Dierk Schaefers Blog

Die #Medien bevorzugen #Täter – #Opfer sind uninteressant

Posted in Gesellschaft, heimkinder, Kinderrechte by dierkschaefer on 24. März 2014

Zur geplanten Verbesserung der Beratungsangebote für ehemalige Heimkinder mit einer jetzt vorgesehenen »Frist bis Ende September« Die »sei ein Kompromiss mit den Finanzministern der Länder. Sie diene dazu, Klarheit über den zusätzlichen finanziellen Bedarf zu erhalten« (https://dierkschaefer.wordpress.com/2014/03/20/beratungsangebot-fur-ehemalige-ddr-heimkinder-verbessern/ )
Kommentar 24. März 2014, im Wortlaut:
Herrn Adler Vergleich ist durchaus passend – nicht wegen der 3,5 Jahre Knast für den Steuersünder – wohl aber für die Sendezeit, die diesem in den Öffentlich-Rechtlichen und auch den Privaten eingeräumt wurde. Und nicht nur dem: Jeder Kirchenmann konnte mit seinem Anliegen in der Hauptsendezeit punkten und versuchen, die Seite der Kirche und Kindermisshandler darzustellen.
Wann aber haben Heimkinder mal eine gute Sendezeit bekommen? Wann ist mal ein Heimkind in einer der prominenten Talkshows aufgetreten, wurden die ganzen Verbrechen mal von UNSERER Sicht aus thematisiert?
Warum veröffentlichen Bund und Länder nicht regelmäßig in großen Tageszeitungen Anzeigen, dass es den Fonds gibt? Weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart ist dies geschehen. Egal, wie man zu dem mageren Spätzchen steht…
Warum werden die Fristen nicht verlängert? Warum dauern die Auszahlungen so lange? Warum ist es immer noch nicht geregelt, dass auch die Kinder, die in Psychiatrien und “Behinderteneinrichtungen” ihr Leben fristen mussten, vom Fonds partizipieren können? Was ist mit den Kindern, die in Säuglingsheimen und Waisenhäusern auf schändlichste behandelt wurden? Warum sind die Zeiten der eh minimalen Rentenersatzleistungen immer noch nicht auf sechs oder sieben Jahre heruntergesetzt?
Das alles sind Fragen, die immer wieder gestellt werden – und zwar in aller Deutlichkeit. Die Antworten – egal von wem sie kommen – sind schwammig, nichtssagend, schwafelig oder sie kommen gleich gar nicht.
Und – um noch mal auf den Höneß zurück zu kommen – wo bleibt in unserem Falle ein Wort der Kanzlerin? Aber wahrscheinlich zeigt sie ihre Hochachtung nur den verurteilten Verbrechern gegenüber, nicht den Opfern… Da ist sie sich zu schade, auch nur zu antworten.

 

Schieflage

Posted in heimkinder, Kirche, Kriminalität by dierkschaefer on 18. März 2014

Wollen sie es nicht kapieren oder können sie es nicht?

Es ist für viele ehemalige Heimkinder ein absolutes Unding, bei den Nachfolgern der Täter vorstellig zu werden, um irgendein Almosen zu erhalten. Täternachfolger triggern, d.h. sie lösen heftigste Erinnerungen an erfahrenes Leid aus. Die Bedingungen, die zum Beispiel von der Troika Westfälische Landeskirche und Konsorten gestellt werden, sind für viele ehemalige Heimkinder unannehmbar. Es ist, als müßte eine von Gewalttätern auf dem U-Bahnhof zusammengeschlagene Person einen Antrag an die Täter stellen, mit genauer Schilderung des Tathergangs, um etwas Geld für ihre zerrissene Kleidung zu erhalten.

Im Fall der erwähnten Troika kommt noch das widerwärtige Sparmodell hinzu. Man bleibt mit dem – vielleicht – erhältlichen Sachleistungsangebot weit hinter der Summe zurück, die eine andere Landeskirche zahlt.

So werden Täternachfolger selber zu Tätern und negative Vorbilder praktizierten Christentums. Manchmal wünsche ich mir Feuer und Schwefel über diese Brut – doch nein, das wäre ebenso abscheulich.

 

Hier der Kommentar eines ehemaligen Heimkindes im Wortlaut:


 

Es wird noch viele ehemalige Heimkinder geben, die keine Anträge stellen, da sie sich zu beschämt fühlen mit den Täter-Nachfolgeorganisationen zu sprechen. Ein Jugendamt, dass meine Heimeinweisung besorgte, soll nun befähigt sein, darüber zu befinden, ob ich Hilfe brauche. Ich teilte dem Jugendamt per E-mail mit, dass es ausreichen müsse, wenn mein Psychotherapeut den Antrag für mich ausstellt. Das Jugendamt lehnte ab und wollte noch eine persönliche Vorsprache. Nein danke, ihr Täter von damals und heute. Ihr als Täter könnt mir nicht helfen, ich als Opfer weiß nur, wer mir helfen kann. Also konsequenterweise bin ich aus der Kirche ausgetreten und finanziere mir nun von meiner ersparten Kirchensteuer meine Therapien sowie natürlich auf Kosten der Allgemeinheit. .
Wenz, denn die Täter können nicht helfen.

Ein Mail, frei zur Veröffentlichung

Posted in heimkinder, Kinderrechte, Politik by dierkschaefer on 17. März 2014

Erich Kronschnabel hat sein Mail an das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) freigegeben

Das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) ist das zentrale Landesamt im Geschäftsbereich des Bayerischen Arbeits- und Sozialministeriums.[1]

Im Mail geht es um die Sachmittelleistungen an ehemalige Heimkinder, die in Bayern deutlich niedriger ausfallen, als in Niedersachsen.

[1] http://www.zbfs.bayern.de/

Hier das Mail in vollem Wortlaut:


Sehr geehrter Herr Rösler,

 

in der Startphase der von Ihnen geleiteten Anlaufstelle für ehemalige Heimkinder hatten wir mehrere telefonische Kontakte.

 

Zwischenzeitlich sind die meisten Antragsverfahren wohl abgearbeitet.

Für Bayern gab die Familienministerin Müller Zahlen zur „Erfolgsstory“ der bisherigen Arbeit der Anlaufstelle bekannt. Pro „Fall“ wurden durchschnittlich € 3.650,00 (in Worten: Dreitausendsechshundertfünfzig Euro) ausbezahlt. Nicht erkennbar war, ob in dieser Summe auch die Rentenersatzleistungen enthalten sind.

 

Der/die einzelne Antragsteller(in) hat Anspruch auf Sachmittelleistungen in Höhe von € 10.000,00.

 

Warum wurden die AntragstellerInnen mit nur knapp einem Drittel der ihnen zustehenden Summe abgefertigt?

 

Kann ich davon ausgehen, dass die „SachbearbeiterInnen“ zwar an der Sache arbeiten, aber sachgerechte Beratung ausschließlich zu Gunsten der Fondseinzahler vornehmen? Wie sonst soll erklärt werden, dass die AntragstellerInnen mit einem lächerlichen Drittel der zustehenden Summe abgefertigt wurden?

 

Sie werden mir sicherlich nicht erklären wollen, dass die AntragstellerInnen eben nur so wenig Sachbedarf anmeldeten, dass pro Fall eben nur die lächerlichen 3.600,00 Euro heraus kamen?!

 

Ich begleitete bundesweit  zig AntragstellerInnen bei der Abwicklung der Anträge. In allen Fällen schöpften wir die Höchstsumme von € 10.000,00 aus – auch gegen (leider auch vorgekommene) Verhinderungsversuche einiger AnlaufstellenmitarbeiterInnen. Diese „Antragsbehinderungsbeauftragte(n)“ wussten wir in die Schranken zu weisen, in einem Fall gelang es mir, die gesamte Anlaufstelle per Petition an den Niedersächsischen Landtag vom Jugendamt wegzuziehen. Ich erwähne das, weil ich fassungslos vor der von der Ministerin Müller genannten Fallsumme von € 3.600,00 sitze und mich frage, warum man in München offenbar gezielt gegen die AntragstellerInnen arbeitet.

 

Gibt es in Bayern Anweisungen (an Sie?), die die Auszahlung von Minimalstbeträgen fordern? Wenn ja: Von wem kommen solche Anweisungen?

 

Wenn nein: Warum wurden die AntragstellerInnen nicht anständig dahingehend beraten, wie man die Maximalsumme von € 10.000,00 Sachmittelleistung beantragt und Ihrerseits- Köln gegenüber- richtig begründet?

 

In allen von mir begleiteten Fällen gab es mit Köln keinerlei Umsetzungsprobleme, die beantragten Sachmittel wurden bezahlt! Darunter befinden sich auch mehrere gebrauchte KFZ im Wert von € 10.000,00.

 

Ich sage Ihnen, warum wir „Reibungslosigkeit“ erzielten. Die entstand, weil unwillige „SachbearbeiterInnen“ schlicht und einfach daran erinnert wurden, dass sie lediglich beratende und nicht entscheidende Funktionen haben. Nach einigen sehr holperigen Startversuchen lief es dann erstklassig, denn an Köln lag es nie. Es waren stets die Anlaufstellen, die sich in der klassischen Rolle des Jugendamtes mit der Pflicht zur Bevormundung sahen. Kann es sein, dass das auch bei Ihnen in München dazu führte, dass diese lächerliche „Abfertigung“ mit 3.600,00 € zustande kam? Motto: Sind ja nur blöde Ex-Heimkinder – und die wollen jetzt auch noch unsere Steuergelder!?

 

Ich freue mich auf Ihre Erklärungen zur Sache und auf die Antworten auf meine Fragen. Diese Anfrage leite ich auch der werten Familienministerin Müller zu, denn die Dame bekommt monatlich einen nicht unerheblichen Betrag aus Steuergeldern. Die Dame greift monatlich mehr wie das Doppelte der Summe ab, die man in Bayern – durch „Beratung“ der von Ihnen geleiteten Anlaufstelle – an die Opfer zahlen ließ. Taufen Sie das Ding um in Ablaufstelle, denn Sie ließen die armen Schweine eiskalt ablaufen, Herr Rösler. Ich verschätzte mich gewaltig, der von Ihnen gewonnene Eindruck ist meinerseits negativ zu korrigieren.

 

WARUM schikaniert man in Bayern die Opfer von damals heute schon wieder, Herr Rösler???

 

Mit freundlichen Grüssen

aus Deutschland

 

Erich Kronschnabel

Was möglicherweise hilfreich sein kann.

Posted in heimkinder, Kirche, Kriminalität, Politik by dierkschaefer on 4. Oktober 2013

 

 

Erika Tkocz hat eine Liste für den Zu- und Umgang mit Anlaufstellen für ehemalige Heimkinder in einem Kommentar zur Verfügung gestellt. Damit diese „Gebrauchsanweisung“ möglichst vielen hilft, habe ich sie als Blogbeitrag nach vorn geholt und möchte damit Mut machen, von den beschämenden Möglichkeiten des Fonds ganz unverschämt Gebrauch zu machen. Schämen sollten sich Antje Vollmer samt Staat und besonders die Kirchen mit ihren rücksichtslosen Interessenvertretern am Runden Tisch/Heimkinder.

 

 Was möglicherweise hilfreich sein kann.

Schritte für den Weg der Anlaufstellen

 

1. Bestätigung des Heimes dass man dort war. Die meisten Heime existieren noch, direkt dort anrufen, sagen, dass man die Bestätigung wegen des Fonds braucht. Auch mal fragen, ob noch Akten vorhanden sind. Die sagen dann was sie brauchen, in der Regel eine Kopie vom Personalausweis.

 

2. Seine Rentenauszüge anfordern, denn die geben darüber Auskunft, ob Rente bezahlt worden ist oder nicht, und man kann selber schon sehen, in welcher Zeit man im Heim war und ob dort einbezahlt worden ist oder auch nicht.

 

3. Sich bei der jeweiligen Anlaufstelle melden. Es gilt Wohnortnähe, d.h. dort wo man wohnt geht man zur Anlaufstelle und nicht wo man im Heim war. Fährt man zu der jeweiligen Anlaufstelle bekommt man schon per se 250 Euro, egal wie weit die Anlaufstelle entfernt ist. Man kann aber auch von einem Mitarbeiter der Anlaufstelle besucht werden, muss jeder selbst wissen.

Bei dem Termin seinen Personalausweis mitnehmen.

 

4. Sollte man keine Bestätigung vom Heim haben, aufschreiben, an was man sich erinnern kann, z.B. wie sah das Haus aus, wie groß war die Gruppe, kann man sich an Namen erinnern, was hat man dort gearbeitet. War man im Kinderheim, gibt es vielleicht Zeugnisse aus denen hervorgeht, dass man dort in der Heimschule war.

 

5. Man kann auch schon vorab eine Schilderung der Heimerlebnisse aufschreiben und diese abgeben. Dann muss man es nicht dort sagen und schaut was passiert, ob die Sachbearbeiterin es gleich liest oder sagt, sie liest es später, und man kann das Gespräch dann weiter führen, indem man dann das Thema Sachleistungen anspricht.

 

6. Hier kann man auch seine gewünschten Sachleistungen aufschreiben und die entsprechende Begründung auch gleich dabei. Es gibt auch Sachbearbeiter, die darüber froh sind; erspart ihnen Arbeit und man selber hat ein besseres Gefühl, wenn man von sich aus eine aktive Rolle einnimmt und nicht darauf wartet, bis die andere Person etwas fragt.

 

7. Man muss nicht mit der Einstellung zu dem Gespräch gehen ein Bittsteller zu sein. Das Geld gehört auch nicht der Sachbearbeiterin, diese hat lediglich die Aufgabe die Sachleistungen in Kategorien einzuordnen. Andere Ehemalige haben durchaus das Bedürfnis, sich auch etwas von der Seele zu reden, dann sind sie auch dafür da, das ist sehr individuell.

 

 

Was gibt es?

 

  • Zunächst die Rentenersatzleistung pro Monat geleistete Arbeit 300 Euro.
  • 250 Euro wenn man zur Anlaufstelle fährt.
  • Vorab kann man nun 1 x 2.000,00 Euro in einem vereinfachtem Verfahren bekommen, also nur angeben, was man möchte, und dann wird das Geld überwiesen
  • und in einer 2.ten Vereinbarung noch einmal 1000 Euro beantragen.

Sich vorher überlegen was man an Sachleistung braucht, sich nicht von denen einreden lassen, dass es nichts gibt.

Die Sachleistungen müssen den Zusammenhang der Heimerziehung darstellen und da gibt es mehrere Varianten. Die beste ist, durch die Heimerziehung nicht so viel Geld zu haben. Viele von uns leben ja nur von der Grundsicherung. Allerdings sollte die Sachbearbeiterin sich was einfallen lassen; dafür sind die da.

 

Nähere Erklärung was eigentlich die Sachleistungen sind:

Grundsätzlich kann man ohne weitere Probleme einen PC mit allen Sachen bekommen, weil man angeben kann, mit anderen Ehemaligen vernetzt zu sein bzw. sich vernetzen zu wollen.

 

Dann mal zu den Kategorien:

Es gibt es 7 Kategorien und sie kreuzen für die entsprechende Sachleistung die jeweilige Kategorie an und dann ist noch Platz für nähere Erklärungen. Der Platz ist nicht so groß, also werden da auch nicht so ausführliche Begründungen hinein geschrieben.

Also das sind die 7 Kategorien und ich habe zu der jeweiligen Kategorie einmal den Grundgedanken und ein Beispiel aufgeführt:

  1. Wohnung
  2. Mobilität
  3. Ernährung
  4. Soziale Kontakte und Integration
  5. Bildung und Arbeit
  6. Gesundheit
  7. Identität

Zu 1 Wohnung:

Es gibt sicherlich einige von uns, die gewisse Umbauten in ihrer Wohnung vornehmen lassen möchten, z.B. anstelle einer Badewanne eine Dusche fürs Bad

Zusammenhang der Heimvergangenheit zu Heute:

Auf den ersten Blick würde man doch meinen, dass es sich hier um die Kategorie Nr. 6 handeln müsste, aber hier würde es schon schwieriger werden einen Zusammenhang zu dem Heim herzustellen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man es machen; letztlich werden auch sicher bei so einer Maßnahme beide Kategorien angekreuzt.

Man kann es aber auch folgendermaßen begründen:

Für ein ehemaliges Heimkind ist es wichtig so lang wie möglich seine Selbständigkeit zu behalten, weil es sehr viele traumatische Erlebnisse durch die Abhängigkeit der Erzieherinnen erfahren hat. Man denke da beispielsweise an die Verhältnisse beim Baden/Duschen in den Heimen, wo die Erzieher immer dabei waren , man immer unter Beobachtung stand und noch Schlimmeres passierte, was dann dazu führt nicht durch andere Personen Hilfe annehmen zu wollen.

Aber auch andere Sachen in der Wohnung, beispielsweise seine Küche bequemer zu gestalten, Arbeitserleichterung schaffen, das sorgt letztlich dafür, seine Unabhängigkeit zu bewahren.

Hier wäre es sogar möglich einen Umzug finanziert zu bekommen, wenn man beispielsweise im 3. Stockwerk wohnt und es keinen Fahrstuhl gibt und man nicht mehr so in der Lage ist, die Treppen zu steigen.

Also zusammenfassend gilt bei der Wohnung, Leistungen zu bekommen, die dazu führen seine Unabhängigkeit zu behalten, letztlich auch so lang wie möglich in seiner Wohnung zu bleiben zur Vermeidung in ein Altersheim zu müssen.

 

2. Mobilität

Auch diese Kategorie kann man auch noch im Zusammenhang mit der Kategorie 4 betrachten, also soziale Kontakte und Integration.

Es ist zunächst einmal sehr individuell, was ein Mensch braucht, um mobil zu sein. Der eine möchte ein Elektrofahrrad, ein Anderer ein Moped und wiederum ein Anderer ein Auto.

Hier kann man beispielsweise ein Auto nicht ablehnen, weil das zu teuer ist, sondern muss schauen, wieso das Auto die einzige Option ist. Z.B. wohnt man auf dem Lande und hat es doch sehr weit zu Ärzten und Geschäften, oder aber auch die nächsten Verwandten/Freunde wohnen etwas weiter weg empfiehlt sich ein Auto, weil man auch im Winter doch erhebliche Probleme bekommt Einkäufe mit Fahrrad oder Moped zu tätigen.

Auch hier gilt die Begründung der Unterstützung zur Unabhängigkeit, aber auch im Zusammenhang zu der Kategorie 3 geht es auch darum, soziale Kontakte aufrecht zu erhalten um nicht zu vereinsamen. Der Zusammenhang mit der Heimerfahrung sollte klar sein, dort waren soziale Kontakte Freunde zu haben verboten, bis hin überhaupt untereinander kommunizieren zu dürfen. Man kann auch nicht immer erwarten dass die Verwandten/Freunde einen besuchen, sondern möchte auch das Gefühl haben selber aktiv zu sein, also mobil genug, um auch die Verwandtschaft/Freunde zu besuchen, denn Passivität aus Mangel an Möglichkeiten (Geld) mindert das Selbstbewusstsein.

Selbstverständlich hat diese Kategorie auch einen Zusammenhang mit der Gesundheit, will man diese Kategorie mit hinein nehmen braucht man die ärztl. Unterlagen.

 

3. Ernährung

Eine nicht zu unterschätzende Kategorie, wenn man bedenkt wie viele Jahre man den Fraß in den Heimen „genießen“ durfte, bis hin zwangsernährt worden zu sein.

Das hat sensibilisiert fürs weitere Leben und somit ist der Zusammenhang mit den Heimerfahrungen hergestellt.

Alles was mit Ernährung zusammenhängt, sollte bei den Sachleistungen überdacht werden, angefangen von einer Küche, die so funktionsfähig sein muss, dass man ohne Stress sein Essen zubereiten kann, sowie Küchengeräte, selbstverständlich auch Kühlschrank und Spülmaschine. Oder entsprechende Kochtöpfe, und weil das Auge mit isst Geschirr, und auch gibt die Wohnung es her, ein Esszimmer. Auch diese Kategorie korrespondiert mit 1 Wohnung, aber auch mit 3, denn man möchte ja auch Verwandte/Freunde zu sich in die Wohnung einladen und bekochen.

 

4. Soziale Kontakte und Integration

In dieser Kategorie finden sich auch einige andere hier aufgeführten Kategorien wieder. So ist es beispielsweise wichtig, um Freunde/Bekannte zu besuchen, mobil zu sein. Sicherlich möchte man auch Leute nach Hause einladen und vielleicht auch bekochen und braucht deswegen entsprechendes Mobiliar, Sitzecke oder eine funktionierende Küche. Auch kann man für sich sehen, was anstehen könnte bei Hobbys, sei es zum Fußball zu gehen, Konzerte oder Theater und als Sachleistung ein Abonnement beantragen. Auch ein Laptop gehört in diese Kategorie, denn das Internet ist nun einmal immer mehr eine Plattform geworden, um Menschen kennen zu lernen und für uns besonders auch Kontakte zu anderen Ehemaligen zu suchen. Letztlich hat diese Kategorie die Bedeutung, nicht ausschließlich isoliert Zuhause zu sein aus Mangel an entsprechenden Mittel, was die Gefahr birgt depressiv zu werden. Der Zusammenhang mit den Heimerfahrungen ist auch klar, dort wurden soziale Kontakte/Freunde-haben unterbunden.

 

5. Bildung und Arbeit

Erscheint auf den ersten Blick sicherlich etwas eigenartig, denn in unserem Alter sind wir ja größtenteils aus der Arbeit heraus. Aber was ist mit Bildung?

Hier kann man beispielsweise ja auch einmal überlegen, was man noch so machen kann in Bezug auf sein Hobby. Wie ist es, wenn Jemand gerne reist, warum nicht einen Bildungsurlaub beantragen. Oder wie steht es mit unseren Künstlern, hier sich weiter fortbilden in der Malerei, andere vielleicht in der Musik. Es gibt auch viele interessante Angebote in der VHS da kann man auch schauen.

Aber auch ein Laptop gehört zu dieser Kategorie, denn es ist ja unterschiedlich, für was man einen Laptop bzw. das Internet nutzt.

 

6. Gesundheit
Was man auch immer braucht muss, vorab seitens der Krankenkasse geklärt werden, welche Leistung in welcher Höhe die Krankenkasse zahlt. Hier wird dann lediglich die Differenz dazu bezahlt. Nun gibt es keine eindeutigen Beweise welche Krankheiten aufgrund der Heimzeit primär im Zusammenhang stehen, aber das ist auch nicht wirklich maßgeblich, auch wenn das gelegentlich von Mitarbeitern der Anlaufstelle behauptet wird. Es reicht als Begründung, dass die betroffene Person im Hier und Jetzt soweit es geht bei Krankheiten dahingehend unterstützt wird, dass das Leben erträglicher macht.

Sollte es aus welchen Gründen auch immer nicht mehr möglich sein, eine REHA zu beantragen, kann man sich durchaus einen Urlaub wünschen, denn der Grundgedanke dabei ist, die „Seele baumeln zu lassen“; sollte es körperliche Beschwerden/Krankheiten geben, kann man dann bestimmte Anwendungen vor Ort bekommen. Sicherlich gehört auch in diese Kategorie die Bezahlung von Therapiekosten. Wenn man eine Therapie macht, weiß man nicht im Vorfeld, wie lange sie dauern wird und ob die bezahlten Stunden der Krankenkasse ausreichen. Deshalb ist es wichtig, von dem Geld der Sachleistungen nicht gleich die gesamte Summe für Sachleistungen auszugeben, sondern sich die Option offen lassen, hier auch Geld zu haben, um seine Therapie weiter zu machen.

Wichtig ist hier durchaus ein Grundgedanke, sich etwas Gutes zu tun und da gibt es ja nun ein direkten Zusammenhang mit der Heimerfahrung, in dem man dort nicht gelernt hat, für sich gut zu sorgen, weil man oft nur die Erfahrung gemacht hat, schlecht behandelt worden zu sein, arbeitsmäßig ausgebeutet wurde und es kein Freizeitangebot gab. Sicherlich haben Viele später gelernt, für sich etwas zu tun, aber es gibt durchaus Ehemalige, die es bis heute nicht geschafft haben, zu entspannen und auch für sich etwas zu genießen. Also da kann man gut überlegen, was man denn eigentlich bräuchte um es sich auch einmal gut gehen zu lassen.

 

7. Identität

Hier geht es vor allen Dingen darum, bei unvollständiger Biografie zu recherchieren. Sei es nach den Eltern, Geschwistern oder anderen Verwandten. Hier sind die Anlaufstellen angehalten nachzuforschen und behilflich zu sein.

Bei den Ehemaligen der DDR sollten eigentlich die Anlaufstellen bei Zwangsadoptierten recherchieren; jeder Mensch hat ein Recht darauf zu erfahren, woher er kommt, was seine Wurzeln sind.

So gilt dann auch bei der Familienzusammenführung einen Anspruch haben zu dürfen.

In diese Kategorie gehören aber auch z.T. Leistungen, die bestimmte Hobbys unterstützen, weil sie auch zur Identität gehören.

 

So das waren einmal Beispiele wie das Prinzip gedacht ist.

Wenn die Vorwürfe zutreffen, …

Posted in heimkinder, Kinderrechte, Kirche, Politik by dierkschaefer on 29. August 2013

… dann hat der große Betrug an den ehemaligen Heimkindern seit Einrichtung des Runden Tisches mit seiner asymmetrischen Machtverteilung und willfährigen Heimkinder-Vertretern unter dem Vorsitz der manipulierenden „Moderatorin“ eine weitere Facette erhalten.

 

Wortlaut des an mich gerichteten Mails:

 

guten morgen herr schäfer, ich bitte sie, den text dieser mail zu veröffentlichen. otto behnck ist damit einverstanden, alle sollen es wissen…..

—– Weitergeleitete Nachricht von Otto Behnck <otto.behnck@web.de> —–

Datum: Wed, 28 Aug 2013 21:54:59 +0200 (CEST)
Von: Otto Behnck <otto.behnck@web.de>
Antwort an: Otto Behnck <otto.behnck@web.de>
Betreff: Fw: Rücktritt als 2. Vorsitzender des Beirates der Anlauf- und Beratungsstelle Heimerziehung S-H
An: Rolfbreitfeld <rolfbreitfeld@alice-dsl.net>

 

Rücktritt als 2. Vorsitzender und Ausscheiden aus dem Beirates der Anlauf- und Beratungsstelle Heimerziehung S-H

 

Während meiner Tätigkeit im Beirat musste ich bedauerlicherweise feststellen, dass eine Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund, Ländern und den Kirchen beider Konfessionen getroffen, deren Ziel es ist, nicht ausgezahlte Gelder, an die Einlagengeber zurück zu zahlen. An der Tätigkeit von Herrn Gorrissen als verantwortlich handelnder im Lenkungsausschuss konnte ich feststellen, dass von Anfang an mit der Zielvorgabe gearbeitet wurde, nicht alle zur Verfügung gestellten Gelder auszugeben. Insbesondere seien hierfür die Richtlinien genannt, die von vornherein darauf abzielten, dass nur ein eingeschränkter Personenkreis überhaupt die Möglichkeit hat, von dem Fond zu profitieren. Im Hinblick auf die eingangs erwähnte Verwaltungsvereinbarung, erscheint mir dieses Vorgehen nun in einem vollkommen neuen Licht.

 

Anhand der bisherigen Zahlen lässt sich erkennen, dass der Fond bis zum Ende der Laufzeit nicht annähernd ausgeschöpft wird. Hierzu sei die Drucksache 17/13671 des Deutschen Bundestages genannt, welche eindeutig für sich spricht. Herr Gorrissen hat da einen ganz eigenen Interpretationsansatz, den wir nicht nachvollziehen können. Nach seinen Aussagen läuft alles wunderbar und die Beratungszahlen seien angeblich in den letzten Wochen um bis zu 150% gestiegen. Das widerspricht allen Zahlen aus der genannten Drucksache und auch unseren Erfahrungen in der Arbeit mit ehemaligen Betroffenen.

 

Angeblich soll der Beirat einer Aufsichtspflicht nachkommen, die jedoch in keinster Weise ausgeübt werden kann, da immer wieder datenschutzrechtliche Gründe angeführt werden, sobald die Fälle von einzelnen Betroffenen überprüft werden sollen. Angesichts der Tatsache, dass es bei diesem Fonds um Auszahlungen an einzelne Betroffene geht, ist eine seriöse Kontrolle der Tätigkeit von Herrn Gorrissen und seiner Ehefrau dadurch nicht möglich. Ich bin nicht länger bereit, mich an einer Sache zu beteiligen, die vollkommen sinnfrei ist. Ich bin nicht in diesen Beirat gegangen, um andächtig den Ausführungen von Herrn Gorrissen zu lauschen und seine Arbeit abzunicken, ohne auch nur ansatzweise eine Kontrollfunktion ausüben zu können.

 

Die Erfahrungen in diesem Beirat reihen sich nahtlos an alle Erfahrungen, die ich in den letzten sechs Jahren machen „durfte“. Naja, jetzt ist es vorbei. Dieser Rücktritt stellt für mich einen Schlusspunkt dar. Ich habe kein Interesse mehr daran, mich auf niedrigstem Niveau verarschen zu lassen!

 

Mit freundlichen Grüßen

Otto Behnck

—– Ende der weitergeleiteten Nachricht —–

Probleme und Unzulänglichkeiten in der Berliner Anlaufstelle

Posted in heimkinder, Kinderrechte, Politik by dierkschaefer on 16. August 2013

Wer hätte das geahnt? Da hat man Anlaufstellen eingerichtet und gedacht, man könne die Heimkindersachen einfach nach Plan abwickeln. Doch es stellte sich heraus, daß man nicht mit Fällen, sondern mit Menschen zu tun hat, mit Menschen, die nicht nach Schema F abgefertigt werden können, auch wenn ihr Schicksal viele Parallelen aufweist. Da muß man schon viel Zeit aufwenden fürs Zuhören und für die Regelung der Nachsorge bei Retraumatisierungen. Und man braucht mehr Geld als geplant.

Doch Einsicht, sagbt man, ist der erste Schritt zur Besserung. Wir sind gespannt.

 

Der folgende Text wurde mir „zugespielt“.

 

17.06.2013
Berliner Anlaufstelle, Beratungsstelle und Treffpunkt für ehemalige Heimkinder [ ABeH ]

 

„Bedarfe psychosoziale Betreuung/psychotherapeutische Behandlung in der ABeH“

 

In der ABeH haben sich bisher ca. 2.000 von Heimerziehung betroffene Personen gemeldet, ca. 500 haben zum jetzigen Zeitpunkt eine Beratung zu den Fondsleistung durch eine/n hauptamtliche/n BeraterIn erhalten.

Die Rahmenbedingungen der Beratungssituation (kalkulierte 7,25 Stunden pro betroffener Person) erlaubt nur eine sehr zielorientierte Beratung, die auf den Abschluss der Vereinbarung und die Abwicklung der Fondsleistungen fokussiert. Dies steht in einem problematischen Verhältnis zu den Bedarfen der Betroffenen und den formulierten fachlichen Ansprüchen des Fonds. Bei der Installierung der ABeH wurden auf Grundlage der Vereinbarungen der Steuerungsgruppe u.a. folgende Ansprüche an die Arbeit mit den Betroffenen formuliert:

 

● „Dialogische Exploration der jeweiligen Problemlagen und Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten (…)

● Krisenintervention (…)

● Hilfe bei der Bewältigung von individuellen, familiären und gesellschaftlichen Problemen und Integration in das soziale Umfeld“ usw.

(zitiert aus der schriftlichen Vereinbarung des Senats und der GskA zur Einrichtung der ABeH)

 

Aufgrund der Rahmenbedingungen (Stellenausstattung, räumliche Ausstattung usw.) können die Ziele des Fonds nur teilweise umgesetzt werden. In der Beratung und Betreuung werden vielfach Bedarfe einer psychosozialer Betreuung, Biographiearbeit und Vermittlung in psychotherapeutische Behandlung sowie weitere Unterstützungsbedarfe offensichtlich, denen die BeraterInnen aufgrund der mangelnden Zeit nicht gerecht werden können.

 

Eine im Frühjahr 2013 dem Fachbeirat vorgelegten Stundenkalkulation hat gezeigt, daß im Durchschnitt pro Fall 11,6h aufgewendet werden, also mehr als die kalkulierten 7,25 Stunden. Dieses Missverhältnis hat man zwar versucht durch eine Entlastung im Arbeitsbereich „Finanzabwicklung“ zu begegnen, trotz dem fehlt oft die Zeit und der Raum, den Anliegen der Betroffenen gerecht zu werden.

Wir haben in der ABeH versucht, die Bedarfe an psychosozialer/therapeutischer Versorgung durch eine MitarbeiterInnenbefragung zu konkretisieren.

 

1. Therapiebedarf

● ca. 10 % der Klienten fragen aktiv nach therapeutischer Behandlung/äußern aktiv Bedürfnisse nach Psychotherapie und ggf. auch Vermittlung.

● ca. 20% der Klienten zeigen passiv einen Bedarf an therapeutischer Behandlung bzw. einen Bedarf nach einem „Clearing“ hierzu. Hinweise auf einen Bedarf hierzu sind z.B. geäußerte andauernde psychische / psychosomatische Beschwerden, Beschreibungen von Retraumatisierungszuständen, ausgelöst durch die Auseinandersetzung mit dem Fond usw.

● ca. 10-15% der Klienten befinden sich in einer akuten psychischen / psychosozialen Krisensituation.

(Die genannten Zahlen für den Therapiebedarf und psychosoziale Unterstützung sind nicht additiv, sondern überschneiden sich.)

 

Aktuelle Situation der Therapievermittlung

Wenn Therapiebedarfe offensichtlich werden, stellt sich das Problem, daß eine Vermittlung in Psychotherapie hohe Anforderungen an die Kompetenzen der Betroffenen stellt, da das kassenfinanzierte Verfahren sehr aufwendig und langwierig in der Abwicklung ist und es meist Wartezeiten von einem halben bis zu einem Jahr für einen Therapieplatz bei qualifizierten Therapeuten gibt. Häufig wäre es notwendig, die Betroffenen hierbei zu unterstützen und zu begleiten, um tatsächlich eine therapeutische Behandlung herzustellen. Therapieangebote ohne Kassenabrechnung innerhalb von Einrichtungen sind sehr limitiert und auch mit entsprechenden Wartezeiten verbunden.

 

2. Bedarf an psychosozialer Unterstützung

Hier wurde der Anteil der Klienten erhoben, die Bedarfe/Interesse an einer intensiveren psychosozialen Beratung/Unterstützung aufgrund der durch Heimaufenthalte (mit)-bedingte Problemlagen wie Bedrohung von Obdachlosigkeit, soziale Isolation, chronische psychische Krisen, Drogenmissbrauch, Mittellosigkeit, körperliche bzw. psychosomatische Erkrankungen, Behinderungen usw. haben. Des weiteren entsteht der Bedarf auch durch die mit der Fondsabwicklung teilweise ausgelöste Reakualisierung / Retraumatisierung.

● ca. 30 % der Betroffenen haben Bedarf an einer offenen psychosozialen Sprechstunde/Clearing/Weitervermittlung zu Problemlagen, die durch die Heimunterbringung verursacht wurden.

● ca. 20-30% der Betroffenen haben Bedarf an einer psychologischen Beratung (im thematischen Kontext ihrer Heimerfahrung)

● ca. 20% der Betroffenen haben Interesse/Bedarf an psychosozialer Gruppenarbeit (Entspannung, Stabilisierung usw.), um ihre psychische Situation zu stabilisieren.

 

Problem der Vermittlung in psychosoziale Unterstützungsangebote

Teilweise wurden Betroffene durch den Heimaufenthalt schwer traumatisiert und sind heute aufgrund der chonifizierten Symptomatik nur eingeschränkt in der Lage, eigene Interessen zu verfolgen, sich selbst zu versorgen usw. und begegnen dem Hilfesystem mit den jeweiligen Einschränkungen bzw. müssten unterstützt werden die Angebote des allgemeinen Hilfesystems zu nutzen. Viele habe durch biographische Erfahrungen aber auch ein Misstrauen gegen öffentliche Stellen und Hilfen entwickelt, das verhindert, sich hier Unterstützung zu holen.

 

3. Zusammenfassung der Situation

Die Arbeit der ABeH kann den Bedarfen der Betroffenen und den durch den Fonds formulierten Ansprüchen nur sehr eingeschränkt gerecht werden. Betroffene werden teilweise wieder mit ihren Erfahrungen und Problemen alleine gelassen. Es gibt außerhalb der ABeH nur ein spezifisches, aber auch sehr limitiertes Angebote für ehem. Heimkinder der DDR durch die Beratungsstelle Gegenwind (Beratungsstelle für politisch Traumatisierte der SED-Diktatur). Auch für die MitarbeiterInnen der ABeH bedeutet dies auf Dauer eine Überlastungssituation, da versucht wird innerhalb des knappen Zeitkontingents weitergehende Unterstützung zu leisten, was aber oft nur unbefriedigend gelingt.