Dierk Schaefers Blog

Gegen die „Kirchenfürsten“

Posted in Gesellschaft, Kirche, Theologie, Uncategorized by dierkschaefer on 2. Februar 2016

»Die Radikalisierung im Bürgertum macht offenkundig vor den Christen nicht halt.«[1]

Wenn Kirchenleitungen sich deutlich und mit guten christlichen Gründen gegen Pegida positionieren, werden sie angegriffen – aus der ultrarechten Seite des Glaubensspektrum. Diese Leute sind für Pegida und deren Ziele. So wird aus einem politischen Konflikt ein theologischer.

Da meinen manche Traumtänzer, mit der Religion sei es doch heutzutage eigentlich aus. Weit gefehlt. Wie gut, dass es viele Kirchengemeinden mit vielen freiwilligen Helfern für Flüchtlinge in Not gibt. Ihr Tun demaskiert die falschen theologischen Parolen.

[1] http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/putin-orban-und-afd-rechte-christen-finden-politische-heimat-14043650.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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Mein Gott, was soll aus Deutschland werden?

Posted in Gesellschaft by dierkschaefer on 20. Dezember 2014

Es geht um Winfried Stöcker aus Görlitz, der etwas gegen Benefizkonzerte für Flüchtlinge hat und gegen den Weihnachtsfirlefanz.[1]

 

»Aber er hat Recht und die Mehrheit der Bürger ist seiner Meinung.«

Da ist wohl was dran. Jedenfalls wenn man die Leser-Reaktionen auf diesen Artikel liest http://www.focus.de/politik/deutschland/moslems-bilden-staat-im-staate-kaufhaus-investor-schockiert-mit-fremdenfeindlichen-aeusserungen_id_4359292.html ). Man schaue sich auch die Bewertungen der Kommentare an.

Da bin ich geneigt, Adenauer zu zitieren: Mein Gott, was soll aus Deutschland werden?

 

Doch der Appell Deutschland erwache! kommt zu spät. Der Islam hat bereits wichtige Bastionen erobert, so Dresden[2]; in Stuttgart dominiert der Halbmond sogar einen Vergnügungspark[3] und hat das Symbol der Fruchtbarkeit okkupiert[4]. Auch in Schwetzingen steht eine große Moschee[5]. Es gibt sicher noch mehr Spuren der Islamischen Eroberung unseres Kulturraumes.

Andere levantinische Bauten wurden nach ihrem zeitbedingten Verfall sogar wieder neu errichtet.[6]

Doch es gibt noch anständige Deutsche[7]. Sie kennen auch die Abstammung der afrikanischen Horden[8].

 

„Denk ich an Deutschland in der Nacht,

dann bin ich um den Schlaf gebracht“.

Geh ich dann ans Internet,

sehn ich mich wieder nach dem Bett.

Doch dann … [9]

 

Na dann gute Nacht Deutschland.

[1] https://dierkschaefer.wordpress.com/2014/12/20/ach-weihnachten-horen-sie-auf-mit-dem-firlefanz-das-mit-der-krippe-ist-doch-nur-ein-marchen-ohne-jeden-historischen-hintergrund/

[2] https://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/2939477152/in/set-72157607697145204

[3] https://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/2521768019/in/set-72157605262874913

[4] https://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/5512194941/in/set-72157605262874913

[5] https://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/3801303529/in/set-72157621983263720

[6] http://www.berlin.de/tourismus/fotos/sehenswuerdigkeiten-fotos/1355636-1355138.gallery.html?page=1

[7] https://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/9821358815/in/set-72157605018442503

[8] https://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/11292901005/in/set-72157605018442503

[9] http://www.arts.uwaterloo.ca/~acheyne/Fuseli.html

Da hat noch jemand Weihnachten kapiert

Posted in Gesellschaft, Politik, Religion by dierkschaefer on 17. Dezember 2014

Jesus stört den Rummel. Das Krippenspiel wird verboten, es hat peinlicherweise eine politische Komponente, weil die Geburt Jesu schon immer eine Asylgeschichte war. Das ist der Sprengstoff in der Geschichte. Davor müssen die nichtsahnenden, Glühwein trinkenden Weihnachtsmarktbesucher geschützt werden.

Muss vielleicht die Stadt selber geschützt werden? Wenn das Krippenspiel eine Proasylbotschaft hat[1], könnten irgendwelche Hooligans eine WOGIDA, eine Wormser Initiative gegen alle Fremdbedrohung des Abendlandes bilden. Dann doch lieber eine oft verkannte Kernbotschaft des ach so christlichen Abendlandes verbieten.

 

Worms, die Stadt mit dem Dom im Logo also, die wörtlich aber lieber als Nibelungenstadt firmiert[2], hat ein Krippenspiel auf dem Weihnachtsmarkt verboten und das Landgericht Mainz bestätigt das Verbot. Dabei hat die Stadt doch so ein schönes Adventsprogramm auf ihrer offiziellen Webseite stehen.[3]

 

»Das Ganze liest sich wie eine Kabarettnummer – wenn es denn bloß ironisch gemeint wäre: Ein Krippenspiel vor einer Krippe auf dem Weihnachtsmarkt könne bei dessen Besuchern „zu Irritationen führen“. Mit dieser Begründung hat die Stadt Worms einer Initiativgruppe von ChristInnen und Anti-Rechtsextremismus-Aktivisten um den evangelischen Pfarrer Fritz Delp die Aufführung eines Krippenspiels verboten, mit dem sie auch und vor allem auf die aktuelle Situation von Flüchtlingen hinweisen wollten.«[4]

 

Ganz offensichtlich wurde das Stadtoberhaupt von einer falschen Muse geküßt[5] oder war es der giftige Hauch des Drachen Fafnir[6]? Fafnir gibt es auch in Mainz,[7] keine drei Kilometer vom Landgericht entfernt.

[1] http://www.proasyl.de/

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Worms#mediaviewer/File:Nibelungenstadt_Worms_Logo.svg

[3] http://www.worms.de/de/aktuelles/_meldungen-startseite/worms-im-advent.php

[4] http://aktuell.evangelisch.de/artikel/111847/krippenspiel-auf-weihnachtsmarkt-worms-durch-landgericht-mainz-verboten

[5] https://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/3356456112/in/set-72157615322672846

[6] https://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/3355643929/in/set-72157615322672846 https://de.wikipedia.org/wiki/Fafnir

[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Fafnir#mediaviewer/File:Kaiserbruecke_Mainz_Drache.jpg