Dierk Schaefers Blog

Bahn will „Versöhnung“ mit Eschede-Opfern

Posted in Gesellschaft by dierkschaefer on 24. Mai 2013

»Bahnchef Rüdiger Grube will 15 Jahre nach dem Zugunglück von Eschede Opfer und Hinterbliebene um Verzeihung bitten. „Ich werde mich im Namen der Bahn bei den Opfern und ihren Angehörigen für das entstandene menschliche Leid entschuldigen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“«[1].


Ja, ja, das Netz.

Posted in Gesellschaft, Kinderrechte, Soziologie by dierkschaefer on 24. Mai 2013

Es ist uns näher als das Kindeswohl. Keine Bundeskanzlerin, die angesichts der Drosselpläne der Telekom und der Proteste[1] befürchtet, wir könnten zur Komikernation mutieren. Das war – wer erinnert sich noch – als mit guten Gründen versucht wurde, die Beschneidung von Kindern zu verbieten.


Neues vom Friedensnobelpreisträger

Posted in Justiz, Menschenrechte, Politik by dierkschaefer on 24. Mai 2013

„gezielte Tötung von Verdächtigen moralisch fragwürdig“

»In einer außenpolitischen Grundsatzrede räumte Obama am Donnerstag indirekt ein, dass die gezielte Tötung von Verdächtigen durch unbemannte Flugzeuge moralisch fragwürdig sei. Gleichwohl verteidigte der Präsident den Drohnen-Einsatz als wirksames Instrument im Kampf gegen den Terror. Zugleich versprach Obama konkrete Schritte, um das umstrittene US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba doch noch zu schließen und damit ein zentrales Wahlkampfversprechen aus dem Jahr 2008 zu erfüllen«[1]


»Deutsche Abschiebepraxis in der Kritik«

Posted in Geschichte, Gesellschaft, Politik by dierkschaefer on 23. Mai 2013

Amnesty International: »Die deutsche Abschiebepraxis hingegen kritisiert der Bericht. Flüchtlinge seien nach Ungarn und in das Kosovo abgeschoben worden, obwohl ihre Sicherheit dort nicht gewährleistet sei. So müssten etwa Roma im Kosovo mit Diskriminierung rechnen«.[1]

Das ist aber arg ungerecht. Schließlich wurde doch im vergangenen Jahr unter Beteiligung unserer Polit-Prominenz die Gedenkstätte für die in den KZ ermordeten Sinti und Roma eingeweiht. Allerdings warnte der Innenminister bereits am nächsten Tag vor dem Zuzug dieser Bevölkerungsgruppe und bewies damit, was die Zerknirschung angesichts der NS-Greuel wert ist: Ein Dreck.


Genitalverstümmelung

Posted in Kinderrechte, Menschenrechte, Politik, Religion by dierkschaefer on 23. Mai 2013

Was hier über Genitalverstümmelung an Mädchen, steht, gilt ebenso über die Beschneidung von Jungen: »Bundesärztekammer boykottiert wirksame Maßnahmen und setzt zur Ablenkung auf populistische Aktionen«.[1] Und nicht nur die Ärztekammer mißachtet ihre Verpflichtung für das Kindeswohl, sondern auch der Gesetzgeber, der scheunentorgroße Schlupflöcher für primitive Stammesrituale offengehalten hat.


Ist doch alles in Butter!

Posted in Geschichte, heimkinder, Kinderrechte, Kriminalität, Menschenrechte, Politik, Soziologie by dierkschaefer on 22. Mai 2013

»Die Fondsleistungen würden von den Opfern sehr gut angenommen, heißt es in dem Zwischenbericht des Bundesfamilienministeriums«.[1] » Seit 2012 bieten die Fonds “Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975″ und “Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990″ ein umfassendes Hilfesystem. … Beide Fonds leisten einen wichtigen Beitrag zur Herstellung des Rechtsfriedens. Die Ansprüche der Betroffenen gegen die am Unrecht in der Heimerziehung beteiligten Institutionen und Personen können wegen der Verjährung und weitgehend fehlender Beweismöglichkeiten meist nicht mehr durchgesetzt werden. Die Fondsleistungen eröffnen einen realistischen Weg, das individuelle Schicksal durch zweckgebundene, auch finanzielle Leistungen anzuerkennen. Dies dokumentiert, dass den “Heimkindern” Unrecht widerfahren ist und ihr Leid gesehen wird.«[2].

Einmal Opfer, immer Opfer. Wie die Kirchen verliert auch das Presseamt kein Wort darüber, daß in anderen Ländern immerhin versucht wurde, so etwas wie Entschädigung zu leisten. Kein Wort, daß bei uns eben ausdrücklich keine „Entschädigungen“ gezahlt werden. Kein Wort, daß Zwangsarbeit nicht Zwangsarbeit genannt werden durfte.

Hier offenbart sich die Politik in all ihrer Verlogenheit. Und die ehemaligen Heimkinder werden wieder einmal mißbraucht, mißbraucht als Beleg für die Fürsorglichkeit dieses Staates: »Die Fondsleistungen eröffnen einen realistischen Weg, das individuelle Schicksal durch zweckgebundene, auch finanzielle Leistungen anzuerkennen. Dies dokumentiert, dass den “Heimkindern” Unrecht widerfahren ist und ihr Leid gesehen wird«. Das ist schon sehr gekonnt gelogen.


Wohl noch etwas grün

Posted in heimkinder, Kinderrechte, Kriminalität, Pädagogik, Psychologie by dierkschaefer on 22. Mai 2013

»„Ich finde es unvorstellbar, dass Themen wie die Tolerierung von Pädophilie überhaupt diskutiert worden sind.“ Es habe sich aber immer um die Positionen einer kleinen Minderheit gehandelt, versicherte Frau Dörner. Und eben: „Beschlüsse gab es nie.“ Frau Dörner arbeitete am Runden Tisch des Bundestags zur Gewalt gegen Heimkinder mit, den ihre Parteifreundin Antje Vollmer leitete. Sie ist die Missbrauchsexpertin ihrer Fraktion«.[1]

Frau Dörner hat sich nicht nur am Runden Tisch ihrer Parteifreundin geirrt. So viel Irrtum kann kein Zufall sein. Zwangsarbeit war das nicht, sagte Frau Vollmer – und Frau Dörner hat nicht dagegen aufbegehrt. Pädophilie? I, wo? Sagt Frau Dörner und verleugnet die grüne Vergangenheit.

Es kann eben nicht gewesen sein, was nicht sein darf.


Kardinal Meisner will, dass Kleriker drei, vier Kinder zeugen …

Posted in Uncategorized by dierkschaefer on 20. Mai 2013

… – und das nicht nur außerzölibatär!

Eine solche Meldung wäre sensationell.

Doch er will nur, »dass „Frauen drei, vier Kinder“ kriegen – von wem, hat er nicht gesagt.[1] Nichts Neues also. Der Beitrag der katholischen Kirche zum Demographieproblem bleibt rein verbaler Art. Und solange der Zölibat nicht aufgehoben wird, ist das auch besser so.


Ernst Klee ist tot[1]

Posted in Geschichte, Politik, Soziologie by dierkschaefer on 19. Mai 2013

Er hat schonungslos aufgedeckt, wie schonungslos unsere Gesellschaft mit Behinderten umgeht und hat manchen die Augen geöffnet. Es ist (mit) Ernst Klees Verdienst, daß Menschen mit Behinderung inzwischen bessere Zugangsmöglichkeiten in diversen öffentlichen Einrichtungen haben – auch wenn noch manches zu wünschen übrig läßt. Er hat zudem die Nazi-Täter beim Namen genannt, auch die, die als Gutachter im braunen Geiste noch nach dem Krieg Unheil anrichten konnten.

Und mit Amüsement erinnere ich mich an seinen Artikel in der ZEIT: Ich bin eine männliche Pfarrfrau.

Schade, daß er tot ist.


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#Notgeile #Soldateska

Posted in Geschichte, Gesellschaft, Kriminalität, Menschenrechte, Politik by dierkschaefer on 18. Mai 2013

Man muß dem Bürgermeister von Osaka, Hashimoto Toru, eigentlich dankbar sein, wenn er die Sau rausläßt. Er hatte »hatte am Montag das „Trostfrauen-System“ als notwendig für die militärische Disziplin in Kriegszeiten bezeichnet.[1]« Nun haben wir es sozusagen amtlich: Japan hat zwar den Sexualbedarf seiner Soldaten erkannt, aber den Sold nicht so weit erhöht, daß sie reguläre Sexualarbeiterinnen davon hätten bezahlen können.

Alle Armeen ziehen eine Spur von Blut und Spermien durch das von ihnen besetzte Land. Es kam auch immer, aber meist nur fallweise zu Vergewaltigungen. Aber die Zwangsrekrutierung von Frauen unterworfener Völker verstößt gegen die Genfer Konvention, ist eindeutige Menschenrechtsverletzung und geht als System noch über die massenweisen Vergewaltigungen von Frauen durch die Rotarmisten hinaus.

Der Bürgermeister von Osaka ist uneinsichtig – aber er hat klare Worte gesprochen, zulasten von Japan als Kulturnation.


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