die Software meines Blogs macht Schwierigkeiten, den Text hochzuladen. Darum stelle ich ihn als PDF ein.

Bitte hier anklicken: Wer soll den Mühlstein um den Hals kriegen_2_2

4 Antworten

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  1. Werner Boesen said, on 18. Oktober 2018 at 08:59

    Was lernte ich aus der Geschichte mit dem Mühlstein?
    Christus sprach oft keinen Klartext sondern in Metaphern (bildhafte Sprache). Als ich diese Geschichte während meiner Heimkinderzeit in der Kirche während des Evangeliums hörte traute ich meinen Ohren nicht. Wie passte es zusammen mit den Prügelorgien der Nonnen und Erzieher. Gott lies es geschehen und die Strafe erwartet sie offenbar erst im Jenseits. Doch ich hatte Hoffnung, dass diesem Treiben der Erzieher ein früheres Ende gesetzt wird durch deren Ableben. Nichts geschah. Es konnte für mich keinen Gott geben und lernte auch der Begriff Gott ist nur eine Metapher. Neben Gott (das Gute, das Leben) existiert noch der Teufel (das Schlechte, der Tod) und beide im ständigen Streit. Gut und Schlecht sind Werturteile von Menschen und was für den einen gut sein kann, kann für den anderen schlecht sein. Für den Staat war es gut, verwaiste Kinder in Kinderheime zu stecken, für das Kind war es schlecht, auf eine dauerhafte Bezugsperson und familiäre Geborgenheit verzichten zu müssen. Den Staatsdienern nun einen Mühlstein um den Hals zu legen, würde das System Menschheit zur Selbstvernichtung führen. Also müssen wir Gut und Schlecht bei jedem Menschen akzeptieren und können nur versuchen das Schlechte durch adäquate Kontrollen möglichst zu vermeiden.

  2. ekronschnabel said, on 18. Oktober 2018 at 21:15

    Der Pastor tat wieder mal, was er tun muss: Er provoziert, provoziert positiv! Ich zog mir den PDF-Text sogar rein, die Nackenmuskeln schmerzen leicht vom Kopfschütteln über die Aussagen der Theologen. Als Opfer der besprochenen Kinderficker gehe ich die Sache allerdings ein paar Gänge härter an wie Werner Boesen – und komme ganz einfach mit Stephen Hawking’s glasklaren Aussagen: ES GIBT KEINEN GOTT!

    Der blickte also auch nie hin (und musste logischerweise auch nicht weggucken) wenn die Kinderficker am Werk waren. Theologische Theorie half den Opfern noch nie, wird ihnen auch nie helfen. Meine Logik und Forderung:
    Hängt denen die Mühlsteine an die Hälse, die immer noch schönreden und verharmlosen wollen, was Opfern
    durch sexuelle Gewalt angetan wurde. Werner Boesens letzter Satz ist richtig, aber auch die schärfsten Kontrollen werden Täter nicht von ihren Taten abhalten.

    • Werner Boesen said, on 19. Oktober 2018 at 09:38

      Ich lasse beides zu, da weder das eine wie das andere beweisbar ist, d.h. ob es Gott gibt oder nicht mag jeder für sich selbst entscheiden. Da Gott jedoch nicht greifbar ist verliert er an Glaubwürdigkeit und kann bestenfalls als Metapher verwendet werden.
      Natürlich sind auch Kontrollen kein Allheilmittel, doch ohne sie gibt es kein Voran. Deshalb braucht es auch die frühkindliche Bildung und Aufklärung das auch Menschen, die als moralisch höchst zuverlässig und höchstgebildet gelten, dennoch ihre tiefsten Schwachstellen haben können. Es genügt nicht der Hinweis auf Christus: Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. Dieser Satz ist für mich ein Türöffner für Missbrauch. Daher brauchen wir einen sogenannten moralischen Katechismus, der neben einem religiösen Katechismus der Vorrang einzuräumen ist. Dies forderte bereits im 18. Jahrhundert der deutsche Philosoph Immanuel Kant und seitdem ist hier nichts passiert. Deutschland bleibt hier ein Entwicklungsland.


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