Dierk Schaefers Blog

Pädophile Priester – ganz normal?

Posted in Kirche, Kriminalität, Psychologie by dierkschaefer on 28. August 2013

„Insofern korrespondiert das natürlich mit dem Zölibat, dass man in einem Ort eine Respektsperson ist, aber zu der eigentlich andere nur selten eine engere Beziehung aufbauen. Emotionale Bedürfnisse bleiben bei manchen dann doch auf der Strecke. Und dann werden Personen gesucht, zu denen man eine größere Nähe herstellen kann.“[1]

Eine m.E. berechtigte Schlußfolgerung, die ganz gewiß nicht denen entgegenkommt, die den Zwangszölibat verteidigen wollen.


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3 Antworten

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  1. Heidi Dettinger said, on 28. August 2013 at 16:40

    >Gerichts-Gutachter Hans-Ludwig Kröber verteidigt allerdings den Wiedereinsatz auffällig gewordener Priester. Eine konsequente Entlassung, wie sie etwa in den USA praktiziert wird, sei häufig ungerecht:

    „Das ist häufig völlig inadäquat, hart in Bezug auf das, was sie tatsächlich verschuldet haben. Die völlige Zerstörung der sozialen Existenz von Leuten, die halt Kindern verwerflicherweise zwischen die Beine gegriffen haben oder so etwas gemacht haben, ist eigentlich ’ne inadäquate Maßnahme, die wohl bei uns so nicht vorkommen wird.“<

    Da IST Kirche zum Kotzen!

    Die Kinder, denen diese Pfaffen "verwerflicherweise zwischen die Beine gegriffen haben", werden sich ein Leben lang von diesem Griff nicht erholen – den Pfaffen aber soll die "soziale Existenz" auf keinen Fall zerstört werden!

    Wen wundert's da, dass die einen sich mit einer Winzrente irgendwie durchs Leben lavieren, die anderen aber auf fetten Pensionen sitzen?

  2. m.d. said, on 28. August 2013 at 16:48

    http://skydaddy.wordpress.com/2013/08/28/bischofe-halten-sich-das-thema-missbrauchsstudie-vom-leib/#comment-2894

    „Wie erwartet, halten sich die deutschen katholischen Bischöfe das Thema “Missbrauchsstudie” bei ihrer Herbstvollversammlung vom Leib, indem sie die Studie jetzt ausschreiben und die Frist für die Ausschreibung erst nach der Vollversammlung ablaufen lassen.

    Wenn Bischof Ackermann und seine Berater sieben Monate brauchen, um so eine Ausschreibung hinzurotzen, wie soll sich in zwei Monaten – zumal zur Urlaubszeit – ein Forschungskonsortium finden und eine vernünftige Antragsskizze erarbeiten?

    Diese Ausschreibung muss m.E. scheitern. Sie erscheint wie der übliche Schnellschuss, zum Zeit zu gewinnen, kurz, nachdem Medien und Politik dankenswerterweise wieder auf das Thema aufmerksam gemacht haben. Bis dahin war seitens des Missbrauchsbeauftragten der katholischen Bischöfe in dieser Angelegenheit nichts zu hören gewesen.“

    mal sehn, ob daraus die nächste kirchenfreundliche Studie der Pseudo-Gutachter Kröber / Pfäfflin (Mollath) resultiert.

  3. m.d. said, on 28. August 2013 at 17:06

    wenn man bedenkt, dass da die deutsch-christliche Psychiatrie-Elite am Werk ist, fragt man sich, warum die nicht längst wegen akuter und fortgesetzter Fremdgefährdung in der Forensik eingesperrt wurden und lebenslang dort verwahrt werden. Wer angesichts solcher Eliten noch freiwillig in die Psychiatrie geht, muss wirklich verrückt sein


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