Dierk Schaefers Blog

Von Staat und Kirchen Geld zu nehmen für ergaunerte Gewinne ist keine Schande!

Posted in Gesellschaft, heimkinder, Kinderrechte, Kirche, Kriminalität, Politik by dierkschaefer on 27. August 2014

Da mußte auch ich erst über meinen kleinbürgerlichen Schatten springen. „Von den Täterorganisationen nehme ich keine Almosen, das ist unter meiner Würde“, so denken und handeln manche und ich habe immer noch Verständnis dafür.

 

Doch die andere Gangart ist überzeugender:

»Schnöder Mammon? Mal eben „in die Tonne” zu treten, um seinen Stolz, seine Ehre zu pflegen? Sagen Sie mal einem am Hungertuch nagenden Menschen, dass er kein Brot von seinen Lebenszerstörern annehmen darf, wenn er seine „Ehre” behalten wolle. Der antwortet dann mit dem Hinweis, dass er bei Aldi mit Ehre bezahlen wollte und ausgelacht wurde.« … »Ihre Argumente kann ich teilweise sehr gut nachvollziehen, auch ich hatte Momente, in denen ich so dachte und empfand wie Sie und andere Fonds-Ablehner. Dem gegenüber standen dann aber die Realitäten in Form von den Mitmenschen, die am Existenzminimum lebten, die Hungerrenten beziehen – und für die 7 (SIEBEN!!!) Jahre Rentenersatzleistung = 25.200,00 € eine kaum vorstellbare Summe sind. Hinzu kamen 10.000,00 € Sachmittelleistung, macht also 35.200,00 €. Wenn er / sie auch noch Sexualopfer im Bereich der Landeskirche Hannover war und z.B. 20.000,00 € „in Anerkennung des Ihnen zugefügten Leides” bekam, dann steht da ein Betrag, der nichts mehr mit Almosen zu tun hat.« (Beide Zitate von Erich Kronschnabel. Und er fügt hinzu:

»DIE „ALMOSENEMPFÄNGER” bekamen nur einen Bruchteil des Geldes, das man aus deren Kinderarbeit gewonnen hatte! Ist es ehrlos, rechtmäßig erworbenes aber von Betrügern entwendetes Eigentum nach Jahrzehnten wenigstens teilweise in Besitz zu nehmen?«

 

Nein, es ist nicht ehrlos, es ist keine Schande.

Ich möchte hiermit alle ehemaligen Heimkinder ermutigen, ihren Antrag noch vor Ablauf der trickreichen Frist bei den Anlaufstellen einzureichen. Notfalls mit „Begründung folgt“. Wichtig ist das Eingangsdatum des Antrags.

Wer dies tut, ist frei darin, seine Almosengeber weiterhin zu verachten, und er/sie tut Recht daran.

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14 Antworten

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  1. Uwe Werner said, on 27. August 2014 at 12:32

    Das predigt der VeH-Vors. seit Jahr und Tag und tatsächlich, haben viele HK den Hilfsfond nicht in Anspruch genommen. Daher kann ich diesen Blog-Eintrag nur ganz dick unterstreichen und werde ihn auch teilen. Zumal nicht annähernd vom VeH in Aussicht gestellt werden kann, wann denn die „dicke Entschädigung“ kommt und wie hier der aktuelle Stand ist. Hierzu nicht eine Antwort, auf Fragen von HK an den VeH! Es ist m.E. unverantwortlich, wohl wissend, dass die meisten HK aus natur-pragmatischen Gründen, dies nicht mehr erleben werden. Es sei denn, der VeH-Vors. hat ein Jungbrunnen-Rezept, oder sponsert Pilgerfahrten nach Lourdes, natürlich „ohne Gewähr“.
    Das die Schweizer Heimkinder, die dortige Pharmaindustrie in Sachen Entschädigung mit ins Boot geschafft zu holen, ist des Ruhmes wert.
    Wer als HK-Verein für sich in Anspruch nimmt, auch international vernetzt zu sein, siehe Satzung, muss sich hier doch die Frage erlauben lassen, was ist dbzgl. in Deutschland geschehen und wo der Forderungskatalog an die hiesige Pharmaindustrie.
    Die Medikamenten-Fragebogenaktion (Zwangsmedikamentierung in Heimen) von Burkhardt Wiebel und Sylvia Wagner, in Zusammenarbeit mit der Charite Berlin, unterstütze ich in vollem Umfang und konnte ihnen auch schon viele Fragebögen zurückschicken. Ein später Schritt, aber besser als nie und ist ein notwenidiger Anfang.
    Wenn ein Verein sein 10jähriges Bestehen feiert (finde ich persönlich unangebracht), dann wäre vielen Heimkindern damit geholfen gewesen, wenn nicht das Bestehen, sondern, wenn es vorweisbare ERFOLGE zum Feiern Anlass gegeben hätte.
    So ähnliches habe ich auch auf einer LWL-Münster-Veranstaltung in der Stadthalle Soest, im März 2014 gehört. Dort sagte eine frühere VeH-Vorsitzende Epping, zur Arbeit der dortigen LWL-Anlaufstelle, in Anwesenheit von ca. 300 ehemaligen HK: “ Das ist heute ein Festtag für alle Heimkinder.“
    Der VeH-Vorstand wurde kürzlich mal gefragt, ob wer und wo , den Hilfsfond bzw. kirchliche Fonds von denen in Anspruch genommen hat. Die Antwort blieben sie schuldig.
    Heute war ich in Mönchengladbach im Jobcenter-Abteilung-Reha und habe mit einem dortigen Sachbearbeiter, über den Hilfsfond und das Ende der Antragsfrist Heimfond-West (31.12.2014) und Heimfond Ost (30.09.2014) gesprochen. Und siehe da, er hatte einige ehemalige Heimkinder in seiner Reha-Datei, die er jetzt informieren wird. In diesem Sinne sage ich allen: „Geht doch, wenn man nur Willens genug ist!“

  2. Erika Tkocz said, on 27. August 2014 at 13:33

    Ja Herr Werner Ihren letzten Satz sollte man dick unterstreichen. Nun gehe ich aber nicht davon aus, dass Ehemalige sich an irgendwelche Vorstellungen einiger Wenigen im VeH gehalten haben. Ich denke die Ehemaligen sind selber in der Lage zu entscheiden was sie für sich wollen oder auch nicht. Eine sachliche Aufklärung ist notwendig, aber es ist nicht richtig eine Fondsinanspruchnahme unter dem Zeichen einer pseudo-moralischen Vorstellung zu setzen, ganz im Sinne nur Jener der ablehnt geht den aufrechten Gang. Wichtig ist es im aufrechten Gang zur Anlaufstelle zu gehen, mit dem Bewusstsein ich hole mir das was mir zusteht und dafür muss ich nicht einmal Danke sagen!

  3. sabine s. said, on 27. August 2014 at 14:58

    Ich glaube schon, dass Ehemalige sich von der Vorstellung „einlullen“ lassen, das dicke Geld käme mit einer Entschädigung a la Nieporte, Witti, ter heiden und wie die Propheten auch heißen mögen., Klingt ja auch erst einmal plausibel, wenn man die Verjährungsfristen unter den Tisch fallen lässt.

    sabine s.

  4. ekronschnabel said, on 27. August 2014 at 20:15

    @ alle Leser

    Wer Ansprüche beim Fonds Heimerziehung anmelden will, muß KEINE BEGRÜNDUNG beifügen.
    Zur Fristwahrung genügt ein formloses Schreiben, das per E-Mail, per Briefpost oder Fax an die zuständige
    Anlauf- und Beratungsstelle geschickt werden muss.

    Die Adresse der zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle findet man hier:

    http://www.fonds-heimerziehung.de

    Auf der Homepage findet man auch nützliche Hinweise und Informationen. Lest bitte das „Kleingedruckte“;
    damit die Feinheiten verstanden werden!

    Zur Fristwahrung ist der EINGANG der Anspruchsanmeldung bis zum

    – 30.09.14 (Fonds Ost)
    – 31.12.14 (Fonds West) FEIERTAGE BERÜCKSICHTIGEN!!!

    erforderlich.

    Die zuständige Anlauf- und Beratungsstelle teilt dann mit, welche Unterlagen erforderlich sind. Ich nenne
    hier die „Pflichtpapiere“:

    – Kopie vom Ausweis, BEIDE Seiten
    – Kopie des Nachweises der Heimunterbringung, soweit ein solcher Nachweis erbracht werden kann.
    – Rentenversicherungsnachweise (VERLAUFSÜBERSICHT)(ggfs. vom Versicherungsträger anfordern, ist
    kostenlos)

    Erstellt für euch selbst eine chronologische Zusammenfassung der Heimerlebnisse, schreibt euch bekannte Namen von Personal und Heimkindern auf, damit ihr das jederzeit nachschlagen könnt.

    Wichtig!!!: Fragen nach sexuellen Übergriffen während der Heimzeit müssen nur mit JA oder NEIN beantwortet
    werden. Anlaufstellen sind nicht befugt, Einzelheiten zu fragen, weil solche mit dem Antrag nichts
    zu tun haben! Sexueller Mißbrauch wird über den Fonds Heimerziehung NICHT finanziell
    abgegolten.

    Noch wichtiger!!!: Wer einen Antrag gemäß Opferentschädigungsgesetz gestellt hat, erhält aus dem
    Fonds Heimerziehung KEINE LEISTUNGEN, solange das OEG-Verfahren läuft!!!!

    Wir kennen das aus der Praxis. Ein nach dem OEG gestellter Antrag muss zurückgezogen
    werden, erst danach gibt es Geld aus dem Fonds Heimerziehung.
    Später, nach den Zahlungen des Fonds, kann ein neuer Antrag nach dem OEG gestellt
    werden.

    Im Antragsformular des Fonds Heimerziehung wird ausdrücklich gefragt, ob ein OEG-Antrag
    gestellt werden soll. Vorsicht, das ist eine üble Fangfrage! Wer sie mit JA beantwortet,
    erhält Monate später von der Geschäftsstelle des Fonds die lapidare Mitteilung, dass der
    Antrag nicht bearbeitet werden kann, weil ein geplanter Antrag gemäß OEG vorrangig
    zu bewerten ist.

    Ich erlebte Anlaufstellenpersonal, das diese Hinterhältigkeit im Formular nicht mal zu deuten
    wußte und die Antragsteller unbewußt vor die Wand laufen ließ. Verlorene Monate und
    endloser Frust waren das Ergebnis.

    • dierkschaefer said, on 27. August 2014 at 20:55

      Danke für die detaillierte Info. Sie wird hoffentlich helfen.

  5. Heidi Dettinger said, on 27. August 2014 at 21:15

    Götze, lass Hirn regnen!
    Und vielleicht auch ein paar Bröckchen Willigkeit, das zu lesen, was da geschrieben steht.

    Richtig ist:
    Der VEH e.V. – und keineswegs nur der Vorstand – war empört über das Ergebnis des Runden Tisches und die angepeilten Almosenzahlungen und hat zum Boykott derselben aufgerufen. Dieser Boykott war keineswegs eine Vorstandsidee sondern kam aus der Mitgliedschaft und ist breit diskutiert worden.

    Richtig ist aber auch:
    Weder der Verein noch der Vorstand hat jemals jemanden bedrängt, sich NICHT an den Fonds zu wenden.

    Richtig ist:
    Wir haben nach dem ersten Schreck und einigen Diskussionen nicht nur in Rundbriefen und auf unserer Homepage aufgerufen, den Fonds in Anspruch zu nehmen, weil er momentan die einzige Möglichkeit sei, überhaupt an Gelder zu kommen. Wir haben auch regelmäßig in Facebook und über Twitter darüber informiert.

    Richtig ist ebenso:
    Vorstand und einige hilfreiche Mitglieder haben in zahllosen Fällen Menschen – keineswegs nur Mitglieder – beraten und ihnen auch sehr praktisch geholfen, an die Gelder des Fonds zu kommen. UND OEG-Anträge zu stellen! Und Gegengutachten bei OEG-Anträgen kostenfrei erstellt zu bekommen.

    Richtig ist:
    Eine ganze Reihe von Ehemaligen haben ihre, ein Leben lang wie ein Damoklesschwert über ihnen hängende, Gutachten (z.b. Minderbegabung, Schwachsinn etc.) durch hochprofessionelle Gegengutachten neutralisieren lassen können. Kostenfrei.

    Richtig ist:
    Keine und keiner, die sich an den VEH um Hilfe gewandt haben, musste sich mit weniger als den 10.000 Euro Sachleistungen zufrieden geben.

    Richtig ist:
    Natürlich gab es unter den Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern auch einige, die hohe Summen bekommen haben, weil sie eben lange, schreckliche Jahre in den Heimen arbeiten mussten. Einige haben das aus eigenem Antrieb geschafft, anderen haben wir dabei mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

    Ebenso richtig ist:
    Alle Mitglieder oder andere Menschen, die sich an uns gewandt haben bzw. wenden, bekommen von uns den Hinweise auf evtl. weitere Möglichkeiten, an Gelder zu kommen (Landeskirche Hannover, beispielsweise, aber auch kath. Bistümer). Selbstverständlich haben wir auch hierbei Hilfen – durchaus auch praktischer Art gegeben.

    Hier speziell zu Uwe Werner:
    Wir haben leider ebenso wenig einen Überblick darüber, wer wo und in welcher Höhe einzelne Heimkinder Gelder aus dem Fonds bekommen haben, wie alle anderen auch. Die Stellen, die darüber Auskunft geben können und müssten hüllen sich in Schweigen oder geben nebulöse Auskünfte, mit denen man nicht wirklich viel anfangen kann.

    Und, Uwe: Du hast leider vergessen, zu erwähnen, dass sowohl Burkhard Wiebel wie auch Sylvia Wagner Mitglieder des VEH e.V. sind. Und zwar weil die eine ein ehemaliges Heimkind ist und bei uns eine „Heimat“ gefunden hat, der andere, weil er die Arbeit des VEH e.V. wichtig und richtig findet und den Verein aktiv mit seinem Wissen, seinem Können und seinen vielfältigen Kontakten unterstützen will.

    Als letztes:
    Unsere Beratungen, Bemühungen, Arbeiten sind für diejenigen, die an uns herantreten immer und grundsätzlich kostenfrei. All dies mag einigen wenig erscheinen – aber das mag jeder selbst für sich entscheiden.

    Und als allerletztes:
    Wir werden dennoch unsere Bemühungen um eine wirkliche Entschädigung fortsetzen, werden weiterhin um Aufklärung streiten (einige Stichworte: Psychiatrie, Medikamentenmissbrauch bzw. -versuche, falsche und gefälschte Gutachten, um Heime zu füllen, Zwangsarbeit in Betrieben) und versuchen, eine politische Lobby aufzubauen, um einige Dinge noch einmal klären zu lassen.

    Versprochen:
    Ich werde mich aus dieser Diskussion verabschieden, denn ich habe wichtigere und spannendere Dinge zu tun!

  6. ekronschnabel said, on 27. August 2014 at 22:08

    Tut mir leid, wenn ich mal ganz blöd frage, was ein Aufruf zum Boykott ist und was er bezwecken sollte?

    Forderte der VEH mit dem Aufruf zum Boykott des Fonds die ehemaligen Heimkinder dazu auf, den Fonds zu nutzen?

    Wie gesagt, ich bin da so’n büschen blöd…hab‘ von dem Hirn nix abgekriegt, das der Götze da regnen ließ…
    Schon klar, dass ich nie Vereinsvorstand werden kann. Dazu reicht die vorhandene Blödheit nu mal nich.

    Kann mir eine weniger blöde Person das mal richtig erklären, was Vorstands-Heidi da verzapfte? Danke schon mal vorab.

    • sabine s. said, on 27. August 2014 at 23:44

      Herr Kronschnabel, Sie hätten einen Schirm aufspannen sollen, wetten, etwas hirn wäre reingefallen.

      tzzz, grins

      sabine s.

  7. Helmut Jacob said, on 27. August 2014 at 23:32

    Ihr Lieben! Jetzt auf den VEH herumzuhacken, ist wirklich völliger Bullshit! Der VEH hat Pionierarbeit geleistet und ich kann alle Angaben von Frau Dettinger bestätigen.
    Himmeldonnerwetternocheinmal!!! Unser Gegner ist nicht irgend ein Opfer oder Opfervertretung, sondern die, die Opfer produziert haben. Wenn das nicht in die Birne passt, habe ich keine Lust mehr. Auch ich habe übrigens als Opferfonds-Gegner zur Inanspruchnahme des Fonds aufgerufen! Hallalie! Jetzt könnt Ihr Kübel über mich entleeren!

    • ekronschnabel said, on 28. August 2014 at 07:17

      Herr Jacob,

      es passt in die Birnen einfach nicht hinein, dass ein Boykottaufruf eines Vereins ehemaliger Heimkinder überhaupt erfolgte!

      Heute, nachdem dieser Verein und dessen Mitglieder sehen, dass es KEINE andere „Quelle“ für Almosen
      geben wird, möchte man von dem Boykottaufruf nichts mehr wissen. Vereinsmitglieder, die angeblich diesen
      Boykottaufruf gefordert hatten, stellten nachweislich selbst „Almosen“anträge – und machten sich quasi
      selbst zum Affen.

      Entschuldigung, aber diese Vereinspolitik ist einfach lächerlich! Sie stellt die eigenen Mitglieder bloß. Sie
      führte dazu, dass die Befürworter des Fonds diffamiert wurden. Berechtigte Kritik an depperter Vereinspolitik ist also Bullshit. So gehts natürlich auch.

      GENAU SO verhielten sich die Täternachfolger am Runden Tisch, Herr Jacob.

      Spätestens nach Abschaffung des Verzichtsvorbehaltes hätten die Vereinsmeier ihren idiotischen Boykottaufruf revidieren können. Taten die nicht! Frage: Können die Vorstand? Nee, aber vielleicht
      können die Handstand…oder wenigstens Anstand…

      Interessenvertretung geht anders, Herr Jacob.

  8. Erika Tkocz said, on 28. August 2014 at 11:16

    Eine Inanspruchnahme des Fonds muss Jeder selber entscheiden. Aber es gibt doch unterschiedliche Aufklärung, so beispielsweise die Art und Weise wie es Herr Kronschnabel macht, informativ mit dem Gedanken sich das zu Holen was man sich maximal Holen kann.
    Liest man dagegen auf der Vereinsseite unter dem Thema Fonds wird so „aufgeklärt“:
    „Erste Erfahrungen und Eindrücke der Heimkinder mit dem Fonds“

    Da wird man tatsächlich nicht den Eindruck los, dass hier auf Abschreckung gesetzt wird.

    http://veh-ev.eu/Infos_Hilfsfonds/Erfahrung_Fonds/erfahrung_fonds.html

    Es ist richtig sich mit der Heimthematik kritisch auseinanderzusetzen, genauso wie es wichtig ist darauf hinzuweisen, dass der Fonds nicht das ist was wir wollten. Das steht überhaupt nicht zur Debatte, da sind wir Alle unzufrieden. Dieses muss nicht ständig wiederholt werden und wenn Ehemalige auf andere Wege setzen sollten sie es machen.

    Die Entscheidung muss Jeder für sich wählen und manchmal ist es keine Wahl sondern man entscheidet sich beispielsweise für den Fonds aufgrund seines Alters, weil andere Wege noch einige Jahre dauern werden und es auch nicht sicher ist wie das Ergebnis ausfallen wird. Dadurch, dass die anfängliche Verzichtserklärung auf weitere Ansprüche bei Inanspruchnahme des Fonds Dank einiger Engagierter (nicht durch VEH!) gekappt wurde gibt es keine zukünftigen Nachteile bei Inanspruchnahme.
    Der VeH hätte gut daran getan seine Mitglieder in der Inanspruchnahme des Fonds zu unterstützen und dazu gehört auch sich zu informieren, wie nun die Ehemaligen auch den vollständigen Betrag der 10000 Euro erreichen können.
    Wenn ich mir die Webseite ansehe …..lese ich keine wirklich sachdienliche Hinweise. Ganz im Gegenteil, ich lese Abschreckung!

    Aber bei Kritik ist man dann empfindlich und stellt sich nicht einer Diskussion, weil man ja Wichtiges zu tun hat. Soll es doch nur um die Täter gehen, so als wenn wir selber unangetastet bleiben müssen. Wieso?
    Weil wir etwas gemeinsam kämpfen sollten? Das kann man nur, wenn man gemeinsame Ziele hat und wenn man verstehen würde wie ein gemeinsames Vorgehen politisch sinnvoll ist.

    Von Kübel ausschütten hat sowohl der VeH als auch andere Ehemalige so auch Du Helmut reichlich Gebrauch gemacht und das nicht nur gegen die Täterorganisation.

    Also nicht wundern wenn es da auch einmal in den eigenen Reihen etwas Gegenwind gibt!

  9. Erika Tkocz said, on 29. August 2014 at 02:29

    Zur Info:

    28.08.2014 – Ab September wieder Vereinbarungen mit dem Fonds DDR möglich

    … Die wichtigsten Änderungen und Neuerungen sind in einem Informationsblatt zusammengefasst, weitere Informationen und Details werden im Beratungsgespräch mit der zuständigen regionalen Anlauf- und Beratungsstelle erläutert.
    Das Informationsblatt können Sie demnächst hier herunterladen oder in Ihrer Anlauf- und Beratungsstelle anfordern….

    Na da bin ich einmal gespannt, was es für Änderungen geben wird.

    http://www.fonds-heimerziehung.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/meldung/article/28082014-ab-september-wieder-vereinbarungen-mit-dem-fonds-ddr-moeglich.html

  10. Martin MITCHELL said, on 3. September 2014 at 05:19

    .
    FONDS HEIMERZIEHUNG

    Informationsblatt Fonds „Heimerziehung in der DDR“

    Informationen zu Leistungen des Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ ab 01. September 2014

    http://www.fonds-heimerziehung.de/fileadmin/user_upload/downloads/Handbuch_Infoblatt_Betroffene_Ost.pdf ( ingesamt 2 Seiten )
    .

  11. Martin MITCHELL said, on 3. September 2014 at 05:20

    .
    FONDS HEIMERZIEHUNG

    Informationsblatt Fonds „Heimerziehung West“

    Informationen zu Leistungen des Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ ab 01. September 2014

    http://www.fonds-heimerziehung.de/fileadmin/user_upload/downloads/Handbuch_Infoblatt_Betroffene_West.pdf ( ingesamt 2 Seiten )
    .


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