Dierk Schaefers Blog

Nichts Neues aus dem „heiligen“ Korntal

Posted in heimkinder, Kinder, Kinderheime, Kinderrechte, Kirche, Kriminalität, Pädagogik, Protestantismus, Recht, Religion by dierkschaefer on 27. Januar 2016

»Es geht um missbrauchte und gedemütigte Heimkinder, die bis heute an ihrer Kindheit in den Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde leiden. Viele von ihnen sind krank, haben Thera­pien hinter sich und leiden unter den Folgen.«[1]

Doch es gibt nichts Neues. »Da verwundert es wenig, dass die Korntaler Verantwortli­chen in der heikelsten Frage, nämlich der nach dem Geld, auch nicht viel weiter sind. Über die Einrichtung eines Fonds wurde schon in der ersten Sitzung der Steuerungsgruppe disku­tiert, nach weiteren Monaten war von einem Durchbruch die Rede. Und heute liest sich die Antwort so: „Wir bedauern sehr, dass wir noch nichts Konkretes vermelden können. Für ehemalige Heimkinder und für uns ist das ein sehr wichtiges Thema. Deshalb wollen wir so bald wie möglich ein Ergebnis präsentieren.“

Während man sich auf der Homepage der Brüdergemeinde über die „inzwischen faire Berichterstattung“ freut, sinkt die Hoffnung vieler ehemaliger Heimkinder auf Gerechtigkeit. „Nicht mehr in diesem Leben“, sagt Theo Kampouridis düster. Er ist nicht das einzige Korn­taler Heimkind, das die Geduld verliert.«

 

Die Evangelische Brüdergemeinde Korntal gilt als besonders fromm. Bei „fromm“ fällt mir ein Liedvers ein:

und wo die Frommen / dann sollen hinkommen,

wann sie mit Frieden / von hinnen geschieden

aus dieser Erden vergänglichem Schoß.[2]

Wo diese Frommen dereinst mal hinkommen,

dorthin möchte ich keinesfalls kommen.

[1] http://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/252/kein-blumentopf-zu-gewinnen-3404.html

[2] aus dem schönen Lied: Die güldne Sonne / voll Freud und Wonne, http://www.liederdatenbank.de/song/152

8 Antworten

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  1. ekronschnabel said, on 28. Januar 2016 at 03:22

    Im Märchenbuch der christlichen Kirchen gibt es doch so einen Spruch vom gebenden und nehmenden Herrn.
    Das verstanden die Korntaler Freunde des Kindesmissbrauchs falsch.

    Die wollen nur nehmen und jetzt nichts geben. Und liegen voll auf der Linie der Kinderficker-Clubs (vom BGH
    genehmigte Bezeichnung)… Nix Brüdergemeinde – WARME BRÜDERgemeinde…..

    • Helmut Jacob said, on 28. Januar 2016 at 16:28

      War das nicht nur ein Urteil eines Berliner Amtsgerichtes? Oder wurde schon vom BGH bestätigt?

      • ekronschnabel said, on 28. Januar 2016 at 20:52

        @Helmut Jacob
        Stimmt, ein inzwischen rechtskräftiges Berlinr AG-Urteil, auch der BGH bestätgte das Urteil (Nichtzulassung der Klage,die Generalstaatsanwaltschaft wurde auch vom BGH abgeschmettert).

        http://www.vaticanista.info/2012/02/16/katholikenfeindliches-urteil-rechtskräftig

        Man findet noch mehr dazu, die Seelen vieler Stützen der Kinderficker-Sekte entluden sich bitterböse in
        Leserbriefen, zerrissen die Gerichtsenscheidungen. Gotteslästerung und mehr derartiger Schwachsinn kam da aus den muffigen Ecken. Als Atheist kann ich keinen Gott lästern, den mir keiner der Sektenfuzzis zeigen kann.
        Woher nehmen diese Sektierer die Frechheit, Moral predigen zu wollen?

        Schönes Wochenende wünsche ich…..heute am Donnerstag…

      • dierkschaefer said, on 28. Januar 2016 at 21:54

        den witz habe ich rausgeschnitten. fand ihn weder witzig noch angemessen.

    • dierkschaefer said, on 31. Januar 2016 at 01:21

      Sie erinnern mich, lieber Herr Kronschnabel, an die – gut erfundene – Geschichte von einem Wiener Juden. Er hatte die Nazizeit überlebt und kam nun jeden Morgen in sein altes Wiener Café. Mal bestellte er einen „Einspänner“, mal einen „verlängerten Braunen“, zum Lesen jedoch den „Völkischen Beobachter“. Halblaut sagte der Kellner: „Gnädiger Herr, den Völkischen Beobachter gibt es nicht mehr.“ So ging das eine Woche lang, bis der Kellner hinzufügte: „Wissen’s das noch nicht. Den Völkischen Beobachter gibt es überhaupt nicht mehr.“ – „Ja, freili weiß ich das. Ich kann’s nur nicht oft genug höre.“
      Und Sie, lieber Herr Kronschnabel, können’s nicht oft und drastisch genug schreiben, was die Kirche für ein Sauladen schon immer gewesen ist. Geschenkt!
      Aber wenn Sie Witze („Gibt da einen guten Witz. Ein junger Mönchsanwärter wird im Kloster herumgeführt. In der Kirche sagt ihm der Abt ,…“), wenn Sie Witze auf Stürmer-Niveau schreiben, dann nehme ich die raus. – Das mit dem „Märchenbuch der christlichen Kirchen“ hatte ich Ihnen eigentlich schon erklärt. Doch ich nehme es nach dem Motto: Was sich liebt, das neckt sich.

      • ekronschnabel said, on 31. Januar 2016 at 07:09

        Trotzdem nicht die feine aber die kirchliche Art, wie Sie einen ganzen Beitrag mopsen – durch Erfüllung des im 7.Gebot genannten Straftatbestandes ! – mein lieber Herr Pastor. Und das im Rückfall, also strafverschärfend! Dafür gibt’s nicht mal einen zweifach „verlängerten Braunen“. (Den unverdünnten Braunen aus Braunau schickten die Jodler ja zu uns, Ihre Kollegen dienten ihm treu, ließen sich von einem Österreicher das Deutschtum verordnen und verklären…..)
        Übrigens sitzt ein ehemaliger Regierungspräsident des Bezirkes Braunschweig in der Unabhängigen Kommission der LK Hannovers. Braunschweig sorgte damals dafür, daß Adolf Nazi DEUTSCHER wurde. Schon komisch, wie sich gewisse Dinge an gewissen Gebieten festmachen….
        Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, verschlucke ich den Rest, Pastor – und mache für mein Enkelchen Bratapfelmus, das irdische Manna, unverfälscht!

  2. Helmut Jacob said, on 29. Januar 2016 at 00:43

    Der Link funktioniert dank Slash:
    http://www.vaticanista.info/2012/02/16/katholikenfeindliches-urteil-rechtskraftig/

  3. ekronschnabel said, on 29. Januar 2016 at 01:21

    @dierkschaefer

    Rausschneiden ist Ihr Recht, Sie sind der Zensor. Ihrem Gott sei Dank dafür, daß Sie es auch nicht witzig finden, was die Schweinehunde mit den Kindern anstellten. War ja auch nicht angemessen.

    Mit Witzen ist das so eine Sache. Kommt darauf an, wer was zum Witz erklärt .


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