Dierk Schaefers Blog

»DANKE ANGELA MERKEL«

Posted in Politik by dierkschaefer on 22. November 2012

Das in Großdruck. Alles andere ist in der ganzseitigen Anzeige einer „Stiftung Erinnerung“ in der heutigen Printausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT kleingedruckt. Die Anzeige ist eine peinliche Speichelleckerei. Sie nimmt die Politiker vor dem bösen Volk in Schutz, das deren Arbeit nicht nur nicht würdigt, sondern schlecht macht. Im Dank an Frau Merkel gipfelt das Ganze.

Es wird kein Verantwortlicher im Sinne des Presserechts genannt. Die Stiftung gibt sich nur mit einer Adresse zu erkennen: „Otto-Lindenmeyer-Straße 28, Augsburg“. Unter dieser Adresse findet man viele Einträge, aber keine „Stiftung Erinnerung“.

Man könnte fast darauf kommen, die Politiker vor solchen Hofschranzen in Schutz zu nehmen.

 

Nachtrag: Der Link zur Danksagung:

https://docs.google.com/file/d/0B0jdEROG2KcSMG5ZUmpWQ1RBbFU/edit?pli=1

10 Antworten

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  1. Daniel said, on 22. November 2012 at 21:36

    Recht hast du! Ich habe mich sehr aufgeregt, dass dafür Steuergelder verschwendet werden und der Politische Einfluß in dieser Stiftung einen zu großen Stellenwert hat.
    Hoffen wir, dass es die Titanic war 🙂

  2. E.Kronschnabel said, on 23. November 2012 at 09:08

    @ Dierk Schäfer

    Ihnen kann geholfen werden! Das hat die Konkurrenz Ihrer Mutterfirma lanciert. Googeln Sie mal
    Walter Seinisch Wikipedia!

    Dieser Mensch gründete 1996 die „Stiftung Erinnerung“ Lindau. Die Adresse in Augsburg führt Sie zur
    Synagoge…in der schon die tollsten Preise verliehen wurden.

    Sie verstehen jetzt, warum man der Ex-FDJ-Sekretärin „Angie“ dankt? Man dankt für die Willfährigkeit
    beim Gesetz FÜR die Beschneidung von Knaben.

    Mal sehen, ob die Muslime auch einen Dank an die willfährigen Volksverarscher dieser BRD senden.

    • dierkschaefer said, on 23. November 2012 at 10:04

      Vielen Dank für den Hinweis. Da mich Sport minus-null interessiert, ist mir dieser Herr noch nicht aufgefallen.

      Warum er seine Meinung undercover publiziert, ist mir trotz allem nicht klar.

      Auch nicht, warum DIE ZEIT eine solche Meinung nicht aus inhaltlichen, aber aus presserechtlichen Gründen ablehnt. Aber vielleicht sorgt der Schwund im Print-Anzeigenmarkt dafür, daß die Prinzipien eines ehrenwerten Kaufmanns über Bord geworfen werden.

  3. E.Kronschnabel said, on 23. November 2012 at 09:20

    ERGÄNZUNG:

    Lassen Sie sich nicht von den unter dem Straßennamen genannten Institutionen verwirren.
    Die Sprachschule führt indirekt zum Ziel…Mossad-Methoden gibt es eben überall!

  4. Dankward Sidow said, on 23. November 2012 at 22:58

    Man fragt sich als jahrzehntelanger Zeitleser: wie kann eine Zeitung wie die ZEIT solch einer speicherleckerischen Anzeige eine ganze Seie zur Verfügung stellen.
    Hoffentlich erkennen Leser und Abonnenten die damit betriebene Verdummung

    • dierkschaefer said, on 23. November 2012 at 23:48

      kommt ganz auf den leser an: http://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/8190935821/in/photostream

      • A. Groebl said, on 26. November 2012 at 17:22

        Als Leser dieser seriösen Zeitung, die sich auszeichnet durch Substanz, Tiefe und erstklassige Recherche, hat mich diese äußerst plumpe Wahlkampfanzeige erschreckt. „Im Sturm“ der Print-Medien konnte DIE ZEIT sicher nicht auf diese ganzseitige Anzeige verzichten, jedoch richtet sich diese zweifelsohne an die falsche Zielgruppe. 100 % der ZEIT-Leser haben bekanntlich eine abgeschlossene Schulbildung, 80 Prozent haben den Faust gelesen, kennen Kant, Nietzsche und die fünfte Symphonie von Beethoven. Die Zielgruppe dieser Anzeige können nur die Leser von BILD und BUNTE sein – die den Wählern von Frau Merkel eine Übernachtung für zwei Personen in einem Romantik-Hotel in Aussicht stellen können, oder ein gemeinsames Abendessen mit Frau Aigner. Diese ominöse Wahlwerbung und ihr Inhalt reizt keineswegs zum Dank oder zur Wahl von Frau Merkel. Bild hätte dem Dank vielleicht noch ein „Heil“ hinzugefügt. Diese Anzeige ist bestenfalls eine Herausforderung für Herrn Priol und die Anstalt . Die Verantwortlichen sollten sofort „eingewiesen“ werden!

  5. Horst Meier said, on 28. November 2012 at 20:16

    Normalerweise sind die Anzeigenabteilungen und Redaktionen getrennt und das aus gutem Grund. Die Zeit (im Sinne der Redaktion) hat also keinen Einfluss, wer in ihr wirbt. Werbetreibende haben so keinen Einfluss auf den redaktionellen Inhalt der Zeitung, wohin andere Organisationsformen führen, kann auf bildblog.de am Beispiel der Hessischen Allgemeinen Zeitung nachlesen: http://www.bildblog.de/43907/niveau-ist-keine-hautcreme-5/

    Solange der Quatsch mit „Anzeige“ markiert ist, kann man in meinen Augen jeden Blödsinn in der Zeitung veröffentlichen. Ich reg` mich ja auch nicht über Zigarettenwerbung auf…

    • dierkschaefer said, on 28. November 2012 at 20:30

      aber bei anzeigen mit politischem inhalt sollte der presserechtlich verantwortliche genannt werden – und nicht eine scheinadresse mit einer stiftung, die es unter genau diesem namen nicht gibt.
      ansonsten spricht die anzeige für sich, bzw. gegen sich.

  6. Elite Esig said, on 26. März 2013 at 07:21

    I rarely comment, but I looked at some of the comments on this page »DANKE ANGELA MERKEL« | Dierk Schaefers
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