Dierk Schaefers Blog

#Notgeile #Soldateska

Posted in Geschichte, Gesellschaft, Kriminalität, Menschenrechte, Politik by dierkschaefer on 18. Mai 2013

Man muß dem Bürgermeister von Osaka, Hashimoto Toru, eigentlich dankbar sein, wenn er die Sau rausläßt. Er hatte »hatte am Montag das „Trostfrauen-System“ als notwendig für die militärische Disziplin in Kriegszeiten bezeichnet.[1]« Nun haben wir es sozusagen amtlich: Japan hat zwar den Sexualbedarf seiner Soldaten erkannt, aber den Sold nicht so weit erhöht, daß sie reguläre Sexualarbeiterinnen davon hätten bezahlen können.

Alle Armeen ziehen eine Spur von Blut und Spermien durch das von ihnen besetzte Land. Es kam auch immer, aber meist nur fallweise zu Vergewaltigungen. Aber die Zwangsrekrutierung von Frauen unterworfener Völker verstößt gegen die Genfer Konvention, ist eindeutige Menschenrechtsverletzung und geht als System noch über die massenweisen Vergewaltigungen von Frauen durch die Rotarmisten hinaus.

Der Bürgermeister von Osaka ist uneinsichtig – aber er hat klare Worte gesprochen, zulasten von Japan als Kulturnation.


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Zwangsprostitution

Posted in Geschichte, Kriminalität, Menschenrechte, Politik, Soziologie by dierkschaefer on 14. März 2013

An den Herrn Botschafter der Botschaft von Japan

Hiroshimastraße 6

10785 Berlin

Tel. (030) 210 94-0

info@bo.mofa.go.jp

 

Exzellenz, sehr geehrter Herr Nakane,

 

nicht zum ersten Mal las ich heute etwas über das Schicksal der euphemistisch so genannten Trostfrauen. Mit Unverständnis habe ich zur Kenntnis genommen, daß Ihre Regierung dabei ist, die zaghaften Schritte, das Problem verantwortungsvoll und opfergerecht anzugehen, zurückzunehmen. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/suedkorea-frau-parks-kampf-um-ihre-wuerde-12113441.html

Ihr Land ist leider nicht das einzige, das sich seiner historischen Verantwortung nicht stellen mag. Als einfacher Bürger ist man angesichts fast weltweiter Menschenrechtsverletzungen ziemlich hilflos.

Aber dennoch: Zurzeit fahre ich ein japanisches Auto und bin damit weitgehend zufrieden. Doch beim Kauf des nächsten Autos werde ich mir überlegen, ein koreanisches zu nehmen. Unser Sohn fährt so eins, und ist damit weitgehend zufrieden.

Ich bin zu unbedeutend, einen großen Boykott auszurufen – und es gibt ja noch mehr Unrecht auf der Welt, so viel Boykott ist gar nicht möglich. Aber dennoch: Vielleicht gibt es noch andere Autofahrer, die bereit sind, wegen massenweise vergewaltigter koreanischer Frauen kein japanisches Auto mehr zu kaufen.

 

Mit freundlichem Gruß

Dierk Schäfer